{"id":121814,"date":"2026-04-24T16:30:08","date_gmt":"2026-04-24T16:30:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/121814\/"},"modified":"2026-04-24T16:30:08","modified_gmt":"2026-04-24T16:30:08","slug":"who-schickt-fachleute-mysterioese-krankheit-in-burundi-toetet-fuenf-menschen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/121814\/","title":{"rendered":"WHO schickt Fachleute: Mysteri\u00f6se Krankheit in Burundi t\u00f6tet f\u00fcnf Menschen"},"content":{"rendered":"<p>WHO schickt FachleuteMysteri\u00f6se Krankheit in Burundi t\u00f6tet f\u00fcnf Menschen24.04.2026, 18:02 Uhr <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/autoren\/Simone-Schlindwein-article24532472.html\" class=\"article-detail-head_author___bDMZ\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_1_1__Ei3jf\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Sim-IZO7016-2.webp\" alt=\"Sim-IZO7016-2\"\/>Von Simone Schlindwein, Kampala<\/a><\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(04:50 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Burundi-auf-der-Erde-mit-Nationalflagge-Country-of-Burundi-as-seen-from-space-overlayed-with-its-nat.webp\" alt=\"Burundi-auf-der-Erde-mit-Nationalflagge-Country-of-Burundi-as-seen-from-space-overlayed-with-its-national-flag-Elements-of-this-image-furnished-by-ESA-LicenseRF-Copyright-xZoonar\"\/>Burundi ist mit 27.834 Quadratkilometern ein kleines Land im Osten Afrikas. (Foto: imago\/ Zoonar.com \/ Tomas Griger)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Im ostafrikanischen Land Burundi ist eine unbekannte Krankheit aufgetaucht. Bereits f\u00fcnf Menschen sind daran gestorben. Jetzt fliegen internationale Seuchenexperten ein und versuchen herauszubekommen, worum es sich handelt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Fieber, Erbrechen, Durchfall, Blut im Urin, M\u00fcdigkeit und Bauchschmerzen \u2013 so lauten die Symptome einer noch unbekannten Krankheit, die in dem kleinen ostafrikanischen Land Burundi ausgebrochen ist. Bereits f\u00fcnf Menschen sind in den vergangenen drei Wochen dran gestorben, so die Angaben von Burundis Gesundheitsministerium, 35 weitere sind den Angaben zufolge infiziert. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Alle betroffenen Familien leben im Bezirk Mpanda, rund 25 Kilometer nord\u00f6stlich der Wirtschaftsmetropole Bujumbura am Ufer des gewaltigen Tanganjikasees. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Burundis Gesundheitsministerin Lydwine Baradahana hat bereits Mitte April das betroffene Gebiet besucht, in Begleitung von Gesundheitsexperten. Sie erkl\u00e4rte, dass die Regierung nach Bekanntwerden der ersten F\u00e4lle Ende M\u00e4rz bereits umgehend Sofortma\u00dfnahmen ergriffen habe: Ein Expertenteam habe die Erkrankten versorgt und isoliert, um Ansteckungen zu vermeiden. S\u00e4mtliche Angeh\u00f6rige und weitere Kontaktpersonen w\u00fcrden seither engmaschig \u00fcberwacht. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Parallel dazu wurden verschiedene Labortests durchgef\u00fchrt, um hochansteckende Krankheiten auszuschlie\u00dfen: darunter t\u00f6dliche Tropenkrankheiten wie Ebola, Marburg, Gelbfieber und Rift-Valley-Fieber. &#8222;Alle Ergebnisse sind negativ&#8220;, versicherte die Ministerin gegen\u00fcber den Anwohnern des kleinen Bezirks. Proben seien zur weiteren Analyse ins Ausland geschickt worden, f\u00fcgte sie hinzu: &#8222;Es werden alle notwendigen Ma\u00dfnahmen ergriffen, um die \u00f6ffentliche Gesundheit zu sch\u00fctzen und eine m\u00f6gliche Ausbreitung der Infektion zu verhindern.&#8220;<\/p>\n<p>Internationale Hilfe wird eingeflogen <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurde hinzugezogen und best\u00e4tigte ihre <a class=\"inline_link\" href=\"https:\/\/www.afro.who.int\/countries\/burundi\/news\/burundi-investigates-illness-has-caused-five-deaths\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Hilfe in einer Erkl\u00e4rung<\/a>: Die WHO unterst\u00fctze Burundis Gesundheitsministerium bei &#8222;der Krankheits\u00fcberwachung, Felduntersuchungen, der klinischen Versorgung, der Labordiagnostik sowie der Infektionspr\u00e4vention und -kontrolle und leistet gleichzeitig logistische Unterst\u00fctzung zur Aufrechterhaltung wichtiger Ma\u00dfnahmen&#8220;. Die Organisation hat zudem den Versand von Proben an das Nationale Institut f\u00fcr Biomedizinische Forschung in der benachbarten Demokratischen Republik Kongo zur weiteren Analyse erm\u00f6glicht. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Auch das Afrikanische Zentrum f\u00fcr Seuchenkontrolle CDC-Africa wurde eingeschaltet. &#8222;N\u00e4chste Woche wird ein hochrangiges Team nach Burundi reisen&#8220;, best\u00e4tigt Professor Yap Boum, der im CDC-Afrika j\u00fcngst f\u00fcr den Ausbruch von Affenpocken &#8211; Mpox &#8211; in Afrika zust\u00e4ndig war. Der zentralafrikanische Seuchenexperte ist spezialisiert auf die Diagnose seltener Krankheitssymptome. W\u00e4hrend der Coronapandemie 2020 war er f\u00fcr die Eind\u00e4mmung des Covid-19-Ausbruchs in Kamerun zust\u00e4ndig. Er versichert, sein Team werde gemeinsam mit burundischen Experten herausfinden, &#8222;was die bisher unentdeckte Ursache sein k\u00f6nnte oder welche L\u00fccken im Land bestehen, um die spezifische Ursache der Krankheit tats\u00e4chlich nachweisen zu k\u00f6nnen&#8220;, so Boum in einer Pressekonferenz am Donnerstag. &#8222;Die gute Nachricht ist, dass die Fallzahlen nicht gestiegen sind&#8220;, betont er ausdr\u00fccklich. <\/p>\n<p>Kongo: Herd f\u00fcr mysteri\u00f6se Krankheiten <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Bereits im Januar waren in dem Bezirk in Burundi, nur wenige D\u00f6rfer weiter, Menschen an einer unbekannten Krankheit erkrankt. Die Infizierten hatten allerdings andere Symptome, darunter einen Hautausschlag, der dem der Affenpocken (Mpox) \u00e4hnlich sah, die Mpox-Tests schlugen darauf allerdings nicht an. Niemand starb daran. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die lokalen Beh\u00f6rden bef\u00fcrchten, dass die Abertausenden Gefl\u00fcchteten aus der benachbarten Demokratischen Republik Kongo die Krankheiten einschleppen. Aufgrund des Krieges jenseits der Grenze retten sich immer wieder Kongolesen nach Burundi. Rund 200.000 waren es zu Beginn des Jahres, mittlerweile kehren einige zur\u00fcck in ihre D\u00f6rfer. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Kongos dichter Dschungel war bereits in der Vergangenheit das Epizentrum mysteri\u00f6ser Krankheiten. Bereits Ende 2024 und Anfang 2025 starben in der Demokratischen Republik Kongo mehr als 60 Menschen innerhalb weniger Tage nach der Infektion mit einer mysteri\u00f6sen Krankheit. Die Symptome waren damals \u00e4hnlich wie die derzeitigen in Burundi. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Auch damals flogen Seuchenexperten aus aller Welt in den Dschungel, um die Erkrankten zu untersuchen und Tests zu machen. Letztlich stellte sich heraus, dass es sich bei der kongolesischen Krankheit um eine seltene Variante von Malaria handelte, die innerhalb von 48 Stunden zum Tode f\u00fchren kann, vor allem bei Kindern. Der mutierte Malaria-Strang konnte jedoch mit den g\u00e4ngigen Tests in Kongos maroden Gesundheitszentren nicht festgestellt werden.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"WHO schickt FachleuteMysteri\u00f6se Krankheit in Burundi t\u00f6tet f\u00fcnf Menschen24.04.2026, 18:02 Uhr Von Simone Schlindwein, Kampala Artikel anh\u00f6ren(04:50 min)&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":121815,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[46,42,1001,42508,24889,124,123,2900,2901,44,13827],"class_list":{"0":"post-121814","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gesundheit","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-bildung","11":"tag-burundi","12":"tag-ebola","13":"tag-gesundheit","14":"tag-health","15":"tag-infektionskrankheiten","16":"tag-mpox","17":"tag-oesterreich","18":"tag-weltgesundheitsorganisation"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116460639005727254","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/121814","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=121814"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/121814\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/121815"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=121814"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=121814"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=121814"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}