{"id":117375,"date":"2026-04-22T10:50:10","date_gmt":"2026-04-22T10:50:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/117375\/"},"modified":"2026-04-22T10:50:10","modified_gmt":"2026-04-22T10:50:10","slug":"oesterreich-bei-lohnabgaben-unter-oecd-spitzenreitern-diepresse-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/117375\/","title":{"rendered":"\u00d6sterreich bei Lohnabgaben unter OECD-Spitzenreitern \u2013 DiePresse.com"},"content":{"rendered":"<p>Nur in Belgien, Deutschland und Frankreich waren die Lohnabgaben 2025 h\u00f6her als in \u00d6sterreich. Hauptverantwortlich daf\u00fcr sind die Sozialabgaben f\u00fcr Arbeitnehmer und die Lohnnebenkosten f\u00fcr Arbeitgeber.<\/p>\n<p>P\u00fcnktlich zu den laufenden Budgetverhandlungen hat die OECD am Mittwoch ihre j\u00e4hrliche Studie zur Steuer- und Abgabenquote auf Arbeit ver\u00f6ffentlicht. Die zeigt, dass \u00d6sterreich bei der Abgabenbelastung auf L\u00f6hne im OECD-Vergleich den vierth\u00f6chsten Wert aufweist. Nur in Belgien, Deutschland und Frankreich waren die Lohnabgaben 2025 h\u00f6her. Hauptverantwortlich daf\u00fcr sind die vergleichsweise hohen Sozialabgaben f\u00fcr Arbeitnehmer und die Lohnnebenkosten f\u00fcr Arbeitgeber.<\/p>\n<p>Im OECD-Schnitt stieg die Steuer- und Abgabenbelastung auf L\u00f6hne von kinderlosen Arbeitnehmern mit Durchschnittslohn im Vorjahr auf 35,1 Prozent der gesamten Lohnkosten. Spitzenreiter unter den 38 OECD-L\u00e4ndern sind Belgien (52,5), Deutschland (49,3), Frankreich (47,2) sowie eben \u00d6sterreich mit 47,1 Prozent. Gegen\u00fcber dem Vorjahr zeigt sich laut der \u201eTaxing Wages\u201c- Studie ein minimaler Anstieg. Grund daf\u00fcr ist die Abschaffung des Klimabonus, der die Steuerbelastung um 0,3 Prozentpunkte steigen lie\u00df.<\/p>\n<p>Von den 47,1 Prozent Lohnabgaben entfielen 11,4 Prozent auf Lohnsteuern, 14 Prozent auf Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge der Arbeitnehmer und 21,4 Prozent auf Abgaben durch die Arbeitgeber. W\u00e4hrend der Anteil der Lohnsteuern damit sogar etwas unter dem OECD-Schnitt (23,4) liegt, sind die Sozialabgaben der Arbeitnehmer und die Lohnnebenkosten der Arbeitgeber deutlich h\u00f6her als der OECD-Durchschnitt (8,1 bzw. 13,5 Prozent). Im L\u00e4ndervergleich rangiert \u00d6sterreich beim Dienstnehmeranteil der Sozialversicherungsabgaben an sechster Stelle, was die Lohnnebenkosten betrifft an achter Stelle.<\/p>\n<p>Die OECD-Studie best\u00e4tigt au\u00dferdem einmal mehr, dass Familien im \u00f6sterreichischen Steuersystem im internationalen Vergleich deutliche Vorteile gegen\u00fcber Kinderlosen genie\u00dfen, auch wenn sich der Vorteil von 2024 auf 2025 leicht verringert hat. Bei einer Familie mit zwei Kindern, bei der nur ein Elternteil arbeitet, lag der Anteil der Steuer- und Abgabenbelastung an den Lohnkosten bei 33,3 Prozent und damit 13,8 Prozentpunkte unter jenem von Alleinstehenden ohne Kinder (OECD-Schnitt: -8,9). 2024 war der Unterschied hierzulande mit -14,3 Prozent noch etwas gr\u00f6\u00dfer gewesen. Bei Familien mit zwei Verdienern betrug die Abgabenbelastung 2025 37,7 Prozent der Gesamtlohnkosten.<\/p>\n<p>Betrachtet man nur die Arbeitnehmerseite, muss der durchschnittliche Arbeitnehmer ohne Kinder in \u00d6sterreich 32,5 Prozent seines Bruttogehalts f\u00fcr Steuer- und Sozialabgaben abf\u00fchren (OECD-Schnitt: 25,1). Bei Familien mit zwei Kindern und zwei Einkommen (100 bzw. 67 Prozent des Durchschnittslohns) sind es abz\u00fcglich von Geldleistungen wie der Familienbeihilfe nur mehr 20,5 Prozent des Bruttolohns (OECD-Schnitt: 18,9). (APA)<\/p>\n<p>    Lesen Sie mehr zu diesen Themen:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nur in Belgien, Deutschland und Frankreich waren die Lohnabgaben 2025 h\u00f6her als in \u00d6sterreich. 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