{"id":122646,"date":"2026-04-25T03:35:12","date_gmt":"2026-04-25T03:35:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/122646\/"},"modified":"2026-04-25T03:35:12","modified_gmt":"2026-04-25T03:35:12","slug":"us-gesandte-fliegen-zu-iran-gespraechen-nach-pakistan-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/122646\/","title":{"rendered":"US-Gesandte fliegen zu Iran-Gespr\u00e4chen nach Pakistan"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner fliegen am Samstag zu erneuten Gespr\u00e4chen \u00fcber ein m\u00f6gliches Ende des Iran-Kriegs nach Pakistan. Wie die Sprecherin des Wei\u00dfen Haus, Karoline Leavitt, am Freitag im Sender Fox News sagte, sollen Witkoff und Kushner in Pakistan mit iranischen Unterh\u00e4ndlern zusammentreffen. US-Pr\u00e4sident Donald Trump sagte Reuters, der Iran plane, ein Angebot zu unterbreiten, das darauf abziele, die Forderungen der USA zu erf\u00fcllen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">&#8222;Sie unterbreiten ein Angebot, und wir werden sehen.&#8220; sagt Trump in einem Telefoninterview. Wie das Angebot aussehen werde, wisse er noch nicht. Auf die Frage, mit wem die USA verhandelten, sagte Trump: &#8222;Das m\u00f6chte ich nicht sagen, aber wir verhandeln mit den Leuten, die derzeit das Sagen haben.&#8220; Ob der Iran tats\u00e4chlich ein Angebot vorlegen will, das die US-Forderungen erf\u00fcllt, lie\u00df sich nicht unabh\u00e4ngig pr\u00fcfen. Trump hat im Iran-Krieg wiederholt Dinge so dargestellt, dass sie ihn in einer starken Position erscheinen lie\u00dfen. Anschlie\u00dfende Entwicklungen hatten dies dann aber zum Teil nicht widergespiegelt.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Laut pakistanischen Regierungskreisen traf die iranische Delegation unter Leitung von Au\u00dfenminister Abbas Araqchi am Freitagabend in Islamabad ein. Zuvor hatte Araqchi bereits mit Pakistans Armeechef, Feldmarschall Asim Munir, und Au\u00dfenminister Ishaq Dar telefoniert. CNN zufolge reist US-Vizepr\u00e4sident JD Vance nicht nach Pakistan, da der iranische Parlamentspr\u00e4sident Mohammed Bagher Ghalibaf nicht an den Gespr\u00e4chen teilnehme. Ghalibaf werde im Wei\u00dfen Haus als Spitze der iranischen Delegation und damit als Pendant von Vance angesehen, hie\u00df es.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Au\u00dferdem berieten die EU-Staaten bei einem informellen Gipfeltreffen in Zypern \u00fcber Schritte zur Beruhigung der Lage. Die deutsche Bundesregierung hatte mitgeteilt, sie sei bereit, mit ihren Partnern schrittweise Sanktionen gegen den Iran zu lockern, wenn es zu einer umfassenden \u00dcbereinkunft zur Wiederfreigabe der Stra\u00dfe von Hormuz kommen sollte. Die Blockade der f\u00fcr den \u00d6lhandel wichtigen Meerenge hat die Energiepreise in die H\u00f6he getrieben und setzt die Weltwirtschaft unter Druck.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte am Dienstag einseitig die Waffenruhe mit dem Iran ohne klares Ende verl\u00e4ngert. Die Waffen sollen demnach schweigen, bis Teheran mit einem geeinten Vorschlag an den Verhandlungstisch kommt. Kurz zuvor hatte der Iran einer Teilnahme an weiteren Verhandlungen in Pakistan eine Absage erteilt. Verhandler der Konfliktparteien hatten sich in Islamabad f\u00fcr eine erste Gespr\u00e4chsrunde getroffen. Diese war ohne Ergebnis geendet.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Beide Seiten drohten, sie seien bereit, die K\u00e4mpfe wieder aufzunehmen. Die USA stocken vor diesem Hintergrund ihre Milit\u00e4rpr\u00e4senz in der Region weiter auf. Der Flugzeugtr\u00e4ger &#8222;USS George H.W. Bush&#8220; befinde sich im Indischen Ozean, teilte das US-Regionalkommando Centcom am Donnerstag auf X mit. Erstmals seit 2003 bef\u00e4nden sich somit drei US-Flugzeugtr\u00e4ger gleichzeitig im Nahen Osten im Einsatz, hie\u00df es von Centcom am Freitag. Diese umfassten zusammen \u00fcber 200 Flugzeuge und 15.000 Matrosen und Marineinfanteristen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Trump hatte eine \u00d6ffnung der von Teheran weitgehend blockierten Stra\u00dfe von Hormuz zur Bedingung f\u00fcr die Waffenruhe gemacht, w\u00e4hrend er zugleich an der eigenen Blockade iranischer H\u00e4fen festh\u00e4lt. Trump wies die Marine seines Landes am Donnerstag an, alle Schiffe zu beschie\u00dfen und zu versenken, die Minen in der f\u00fcr den globalen \u00d6lhandel wichtigen Meerenge ausbringen w\u00fcrden.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Minensuchboote w\u00fcrden die Stra\u00dfe von Hormuz zugleich noch intensiver von Sprengk\u00f6rpern s\u00e4ubern, schrieb Trump auf Truth Social. Das US-Nachrichtenportal &#8222;Axios&#8220; zitierte einen US-Beamten und eine weitere Quelle, wonach die Marine der iranischen Revolutionsgarden diese Woche dort weitere Minen verlegt habe.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Unterdessen ist Tel Aviv laut Verteidigungsminister Israel Katz &#8222;bereit, den Krieg gegen den Iran wieder aufzunehmen&#8220;. Sein Land warte auf gr\u00fcnes Licht aus den USA, sagte er nach Angaben seines B\u00fcros vom Donnerstagabend bei einer Lagebeurteilung. Die Ziele seien bereits festgelegt. Es gehe unter anderem darum, die Familien-&#8222;Dynastie&#8220; des neuen obersten F\u00fchrers Mojtaba Khamenei, Sohn des get\u00f6teten Ajatollahs Ali Khamenei, endg\u00fcltig zu zerschlagen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Weiteres Ziel sei die Zerst\u00f6rung der wirtschaftlichen Infrastruktur, einschlie\u00dflich Energie- und Stromanlagen. Katz sprach davon, den Iran &#8222;in die Steinzeit&#8220; zur\u00fcckzuversetzen. Trump hatte sich vor Wochen \u00e4hnlich ausgedr\u00fcckt.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Unterdessen wurde auch die Waffenruhe zwischen der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon und Israel nach Angaben von US-Pr\u00e4sident Trump um drei Wochen verl\u00e4ngert. Die derzeit geltende, zehnt\u00e4gige Waffenruhe w\u00e4re ohne eine Verl\u00e4ngerung am sp\u00e4ten Sonntagabend ausgelaufen. Auch nach der Verl\u00e4ngerung kam es aber zu Angriffen. <\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die libanesische Regierung ist keine aktive Kriegspartei in dem aktuellen Konflikt. Sie will den Einfluss der Hisbollah im Land eind\u00e4mmen. Die Hisbollah ist gegen die Verhandlungen mit Israel. Im Libanon reagierten die Menschen Augenzeugen zufolge mit einer vorsichtigen Erleichterung auf die Ank\u00fcndigung der Waffenruhe-Verl\u00e4ngerung. Viele f\u00fcrchten demnach, dass sich beide Seiten nicht an das Abkommen halten k\u00f6nnten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner fliegen am Samstag zu erneuten Gespr\u00e4chen \u00fcber ein m\u00f6gliches Ende des&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":122647,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[1784,75,1010,4265,12929,2741,40,41,1434,5458,4266,1963,39,1787,38,439],"class_list":{"0":"post-122646","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-diplomatie","9":"tag-europa","10":"tag-iran","11":"tag-islamabad","12":"tag-maskat","13":"tag-moskau","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-newsticker","17":"tag-oman","18":"tag-pakistan","19":"tag-russland","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-teheran","22":"tag-top-meldungen","23":"tag-usa"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116463253841789855","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/122646","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=122646"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/122646\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/122647"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=122646"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=122646"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=122646"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}