{"id":11978,"date":"2026-02-25T08:06:16","date_gmt":"2026-02-25T08:06:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/11978\/"},"modified":"2026-02-25T08:06:16","modified_gmt":"2026-02-25T08:06:16","slug":"oesterreichs-medaillengewinner-in-innsbruck-umjubelt-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/11978\/","title":{"rendered":"\u00d6sterreichs Medaillengewinner in Innsbruck umjubelt"},"content":{"rendered":"<p>Die Olympia-Helden sind heimgekehrt. Rund 1.500 Besucher jubelten Montagabend in Innsbruck den \u00f6sterreichischen Medaillengewinnerinnen und -gewinnern bei den Olympischen Spielen 2026 in Mailand\/Cortina zu. Die meisten Athleten mit Edelmetall waren gekommen \u2013 nur Ski-Ass Cornelia H\u00fctter und Kombinierer Stefan Rettenegger mussten krankheitsbedingt passen. Sportminister Andreas Babler (SP\u00d6) brachte erneut deutlich eine m\u00f6gliche Bewerbung f\u00fcr die Winterspiele 2046 ins Spiel.<\/p>\n<p>Der Landestheater-Vorplatz in der Tiroler Landeshauptstadt war gut gef\u00fcllt, alles war angerichtet bei der \u201eLotterien Medaillenfeier\u201c des Olympic Team Austria bzw. des \u00d6sterreichischen Olympischen Komitees (\u00d6OC). Schlie\u00dflich galt es auch einiges zu feiern: n\u00e4mlich genau 18 Medaillen, die \u00d6sterreichs Wintersportler bei den am Sonntag zu Ende gegangenen Spielen eingeheimst hatten. Zu Beginn der Veranstaltung \u2013 sie wurde von den ORF-Moderatoren Lukas Schweighofer und Karina Toth pr\u00e4sentiert \u2013 heizte ein aktueller, heimischer Shootingstar aus der Musikwelt den Sportfans ein: Der 19-j\u00e4hrige Cosm\u00f3, der sich erst vergangenen Freitagabend gegen elf Konkurrenten durchgesetzt hatte und \u00d6sterreich im Mai beim Eurovision Song Contest in Wien vertreten wird. Er gab seine Elektro-Tanznummer \u201eTanzschein\u201c zum Besten.<\/p>\n<p>In den folgenden rund eineinhalb Stunden wurden dann die heimischen Sporthelden nacheinander zu von ihnen ausgesuchten Songs auf die B\u00fchne gebeten. Und durchaus reich beschenkt: So wurden die Medaillengewinner mit Philharmoniker-Goldm\u00fcnzen im Wert von 20.000 Euro f\u00fcr Gold, 17.000 f\u00fcr Silber und 14.000 f\u00fcr Bronze belohnt. Und bekamen zudem allesamt \u201eFirst Class-Tickets\u201c f\u00fcr den Formel 1-Grand-Prix in Spielberg in der Steiermark vom 26. bis 28. Juni geschenkt.<\/p>\n<p>                Gel\u00f6ste Stimmung                                    <\/p>\n<p>Die Olympia-Asse zeigten sich naturgem\u00e4\u00df durch die Bank bestens gelaunt, ja gel\u00f6st nach Wochen der immensen Anspannung. Bei den Interviews auf der B\u00fchne erwiesen sich viele gar als Unterhaltungs-Naturtalente. So etwa die Skistars Vincent Kriechmayr und Manuel Feller, die Silber in der Teamkombi errangen und zusammen mit ihrem Teamkollegen Fabio Gstrein auf die B\u00fchne kamen, der Bronze im Slalom gewann. \u201eDer \u00d6tzi hat uns die Kohlen aus dem Feuer geholt\u201c, dankte der Fieberbrunner Feller dem \u00d6tztaler angesichts der ausbauf\u00e4higen Medaillen-Ausbeute der Ski-Herren. Gstrein suchte sich \u00fcbrigens f\u00fcr das \u201eB\u00fchnen-Entern\u201c den aktuellen Hit eines anderen \u00d6tztalers aus, n\u00e4mlich \u201eTirol\u201c von DJ \u00d6tzi, was extra angemerkt wurde. Feller k\u00fcndigte zudem \u2013 mit dem Schalk im Nacken \u2013 einen \u201eP\u00e4rchenausflug\u201c mit Kriechmayr nach Spielberg an.<\/p>\n<p>Nicht minder auf den Mund gefallen auch einmal mehr Freeski\/Big Air-Bronzemedaillengewinner Matej Svancer, der sich freute, auf der \u201efetten Stage\u201c zu stehen und nun \u201enicht mehr blau\u201c zu sein. Zudem berichtete er freim\u00fctig von einer Feier-Nacht, die mit einem \u201eFilmriss\u201c endete.<\/p>\n<p>                Karl will in kommenden \u201eein bis zwei Monaten\u201c \u00fcber Zukunft informieren                                     <\/p>\n<p>Ebenfalls aufgeweckt zeigte sich Snowboard-Olympiasieger und \u201eWahl-Osttiroler\u201c Benjamin Karl, der sich seit seinem Triumph \u201ewie ein Hund an der Leine vorkommt\u201c: \u201eHerumgereicht vom einen Eck ins andere\u201c. Gefragt, ob er seine Karriere fortsetzen wolle, tat der 40-J\u00e4hrige kund, dass dies \u201enoch in den Sternen\u201c steht. In den \u201ekommenden ein bis zwei Monaten\u201c werde er eine Entscheidung bekanntgeben. Jedenfalls schlage sein Herz auch f\u00fcr seine zweite Lieblingssportart, das Radfahren. Dem wolle er sich \u201egerne widmen\u201c.<\/p>\n<p>Heftig umjubelt wurden vor allem auch die unmittelbaren Lokalmatadoren \u2013 n\u00e4mlich Skeleton-Olympiasiegerin Janine Flock aus Rum bei Innsbruck sowie der Haller Top-Kombinierer Johannes Lamparter, seines Zeichens dreifacher Medaillengewinner. Flock, die ihre Karriere fortsetzen wird, freute sich etwa schon auf die Weltmeisterschaft kommendes Jahr in Lillehammer.<\/p>\n<p>Ovationen unter heftigem Fahnen-Schwenken gab es auch f\u00fcr die restlichen olympischen Helden: Die Ski-Asse Ariane R\u00e4dler und Katharina Huber, die Snowboarder Alessandro H\u00e4mmerle, Sabine Payer und Jakob Dusek, die Skispringer Stephan Embacher und Jan H\u00f6rl sowie die Rodler Jonas M\u00fcller, Thomas Steu, Wolfgang Kindl, Lisa Schulte, Selina Egle und Lara Kipp.<\/p>\n<p>Vor der Medaillenfeier hatten sich die Olympia-Helden \u00fcbrigens in das Goldene Buch Innsbrucks eingetragen. Jener Stadt, die die bisher einzigen Olympischen Winterspiele in \u00d6sterreich ausgetragen hatte, und zwar in den Jahren 1964 und 1976.<\/p>\n<p>                Babler spitzt auf Olympia 2046, Tirol will mitmischen                                    <\/p>\n<p>Und dass die Spiele ein drittes Mal nach \u00d6sterreich kommen bzw. man sich darum bewirbt \u2013 das kann sich Vizekanzler und Sportminister Babler sehr gut vorstellen. Man habe in der Bundesregierung vereinbart, gro\u00dfe Sportveranstaltungen nach \u00d6sterreich holen zu wollen, erinnerte er auf der B\u00fchne. Man werde daher in Sachen Olympische Winterspiele 2046 \u201eevaluieren\u201c. 70 Jahre nach Innsbruck 1976 wieder Olympia in \u00d6sterreich zu haben \u2013 \u201edar\u00fcber ist es allemal wert, nachzudenken.\u201c<\/p>\n<p>Und Tirol lieb\u00e4ugelt offenbar mit einem da capo bzw. einer Bewerbung. Er sei \u201eleidenschaftlich \u00fcberzeugt\u201c, dass solche Spiele einen \u201eMehrwert f\u00fcr Tirol haben\u201c, erkl\u00e4rte der neben Babler stehende Landeshauptmann Anton Mattle (\u00d6VP): \u201eIch sehe durchaus eine Chance\u201c. Man m\u00fcsse aber die Bev\u00f6lkerung \u201emitnehmen.\u201c Und Innsbrucks B\u00fcrgermeister Johannes Anzengruber (JA \u2013 Jetzt Innsbruck) meinte gar: Wenn sich \u00d6sterreich dazu entschlie\u00dfe, w\u00e4re Innsbruck \u201efix\u201c mit im Bewerbungsrennen dabei.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Olympia-Helden sind heimgekehrt. 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