{"id":119011,"date":"2026-04-23T07:36:07","date_gmt":"2026-04-23T07:36:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/119011\/"},"modified":"2026-04-23T07:36:07","modified_gmt":"2026-04-23T07:36:07","slug":"suessstoffe-mit-spaetfolgen-studie-findet-effekte-leben-wissen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/119011\/","title":{"rendered":"S\u00fc\u00dfstoffe mit Sp\u00e4tfolgen? Studie findet Effekte | Leben &#038; Wissen"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"skip-content skip-content--link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5<\/a><a id=\"in-content-skip-link-target-v-0-0\" class=\"skip-content--target-link-hidden skip-content skip-content--target-link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">Artikel weiterlesen<\/a><\/p>\n<p>Was richten S\u00fc\u00dfstoffe wirklich im K\u00f6rper an \u2013 und reichen die Sp\u00e4tfolgen m\u00f6glicherweise bis in nachfolgende Generationen? Eine Studie an M\u00e4usen legt genau das nahe. Forscher der Universidad de Chile untersuchten, wie sich Sucralose und Stevia \u00fcber Generationen hinweg auswirken. Die bemerkenswerten Erkenntnisse lassen sich nicht einfach auf uns Menschen \u00fcbertragen, liefern aber Argumente f\u00fcr weitere Forschung auf dem Gebiet.<\/p>\n<p>Maus-Studie zu Sucralose und Stevia<\/p>\n<p>Bei dem <a href=\"https:\/\/www.frontiersin.org\/journals\/nutrition\/articles\/10.3389\/fnut.2026.1694149\/full\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" class=\"text-link--external text-link\">Experiment<\/a> bekamen 47 m\u00e4nnliche und weibliche M\u00e4use ein Standardfutter, allerdings unterschiedliche Getr\u00e4nke. Eine Gruppe trank nur Wasser, eine Wasser mit Stevia, eine Wasser mit Sucralose. Die Dosis lag mit f\u00fcnf bis 15 Milligramm pro Kilogramm K\u00f6rpergewicht und Tag im Bereich der f\u00fcr Menschen zugelassenen t\u00e4glichen Aufnahmemenge. Nach sechs Wochen wurden die Tiere verpaart. Die Nachkommen wuchsen ohne S\u00fc\u00dfstoffe auf. Beobachtet wurden zwei Generationen (Kinder und Enkel) bis zur 20. Lebenswoche.<\/p>\n<p>Studienautorin Dr. Francisca Concha Celume erkl\u00e4rt in einer <a href=\"https:\/\/www.eurekalert.org\/news-releases\/1121524\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" class=\"text-link--external text-link\">Pressemitteilung<\/a>: \u201eTiermodelle erm\u00f6glichen es uns, die Umweltbedingungen sehr genau zu kontrollieren und die Wirkung eines bestimmten Faktors, wie zum Beispiel einer Nahrungskomponente, zu isolieren, w\u00e4hrend wir gleichzeitig mehrere Generationen innerhalb einer relativ kurzen Zeit verfolgen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>S\u00fc\u00dfstoffe zeigten generations\u00fcbergreifende Effekte<\/p>\n<p>In der ersten Generation zeigten nur m\u00e4nnliche Nachkommen von Sucralose-M\u00e4usen eine <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/leben-wissen\/ernaehrung-diaet\/wie-man-den-blutzucker-durch-ernaehrung-und-bewegung-senken-kann-69ba65d917184da7cffdd76b\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">gest\u00f6rte Glukosetoleranz<\/a>. In der zweiten Generation hatte dieselbe Gruppe einen erh\u00f6hten N\u00fcchternblutzuckerspiegel. Auch weibliche Nachkommen waren betroffen \u2013 hier allerdings bei Stevia in der zweiten Generation.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich ver\u00e4nderte sich bei allen Gruppen das Darmmikrobiom. Die M\u00e4use hatten weniger kurzkettige Fetts\u00e4uren im Darm. Das sind Produkte von n\u00fctzlichen Darmbakterien, die eine zentrale Rolle f\u00fcr unsere Darmgesundheit spielen. Bei Sucralose waren die beobachteten Ver\u00e4nderungen st\u00e4rker. Es fanden sich mehr pathogene und weniger n\u00fctzliche Bakterienarten im Darm der M\u00e4use.<\/p>\n<p>Sowohl Sucralose als auch Stevia steigerten die Aktivit\u00e4t von Genen, die mit Entz\u00fcndungsprozessen zusammenh\u00e4ngen. Bei Sucralose hielten die Effekte teils bis in die zweite Nachkommengeneration an. \u201eInsgesamt waren die mit Sucralose verbundenen Effekte \u00fcber die Generationen hinweg konsistenter und anhaltender\u201c, sagte Concha.<\/p>\n<p>Keine Krankheiten, aber Warnsignale<\/p>\n<p>Die Tiere entwickelten keine manifesten Erkrankungen wie <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/specials\/diabetes\/ratgeber-gesundheit-nachrichten-news-fotos-videos-02-42485862.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Diabetes<\/a>. \u201eDie beobachteten Ver\u00e4nderungen der Glukosetoleranz und Genexpression k\u00f6nnten als fr\u00fche biologische Signale im Zusammenhang mit Stoffwechsel- oder Entz\u00fcndungsprozessen interpretiert werden\u201c, sagte Concha. In Kombination mit einer ungesunden Ern\u00e4hrung k\u00f6nnten diese Ver\u00e4nderungen aber die Entstehung von Krankheiten befeuern.<\/p>\n<p>Wichtig ist: Die Studie zeigt Zusammenh\u00e4nge, aber keine direkte Ursache-Wirkung-Beziehung. Und Ergebnisse aus Tierexperimenten lassen sich nicht ohne Weiteres auf den Menschen \u00fcbertragen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5Artikel weiterlesen Was richten S\u00fc\u00dfstoffe wirklich im K\u00f6rper an \u2013 und reichen die Sp\u00e4tfolgen m\u00f6glicherweise bis in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":119012,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[46,42,124,123,1040,1039,44,41300,34541,32376,210],"class_list":{"0":"post-119011","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gesundheit","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-gesundheit","11":"tag-health","12":"tag-ki-books","13":"tag-ki-fitbook","14":"tag-oesterreich","15":"tag-stevia","16":"tag-sucralose","17":"tag-suessstoffe","18":"tag-texttospeech"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116452877085676507","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/119011","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=119011"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/119011\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/119012"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=119011"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=119011"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=119011"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}