{"id":113864,"date":"2026-04-20T16:38:13","date_gmt":"2026-04-20T16:38:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/113864\/"},"modified":"2026-04-20T16:38:13","modified_gmt":"2026-04-20T16:38:13","slug":"tsunami-warnung-im-norden-japans-nach-erdbeben-der-staerke-77-aufgehoben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/113864\/","title":{"rendered":"Tsunami-Warnung im Norden Japans nach Erdbeben der St\u00e4rke 7,7 aufgehoben"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/kueste-wellen-japan-100.jpg\" alt=\"Wellen schlagen an die K\u00fcste von Tomakomai in der Pr\u00e4fektur Hokkaido (Japan).\" title=\"Wellen schlagen an die K\u00fcste von Tomakomai in der Pr\u00e4fektur Hokkaido (Japan). | Kyodo\/via REUTERS\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 20.04.2026 \u2022 14:50 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        Vor der Nordostk\u00fcste Japans hat sich ein Erdbeben der St\u00e4rke 7,7 ereignet. Die Erdst\u00f6\u00dfe waren bis in die Hauptstadt Tokio zu sp\u00fcren. Eine Tsunami-Warnung wurde mittlerweile aufgehoben, Beh\u00f6rden warnen jedoch vor einem m\u00f6glichen Gro\u00dfbeben.\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ein schweres Erdbeben hat den Norden Japans ersch\u00fcttert. Es hatte nach Angaben der zust\u00e4ndigen <a href=\"https:\/\/www.jma.go.jp\/bosai\/map.html#6\/40.128\/140.625\/&amp;elem=int&amp;contents=earthquake_map&amp;lang=en\" title=\"Erdbeben-Informationen Japan\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">Meteorologiebeh\u00f6rde (JMA)<\/a> die St\u00e4rke 7,7, sein Zentrum lag nord\u00f6stlich der Pr\u00e4fektur Iwate im Pazifik etwa zehn Kilometer unter der Meeresoberfl\u00e4che. Zun\u00e4chst war die St\u00e4rke des Bebens mit 7,4 und dann mit 7,5 angegeben worden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die JMA sprach zun\u00e4chst eine Tsunami-Warnung f\u00fcr die Pazifikk\u00fcste der Pr\u00e4fekturen Hokkaido, Aomori und Iwate aus und warnte vor Wellen, die bis zu drei Meter hoch werden k\u00f6nnten. Am Abend japanischer Zeit wurde die Tsunami-Warnung dann wieder aufgehoben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Kurz nach dem Beben war im Hafen Kuji der nord\u00f6stlichen Pr\u00e4fektur Iwate eine Flutwelle von 80 Zentimetern gemessen worden, wie der Fernsehsender NHK berichtete. An anderen Orten seien Wellen geringerer H\u00f6he gemessen worden, hie\u00df es. Auch im Hunderte Kilometer entfernten Tokio waren die Ersch\u00fctterungen zu sp\u00fcren.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Das Zentrum des Bebens lag nord\u00f6stlich der Pr\u00e4fektur Iwate im Pazifik etwa zehn Kilometer unter dem Meeresoberfl\u00e4che.\n                    <\/p>\n<p>    Weitere starke Beben m\u00f6glich<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Laut einer Anordnung der Beh\u00f6rden in f\u00fcnf Pr\u00e4fekturen sollten sich etwa 170.000 Menschen in Sicherheit bringen. Auf der japanischen Skala f\u00fcr Erdbebenauswirkungen lagen die Erdst\u00f6\u00dfe in einem Bereich, bei dem in vielen F\u00e4llen unverst\u00e4rkte Betonw\u00e4nde einst\u00fcrzen k\u00f6nnen. Berichte \u00fcber Sch\u00e4den oder schwere Verletzungen gab es jedoch zun\u00e4chst nicht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Wahrscheinlichkeit eines schweren Erdbebens hat sich nach Angaben der Meteorologiebeh\u00f6rde JMA erh\u00f6ht. Es gebe eine einprozentige Wahrscheinlichkeit, dass es im Verlauf der n\u00e4chsten Woche zu einem solchen gewaltigen Erdsto\u00df kommen k\u00f6nnte, hie\u00df es in einem Warnhinweis.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">182 Gemeinden in sieben Pr\u00e4fekturen seien aufgefordert worden, Katastrophenschutzma\u00dfnahmen zu ergreifen, berichtete der Sender NHK. Betroffen war demnach auch die Region Kanto, in der sich auch der Gro\u00dfraum Tokio befindet. Ministerpr\u00e4sidentin Sanae Takaichi mahnte zur Evakuierungsbereitschaft f\u00fcr die kommenden Tage wegen der Gefahr weiterer starker Erdbeben.<\/p>\n<p>    Keine Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten in AKWs<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Wegen der Erdst\u00f6\u00dfe seien die Verbindungen der Hochgeschwindigkeitsz\u00fcge in Aomori an der Nordspitze der japanischen Hauptinsel Honshu unterbrochen worden, meldete die Nachrichtenagentur Kyodo. Der Sender NHK zeigte Schiffe, die in Erwartung der Flutwellen aus dem Hafen von Hachinohe ausliefen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">In der Atomruine Fukushima Daichi sowie in den Atomkraftwerken in den Pr\u00e4fekturen Miyagi sowie Aomori seien keine Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten festgestellt worden, meldete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf die Betreiber. Am 11. M\u00e4rz 2011 hatten dort starke Beben und ein massiver Tsunami die Atomkatastrophe von Fukushima ausgel\u00f6st.<\/p>\n<p>    J\u00e4hrlich etwa 1.500 Beben in Japan<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Tsunamis k\u00f6nnen entstehen, wenn Erdbeben oder Vulkanausbr\u00fcche den Meeresboden ersch\u00fcttern. Im Gegensatz zu normalen oberfl\u00e4chlichen Wellen ist ein Tsunami besonders gef\u00e4hrlich, weil sich die tiefen Wasserschichten in Bewegung setzen. Zwischen der Beobachtung der durch den Tsunami verursachten Gezeiten\u00e4nderungen und dem Auftreten der gr\u00f6\u00dften Wellen k\u00f6nnten Stunden vergehen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Japan liegt in einer der tektonisch aktivsten Regionen der Welt. Der Inselstaat mit seinen 125 Millionen Einwohnern wird jedes Jahr von etwa 1.500 Erdbeben ersch\u00fcttert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 20.04.2026 \u2022 14:50 Uhr Vor der Nordostk\u00fcste Japans hat sich ein Erdbeben der St\u00e4rke 7,7 ereignet. 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