{"id":121140,"date":"2026-04-24T09:32:07","date_gmt":"2026-04-24T09:32:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/121140\/"},"modified":"2026-04-24T09:32:07","modified_gmt":"2026-04-24T09:32:07","slug":"wegen-mangelnder-iran-hilfe-droht-spanien-der-nato-rauswurf-diepresse-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/121140\/","title":{"rendered":"Wegen mangelnder Iran-Hilfe: Droht Spanien der Nato-Rauswurf? \u2013 DiePresse.com"},"content":{"rendered":"<p>US-Pr\u00e4sident Trumps Frust \u00fcber verfehlte Kriegsziele soll nun bestimmten Verb\u00fcndeten teuer zu stehen kommen.<\/p>\n<p>Die US-Regierung pr\u00fcft einem Insider zufolge Strafma\u00dfnahmen gegen Nato-Partner, die den Krieg gegen den Iran nach Ansicht Washingtons nicht ausreichend unterst\u00fctzen. In einer internen E-Mail des US-Verteidigungsministeriums w\u00fcrden Optionen skizziert, die unter anderem einen Ausschluss Spaniens aus dem B\u00fcndnis beschreiben, sagte ein US-Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters.<\/p>\n<p>Das Schreiben dr\u00fccke den Frust dar\u00fcber aus, dass einige Partner den USA Zugangs-, Stationierungs- und \u00dcberflugrechte verweigerten. Diese seien jedoch \u201edie absolute Basis f\u00fcr die Nato\u201c, hei\u00dfe es in der Mail. Die skizzierten Ma\u00dfnahmen zielten unter anderem darauf ab, \u201eschwierige\u201c L\u00e4nder von wichtigen oder prestigetr\u00e4chtigen Positionen innerhalb der Nato auszuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Von einem Austritt der USA aus der Nato sei aber nicht die Rede, sagte der Insider. Das hatte US-Pr\u00e4sident Donald Trump mehrmals angedroht. Auch die Schlie\u00dfung von St\u00fctzpunkten in Europa werde darin nicht gefordert.<\/p>\n<p>Ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums erkl\u00e4rte: \u201eWie Pr\u00e4sident Trump gesagt hat, waren unsere Nato-Verb\u00fcndeten trotz allem, was die USA f\u00fcr sie getan haben, nicht f\u00fcr uns da.\u201c Das Pentagon werde sicherstellen, dass der Pr\u00e4sident \u00fcber glaubw\u00fcrdige Optionen verf\u00fcge, damit die Verb\u00fcndeten \u201enicht l\u00e4nger ein Papiertiger sind, sondern ihren Teil beitragen\u201c. Trump hatte die B\u00fcndnispartner scharf daf\u00fcr kritisiert, dass sie keine Kriegsschiffe entsandt hatten, um die seit Beginn des Iran-Kriegs gesperrte Stra\u00dfe von Hormus zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Die US-Regierung hat besonders Spanien, Mitglied seit 1982, im Visier. Die dortige Regierung hatte erkl\u00e4rt, sie werde die Nutzung ihrer St\u00fctzpunkte oder ihres Luftraums f\u00fcr Angriffe auf den Iran nicht gestatten. Die USA haben dort die St\u00fctzpunkte Rota und Moron. Ein Ausschluss Spaniens aus der Nato h\u00e4tte der E-Mail zufolge zwar nur begrenzte Auswirkungen auf US-Milit\u00e4roperationen, aber eine erhebliche symbolische Bedeutung. Wie die USA einen solchen Schritt durchsetzen k\u00f6nnten, lie\u00df der Insider offen.<\/p>\n<p>Der sozialdemokratische, spanische Ministerpr\u00e4sident Pedro Sanchez erkl\u00e4rte am Freitag vor dem informellen Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs in Zypern: \u201eWir arbeiten nicht auf der Grundlage von E-Mails. Wir st\u00fctzen uns auf offizielle Dokumente und Regierungspositionen, in diesem Fall der USA.\u201c APA\/Reuters))<\/p>\n<p>    Lesen Sie mehr zu diesen Themen:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Pr\u00e4sident Trumps Frust \u00fcber verfehlte Kriegsziele soll nun bestimmten Verb\u00fcndeten teuer zu stehen kommen. 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