{"id":114046,"date":"2026-04-20T18:31:12","date_gmt":"2026-04-20T18:31:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/114046\/"},"modified":"2026-04-20T18:31:12","modified_gmt":"2026-04-20T18:31:12","slug":"hyundai-ioniq-3-vorgestellt-kleines-e-auto-mit-bis-zu-61-kwh-energiegehalt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/114046\/","title":{"rendered":"Hyundai Ioniq 3 vorgestellt: Kleines E-Auto mit bis zu 61 kWh Energiegehalt"},"content":{"rendered":"<p>Hyundai hat den Ioniq\u00a03 vorgestellt: Der elektrische Kompaktwagen wurde im europ\u00e4ischen Technikzentrum in R\u00fcsselsheim entwickelt. Er erg\u00e4nzt das Portfolio mit den Ziffern 9, 6 und 5 nach unten. Einer seiner direkten Konkurrenten wird <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/VW-Markenchef-Thomas-Schaefer-beendet-die-Aera-der-Touch-Bedienelemente-11225566.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">der VW ID.Polo<\/a>. Es ist verbl\u00fcffend, wie \u00e4hnlich diese beiden Elektroautos bei den Rahmendaten sind. Allerdings ist der Ioniq\u00a03 mit 4,16 Meter rund zehn Zentimeter l\u00e4nger als der VW. Auch der Radstand des Hyundais liegt mit 2,68 Meter acht Zentimeter \u00fcber dem des Konkurrenten aus Wolfsburg, der am 29. April pr\u00e4sentiert wird. F\u00fcr die Praxis ist au\u00dferdem relevant, dass im Ioniq\u00a03 zwei Batteriesysteme zur Wahl stehen, die mehr Energieinhalt und mehr Reichweite als die Speicher im ID.Polo bieten: Entweder hat er 42,2\u00a0kWh und 344\u00a0km im WLTP oder 61\u00a0kWh und 496\u00a0km.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Hyundai hatte im Rahmen der IAA 2025 <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Vorstellung-Studie-Hyundai-Ioniq-Three-Breit-aufgestellt-10637277.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">die Studie Concept Three gezeigt<\/a>, die einen Hinweis auf das finale Design gegeben hat. Der reale Ioniq\u00a03 ist optisch harmloser als das wilde Konzeptfahrzeug. Trotzdem bleibt die Reminiszenz an den Veloster: Alles am Ioniq\u00a03 ist flacher und sportlicher als bei den direkten Konkurrenten. Er ist auch ganz anders gestaltet als <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Elektroauto-Kia-EV2-Basismodell-ab-26-600-Euro-11212500.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">der Kia EV2<\/a> auf der gleichen Plattform. Um den dynamischen Charakter zu betonen, zeigt Hyundai vorerst ausschlie\u00dflich Bilder des Ioniq\u00a03 N\u00a0Line. Dass es optisch gem\u00e4\u00dfigtere Versionen geben wird, beweisen unter anderem die Felgengr\u00f6\u00dfen: Bei 16\u00a0Zoll geht es los, bei 19\u00a0Zoll f\u00fcr die N Line endet es.<\/p>\n<p>    Bild 1 von 5<\/p>\n<p>    <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/bilderstrecke\/5067193.html?back=11264430\" title=\"Bilderstrecke: Hyundai Ioniq 3 au\u00dfen (5 Bilder)\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IND02-004328a87b13c1cd.jpg\"\/><\/a><\/p>\n<p>    Die Ausstattung N Line soll den dynamischen Charakter des Hyundai Ioniq 3 betonen. Nat\u00fcrlich wird es auch optisch zahmere Versionen geben.  (Bild: <\/p>\n<p>Hyundai <\/p>\n<p>)<\/p>\n<p>Erstaunlich viel Platz<\/p>\n<p>Der Hyundai Ioniq 3 macht dem ID.Polo ausgerechnet dort Konkurrenz, wo der eigentlich die Konkurrenz deklassieren will: Beim Raumangebot. Es ist wahrscheinlich kein Zufall, dass das riesige Kofferraumvolumen mit 441 Litern der beiden exakt gleich ist. <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/tests\/VW-Golf-1-5-eTSI-im-Test-Vier-statt-Dreizylinder-was-bringt-das-9888999.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Ein Golf<\/a> f\u00e4llt mit 381 Litern ab. Hyundai teilt das Volumen imagin\u00e4r in den Raum \u00fcber dem Ladeboden (322 Liter) und die sogenannte Megabox (119 Liter) darunter.<\/p>\n<p>Ein Fach unter der vorderen Haube ist nicht vorhanden. Hier sitzt die Antriebseinheit mit Elektromotor und Leistungselektronik. Der Motor leistet 99,5 oder 107,8\u00a0kW und beschleunigt den Ioniq \u00a03 in 9 beziehungsweise 9,6 Sekunden auf 100\u00a0km\/h. Die Spitzengeschwindigkeit ist auf 170\u00a0km\/h begrenzt. Das maximale Drehmoment betr\u00e4gt in allen F\u00e4llen 250\u00a0Nm. Bemerkenswert: Hyundai kombiniert die kleinere Batterie mit dem etwas st\u00e4rkeren Motor \u2013 und umgekehrt die 61-kWh-Batterie mit dem 99-kW-Motor.<\/p>\n<p>Bis zu 22 kW AC-Ladeleistung<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Der Ioniq 3 basiert auf der bekannten Plattform e-GMP in der Ausf\u00fchrung mit 400 Volt Systemspannung. Wie im Konzern inzwischen gewohnt, kann er externe Ger\u00e4te mit Strom versorgen (Vehicle-to-Load, abgek\u00fcrzt V2L). Eine Besonderheit in diesem Segment ist, dass es gegen Aufpreis statt des serienm\u00e4\u00dfigen Wechselstromladeger\u00e4ts mit 11 eines mit 22\u00a0kW Ladeleistung gibt.<\/p>\n<p>An Gleichstromladestationen schafft der Ioniq 3 mit dem kleinen Batteriesystem eine Peakleistung von 110 und mit dem gro\u00dfen von 119\u00a0kW. Bei der Standzeit von zehn auf 80 Prozent hat der Hyundai einen klassen\u00fcblichen Wert von rund einer halben Stunde; die Performance der beliebten e-GMP mit 800\u00a0Volt von 18 Minuten wie etwa <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/tests\/Hyundai-Ioniq-5-im-Test-Das-E-Auto-fuer-alle-die-bislang-keines-wollten-10386374.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">im Ioniq 5 (Test)<\/a> kann er nicht erreichen. Der Routenplaner mit Vorkonditionierung ist bei der Marke aus S\u00fcdkorea ohnehin gelungen; im Ioniq\u00a03 kommt die Plug &amp; Charge-F\u00e4higkeit hinzu: Die Freischaltung des Stroms an \u00f6ffentlichen Ladepunkten soll automatisch erfolgen, wenn der Betreiber das zul\u00e4sst.<\/p>\n<p>Weiterhin haptische Bedienelemente<\/p>\n<p>Ein von vornherein als Elektroauto konzipierter Pkw hat diverse Vorteile, zu denen beim Ioniq\u00a03 der gro\u00dfe Kofferraum und der lange Radstand geh\u00f6ren. Dazu kommt, dass eine durchdachte Systemintegration das Gewicht reduziert: 1550 bis 1580\u00a0kg sind im Vergleich wenig. Fast k\u00f6nnte man einen versteckten Kommunikationskanal zwischen R\u00fcsselsheim und Wolfsburg vermuten, denn der Luftwiderstandsbeiwert des Ioniq\u00a03 liegt bei cW 0,263. Im Polo ist die Aerodynamik mit 0,264 minimal ung\u00fcnstiger. Auch so sieht Wettbewerb aus.<\/p>\n<p>    Bild 1 von 5<\/p>\n<p>    <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/bilderstrecke\/5067202.html?back=11264430\" title=\"Bilderstrecke: Hyundai Ioniq 3 innen (5 Bilder)\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IND07-b52ff8df545f7332.jpg\"\/><\/a><\/p>\n<p>    Der Ioniq 3 hat das neue Infotainmentsystem Pleos Connect, das auf dem Android Automotive OS basiert. Hyundai war klug genug, viele haptische Bedienelemente zu behalten. (Bild: <\/p>\n<p>Hyundai <\/p>\n<p>)<\/p>\n<p>Ganz neu bei der Marke ist das Infotainmentsystems. Es nennt sich Pleos Connect und arbeitet mit Android Automotive OS. Je nach Ausstattungsvariante hat der Monitor 12,9 oder 14,6\u00a0Zoll Diagonale. Dankenswerterweise hat sich Hyundai nicht dazu hinrei\u00dfen lassen, die komplette Bedienung auf ber\u00fchrungsempfindliche Elemente umzustellen. Ja, selbstverst\u00e4ndlich werden viele Funktionen \u00fcber das zentrale Display gesteuert. Aber f\u00fcr die Wichtigsten gibt es haptische Kipp- und Dr\u00fcckschalter. Wer den Ioniq\u00a03 \u00f6ffnen und schlie\u00dfen will, kann das wiederum per Digital Key in seinem Smartphone oder Wearable tun.<\/p>\n<p>Auslieferung ab dem dritten Quartal<\/p>\n<p>Nahezu selbstverst\u00e4ndlich ist, dass auch in diesem Segment viele Assistenzsysteme eingebaut sind. Dazu geh\u00f6ren \u2013 teilweise gegen Mehrpreis \u2013 Autobahnassistenten, Parkassistent mit Fernbedienung oder die 360-Grad-Kamera. Serienm\u00e4\u00dfig sind dagegen sieben Airbags. Der Ioniq\u00a03 wird ab dem dritten Quartal 2026 ausgeliefert, also zeitgleich mit dem ID.Polo. Eine Preisliste ist noch nicht ver\u00f6ffentlicht. Plausibel ist eine Spanne von rund 27.000 Euro f\u00fcr die Einstiegsversion bis etwa 33.000 Euro f\u00fcr das gro\u00dfe Batteriepaket. Die N\u00a0Line d\u00fcrfte \u00fcber 35.000 Euro kosten.<\/p>\n<p>        Lesen Sie mehr zur Marke HyundaiMehr anzeigenWeniger anzeigen<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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