{"id":122356,"date":"2026-04-24T22:44:07","date_gmt":"2026-04-24T22:44:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/122356\/"},"modified":"2026-04-24T22:44:07","modified_gmt":"2026-04-24T22:44:07","slug":"grundlagen-zahlen-sich-aus-fitte-linzer-bleiben-im-aufwind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/122356\/","title":{"rendered":"&#8222;Grundlagen zahlen sich aus&#8220;: Fitte Linzer bleiben im Aufwind"},"content":{"rendered":"<p>Vier Spiele, zehn Punkte, ein Torverh\u00e4ltnis von 11:0. So spielt eigentlich kein Abstiegskandidat.<\/p>\n<p>Beim 3:0 \u00fcber Altach konnte Blau-Wei\u00df Linz wieder beweisen, dass ihnen der Turnaround gelungen zu sein scheint.<\/p>\n<p><a target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" href=\"https:\/\/www.laola1.at\/de\/red\/fussball\/bundesliga\/saison-2025-26\/29\/naechster-schritt-im-abstiegskampf--blau-weiss-schlaegt-auch-altach\/\">Hier geht&#8217;s zum Spielbericht &gt;&gt;&gt;<\/a><\/p>\n<p>In der Tabelle hat man vorerst vier Punkte Vorsprung auf den WAC, der erst morgen spielt, und liegt punktegleich sogar vor dem <a href=\"https:\/\/www.laola1.at\/de\/daten\/news\/fussball\/gak\/\" class=\"tag\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">GAK<\/a>. F\u00fcr Trainer Michael K\u00f6llner ein erfreulicher Zwischenschritt, der aber auch ein bisschen tr\u00fcgerisch sei, wie er im &#8222;Sky&#8220;-Interview nach der Partie angab:<\/p>\n<p>&#8222;Wir haben uns eine gute Ausgangsposition verschafft. Morgen spielt der WAC zuhause, wenn die gewinnen, sind wir weiterhin nur einen Punkt voraus. Ich glaube, dass wir gut beraten sind, in den n\u00e4chsten drei Spielen auch nochmal kr\u00e4ftig zu punkten, dann haben wir mit dem Abstieg sicher nichts zu tun.&#8220;<\/p>\n<p>Lohn f\u00fcr harte Arbeit<\/p>\n<p>Die Grundlage f\u00fcr den jetzigen Erfolg sei im Februar in der Vorbereitung gelegt worden, als man im Trainingslager hart gearbeitet habe und in jedem Training \u00fcber den Punkt gegangen sei. &#8222;Wir sind am Ende einer englischen Woche, aber h\u00e4tten glaube ich noch eine Viertelstunde spielen k\u00f6nnen und h\u00e4tten nicht nachgelassen. Das ist das Entscheidende gewesen heute&#8220;, so K\u00f6llner.<\/p>\n<p>Die erste H\u00e4lfte war noch ein eher biederes Spiel von beiden Mannschaften, das Credo in der Pause sei gewesen, ruhiger zu bleiben. &#8222;In der ersten Halbzeit wollten wir ein bisschen zu viel, da war auch ein wenig Entt\u00e4uschung da, weil wir nicht das fr\u00fche Tor gemacht haben. Ich habe gesagt, wir k\u00f6nnen das Spiel auch in der Schlussphase entscheiden, wir d\u00fcrfen nicht \u00fcberdrehen und Unsicherheit aufkommen lassen, sondern m\u00fcssen aufs Gas steigen in der zweiten Halbzeit.&#8220;<\/p>\n<p>Weil die Mannschaft das umgesetzt habe, seien die Tore dann eine logische Folge gewesen. &#8222;Da sieht man dann auch, wenn die Beine bei anderen schwer werden, zahlt es sich aus, was du die Grundlagen gelegt hast&#8220;, bekr\u00e4ftigte K\u00f6llner.<\/p>\n<p>Plan-Soll erf\u00fcllt<\/p>\n<p>Einen weiteren Grund f\u00fcr den Erfolg nun sah er darin, dass man im Verein ruhig geblieben sei, als es schwierig war. &#8222;Weil sich wahrscheinlich jeder gedacht hat, ich werde jetzt eine Riesenserie hinlegen, was ich bei 1860 (M\u00fcnchen, Anm.) und Ingolstadt geschafft habe, und dann verlieren wir das erste Spiel gegen Altach.&#8220;<\/p>\n<p>Aber es sei die Leistung \u00fcber die Ergebnisse gestellt worden, diese seien immer gut gewesen, und jetzt zahle sich das aus. Letztlich funktioniere es nur \u00fcbers Training: &#8222;Wir trainieren sieben Mal pro Woche, das ist ein immenses Pensum, was wir fahren.&#8220;<\/p>\n<p>Die Erfolge zuletzt seien aber letztlich auch der Plan gewesen: &#8222;In der englischen Woche war das Minimum sieben Punkte, das h\u00f6rt sich jetzt \u00fcberheblich an, aber uns war klar, wenn du hinten bist, kannst du da nicht mit vier, f\u00fcnf Punkten rausgehen. Weil sonst bist du da hinten nicht weg. Und wir sind jetzt auch nicht wirklich weg, weil wir beim WAC nur 0:0 gespielt haben&#8220;, meinte der Blau-Wei\u00df-Trainer.<\/p>\n<p>Zusammengeschwei\u00dfte Mannschaft und fanatische Fans<\/p>\n<p>Die Tore fielen an diesem Abend mindestens in die Kategorie &#8222;sehenswert&#8220;, ein perfekter Kopfball aus dem Lauf sowie zwei Weitschuss-Tore trugen zum Endstand bei. Dominik Reiter, Sch\u00fctze der dritten Tores, sagte dazu: &#8222;Dass ich schie\u00dfen kann, wei\u00df ich, ich habe es in der Bundesliga nur bisher zu wenig gezeigt und bin froh, dass das heute gelungen ist.&#8220;<\/p>\n<p>Der Trainer habe die Mannschaft zusammengeschwei\u00dft, &#8222;wir haben auch unser Spielsystem jetzt mal verinnerlicht, setzen das Woche f\u00fcr Woche um und nun kommen auch die Ergebnisse dazu.&#8220;<\/p>\n<p>Ein Faktor f\u00fcr das zustande gekommene Ergebnis seien schlie\u00dflich auch die Fans gewesen, welche die Mannschaft besonders in den Heimspielen zu Topleistungen treiben. &#8222;Hier hat man einfach unglaubliche Fans, die tragen dich, da ist es viel leichter zu laufen&#8220;, meinte Simon Seidl.<\/p>\n<p>Und auch G\u00e4stetrainer Ognjen Zaric zollte den Anh\u00e4ngern Respekt: &#8222;Die Wucht von Blau-Wei\u00df von den Trib\u00fcnen war auch stark, muss man fairerweise sagen. Sie haben nicht umsonst jetzt die letzten Spiele 11:0 daheim gewonnen, das kommt nicht von ungef\u00e4hr.&#8220;<\/p>\n<p>Altach bem\u00e4ngelt Grundlagen<\/p>\n<p>Der Altacher Betreuer zeigte sich mit der ersten Halbzeit nicht unzufrieden, aber &#8222;die zweite Halbzeit war nicht gut genug von uns, wir waren nicht intensiv genug, und am Ende muss auch ganz klar sagen, dass Blau-Wei\u00df heute verdient gewonnen hat. Wenn wir die Intensit\u00e4t bringen, die wir heute gebracht haben, hast du es auch nicht verdient zu gewinnen.&#8220;<\/p>\n<p>Dass das Cup-Finale in einer Woche schon eine Rolle im Hinterkopf gespielt haben k\u00f6nnte, wollte keiner der Altacher best\u00e4tigen. &#8222;F\u00fcr uns ist es gerade noch wichtig, dass wir die Liga halten und Punkte sammeln, deswegen glaube ich, dass der Fokus schon voll auf dem Spiel war&#8220;, erkl\u00e4rte <a href=\"https:\/\/www.laola1.at\/de\/daten\/news\/moritz-oswald\/\" class=\"tag\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Moritz Oswald<\/a>.<\/p>\n<p>F\u00fcr Lukas J\u00e4ger mangelte es schlichtweg an den Basics: &#8222;Es hat \u00fcberall ein wenig gefehlt, egal ob es die Zweik\u00e4mpfe waren, ob es im spielerischen Bereich war, ob wir vom Kopf her nicht ganz da waren &#8211; es war heute einfach in allen Belangen ein bisschen zu wenig.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vier Spiele, zehn Punkte, ein Torverh\u00e4ltnis von 11:0. 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