{"id":121099,"date":"2026-04-24T09:10:09","date_gmt":"2026-04-24T09:10:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/121099\/"},"modified":"2026-04-24T09:10:09","modified_gmt":"2026-04-24T09:10:09","slug":"apple-airtag-2-mit-besserem-stalking-schutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/121099\/","title":{"rendered":"Apple: AirTag 2 mit besserem Stalking-Schutz"},"content":{"rendered":"<p>Der Konzern steht unter Druck: Ein F\u00fchrungswechsel steht bevor, und die Vorw\u00fcrfe des Stalkings mit AirTags rei\u00dfen nicht ab.<\/p>\n<p>Technische Aufr\u00fcstung gegen Missbrauch<\/p>\n<p>Die zweite Generation des AirTag kam im Januar 2026 auf den Markt \u2013 und sie ist deutlich lauter geworden. Der eingebaute Lautsprecher soll rund 50 Prozent mehr Schall liefern als das Original von 2021. Hinzu kommt ein verbesserter Ultrabreitband-Chip, der die \u201ePr\u00e4zisionssuche\u201c aus doppelter Entfernung erm\u00f6glicht. Ziel: Verd\u00e4chtige Tracker schneller aufsp\u00fcren.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>AirDrop, iOS, Lightning: Wissen Sie wirklich, was Ihr iPhone Ihnen sagen will? Viele iPhone-Nutzer kennen diese Begriffe nicht \u2013 ein kostenloses Lexikon schafft endlich Klarheit. <a href=\"https:\/\/www.info.computerwissen-online.com\/apple\/iphone\/lexikon\/?af=KOOP_CW_AG_DNV_YES_IPHONE-LEXIKON_X-AD1of2-EAID-858763-CWBNC-BCPID_13608\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">53 Apple-Fachbegriffe jetzt verst\u00e4ndlich erkl\u00e4rt<\/a><\/p>\n<p>Am 1. April 2026 legte Apple mit der Firmware-Version 3.0.45 nach. Die Aktualisierung ver\u00e4ndert die T\u00f6ne, die ein unerw\u00fcnschter AirTag von sich gibt. Das soll die Identifizierung w\u00e4hrend der Suche erleichtern. Und noch etwas ist neu: Der Lautsprecher sitzt so im Geh\u00e4use, dass er sich kaum noch manipulieren l\u00e4sst. Ein Schwachpunkt, den Sicherheitsexperten seit dem Start des ersten AirTag immer wieder kritisiert hatten.<\/p>\n<p>Branchenstandard gegen unerw\u00fcnschte Ortung<\/p>\n<p>Die technischen Verbesserungen sind Teil einer gr\u00f6\u00dferen Initiative: dem \u201eDetecting Unwanted Location Trackers\u201c-Standard, kurz DULT. Apple und Google hatten sich im Mai 2024 darauf geeinigt, Ortungswarnungen zwischen iOS und Android zu synchronisieren. Ein Meilenstein \u2013 aber noch nicht das Ende der Entwicklung.<\/p>\n<p>Ende Februar 2026 tagte die zust\u00e4ndige Arbeitsgruppe der Internet Engineering Task Force (IETF). Thema: das \u201eBedrohungsmodell\u201c f\u00fcr den DULT-Standard. Die Teilnehmer diskutierten, wie sich auch nicht-konforme Tracker erkennen lassen \u2013 also Ger\u00e4te, die nicht den offiziellen Herstellerstandards entsprechen. Ziel ist ein Protokoll, das unabh\u00e4ngig von der Marke funktioniert. Besonders heikel: Der Zugriff auf die Standortnetzwerke, die diese Tracker erst nutzbar machen.<\/p>\n<p>Stalking-Risiko bleibt trotz Fortschritten<\/p>\n<p>Die Warnungen kommen heute oft innerhalb von 8 bis 24 Stunden, nachdem sich der Tracker von seinem Besitzer getrennt hat. Das ist ein Fortschritt. Doch die Ger\u00e4te sind klein, g\u00fcnstig und leicht zu verstecken \u2013 ein ideales Werkzeug f\u00fcr Bel\u00e4stigung und Stalking.<\/p>\n<p>Die Justiz besch\u00e4ftigt sich l\u00e4ngst mit dem Problem. Ende 2024 lie\u00df ein Bundesrichter in Kalifornien Teile einer Sammelklage gegen Apple zu. Die Kl\u00e4ger werfen dem Konzern vor, beim ersten AirTag fahrl\u00e4ssig gehandelt zu haben \u2013 die Sicherheitsfunktionen seien unzureichend gewesen. Apple verweist auf die branchenweit f\u00fchrenden Schutzma\u00dfnahmen und die Zusammenarbeit mit den Beh\u00f6rden. Der Rechtsstreit ist noch nicht entschieden.<\/p>\n<p>F\u00fchrungswechsel mit Signalwirkung<\/p>\n<p>Am 20. April 2026 gab Apple bekannt: Tim Cook tritt noch dieses Jahr als CEO zur\u00fcck, John Ternus \u00fcbernimmt. Der neue Mann an der Spitze erbt ein Produkt, das kommerziell erfolgreich ist \u2013 aber auch im Fokus der Datenschutzregulierung steht. Cook hatte Apple zum Vorreiter in Sachen Privatsph\u00e4re gemacht, vor allem mit dem \u201eWo ist?\u201c-Netzwerk.<\/p>\n<p>Doch die Zusammenarbeit mit Google und anderen Herstellern wie Chipolo oder Motorola hat den geschlossenen Ansatz aufgebrochen. Der DULT-Standard verlangt Transparenz und Interoperabilit\u00e4t \u2013 ungew\u00f6hnlich f\u00fcr die Branche. Beobachter sind gespannt, ob sich die Verkaufszahlen des AirTag 2 halten lassen, wenn der Erfolg k\u00fcnftig auch an der Zahl der gemeldeten Stalking-F\u00e4lle gemessen wird.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Viele iPhone-Nutzer \u00fcbersehen nach dem Update diese gef\u00e4hrliche Einstellung. Ein Apple-Experte erkl\u00e4rt, wie Sie Ihre Daten mit wenigen Klicks wirklich sch\u00fctzen. <a href=\"https:\/\/www.info.computerwissen-online.com\/apple\/ios-updates\/?af=KOOP_CW_AG_DNV_YES_IOS-UPDATES_X-AD2of2-EAID-858763-CWBNC-BCPID_13608\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">Kostenlosen Sicherheits-Ratgeber f\u00fcr iOS-Updates sichern<\/a><\/p>\n<p>Ausblick: Strengere Regeln f\u00fcr alle<\/p>\n<p>Die IETF arbeitet an der formellen Verabschiedung des DULT-Protokolls. Das w\u00fcrde verbindliche Vorgaben f\u00fcr alle k\u00fcnftigen Bluetooth-Tracker bedeuten. Kleinere Hersteller m\u00fcssten dann die gleichen Anti-Stalking-Warnungen einbauen wie Apple und Google \u2013 oder riskieren, von den gro\u00dfen Betriebssystemen ausgeschlossen zu werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Nutzer steht die Praxis im Vordergrund: iOS 26 und die erweiterten \u201eIn der N\u00e4he suchen\u201c-Funktionen von Android sollen mehr Kontrolle bieten. Die Branche steckt in einem Wettr\u00fcsten: Die Bequemlichkeit, verlorene Gegenst\u00e4nde wiederzufinden, darf nicht auf Kosten der Sicherheit gehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Konzern steht unter Druck: Ein F\u00fchrungswechsel steht bevor, und die Vorw\u00fcrfe des Stalkings mit AirTags rei\u00dfen nicht&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":121100,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[46,42,2164,44,4087,5276,97,96,101,254,98,100,99],"class_list":{"0":"post-121099","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wissenschaft-technik","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-datenschutz","11":"tag-oesterreich","12":"tag-produkteinfuehrung","13":"tag-regulierung","14":"tag-science","15":"tag-science-technology","16":"tag-technik","17":"tag-technologie","18":"tag-technology","19":"tag-wissenschaft","20":"tag-wissenschaft-technik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116458908910545996","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/121099","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=121099"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/121099\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/121100"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=121099"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=121099"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=121099"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}