{"id":122462,"date":"2026-04-24T23:57:08","date_gmt":"2026-04-24T23:57:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/122462\/"},"modified":"2026-04-24T23:57:08","modified_gmt":"2026-04-24T23:57:08","slug":"spaniens-sanchez-macht-sich-keine-sorgen-ueber-nato-rauswurf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/122462\/","title":{"rendered":"Spaniens S\u00e1nchez macht sich &#8222;keine Sorgen&#8220; \u00fcber NATO-Rauswurf"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/sanchez-228.jpg\" alt=\"Pedro S\u00e1nchez spricht auf dem EU-Treffen auf Zypern vor Journalisten.\" title=\"Pedro S\u00e1nchez spricht auf dem EU-Treffen auf Zypern vor Journalisten. | REUTERS\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 24.04.2026 \u2022 18:04 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, im Pentagon gebe es \u00dcberlegungen, Spanien f\u00fcr seine Kritik am Iran-Krieg aus der NATO auszuschlie\u00dfen. Ministerpr\u00e4sident S\u00e1nchez reagiert unbeeindruckt und betont die B\u00fcndnistreue seines Landes.\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Spaniens Ministerpr\u00e4sident Pedro S\u00e1nchez hat gelassen auf einen Medienbericht reagiert, wonach die USA erw\u00e4gen, Spanien aus der NATO auszuschlie\u00dfen. &#8222;Spanien ist ein verl\u00e4ssliches Mitglied der NATO, das all seine Verpflichtungen erf\u00fcllt&#8220;, sagte er vor Journalisten beim EU-Gipfel in Zypern. &#8222;Also mache ich mir gar keine Sorgen.&#8220; Die Haltung der spanischen Regierung sei klar: absolute Zusammenarbeit mit den Verb\u00fcndeten. Er schr\u00e4nkte jedoch ein, diese Zusammenarbeit k\u00f6nne nur &#8222;im Rahmen des internationalen Rechts&#8220; erfolgen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Einem unbest\u00e4tigten Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge soll im Pentagon eine Mitteilung kursieren, in der Ma\u00dfnahmen gegen &#8222;schwierige&#8220; NATO-Mitglieder vorgeschlagen werden, die die USA nicht im Krieg gegen Iran unterst\u00fctzen. Im Falle Spaniens werde eine Aussetzung der Mitgliedschaft erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">In Europa ist S\u00e1nchez einer der sch\u00e4rfsten Kritiker des amerikanisch-israelischen Krieges gegen Iran. Die Regierung in Madrid bezeichnete ihn als &#8222;illegal&#8220;. Sie verbot den USA, gemeinsame Milit\u00e4rbasen im S\u00fcden des Landes f\u00fcr Angriffe auf Iran zu nutzen. Der spanische Luftraum ist f\u00fcr US-Milit\u00e4rflugzeuge gesperrt, die an Angriffen teilnehmen. Bei US-Pr\u00e4sident Donald Trump rief das Zorn hervor. Er drohte Spanien damit, &#8222;den gesamten Handel&#8220; zwischen beiden L\u00e4ndern einzustellen.<\/p>\n<p>    NATO hat keinen Ausschluss-Mechanismus<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Im NATO-Hauptquartier in Br\u00fcssel wurde den angeblichen \u00dcberlegungen in Washington wenig Relevanz beigemessen. &#8222;Der NATO-Gr\u00fcndungsvertrag sieht keine Bestimmungen f\u00fcr eine Aussetzung der Mitgliedschaft oder einen Ausschluss vor\u201c, sagte ein Sprecher. Einem Ausschlussverfahren w\u00fcrde vermutlich kaum ein anderer Alliierter zustimmen &#8211; auch, weil Spaniens Streitkr\u00e4fte zu den gr\u00f6\u00dften in der NATO z\u00e4hlen. Ein deutscher Regierungssprecher sagte, Spaniens NATO-Mitgliedschaft stehe nicht zur Debatte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Denkbar ist allerdings, dass die USA \u00fcber ihre Veto- und Drohm\u00f6glichkeiten daf\u00fcr sorgen, dass Spanien und andere aus US-Sicht &#8222;schwierige&#8220; Alliierte k\u00fcnftiger weniger Spitzenposten im B\u00fcndnis besetzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Trump hatte Spanien schon einmal mit einem Rauswurf aus der NATO gedroht: Als das Land sich weigerte, das gew\u00fcnschte F\u00fcnf-Prozent-Ziel der NATO bei den Verteidigungsausgaben zu erf\u00fcllen.<\/p>\n<p>    Bericht: Auch \u00dcberlegungen zur Bestrafung Gro\u00dfbritanniens<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Als &#8222;schwieriger&#8220; Alliierter gilt dem Medienbericht zufolge auch Gro\u00dfbritannien. Die Regierung in London hatte den USA die Nutzung von Milit\u00e4rbasen im Land f\u00fcr Angriffe auf Iran ebenfalls untersagt &#8211; sp\u00e4ter aber erlaubt. Daf\u00fcr hatte Trump den britischen Premierminister Keir Starmer mehrfach kritisiert.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Wie Reuters weiter berichtete, wird in der Pentagon-Nachricht erwogen, die bisher probritische Haltung der USA zum Anspruch Argentiniens auf die Falklandinseln im S\u00fcdatlantik zu \u00fcberdenken.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Angesprochen auf die Berichte aus den USA sagte ein britischer Regierungssprecher, Londons Position zu den Falklandinseln k\u00f6nne &#8222;nicht klarer sein&#8220;. Die Souver\u00e4nit\u00e4t liege beim Vereinigten K\u00f6nigreich, und das Selbstbestimmungsrecht sei von gr\u00f6\u00dfter Bedeutung. Der Sprecher verwies darauf, dass sich die Menschen auf den Falklandinseln &#8222;mit \u00fcberw\u00e4ltigender Mehrheit&#8220; daf\u00fcr ausgesprochen h\u00e4tten, ein \u00dcberseegebiet zu bleiben. Das Vereinigte K\u00f6nigreich lasse sich zudem nicht unter Druck setzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 24.04.2026 \u2022 18:04 Uhr Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, im Pentagon gebe es \u00dcberlegungen, Spanien f\u00fcr seine Kritik&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":122463,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[1415,40,1700,41,39,935,38,439],"class_list":{"0":"post-122462","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-grossbritannien","9":"tag-nachrichten","10":"tag-nato","11":"tag-news","12":"tag-schlagzeilen","13":"tag-spanien","14":"tag-top-meldungen","15":"tag-usa"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116462396706711746","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/122462","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=122462"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/122462\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/122463"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=122462"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=122462"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=122462"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}