{"id":116696,"date":"2026-04-22T02:54:07","date_gmt":"2026-04-22T02:54:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/116696\/"},"modified":"2026-04-22T02:54:07","modified_gmt":"2026-04-22T02:54:07","slug":"waffenruhe-im-iran-soll-laut-trump-laenger-laufen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/116696\/","title":{"rendered":"Waffenruhe im Iran soll laut Trump l\u00e4nger laufen"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Kurz vor Ende der Waffenruhe hat US-Pr\u00e4sident Donald Trump dem Iran mehr Zeit f\u00fcr eine Verhandlungsl\u00f6sung gegeben und die Feuerpause \u00fcberraschend verl\u00e4ngert. Die Waffen sollen schweigen, bis die iranische F\u00fchrung mit einem geeinten Vorschlag an den Tisch kommt, wie Trump auf seiner Plattform Truth Social mitteilte. Eine neue Frist mit Termin setzte der US-Pr\u00e4sident nicht. Unklar bleibt zun\u00e4chst, ob sich auch der Iran und Israel an die Feuerpause gebunden f\u00fchlen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Wenig \u00fcberraschend sei die F\u00fchrung im Iran tief gespalten, schrieb Trump. Deshalb werde er die Feuerpause verl\u00e4ngern, bis es aus dem Iran einen geeinten Vorschlag gebe und die Gespr\u00e4che zu einem Ende k\u00e4men, &#8222;auf die eine oder die andere Art und Weise&#8220;.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete kurz nach Trumps Ank\u00fcndigung, eine offizielle Position Irans werde zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt bekanntgegeben. Die Agentur habe aus Quellen erfahren, dass Teheran keine Verl\u00e4ngerung der Waffenruhe erbeten habe. Das Sprachrohr der m\u00e4chtigen Revolutionsgarden berichtete weiter, der Iran werde die f\u00fcr den Welthandel wichtige Stra\u00dfe von Hormuz nicht freigeben, solange die US-Seeblockade anhalte. N\u00f6tigenfalls werde die Blockade mit Gewalt durchbrochen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Mit der Verl\u00e4ngerung auf unbestimmte Zeit geht Trump einen Weg, den er noch am Vortag als &#8222;sehr unwahrscheinlich&#8220; bezeichnet hatte. Stattdessen pochte er auf ein Abkommen, um den Krieg dauerhaft beizulegen. Trotz der Bem\u00fchungen Pakistans konnten sich Washington und Teheran jedoch bis zuletzt nicht auf eine weitere Verhandlungsrunde in Islamabad einigen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Vor knapp eineinhalb Wochen hatte in Pakistan bereits eine erste Verhandlungsrunde hochrangiger Delegationen aus Washington und Teheran stattgefunden, die auf US-Seite von Vance geleitet wurde. Die Gespr\u00e4che endeten jedoch ohne Ergebnis.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Trump schlug in seinem Post einen auff\u00e4llig harmlosen Ton an: keine neuen Drohungen, keine Beleidigungen. Noch am Morgen hatte er gedroht, das Milit\u00e4r sei startklar, sollte es zu keiner Vereinbarung kommen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">An einem zentralen Hindernis f\u00fcr die Gespr\u00e4che aus iranischer Sicht will Trump indes festhalten. Er habe dem US-Milit\u00e4r befohlen, die Stra\u00dfe von Hormuz weiter f\u00fcr Schiffe zu blockieren, die von iranischen H\u00e4fen kommen oder diese ansteuern. Teheran hatte die Blockade als Versto\u00df gegen die Feuerpause und als Hindernis f\u00fcr weitere Verhandlungen dargestellt.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Kurz vorher hatte die iranische Nachrichtenagentur Tasnim gemeldet, iranische Vertreter w\u00fcrden nicht zu Verhandlungen nach Pakistan reisen. Die USA seien von &#8222;\u00fcbertriebenen Forderungen&#8220; in den vergangenen Tagen nicht abger\u00fcckt und es habe daher keine nennenswerten Fortschritte gegeben, hie\u00df es weiter. Unter diesen Umst\u00e4nden sei eine Teilnahme an den Verhandlungen &#8222;reine Zeitverschwendung&#8220;, hie\u00df es in dem Bericht.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Ohne eine Verl\u00e4ngerung w\u00e4re die Waffenruhe Trumps Angaben zufolge am Mittwoch (Washington Ortszeit) ausgelaufen, also in der deutschen Nacht zu Donnerstag. Trump hatte f\u00fcr diesen Fall mit schweren Angriffen auf den Energiesektor sowie zivile Infrastruktur im Iran gedroht.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Trump hatte Teheran wenige Stunden zuvor vorgeworfen, die Feuerpause wiederholt missachtet zu haben. Details nannte der US-Pr\u00e4sident nicht.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Auch aus dem Iran kamen harsche T\u00f6ne Richtung Washington: Das Milit\u00e4r sei einsatzbereit und werde sich nicht \u00fcberraschen lassen, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Neue Ziele f\u00fcr m\u00f6gliche Angriffe seien f\u00fcr eine R\u00fcckkehr zum Krieg identifiziert worden. Vom ersten Moment der Wiederaufnahme von Angriffen werde man eine &#8222;H\u00f6lle&#8220; f\u00fcr die Amerikaner und Israelis schaffen, hie\u00df es.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die anhaltende Blockade des iranischen Seehandels beeintr\u00e4chtigt nach Meinung von US-Finanzminister Scott Bessent Teherans Wirtschaftskraft schwer. Die Lager auf der f\u00fcr den \u00d6lhandel wichtigen Insel Kharg w\u00fcrden in wenigen Tagen voll sein, weshalb die \u00d6lfelder stillgelegt werden m\u00fcssten, schrieb Bessent auf der Plattform X. &#8222;Die Beschr\u00e4nkung des iranischen Seehandels zielt direkt auf die wichtigsten Einnahmequellen des Regimes ab.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kurz vor Ende der Waffenruhe hat US-Pr\u00e4sident Donald Trump dem Iran mehr Zeit f\u00fcr eine Verhandlungsl\u00f6sung gegeben und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":116697,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[1769,1010,4265,40,41,1434,4266,4375,39,1787,439,66,65,64],"class_list":{"0":"post-116696","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-atompolitik","9":"tag-iran","10":"tag-islamabad","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-newsticker","14":"tag-pakistan","15":"tag-schifffahrt","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-teheran","18":"tag-usa","19":"tag-welt","20":"tag-world","21":"tag-world-news"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116446105617092388","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/116696","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=116696"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/116696\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/116697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=116696"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=116696"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=116696"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}