{"id":122213,"date":"2026-04-24T21:04:08","date_gmt":"2026-04-24T21:04:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/122213\/"},"modified":"2026-04-24T21:04:08","modified_gmt":"2026-04-24T21:04:08","slug":"prozess-um-flucht-des-wirecard-managers-er-half-jan-marsalek-und-geht-doch-als-freier-mann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/122213\/","title":{"rendered":"Prozess um Flucht des Wirecard-Managers: Er half Jan Marsalek, und geht doch als freier Mann"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Es ist<br \/>\nkeine Flucht wie im Film. Keine spektakul\u00e4re Verfolgungsjagd, keine<br \/>\nquietschenden Reifen, keine heulenden Sirenen. F\u00fcr ein bisschen Nervenkitzel sorgt<br \/>\nlediglich das Taxi, das immer wieder die Einfahrt verpasst. Aber am Ende finden<br \/>\ndas Auto und der bald so prominente Fahrgast doch noch den Weg zum Flugplatz. Am<br \/>\n19. Juni 2020, genau 20.02 Uhr, steigt ein Privatjet \u00fcber der Provinzstadt Bad V\u00f6slau, 20 Kilometer s\u00fcdlich von <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/wien\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wien<\/a>, in den Himmel.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das Ziel:<br \/>\ndie belarussische Hauptstadt Minsk. Der einzige \u2013 abgesehen von den beiden<br \/>\nPiloten \u2013 Passagier an Bord: Jan Marsalek. Ein mutma\u00dflicher Milliardenbetr\u00fcger,<br \/>\ndie zentrale Figur im Wirecard-Skandal, ein m\u00f6glicher Mitarbeiter des<br \/>\nrussischen Geheimdiensts. Und kurze Zeit sp\u00e4ter der wohl meistgesuchte Mann Europas.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Es sind die<br \/>\nmysteri\u00f6sen Umst\u00e4nde seines klandestinen Abgangs vor knapp sechs Jahren, die am heutigen Freitag am Landesgericht Wiener Neustadt verhandelt werden. Auf der Anklagebank: Thomas<br \/>\nSchellenbacher, 61 Jahre alt, gelernter Ziviltechniker, Unternehmer, ehemaliger<br \/>\nPolitiker der Rechts-au\u00dfen-Partei <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/fpoe\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">FP\u00d6<\/a>. Angeklagt ist er wegen Beg\u00fcnstigung, also<br \/>\nFluchthilfe. Er war es, der am 19. Juni 2020 den Flieger f\u00fcr Jan Marsalek vom<br \/>\nFlugplatz Bad V\u00f6slau nach Belarus organisierte.\n<\/p>\n<p>        Was wusste Schellenbacher \u00fcber Marsalek?        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Schellenbacher<br \/>\ntr\u00e4gt einen dunkelblauen Anzug ohne Krawatte, als er im gro\u00dfen<br \/>\nSchwurgerichtssaal erscheint. Hinter seiner get\u00f6nten Brille zeigt sich keine<br \/>\nGef\u00fchlsregung. Auch nicht, als die Richterin nach nicht einmal f\u00fcnf Stunden Verhandlung ein Urteil f\u00e4llt: Freispruch. Die Sitzreihen hinter Schellenbacher sind fast<br \/>\nleer, nur drei Journalisten tippen in ihre Laptops.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Dabei ging<br \/>\nes heute darum, wie der entscheidende Mann im Wirecard-Skandal, Jan Marsalek, sich<br \/>\nvia \u00d6sterreich dem Zugriff der Sicherheitsbeh\u00f6rden entzog.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Was jetzt? \u2013 Der t\u00e4gliche Morgen\u00fcberblick<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. 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Der<br \/>\nTatbestand verlange, dass jemand einen T\u00e4ter \u00bbabsichtlich der Verfolgung\u00ab<br \/>\nentziehe.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Diesen<br \/>\nPunkt sah die Richterin bei Schellenbacher nicht als erwiesen an. Zuvor hatte<br \/>\ndessen Verteidiger argumentiert, dass es gegen Marsalek zu diesem Zeitpunkt<br \/>\nnoch nicht einmal einen Haftbefehl gegeben hatte. Immerhin h\u00e4tte er auch die<br \/>\nSicherheitskontrolle der \u00f6sterreichischen Beh\u00f6rden \u00fcberstanden. \u00bbWarum sollte<br \/>\nder Angeklagte mehr wissen als die Beh\u00f6rden?\u00ab, fragt der Anwalt Farid Rifaat.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der Haftbefehl<br \/>\nkam erst drei Tage nach dem Abflug aus Bad V\u00f6slau. Da war Marsalek schon \u00fcber<br \/>\nalle Berge. In Minsk verliert sich seine Spur, sp\u00e4ter wollten ihn Journalisten von\u00a0Spiegel\u00a0und Standard in der russischen Hauptstadt Moskau ausfindig<br \/>\ngemacht haben.\n<\/p>\n<p>        Ein Ex-Verfassungssch\u00fctzer als Fluchthelfer        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Im Juni<br \/>\n2020 war es bei <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/wirecard\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wirecard<\/a>, dem gefeierten und b\u00f6rsennotierten<br \/>\nZahlungsdienstleister aus M\u00fcnchen, immer enger geworden. Milliarden fehlten in<br \/>\nder Bilanz. Einen Tag vor seiner Flucht war der Topmanager Jan Marsalek vom<br \/>\nAufsichtsrat rausgeworfen worden. Er wolle sich nun pers\u00f6nlich auf die Suche<br \/>\nnach den verlorenen Milliarden machen, sagte er noch, auf den Philippinen.<br \/>\nEinen Tag sp\u00e4ter stieg er in ein Taxi nach Bad V\u00f6slau und sp\u00e4ter in den Flieger<br \/>\nnach Minsk.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Marsalek<br \/>\nhatte prominente Fluchthelfer. Da ist einerseits Martin Weiss, ein ehemaliger<br \/>\n\u00f6sterreichischer Verfassungssch\u00fctzer und Abteilungsleiter im Bundesamt f\u00fcr<br \/>\nVerfassungsschutz und Nachrichtendienste (BVT), der eng mit Wirecard und<br \/>\nMarsalek zusammengearbeitet haben soll. Am Abend vor seiner Ausreise soll Weiss<br \/>\nnoch mit Marsalek in einem italienischen Restaurant in M\u00fcnchen zusammengesessen sein. Ein ehemals hochrangiger Beamter im \u00f6sterreichischen<br \/>\nVerfassungsschutz, bestens vernetzt im Sicherheitsapparat. Er soll, so die Vermutung \u00f6sterreichischer Staatsanw\u00e4lte, zu einem Netzwerk um Marsalek und Egisto Ott geh\u00f6rt haben, noch so ein schlecht beleumundeter Ex-Verfassungssch\u00fctzer. Er steht gerade <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/2026-01\/egisto-ott-spionage-prozess-oesterreich-russland\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">in Wien vor Gericht<\/a>.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Weiss bestreitet die Vorw\u00fcrfe gegen ihn. Er habe nichts von Marsaleks Fluchtpl\u00e4nen<br \/>\ngewusst, sagte er bei einer Einvernahme. F\u00fcr Weiss gilt freilich die<br \/>\nUnschuldsvermutung. Kurz nach seiner Vernehmung floh er allerdings selbst nach<br \/>\nDubai, in einen Staat ohne Auslieferungsabkommen mit \u00d6sterreich. Er entzieht<br \/>\nsich seither dem Zugriff der \u00f6sterreichischen Justiz.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Und eben<br \/>\nThomas Schellenbacher. Ein Unternehmer und ehemaliger FP\u00d6-Politiker, der zugibt,<br \/>\nden Flug im Auftrag von Martin Weiss vermittelt zu haben. Am Morgen des 19.<br \/>\nJuni habe ihm dieser eine Kopie des Passes von Jan Marsalek geschickt, mit der<br \/>\nBitte, einen Flug zu organisieren. Schellenbacher wandte sich an eine lokale<br \/>\nFlugfirma und buchte.\n<\/p>\n<p>                        \u00bbDas waren sonderbare Menschen\u00ab        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ob<br \/>\nSchellenbacher wusste, wie sehr Marsalek da schon in Bedr\u00e4ngnis geraten sei? Er<br \/>\nm\u00fcsse jedenfalls \u00bbheute weg\u00ab, habe ihm Weiss \u00fcber Marsalek gesagt. Was er sich<br \/>\ndabei gedacht habe, fragt die Richterin. Nichts, sagte Schellenbacher. \u00bbDas war<br \/>\nbei denen oft w\u00e4hrend einer Besprechung so: auf und weg\u00ab, sagt er. \u00bbDas waren<br \/>\nsonderbare Menschen, so schnell und hektisch.\u00ab Jan Marsalek habe er nicht gut<br \/>\ngekannt, er habe ihn nur zweimal kurz getroffen, manchmal sei er bei<br \/>\nVideokonferenzen dabei gewesen, wenn es um gemeinsame Projekte mit Wirecard<br \/>\nging. Eng, sogar \u00bbfreundschaftlich\u00ab, sei hingegen der Kontakt zu Martin Weiss<br \/>\ngewesen, sagt Schellenbacher.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wie unwohl<br \/>\nSchellenbacher bei der ganzen Sache war, brachte hingegen der Staatsanwalt vor.<br \/>\nSchellenbacher hatte bei einer Einvernahme im Jahr 2021 ausgesagt, dass er<br \/>\nnat\u00fcrlich \u00bbmitbekommen\u00ab habe, dass es bei Wirecard \u00bbstinkt\u00ab. Mehr noch: \u00bbMir<br \/>\nist der Arsch auf Grund gegangen, wie man sagt. Da habe ich mir gedacht, es<br \/>\nstimmt da etwas nicht.\u00ab Dennoch habe er die Ausreise f\u00fcr Marsalek organisiert.<br \/>\nAuch weil Weiss versucht haben soll, seine Zweifel auszur\u00e4umen: \u00bbAlles safe\u00ab,<br \/>\nhabe ihm dieser versichert.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Heute, vor<br \/>\nGericht, zog Schellenbacher diese Aussagen zur\u00fcck. Er sei \u00bbunter Stress\u00ab<br \/>\ngestanden, als er die Aussage t\u00e4tigte. Vielmehr habe er Marsalek lediglich den<br \/>\nFlughafen zeigen wollen, er habe \u00bbPr\u00e4sentationsunterlagen\u00ab dabeigehabt.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die<br \/>\nRichterin folgte seinen Ausf\u00fchrungen, die Staatsanwaltschaft will gegen den<br \/>\nFreispruch berufen.\n<\/p>\n<p>        Marsalek gab nicht mal Trinkgeld        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Schellenbacher hat eine eigene, skandaltr\u00e4chtige Geschichte. Von 2013 bis 2017<br \/>\nsa\u00df er f\u00fcr die Freiheitlichen im Nationalrat. Sein Mandat soll der<br \/>\nNieder\u00f6sterreicher, der politisch zuvor nie in Erscheinung getreten war, einer<br \/>\nGruppe ukrainischer Gesch\u00e4ftsleute zu verdanken haben. Sie sollen der FP\u00d6 einen<br \/>\nMillionenbetrag gezahlt haben, um ihren Gesch\u00e4ftspartner ins Parlament zu<br \/>\nbringen, so berichtete es ein Zeuge in einer eidesstattlichen Erkl\u00e4rung. Die<br \/>\nFP\u00d6 setzte den Unternehmer auf ihre Wahlliste f\u00fcr die Nationalratswahl \u2013 und<br \/>\nhievte ihn letztlich, vorbei an drei Vorgereihten, ins Parlament. Die FP\u00d6<br \/>\nbestritt die Vorw\u00fcrfe. Illegal war der Mandatskauf damals aber ohnehin nicht,<br \/>\nein dementsprechendes Gesetz wurde erst sp\u00e4ter verabschiedet.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der Prozess<br \/>\nbrachte zumindest ein paar neue Details \u00fcber Marsalek und seine Flucht ans<br \/>\nLicht. Marsalek habe den Flug direkt vor Ort, wie zuvor vereinbart, gezahlt, knapp<br \/>\n8.000 Euro, auf den Cent genau. Prinzipiell sei es ihm \u00bbegal, wer hinten<br \/>\neinsteigt, Hauptsache, er zahlt\u00ab, sagte einer der beiden Piloten aus. Marsalek<br \/>\nhabe die Geldscheine vor dem Abflug aus seiner Lederjacke herausgezogen, erinnert<br \/>\nsich einer der beiden geladenen Piloten. Ob es stimme, dass Marsalek nicht<br \/>\neinmal Trinkgeld gegeben habe, will die Richterin wissen. Der Pilot muss kurz<br \/>\nauflachen. \u00bbJa, stimmt.\u00ab\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Als Zeuge<br \/>\nwar auch ein Polizist von der nahe gelegenen Polizeistelle geladen, die<br \/>\n\u00fcblicherweise die P\u00e4sse am Flughafen Bad V\u00f6slau kontrolliert. Er konnte sich<br \/>\naber nicht mehr an Marsalek erinnern, er habe den Namen erst sp\u00e4ter \u00bbgegoogelt\u00ab,<br \/>\nals das Ausma\u00df des Wirecard-Skandals publik wurde, sagt er. Aus den<br \/>\nErmittlungen hatte sich ergeben, dass kein Polizist mehr vor Ort war, als<br \/>\nMarsalek \u2013 nach einigen Stunden Versp\u00e4tung \u2013 erst am Abend eintraf, seine<br \/>\nPassdaten waren lediglich in Abwesenheit kontrolliert worden. Ob das normal<br \/>\nsei, dass ausreisende Personen, die den Schengen-Raum verlassen, nicht<br \/>\npers\u00f6nlich kontrolliert werden, will der Verteidiger wissen. Eigentlich nicht,<br \/>\nsagt der Polizist. Warum das hier nicht geschehen sei \u2013 und ob es dann nicht<br \/>\nm\u00f6glich sei, dass am Ende eine ganz andere Person in den Flieger steige, etwa<br \/>\nein \u00bbRen\u00e9 Benko\u00ab statt Jan Marsalek, fragte der Verteidiger.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00bbM\u00f6glich<br \/>\nist alles\u00ab, antwortete der Polizist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es ist keine Flucht wie im Film. Keine spektakul\u00e4re Verfolgungsjagd, keine quietschenden Reifen, keine heulenden Sirenen. 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