{"id":112927,"date":"2026-04-20T07:04:06","date_gmt":"2026-04-20T07:04:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/112927\/"},"modified":"2026-04-20T07:04:06","modified_gmt":"2026-04-20T07:04:06","slug":"ministerin-schumann-ruft-zu-besonderer-vorsicht-auf-diepresse-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/112927\/","title":{"rendered":"Ministerin Schumann ruft zu \u201ebesonderer Vorsicht\u201c auf \u2013 DiePresse.com"},"content":{"rendered":"<p>Es k\u00f6nnten mehrere Gl\u00e4ser der Marke Hipp mit Rattengift kontaminiert sein. Sozial- und Gesundheitsministerin warnt, immerhin w\u00fcrde nicht nur S\u00e4ugline damit ern\u00e4hrt, auch Menschen mit Beeintr\u00e4chtigungen seien potenzielle Konsumenten. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/20783989\/rattengift-in-hipp-glas-gefunden-viele-offene-fragen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Vergiftete Babynahrung der Marke Hipp<\/a> sorgt derzeit f\u00fcr Sorge und eine intensive Suche nach dem Verursacher respektive den Verursachern. Ermittler aus vier verschiedenen L\u00e4ndern sind aktuell mit dem Fall betraut, in dem es um mit Rattengift kontaminierte Gl\u00e4ser geht bzw. um Gl\u00e4ser, die damit kontaminiert sein k\u00f6nnten. Bisher ist ein Glas der Sorte Karotte-Kartoffelbrei im burgenl\u00e4ndischen Sch\u00fctzen am Gebirge \u2013 nahe Eisenstadt \u2013 sichergestellt worden. Aber: \u201eWir gehen davon aus, dass zumindest noch ein zweites Glas unterwegs ist\u201c, sagt Polizeisprecher Helmut Marban. Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt hat Ermittlungen wegen vors\u00e4tzlicher Gemeingef\u00e4hrdung aufgenommen, wie Beh\u00f6rdensprecherin Petra Bauer mitteilt. \u201eEine genaue toxikologische Untersuchung des sichergestellten Glases wurde angeordnet\u201c, so Bauer. Ob ein Erpresserschreiben vorliegt, ist bisher nicht gekl\u00e4rt. <\/p>\n<p>Die Supermarktkette Spar, wo das verunreinigte Glas gekauft worden ist, hat mittlerweile s\u00e4mtliche Artikel \u201eGem\u00fcsegl\u00e4schen Karotte mit Kartoffel\u201c aus dem Sortiment genommen. \u201eEs ist wirklich zutiefst best\u00fcrzend, dass jemand offenbar bereit ist aus kriminellen Motiven die Gesundheit von Babys zu gef\u00e4hrden\u201c, rief Sozialministerin Korinna Schumann (SP\u00d6) am Montag im \u00d61-\u201eMorgenjournal\u201c zu \u201ebesonderer Vorsicht bis alles gekl\u00e4rt ist\u201c, auf. Immerhin k\u00f6nnten nicht nur S\u00e4uglinge betroffen sein, auch Menschen mit Beeintr\u00e4chtigungen w\u00fcrden derartige Gl\u00e4ser konsumieren. <\/p>\n<p>Konkret r\u00e4t sie dazu, \u201edie Gl\u00e4schen genau anzuschauen, dass man schaut, ob dieser Ploppverschluss auch wirklich funktioniert, dass man schaut, wie riecht denn das Produkt \u2013 und wenn es zu Unsicherheiten kommt, nicht z\u00f6gern, Hilfe zu holen\u201c, verweist die Ministerin auf den Notruf 144 sowie auf die Vergiftungsinformationszentrale (014064343). <\/p>\n<p>Dass sogenannte Kidfluencer in ihren Videos in den sozialen Netzwerken \u00fcberwiegend ungesunde Lebensmittel pr\u00e4sentieren \u2013 ein Gro\u00dfteil der gezeigten Produkte enth\u00e4lt so viel Fett, Zucker und Salz, dass sie laut WHO-Richtlinien \u00fcberhaupt nicht an Kinder vermarktet werden sollten \u2013, besorgt Schumann ebenfalls. Teils erfolge die Werbung bewusst, teils sehr subtil, wenn etwa ein Influencer ein Computerspiel spiele und dabei einen Energy-Drink trinke und meinte, dass er nun wieder Energie f\u00fcr das n\u00e4chste Level habe. <\/p>\n<p>Schumann dazu: \u201eWir wissen, dass Essensentscheidungen l\u00e4ngst nicht mehr am Familientisch getroffen werden, sondern der Einfluss von Social Media bei Kindern und Jugendlichen ganz enorm ist.\u201c Es sei daher wichtig, bei den Angesprochenen \u201eBewusstsein und Selbstbewusstsein zu schaffen, dass sie selber gesunde Entscheidungen treffen, was ihr Essen oder das Trinkverhalten betrifft\u201c. <\/p>\n<p>Die Bundesregierung will daher \u00fcber den Gesundheitsreformfonds entsprechende Bildung in den Schulen etablieren. \u201eWir werden hier ganz stark in die Vorsorge investieren\u201c, betont die Gesundheitsministerin; 80 Millionen Euro pro Jahr seien angedacht. \u201eUnd wir werden auch einen gro\u00dfen Schwerpunkt auf die Jugendgesundheit und Kindergesundheit setzen\u201c, damit die Heranwachsenden ohne erhobenen Zeigefinger, aber spielerisch \u201elernen\u201c. (hell)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/player\/20260420\/829216\/1776661371300\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">&gt;&gt;&gt; Ministerin Schumann im \u00f61-\u201eMorgenjournal\u201c<\/a> <\/p>\n<p>    Lesen Sie mehr zu diesen Themen:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es k\u00f6nnten mehrere Gl\u00e4ser der Marke Hipp mit Rattengift kontaminiert sein. 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