{"id":116178,"date":"2026-04-21T19:48:07","date_gmt":"2026-04-21T19:48:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/116178\/"},"modified":"2026-04-21T19:48:07","modified_gmt":"2026-04-21T19:48:07","slug":"ruestungsproduktion-kann-zuegig-steigen-diepresse-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/116178\/","title":{"rendered":"R\u00fcstungsproduktion kann z\u00fcgig steigen \u2013 DiePresse.com"},"content":{"rendered":"<p>Das Unternehmen hat die Produktion von Artilleriemunition mehr als verzehnfacht. Rheinmetall-Chef Armin Papperger meint, man habe sich zu lange allein auf die nukleare Abschreckung verlassen<\/p>\n<p>Trotz wachsender Nachfrage nach Waffen sieht sich die deutsche R\u00fcstungsindustrie laut Rheinmetall-Chef Armin Papperger in der Lage, die Produktion schnell auszuweiten. \u201eDas ist machbar und ich sehe da kein Problem drin\u201c, sagte er bei einer Diskussionsrunde auf der Hannover Messe. Wenn die Auftr\u00e4ge da seien, werde die deutsche Industrie auch liefern k\u00f6nnen. Das habe sein Unternehmen schon bisher in seiner Autozuliefersparte gezeigt. Das werde nun auch im R\u00fcstungsbereich gehen.<\/p>\n<p>Schon die Fertigung von Artilleriemunition habe sein Unternehmen seit Beginn der russischen Vollinvasion in der Ukraine mehr als verzehnfacht. \u201eDa geht es um riesige Investitionen.\u201c Und die habe sein Unternehmen zum Teil ohne schriftlichen Auftrag get\u00e4tigt, \u201eper Handschlag\u201c, sagte Papperger. Der Vertrag sei erst danach gekommen. \u201eUnd wenn wir dieses Vertrauen haben, dann kriegen wir auch Geschwindigkeit.\u201c<\/p>\n<p>Die sei auch n\u00f6tig. Zu lange habe man sich allein auf die nukleare Abschreckung verlassen \u201eund im konventionellen Bereich haben wir zu wenig gemacht\u201c, so der Rheinmetall-Chef. Jetzt habe man in kurzer Zeit lernen m\u00fcssen umzusteuern. Gerade die Waffentechnik entwickle sich rasant, etwa durch den Einsatz von Drohnen. Darauf m\u00fcsse die Branche schnell reagieren und die Technologien z\u00fcgig weiterentwickeln.<\/p>\n<p>Bei den Preisen, die etwa die Bundeswehr zahlen muss, zeigte sich Papperger zuversichtlich, dass diese sinken werden. \u201eIch glaube, dass die Preise runtergehen.\u201c Denn mit den ganzen Auftr\u00e4gen aus Deutschland und von anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern werde das Volumen steigen \u2013 und die Kosten w\u00fcrden dadurch sinken. Bei der Artilleriemunition sei das schon jetzt zu beobachten. Die sei heute dank gro\u00dfer St\u00fcckzahlen g\u00fcnstiger als noch vor f\u00fcnf oder sechs Jahren.<\/p>\n<p>Der Auftritt des Rheinmetall-Chefs wurde mehrfach durch Zwischenrufe gest\u00f6rt. Gleich zu Beginn gab es Sprechch\u00f6re wie \u201eNie wieder Krieg\u201c und \u201eNie wieder Wehrpflicht\u201c. Mehrere St\u00f6rer wurden von Sicherheitskr\u00e4ften aus dem Veranstaltungsbereich getragen.<\/p>\n<p>Auf der Messe zeigt Rheinmetall unter anderem, wie sich Fahrzeuge auch aus gro\u00dfer Entfernung fernsteuern lassen. Auf dem Messestand in Hannover wurde dazu ein Fahrstand als Kontrollzentrum aufgebaut, von dem aus in Echtzeit ein Fahrzeug am Firmensitz in D\u00fcsseldorf gesteuert wird.<\/p>\n<p>Das Thema R\u00fcstung ist auf der Hannover Messe in diesem Jahr erstmals mit einem eigenen Schwerpunkt vertreten. Im sogenannten Defense Production Park zeigen rund 40 Unternehmen auf 1.200 Quadratmetern L\u00f6sungen f\u00fcr den schnellen Hochlauf der R\u00fcstungsproduktion. (APA\/dpa) <\/p>\n<p>    Lesen Sie mehr zu diesen Themen:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Unternehmen hat die Produktion von Artilleriemunition mehr als verzehnfacht. 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