{"id":122659,"date":"2026-04-25T03:50:20","date_gmt":"2026-04-25T03:50:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/122659\/"},"modified":"2026-04-25T03:50:20","modified_gmt":"2026-04-25T03:50:20","slug":"intel-aktie-steigt-nach-gewinnsprung-und-optimistischem-ausblick-um-20-prozent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/122659\/","title":{"rendered":"Intel-Aktie steigt nach Gewinnsprung und optimistischem Ausblick um 20 Prozent"},"content":{"rendered":"<p>Anleger haben die Intel-Aktie am Donnerstag im nachb\u00f6rslichen Handel um 20 Prozent nach oben getrieben, nachdem der Konzern einen Quartalsbericht vorgelegt hatte, der auf einen gelungenen Kurswechsel hin zu KI-getriebener Hardware hindeutet.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Laut Gesch\u00e4ftsbericht \u00fcbertraf Intel die Prognosen der Analysten bei Umsatz und Gewinn.<\/p>\n<p>Der Umsatz lag bei 13,58 Milliarden Dollar (11,6 Milliarden Euro) und damit deutlich \u00fcber der erwarteten Marke von 12,3 Milliarden Dollar (10,5 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von sieben Komma zwei Prozent im Jahresvergleich. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg auf 29 Cent; viele Analysten hatten lediglich mit einem Cent gerechnet.<\/p>\n<p>Das Unternehmen legte zudem Belege vor, dass die Strategie, fortgeschrittene KI-Funktionen in das gesamte Produktportfolio zu integrieren, erste Fr\u00fcchte tr\u00e4gt und die Perspektiven deutlich verbessert.<\/p>\n<p>Treiber der finanziellen Erholung ist vor allem die Sparte Data Centre and AI (DCAI). Sie legte Ergebnisse vor, die die Erwartungen der Wall Street klar \u00fcbertrafen.<\/p>\n<p>Die DCAI-Sparte erwirtschaftete im Quartal 5,05 Milliarden Dollar (4,2 Milliarden Euro). Das sind 22,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten lediglich 4,41 Milliarden Dollar (3,77 Milliarden Euro) erwartet.<\/p>\n<p>Die Zahlen zeigen, dass die Xeon-6-Prozessoren und die Gaudi-3-KI-Beschleuniger bei Unternehmenskunden und Cloud-Anbietern stark gefragt sind.<\/p>\n<p>Intel-Chef Lip-Bu Tan, der erst seit einem Jahr im Amt ist, erkl\u00e4rte: \u201eDie n\u00e4chste Welle der KI wird Intelligenz n\u00e4her an die Endnutzer bringen \u2013 weg von reinen Basismodellen hin zu Inferenz und hin zu agentischen KI-Systemen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDieser Wandel erh\u00f6ht den Bedarf an Intels CPUs sowie an Wafern und fortschrittlichen Packaging-L\u00f6sungen deutlich.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr das zweite Quartal gibt Intel einen zuversichtlichen Ausblick. Der Konzern rechnet mit Erl\u00f6sen zwischen 13,8 Milliarden Dollar (11,8 Milliarden Euro) und 14,8 Milliarden Dollar (12,6 Milliarden Euro). Damit liegt die Prognose klar \u00fcber den 13 Milliarden Dollar (11,1 Milliarden Euro), mit denen viele Investoren gerechnet hatten.<\/p>\n<p>Erholung nach Einstieg der US-Regierung 2025<\/p>\n<p>F\u00fcr die Aktion\u00e4re sind diese Zahlen eine sp\u00fcrbare Entlastung. Sie haben das wohl turbulenteste Jahr in der j\u00fcngeren Geschichte von Intel erlebt. Im Jahr 2025 st\u00fcrzte der Konzern in eine existenzielle Krise, schrieb Milliardenverluste und k\u00e4mpfte mit ineffizienten Fertigungstechnologien.<\/p>\n<p>Um einen Kollaps zu verhindern, der nach Einsch\u00e4tzung vieler die nationale Sicherheit gef\u00e4hrdet h\u00e4tte, stieg die Trump-Regierung im August 2025 direkt mit 9,9 Prozent bei Intel ein.<\/p>\n<p>Die US-Regierung investierte 8,9 Milliarden Dollar (7,8 Milliarden Euro) zum Kurs von 20,47 Dollar (18,01 Euro) je Aktie. 5,7 Milliarden Dollar (5 Milliarden Euro) davon stammten allerdings aus F\u00f6rdermitteln, die Intel bereits zugesagt, aber noch nicht ausgezahlt bekommen hatte.<\/p>\n<p>Im Rahmen der Vereinbarung strich Intel prestigetr\u00e4chtige Fabrikprojekte in Deutschland und Polen. Der Konzern b\u00fcndelte seine Kapazit\u00e4ten und konzentriert sich seitdem st\u00e4rker auf die Produktion in den USA.<\/p>\n<p>Zum Zeitpunkt der Ver\u00f6ffentlichung notiert die Intel-Aktie nach dem nachb\u00f6rslichen Kurssprung von 20 Prozent bei 81,3 Dollar (71,5 Euro). Das entspricht einem Anstieg von fast 300 Prozent seit dem Einstieg der Trump-Regierung.<\/p>\n<p>In dieser Krisenphase setzte Intel au\u00dferdem ein drastisches Sparprogramm um und baute weltweit rund 25 Prozent der Stellen ab \u2013 etwa 25.000 Arbeitspl\u00e4tze.<\/p>\n<p>Damit wollte das Management den hohen Mittelabfluss stoppen und die aus seiner Sicht \u201eunn\u00f6tig zersplitterte\u201c Fabriklandschaft vereinfachen.<\/p>\n<p>Die jetzt vorgelegten Zahlen deuten darauf hin, dass diese harten Schritte die Bilanz tats\u00e4chlich stabilisiert haben. Sie verschafften Intel zudem Spielraum, wieder in das margenstarke KI-Gesch\u00e4ft zu investieren, in dem der Konzern zuvor hinter der Konkurrenz zur\u00fccklag.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Anleger haben die Intel-Aktie am Donnerstag im nachb\u00f6rslichen Handel um 20 Prozent nach oben getrieben, nachdem der Konzern&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":122660,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[46,42,95,90,89,18950,864,91,94,44,254,93,92],"class_list":{"0":"post-122659","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-business","11":"tag-companies","12":"tag-companies-markets","13":"tag-gewinn","14":"tag-intel","15":"tag-markets","16":"tag-maerkte","17":"tag-oesterreich","18":"tag-technologie","19":"tag-unternehmen","20":"tag-unternehmen-maerkte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116463313007863481","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/122659","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=122659"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/122659\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/122660"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=122659"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=122659"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=122659"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}