{"id":114561,"date":"2026-04-21T01:20:11","date_gmt":"2026-04-21T01:20:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/114561\/"},"modified":"2026-04-21T01:20:11","modified_gmt":"2026-04-21T01:20:11","slug":"entscheidung-fix-neues-weinviertler-top-spital-wird-in-stockerau-gebaut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/114561\/","title":{"rendered":"Entscheidung fix \u2013 Neues Weinviertler Top-Spital wird in Stockerau gebaut"},"content":{"rendered":"<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Mit etwas \u00fcber 17.000 Einwohnern ist die Stadtgemeinde <a rel=\"nofollow noopener\" href=\"https:\/\/www.heute.at\/t\/stockerau-100054475\" target=\"_blank\">Stockerau<\/a> die gr\u00f6\u00dfte Stadt des Weinviertels, liegt nur rund 25 Kilometer nordwestlich von Wien entfernt. Hier soll also das neue Landesklinikum Weinviertel S\u00fcd-West gebaut werden.<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Der Prozess um die Standortwahl lief zuletzt, wie berichtet, auf Hochtouren. Insgesamt 14 in Frage kommende Grundst\u00fccke wurden durch eine Standortfindungskommission unter dem Vorsitz von Professor Gottfried Haber gepr\u00fcft \u2013 zuletzt hatte sich auch <a rel=\"nofollow noopener\" href=\"https:\/\/www.heute.at\/t\/hollabrunn-100051956\" target=\"_blank\">Hollabrunn<\/a> mit einer Standortstudie in Stellung gebracht und sich Chancen ausgerechnet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/map-placeholder.webp.webp\" alt=\"Google Maps\"\/>Google Map anzeigen<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Das Rennen f\u00fcr das neue Weinviertler Top-Spital machte jetzt aber Stockerau. In einem komplizierten Prozedere (u.a. \u00d6ffi-Anbindung, strategische Lage) waren die in Frage gekommenen Standorte bewertet worden.<\/p>\n<p>700 Betten, 100 ambulante Betreuungspl\u00e4tze<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Das neue Landesklinikum Weinviertel S\u00fcd-West (700 Betten, rund 2.300 Mitarbeiter) soll in den n\u00e4chsten zehn bis 15 Jahren entstehen. Damit sollen die Standorte Hollabrunn, Stockerau und <a rel=\"nofollow noopener\" href=\"https:\/\/www.heute.at\/t\/korneuburg-100052313\" target=\"_blank\">Korneuburg<\/a> ersetzt und an einem Standort geb\u00fcndelt werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.heute.at\/i\/neues-weinviertler-top-spital-wird-in-stockerau-gebaut-120184282\/doc-1jmkvh4le0\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/5a1516b0-e447-40d9-9031-0fdf7e118e4b.jpeg\" class=\"lazy gallery-image\"  data- alt=\"Freude im Rathaus Stockerau: Die Stadtgemeinde erzielt den Zuschlag.\"\/><\/a><\/p>\n<p> Freude im Rathaus Stockerau: Die Stadtgemeinde erzielt den Zuschlag.<\/p>\n<p>Bild: heute.at<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Pr\u00e4sentiert wurde die Standort-Bekanntgabe von den zust\u00e4ndigen Landesr\u00e4ten Anton Kasser (VP), Martin Antauer (FP\u00d6) und Christiane Teschl-Hofmeister (VP).<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Im Weinviertel wird es k\u00fcnftig zwei gro\u00dfe Schwerpunktspit\u00e4ler geben, n\u00e4mlich in Mistelbach (wird k\u00fcnftig Klinikum Weinviertel Nord hei\u00dfen) und eben das Landesklinikum Weinviertel-S\u00fcd in Stockerau.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.heute.at\/i\/neues-weinviertler-top-spital-wird-in-stockerau-gebaut-120184282\/doc-1jml9pdam0\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/531ff0b3-42e3-4030-a930-e8eeb0c2e654.png\" class=\"lazy gallery-image\"  data- alt=\"Pr\u00e4sentation des neuen Klinik-Standorts mit den Landesr\u00e4ten Teschl-Hofmeister, Kasser und Antauer.\"\/><\/a><\/p>\n<p> Pr\u00e4sentation des neuen Klinik-Standorts mit den Landesr\u00e4ten Teschl-Hofmeister, Kasser und Antauer.<\/p>\n<p>Sceenshot<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Man m\u00fcsse &#8222;weg vom Kirchturm und die Region als Ganzes betrachten&#8220;, betonte Landesrat Kasser. \u00c4nderungen werde es erst geben, wenn neue Strukturen geschaffen werden. Das hei\u00dft, erst wenn das neue Klinikum in Stockerau in Betrieb geht, werden die Spit\u00e4ler in Hollabrunn, Korneuburg und das bisherige in Stockerau geschlossen werden.<\/p>\n<p>&#8222;Darf kein politisches Thema sein&#8220;<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">&#8222;Es darf kein politisches Thema sein&#8220;, betonte Landesrat Antauer. Daher h\u00e4tten sich Experten monatelang um die Entscheidung bem\u00fcht. Das Auswahlverfahren mittels Standortfindungskommission sei in \u00d6sterreich einzigartig gewesen.<\/p>\n<p>Pflegeausbildungszentrum in Hollabrunn<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">&#8222;Wir m\u00fcssen handeln&#8220;, sagte Landesr\u00e4tin Teschl-Hofmeister \u2013 sie gab einen Ausblick, was den Bereich der Pflege betrifft. In Hollabrunn wird daher ein gro\u00dfes Pflegeausbildungszentrum entstehen. Auch in Korneuburg soll am Areal des bisherigen Krankenhauses ein Pflegebildungs-Hot-Spot geschaffen werden.<\/p>\n<p>20 ausgearbeitete Kriterien<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Was bisher durchsickerte: Anhand von 29 ausgearbeiteten Kriterien und komplexen Verfahren musste der bestgeeignete Standort gefunden werden. Jedes Grundst\u00fcck sei bewertet worden, so ein Experte, dazu seien auch Robustheitsanalysen durchgef\u00fchrt worden. Der ausgew\u00e4hlte Standort in Stockerau sei dabei als Sieger hervorgegangen.<\/p>\n<p>NEOS begr\u00fc\u00dfen Entscheidung<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">NEOS begr\u00fc\u00dfen das Zustandekommen der Entscheidung zum neuen Klinikstandort im Weinviertel. Dass bei dieser zentralen Zukunftsfrage eine unabh\u00e4ngige Expertenkommission eingesetzt wurde, hebt Gesundheitssprecherin Edith Kollermann lobend hervor. &#8222;Damit ist sichergestellt, dass diese Standortentscheidung auf nachvollziehbaren und transparenten Kriterien basiert \u2013 und nicht auf politischen Seilschaften, Zurufen oder Eigeninteressen&#8220;, so Kollermann in einer Aussendung.<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Positiv bewertet sie auch die geplante Struktur mit einem zus\u00e4tzlichen Pflege- und Betreuungszentrum sowie einem psychosozialen Zentrum in Hollabrunn und einem Ausbildungscampus in Korneuburg: &#8222;Diese L\u00f6sung st\u00e4rkt die gesamte Region und denkt Gesundheitsversorgung endlich \u00fcber einzelne Standorte hinaus.&#8220; Kollermann fordert, diesen Weg auch bei zuk\u00fcnftigen Gro\u00dfprojekten und komplexen Strukturfragen konsequent fortzusetzen: &#8222;Gerade bei weitreichenden Entscheidungen braucht es den Mut, neue Wege zu gehen \u2013 mit transparenten Verfahren, klaren Kriterien und nachvollziehbaren Ergebnissen. Das muss zum neuen Standard in Nieder\u00f6sterreich werden.&#8220;<\/p>\n<p>Erz\u00e4hle uns deine Story!Wurde dir eine Beihilfe gestrichen? Kannst du dir das Leben kaum mehr leisten? Ist dir gerade etwas besonders Trauriges, Witziges oder Erstaunliches geschehen? Bewegt dich ein anderes Thema? Bist du der Meinung, dass deine Geschichte erz\u00e4hlt werden sollte? Dann melde dich bei uns unter <a href=\"http:\/\/www.heute.at\/cdn-cgi\/l\/email-protection#9ef3fbf7f0fbedeaf1ece7def6fbebeafbb0ffea\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">[email\u00a0protected]<\/a>. Denn deine Story ist uns wichtig!<a class=\"mail-link\" href=\"http:\/\/www.heute.at\/cdn-cgi\/l\/email-protection#84e9e1edeae1f7f0ebf6fdc4ece1f1f0e1aae5f0\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mail an uns<\/a>Kritik der Gr\u00fcnen<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Die Entscheidung von \u00d6VP und FP\u00d6 f\u00fcr Stockerau als Standort des neuen N\u00d6-Klinikums lasse den Norden des Weinviertels &#8222;medizinisch im Regen stehen&#8220;, hei\u00dft es in einer Aussendung der Gr\u00fcnen. &#8222;Das Klein-Klein der Gesundheitsplanung wird durch die Wahl von diesem Standort verst\u00e4rkt. Wir haben einerseits 15 Minuten westlich Tulln als Standort und 15 Minuten nach Wien. Das zeigt einmal mehr: Die Planung der Gesundheitsstruktur muss in Bundeskompetenz, denn bei dieser Entscheidung wurde Wien offenbar nicht mitgedacht&#8220;, sagt Gesundheitssprecherin Silvia Moser.<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Besonders die Standortwahl in einem Hochwasser-Gebiet lasse bei den Gr\u00fcnen Unverst\u00e4ndnis zur\u00fcck. &#8222;Wir wissen aus leidvoller Erfahrung, dass selbst Hochwasser-Ereignisse mit 300-j\u00e4hriger Wahrscheinlichkeit mittlerweile nicht auszuschlie\u00dfen sind. Einen Milliardenbau in einem solchen Gebiet zu errichten, ist verantwortungslos&#8220;, sagt Weinviertel-Landtagsabgeordneter Georg Ecker (Gr\u00fcne). Und: &#8222;W\u00e4hrend \u00d6VP und FP\u00d6 in Stockerau ein neues Spital ank\u00fcndigen, wird das Krankenhaus Hollabrunn Schritt f\u00fcr Schritt ausgeh\u00f6hlt und der Notarztst\u00fctzpunkt Retz bereits n\u00e4chstes Jahr ersatzlos gestrichen. Die Standortwahl war ein Prozess nach politischen Vorgaben&#8220;, so Ecker.<\/p>\n<p>VPN\u00d6 Richtung Gr\u00fcne N\u00d6: &#8222;Pures Angstschn\u00fcren&#8220;<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">VPN\u00d6-Landesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Matthias Zauner reagierte verwundert &#8222;\u00fcber den gr\u00fcnen Alleingang&#8220;, wenn es um die Gesundheitsregion Weinviertel geht: &#8222;Die nieder\u00f6sterreichischen Gr\u00fcnen haben offenbar nicht verstanden, dass der Gesundheitsplan 2040+ der mutige Vorsto\u00df in eine gesicherte und nachhaltige Gesundheitsversorgung Nieder\u00f6sterreichs ist. Zum pr\u00e4sentierten Update der Gesundheitsregion Weinviertel wurden die Gr\u00fcnen, so wie alle anderen Landtagsparteien, im Vorhinein vollumf\u00e4nglich informiert.&#8220;<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Und weiter: &#8222;Auch alle Fragen, die sich Frau Moser und Herr Ecker stellen, wurden vor der Pressekonferenz heute beantwortet. Die \u00c4u\u00dferungen der Gr\u00fcnen sind nichts anderes als pures Angstsch\u00fcren und Populismus in Reinkultur, entgegen der Expertenmeinung von dutzenden Fachleuten. \u00dcbrig bleibt offensichtlich, dass die Gr\u00fcnen jede Standortentscheidung kritisiert h\u00e4tten, die die Kommission vorgelegt h\u00e4tte. Das ist keine konstruktive Politik im Sinne der Nieder\u00f6sterreicherinnen und Nieder\u00f6sterreicher \u2013 das ist parteipolitisches Kleingeldwechseln auf dem R\u00fccken der Bev\u00f6lkerung.&#8220;<\/p>\n<p> {title &amp;&amp; {title} } wes, {title &amp;&amp; {title} } Akt. 20.04.2026, 15:52, 20.04.2026, 13:12<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit etwas \u00fcber 17.000 Einwohnern ist die Stadtgemeinde Stockerau die gr\u00f6\u00dfte Stadt des Weinviertels, liegt nur rund 25&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":114562,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[46,42,2680,40673,15078,44,43,45,10525,13777,40458],"class_list":{"0":"post-114561","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-oesterreich","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-entscheidung","11":"tag-gesundheitsplan","12":"tag-klinikum","13":"tag-oesterreich","14":"tag-republic-of-austria","15":"tag-republik-oesterreich","16":"tag-spital","17":"tag-stockerau","18":"tag-weinviertel"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116440073806384598","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/114561","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=114561"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/114561\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/114562"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=114561"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=114561"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=114561"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}