{"id":121787,"date":"2026-04-24T16:15:09","date_gmt":"2026-04-24T16:15:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/121787\/"},"modified":"2026-04-24T16:15:09","modified_gmt":"2026-04-24T16:15:09","slug":"d-bischofskonferenz-staerkt-europa-den-ruecken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/121787\/","title":{"rendered":"D: Bischofskonferenz st\u00e4rkt Europa den R\u00fccken"},"content":{"rendered":"<p>Kurz vor dem Europatag sendet die Deutsche Bischofskonferenz ein deutliches Signal an Br\u00fcssel und die Mitgliedstaaten. In ihrem an diesem Freitag ver\u00f6ffentlichten Zwischenruf \u201eEuropa, zeig\u02bc dich selbstbewusst!\u201c pl\u00e4dieren die Bisch\u00f6fe f\u00fcr ein wertegeleitetes Handeln in einer instabilen Weltordnung. Dabei positionieren sie das Christentum als Motor f\u00fcr Demokratie und Frieden, w\u00e4hrend sie die Vereinnahmung religi\u00f6ser Begriffe durch politische Hardliner scharf kritisieren.<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2026-04\/eu-bischofe-an-eu-gipfel-auf-zypern-europa-soll-friedenskraft-b.html\" title=\"EU-Bisch\u00f6fe an EU-Gipfel auf Zypern: Europa soll Friedenskraft bleiben\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/afp\/2021\/12\/01\/13\/1638362941762.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"EU-Bisch\u00f6fe an EU-Gipfel auf Zypern: Europa soll Friedenskraft bleiben\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Europa hat global gesehen eine einzigartige Rolle f\u00fcr den Frieden und soll sie bewahren. Diesen Appell hat der Vorsitzende der EU-Bischofskommission COMECE, Bischof Mariano &#8230;\n     <\/p>\n<p>In Zeiten wachsender geopolitischer Instabilit\u00e4t und internen Drucks auf die Europ\u00e4ische Union hat die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) am 24. April 2026 ein leidenschaftliches Pl\u00e4doyer f\u00fcr den europ\u00e4ischen Zusammenhalt ver\u00f6ffentlicht. Unter dem Titel \u201eEuropa, zeig\u02bc dich selbstbewusst!\u201c werben die Bisch\u00f6fe f\u00fcr ein Europa, das seine Identit\u00e4t nicht \u00fcber Abgrenzung, sondern \u00fcber seine fundamentalen Werte definiert.<\/p>\n<p>Ein Werteprojekt gegen die \u201eWelt-Un-Ordnung\u201c <\/p>\n<p>Der Zwischenruf, der bereits w\u00e4hrend der zur\u00fcckliegenden Vollversammlung erarbeitet wurde, skizziert die Vision einer EU, die als \u201eFriedens-, Freiheits- und Demokratieprojekt\u201c auftritt. Angesichts einer skizzierten \u201eWelt-Un-Ordnung\u201c fordern die Bisch\u00f6fe die politisch Verantwortlichen in der EU und im Europarat auf, mutig f\u00fcr das V\u00f6lkerrecht und multilaterale Zusammenarbeit einzustehen.<\/p>\n<p>Das Papier betont, dass Europa ohne sein ethisches Fundament nicht denkbar sei. Der christliche Glaube habe \u2013 gemeinsam mit der Aufkl\u00e4rung \u2013 die Basis f\u00fcr die heutige Rechts- und Demokratietradition gelegt. Das Christentum habe der antiken Tradition das entscheidende Verst\u00e4ndnis von der \u201eW\u00fcrde und grundlegenden Gleichheit aller Menschen hinzugegeben\u201c.<\/p>\n<p>Klare Absage an politischen Missbrauch von Religion <\/p>\n<p>Die Bisch\u00f6fe wenden sich explizit gegen die Nutzung des \u201echristlichen Abendlands\u201c als politischer Kampfbegriff. Stattdessen m\u00fcsse das Christentum einen positiven Beitrag zur Integration leisten, der auf dem Evangelium fu\u00dft \u2013 ein Friede, der als \u201eGeschenk Gottes und Auftrag an alle Menschen\u201c verstanden wird.<\/p>\n<p>Bischof Heiner Wilmer, Vorsitzender der DBK und der Bisch\u00f6flichen Arbeitsgruppe Europa, unterstrich bei der Vorstellung die Dringlichkeit der Friedenssicherung:<\/p>\n<p>\u201eWir folgen als Bisch\u00f6fe damit Papst Leo XIV. und seinem Einsatz f\u00fcr Frieden in der ganzen Welt. In diesem Sinne sehe ich Europa in der besonderen Verantwortung, aus seinem Selbstverst\u00e4ndnis heraus die G\u00fcltigkeit des V\u00f6lkerrechts einzufordern.\u201c<\/p>\n<p>Trotz der wirtschaftlich und sicherheitspolitisch angespannten Lage m\u00fcsse Europa eine \u201eErz\u00e4hlung der Hoffnung\u201c entwickeln. Nur aus dieser Hoffnung heraus entstehe der Antrieb, in der Weltpolitik wieder die Initiative zu ergreifen.<\/p>\n<p>Tradition der Begleitung <\/p>\n<p>Die Deutsche Bischofskonferenz begleitet den europ\u00e4ischen Einigungsprozess bereits seit seinen Anf\u00e4ngen. Der aktuelle Zwischenruf reiht sich ein in eine Serie diplomatischer Bem\u00fchungen: Erst im Februar 2026 hatten die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen aus Deutschland, Italien, Frankreich und Polen einen gemeinsamen Appell zur Zukunft des Kontinents ver\u00f6ffentlicht. Mit dem heutigen Dokument festigen die deutschen Bisch\u00f6fe ihre Rolle als konstruktive, aber mahnende Begleiter des europ\u00e4ischen Projekts.<\/p>\n<p>(kna\/pm &#8211; mg)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kurz vor dem Europatag sendet die Deutsche Bischofskonferenz ein deutliches Signal an Br\u00fcssel und die Mitgliedstaaten. 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