{"id":11215,"date":"2026-02-24T21:29:12","date_gmt":"2026-02-24T21:29:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/11215\/"},"modified":"2026-02-24T21:29:12","modified_gmt":"2026-02-24T21:29:12","slug":"angst-um-unsere-jobs-ki-zukunftsbericht-schockt-die-boerse-millionen-arbeitslose-schon-2028-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/11215\/","title":{"rendered":"Angst um unsere Jobs! KI-Zukunftsbericht schockt die B\u00f6rse \u2013\u00a0Millionen Arbeitslose schon 2028? | Politik"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"skip-content skip-content--link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5<\/a><a id=\"in-content-skip-link-target-v-0-0\" class=\"skip-content--target-link-hidden skip-content skip-content--target-link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">Artikel weiterlesen<\/a><\/p>\n<p>New York \u2013\u00a0Macht die K\u00fcnstliche Intelligenz uns Menschen \u00fcberfl\u00fcssig? In sehr vielen F\u00e4llen ja \u2013\u00a0und zwar m\u00f6glicherweise noch viel schneller, als wir es uns heute vorstellen. Citrini Research, ein kleines Wirtschaftsforschungsinstitut, beschreibt in einer am Sonntag erschienenen Analyse, was der Wirtschaft schon in den kommenden zwei Jahren droht. Eine regelrechte Epochen-Krise! <\/p>\n<p>Datiert ist der Bericht (Titel: <a href=\"https:\/\/www.citriniresearch.com\/p\/2028gic\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" class=\"text-link--external text-link\">\u201e2028: Die globale Intelligenz-Krise\u201c<\/a>) auf den 30. Juni 2028 \u2013\u00a0als d\u00fcsterer \u201eR\u00fcckblick\u201c auf die Jahre 2026 und 2027. Und das Untergangsszenario geht nicht nur in den sozialen Medien viral, sondern sorgt auch f\u00fcr Schock-Stimmung bei der B\u00f6rse! So sehr, dass das \u201eWall Street Journal\u201c am Dienstag mit den KI-\u00c4ngsten aufmachte. <\/p>\n<p>Softwarefirmen wie Datadog, CrowdStrike und Zscaler brachen am Montag um jeweils mehr als 9 Prozent ein. Am meisten kam IBM mit einem Minus von 13 Prozent unter die R\u00e4der. Aber auch andere Firmen wie American Express, KKR und Blackstone verloren stark an Wert, weil Citrini sie erw\u00e4hnte und detailliert beschrieb, warum ihr Gesch\u00e4ftsmodell gef\u00e4hrdet ist. <\/p>\n<p> An dieser Stelle findest du Inhalte aus Twitter <\/p>\n<p> Um mit Inhalten aus Twitter und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung. <\/p>\n<p> soziale Netzwerke aktivieren  Um eingebettete Inhalte anzuzeigen, ist Ihre jederzeit widerrufliche Einwilligung (\u00fcber den Schalter oder \u00fcber &#8220; <a class=\"embed-placeholder__text-link\" href=\"#\" rel=\"noopener noreferrer\" title=\"Tracking widerrufen\"> Widerruf Tracking und Cookies<\/a> &#8220; am Seitenende) zur Verarbeitung personenbezogener Daten n\u00f6tig.  Dabei k\u00f6nnen Daten in Drittl\u00e4nder wie die USA \u00fcbermittelt werden (Art. 49 Abs. 1 lit. a DSGVO). Mit dem Aktivieren des Inhalts stimmen Sie zu. Weitere Infos finden Sie <a class=\"embed-placeholder__text-link\" href=\"#\" rel=\"noopener noreferrer\" title=\"Zu den Privatsph\u00e4re Einstellungen\"> hier<\/a>. \u201e2028: KI hat die Erwartungen \u00fcbertroffen\u201c<\/p>\n<p>Beworben hatte Citrini seine Prophezeiung mit einem Tweet, der 25 Millionen Nutzer auf X erreichte. Darin stand \u2013 aus Sicht von 2028: \u201eDer S&amp;P ist um 38 Prozent gegen\u00fcber seinen H\u00f6chstst\u00e4nden gefallen. Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 10,2 Prozent. Die private Kreditvergabe ger\u00e4t ins Wanken. Erstklassige Hypotheken geraten unter Druck.\u201c Und weiter: \u201eWas ist passiert? \u201eK\u00fcnstliche Intelligenz hat die Erwartungen nicht entt\u00e4uscht, sondern \u00fcbertroffen.\u201c<\/p>\n<p>Das beschriebene Kernproblem: Die <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/digital\/themenbuehnen\/kuenstliche-intelligenz\/thema-ki-alle-infos-84645260.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">K\u00fcnstliche Intelligenz<\/a> verhilft vielen Firmen zu einem beispiellosen Produktivit\u00e4tsgewinn. Doch der sorgt\u00a0nicht f\u00fcr beispiellosen Wohlstand, sondern f\u00fcr Einsparungen und Massenentlassungen, die wiederum zu einem Einbruch der Konsumausgaben f\u00fchren. Ein Teufelskreis ohne Bremse, da die unter Druck geratenen Firmen noch mehr Angestellte entlassen und lieber in (immer billigere) KI investieren. Und einer, der bald alle Wirtschaftsbereiche (Banken, Immobilien, \u2026\u00a0) ansteckt \u2013 mit verheerenden Folgen f\u00fcr das soziale Gef\u00fcge.<\/p>\n<p>\u201eF\u00fcr jede neu geschaffene Stelle fallen Dutzende weg\u201c<\/p>\n<p>Anders als bei fr\u00fcheren Technologie-Sch\u00fcben (man denke an die industrielle Revolution) schafft zwar auch die KI-Revolution neue Jobs (z.B. KI-Prompter, Rechenzentren-Ingenieure). Doch die Umw\u00e4lzung geschieht so schnell, dass die wegfallenden Jobs bei weitem nicht ausgeglichen werden k\u00f6nnen. \u201eF\u00fcr jede neue Stelle, die KI geschaffen hat, sind Dutzende alte \u00fcberfl\u00fcssig geworden\u201c, schreibt Citrini. Und: \u201eDie neuen Stellen sind deutlich schlechter bezahlt als die alten\u201c.<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>Am h\u00e4rtesten sind diesmal nicht die einfachsten Berufe betroffen, sondern die B\u00fcro-Jobs (auf englisch: \u201ewhite-collar jobs\u201c, also die Jobs von Leuten mit wei\u00dfem Hemdkragen, im Gegensatz zum blauen Kragen der Arbeiter). \u201eDie Zahl der offenen Stellen im B\u00fcro- und Dienstleistungssektor brach ein, w\u00e4hrend die Zahl der offenen Stellen im gewerblichen Bereich (Bauwesen, Gesundheitswesen, Handwerk) relativ stabil blieb\u201c, schreibt Citrini im \u201eR\u00fcckblick\u201c.<\/p>\n<p>\u201eGeister-BIP\u201c zerst\u00f6rt die oberen 10 Prozent<\/p>\n<p>Konkret verlieren die oberen 10 Prozent der Einkommensverteilung ihre Existenzgrundlage. Da sie jedoch f\u00fcr den Gro\u00dfteil der Volkswirtschaft (70 Prozent des US-BIP) stehen, da sie am meisten konsumieren (Hauskauf, Urlaub, usw.), macht sich die Krise bald in ihrer vollen Wucht f\u00fcr alle bemerkbar. <\/p>\n<p>Dabei schreiben viele Unternehmen weiterhin immer neue Rekordgewinne. Nur: Die Zahl ihrer Angestellten hat sich so stark reduziert, dass sich diese Gewinne nicht auf Lohnempf\u00e4nger wie Entwickler, Analysten, Juristen oder Projektmanager umverteilen. \u201eAls erste Risse in der Konsumwirtschaft auftraten, pr\u00e4gten Wirtschaftsexperten den Begriff \u201aGeister-BIP\u2019: eine Wirtschaftsleistung, die zwar in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung auftaucht, aber nie in der Realwirtschaft zirkuliert\u201c, schreibt Citrini.<\/p>\n<p>Was wird aus den entlassenen Angestellten?<\/p>\n<p>Irgendwann werde der Staat reagieren und eingreifen wollen, etwa mit einer \u201eKI-Dividende\u201c, mit der sie die Gewinne umverteilen will \u2013\u00a0etwa auf die KI-Verlierer. Aber, so Citrini: \u201eW\u00e4hrend die Politiker streiten, zerf\u00e4llt das soziale Gef\u00fcge schneller, als der Gesetzgebungsprozess voranschreiten kann.\u201c<\/p>\n<p>Und was wird aus den bisher gut bezahlten Angestellten? Sie k\u00f6nnen laut der Citrini-Prophezeihung etwa Lkw- oder Uber-Fahrer werden \u2013 zu etwa der H\u00e4lfte ihres fr\u00fcheren Gehalts und auch nur so lange, bis das autonome Fahren auch diese Jobs zerst\u00f6rt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5Artikel weiterlesen New York \u2013\u00a0Macht die K\u00fcnstliche Intelligenz uns Menschen \u00fcberfl\u00fcssig? 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