{"id":11878,"date":"2026-02-25T07:01:06","date_gmt":"2026-02-25T07:01:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/11878\/"},"modified":"2026-02-25T07:01:06","modified_gmt":"2026-02-25T07:01:06","slug":"1000-tage-nach-empfaengnis-wie-frueher-zuckerkonsum-die-herzgesundheit-beeinflusst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/11878\/","title":{"rendered":"1000 Tage nach Empf\u00e4ngnis: Wie fr\u00fcher Zuckerkonsum die Herzgesundheit beeinflusst"},"content":{"rendered":"<p>1000 Tage nach Empf\u00e4ngnisWie fr\u00fcher Zuckerkonsum die Herzgesundheit beeinflusst<\/p>\n<p>25.02.2026, 07:20 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(04:29 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Creative-Highlights-Symbolbilder-Portrait-of-two-babies-eating-birthday-cakes-model-released-propert.webp\" alt=\"Creative-Highlights-Symbolbilder-Portrait-of-two-babies-eating-birthday-cakes-model-released-property-released-NMS00267\"\/>Babys und Kleinkinder sollten keinen oder nur sehr wenig Zucker bekommen. (Foto: imago images\/Westend61)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Gro\u00dfbritannien f\u00fchrt in den 1940er Jahren eine mehrj\u00e4hrige Zuckerrationierung f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung ein. Wie sich diese langfristig auf die Herzgesundheit der Menschen ausgewirkt hat, zeigt eine aktuelle Untersuchung.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Schon im fr\u00fchen Kindesalter kann das Risiko f\u00fcr Herzinfarkt, Herzinsuffizienz und Schlaganfall im Erwachsenenalter durch eine Beschr\u00e4nkung des Zuckerkonsums stark beeinflusst werden. Das hat ein internationales Team mit Forschenden der Universit\u00e4ten in Hong Kong, Boston, Liverpool, Melbourne, Sydney, Shanghai, Tokio, Leipzig und Aalborg herausgefunden. Die gr\u00f6\u00dften Schutzeffekte waren sichtbar, wenn besonders wenig Zucker von der werdenden Mutter zum Zeitpunkt der Zeugung bis zum zweiten Lebensjahr des Kleinkindes konsumiert worden war.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Als Grundlage f\u00fcr die Untersuchung dienten die Daten von 63.433 Teilnehmern und Teilnehmerinnen der UK Biobank mit einem Durchschnittsalter von 55 Jahren. Alle Studienteilnehmenden wurden zwischen Oktober 1951 und M\u00e4rz 1956 geboren. Niemand wies in seiner Vorgeschichte eine Herzerkrankung auf. 40.063 von ihnen waren in ihrer fr\u00fchen Kindheit von der Zuckerrationierung betroffen, bei 23.370 war dies nicht der Fall. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">W\u00e4hrend der Zuckerrationierung, die noch zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges startete und bis 1953 dauerte, war die Zuckermenge f\u00fcr die gesamte Bev\u00f6lkerung, einschlie\u00dflich Schwangerer und Kinder, auf weniger als 40 Gramm pro Tag begrenzt. Kinder unter zwei Jahren sollten in dieser Zeit gar keinen zugesetzten Zucker bekommen. Diese Grenzwerte entsprechen weitgehend den aktuellen Ern\u00e4hrungsempfehlungen f\u00fcr Kleinkinder.<\/p>\n<p>Herzinfarkt, Schlaganfall und Herztod<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Forschenden suchten nun in den Gesundheitsdaten der Studienteilnehmer nach der H\u00e4ufigkeit von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, Vorhofflimmern und Schlaganfall sowie nach Todesf\u00e4llen aufgrund von Herz-Kreislauf-Ursachen. Sie ber\u00fccksichtigen bei ihrer Analyse genetische, umweltbedingte und lebensstilbedingte Faktoren, die die Herzgesundheit beeinflussen k\u00f6nnen. Dann glichen sie ihre Ergebnisse mit den Daten einer Vergleichsgruppe von Erwachsenen ab, die au\u00dferhalb Gro\u00dfbritanniens geboren worden waren und weder die Zuckerrationierung noch \u00e4hnliche Ma\u00dfnahmen um das Jahr 1953 miterlebt hatten.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das Ergebnis: Eine l\u00e4ngere Phase der Zuckerrationierung geht mit einem geringeren Risiko f\u00fcr Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Erwachsenenalter einher. Die Forschenden vermuten, dass ein Teil dieses positiven Effekts auf niedrigere Diabetes- und Bluthochdruckraten bei denjenigen zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, die zu Beginn ihres Lebens der Zuckerrationierung ausgesetzt waren. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Im Vergleich zu Personen, die zu keiner Zeit von der Einschr\u00e4nkung betroffen waren, lag das Risiko f\u00fcr die zuckerrationierte Personengruppe f\u00fcr Herz-Kreislauf-Erkrankungen insgesamt um 20 Prozent niedriger. Konkret sank das Risiko f\u00fcr Herzinfarkt um 25 Prozent, Herzinsuffizienz um 26 Prozent und Vorhofflimmern um 24 Prozent. Auch das Schlaganfall-Risiko war 31 Prozent geringer und das Risiko, einen Tod durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erleiden, war um 27 Prozent reduziert. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Zudem traten s\u00e4mtliche Herz-Kreislauf-Probleme in der Gruppe der Zuckerreduzierten bis zu zweieinhalb Jahre sp\u00e4ter im Leben auf als bei denjenigen ohne Zuckerreduktion. Die st\u00e4rksten Schutzeffekte sah das Forschungsteam bei Personen, deren Zuckerzufuhr bereits bei der Empf\u00e4ngnis im Mutterleib bis 1000 Tage danach eingeschr\u00e4nkt war. Dieser Befund deckt sich mit den Hinweisen von Fachleuten, die immer wieder darauf verweisen, wie wichtig dieser Zeitraum f\u00fcr die sp\u00e4tere Entwicklung ist. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Unsere Ergebnisse unterstreichen den Nutzen von Ma\u00dfnahmen zur Zuckerrationierung in der fr\u00fchen Kindheit f\u00fcr das Herz-Kreislauf-System. Weitere Studien sollten die individuelle Ern\u00e4hrungsbelastung untersuchen und das Zusammenspiel genetischer, umweltbedingter und lebensstilbedingter Faktoren ber\u00fccksichtigen, um individuellere Pr\u00e4ventionsstrategien zu entwickeln&#8220;, schreibt das Forschungsteam zu den <a class=\"inline_link\" href=\"https:\/\/www.sciencedaily.com\/releases\/2026\/02\/260222092324.htm\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Untersuchungsergebnissen im &#8222;British Medical Journal&#8220;<\/a>.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, jaz<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"1000 Tage nach Empf\u00e4ngnisWie fr\u00fcher Zuckerkonsum die Herzgesundheit beeinflusst 25.02.2026, 07:20 Uhr Artikel anh\u00f6ren(04:29 min) Babys und Kleinkinder&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":11879,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[46,42,1001,137,124,1415,123,2592,44,7232,7233],"class_list":{"0":"post-11878","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gesundheit","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-bildung","11":"tag-ernaehrung","12":"tag-gesundheit","13":"tag-grossbritannien","14":"tag-health","15":"tag-herzinfarkt","16":"tag-oesterreich","17":"tag-schlaganfall","18":"tag-zucker"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11878","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11878"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11878\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/11879"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11878"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11878"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11878"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}