{"id":116711,"date":"2026-04-22T03:11:18","date_gmt":"2026-04-22T03:11:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/116711\/"},"modified":"2026-04-22T03:11:18","modified_gmt":"2026-04-22T03:11:18","slug":"mehr-recycling-statt-verbrennung-im-ennshafen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/116711\/","title":{"rendered":"Mehr Recycling statt Verbrennung im Ennshafen"},"content":{"rendered":"<p> ENNS. Mit dem Spatenstich f\u00fcr die neue Recyclinganlage \u201eSort4cycle\u201c ist im Ennshafen ein Projekt gestartet, das europaweit Ma\u00dfst\u00e4be setzen soll. Die Altstoff Recycling Austria AG (ARA), Bernegger und Der Gr\u00fcne Punkt investieren mehr als 40 Millionen Euro in das Werk, das ab 2027 j\u00e4hrlich bis zu 41.000 Tonnen Kunststoff verarbeiten kann \u2013 Material, das bisher gro\u00dfteils verbrannt wurde. <\/p>\n<p>Kern der Anlage ist das von der ARA entwickelte Verfahren \u201eUpcycle\u201c, mit dem auch stark verschmutzte oder schwer verwertbare Kunststoffreste aufbereitet werden k\u00f6nnen. Ziel ist es, diese Stoffe wieder als Rohstoffe nutzbar zu machen \u2013 auch f\u00fcr sensible Bereiche wie Lebensmittelverpackungen. \u201eDie Anlage ist ein entscheidender Schritt, um Kunststoffkreisl\u00e4ufe zu schlie\u00dfen\u201c, sagt ARA-Vorstand Thomas Eck. Das sei wesentlich f\u00fcr Klimaschutz, Ressourcenschonung und die Unabh\u00e4ngigkeit von fossilen Rohstoffen.<\/p>\n<p>Errichtet wird Sort4cycle direkt am Standort der bestehenden Sortieranlage TriPlast, die seit 2024 in Betrieb ist. Dort werden j\u00e4hrlich rund 100.000 Tonnen Verpackungsabf\u00e4lle aus dem Gelben Sack verarbeitet. Die neue Anlage soll diese Infrastruktur erg\u00e4nzen und weiter ausbauen. \u201eMit zus\u00e4tzlicher Feinsortierung und Reinigung schaffen wir die Voraussetzung f\u00fcr maximale Wertsch\u00f6pfung aus Abf\u00e4llen\u201c, so Kurt Bernegger.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Zukunft ger\u00fcstet<\/p>\n<p>Technisch setzt Sort4cycle auf zwei Schwerpunkte: eine KI-gest\u00fctzte Nachsortierung, die besonders reines Material f\u00fcr das Recycling liefert, und einen weiterentwickelten UPCYCLE-Prozess f\u00fcr bislang nicht verwertbare Kunststofffraktionen. Dadurch sollen k\u00fcnftig mehr Stoffe im Kreislauf bleiben und weniger verbrannt werden.<\/p>\n<p>Auch aus europ\u00e4ischer Sicht ist das Projekt von Bedeutung. \u201eEuropa braucht industrielle L\u00f6sungen, die heute funktionieren und morgen skalierbar sind\u201c, sagt Denis V\u00f6ller vom Gr\u00fcnen Punkt. Sort4cycle soll dazu beitragen, strengere EU-Recyclingvorgaben zu erf\u00fcllen und die Versorgung mit recycelten Rohstoffen zu sichern.<\/p>\n<p>Mit der Inbetriebnahme Mitte 2027 entstehen zudem mehr als 20 neue Arbeitspl\u00e4tze in Ober\u00f6sterreich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"ENNS. 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