{"id":123046,"date":"2026-04-25T08:59:07","date_gmt":"2026-04-25T08:59:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/123046\/"},"modified":"2026-04-25T08:59:07","modified_gmt":"2026-04-25T08:59:07","slug":"erstmals-seit-beginn-des-gaza-kriegs-finden-in-palaestinensischen-gebieten-kommunalwahlen-statt-diepresse-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/123046\/","title":{"rendered":"Erstmals seit Beginn des Gaza-Kriegs finden in Pal\u00e4stinensischen Gebieten Kommunalwahlen statt \u2013 DiePresse.com"},"content":{"rendered":"<p>Im Westjordanland in einem zentralen Teil des Gazastreifens stellen sich vorwiegend Fatah-nahe Listen zur Wahl. B\u00fcrger zweifeln an einer Ver\u00e4nderung durch das Votum.<\/p>\n<p>Im Westjordanland und einem zentralen Teil des Gazastreifens haben am Samstag zum ersten Mal seit dem Gaza-Krieg Kommunalwahlen stattgefunden. Die Wahllokale in den Pal\u00e4stinenser-Gebieten \u00f6ffneten um 7.00 Uhr (Ortszeit; 6.00 Uhr MESZ). Im von Israel besetzten Westjordanland waren fast 1,5 Millionen Menschen zur Stimmabgabe aufgerufen, in der Stadt Deir el-Balah im Gazastreifen 70.000 Menschen, wie die zentrale Wahlkommission in Ramallah mitteilte.<\/p>\n<p>Aufnahmen der Nachrichtenagentur AFP aus Al-Bireh im Westjordanland und Deir el-Balah im Gazastreifen zeigten Helfer in Wahllokalen und Einwohner, die zu den Urnen gingen. Die Kandidaten der meisten Wahllisten stehen der s\u00e4kular-nationalistischen Fatah-Partei des pal\u00e4stinensischen Pr\u00e4sidenten Mahmoud Abbas nahe oder sind unabh\u00e4ngig. Die im Gazastreifen regierende und mit der Fatah im Westjordanland rivalisierende radikalislamische Hamas hat keine Wahllisten aufgestellt.<\/p>\n<p>In vielen St\u00e4dten im Westjordanland, darunter Nablus und Ramallah &#8211; dem Sitz der Pal\u00e4stinensischen Autonomiebeh\u00f6rde -, wurde nur eine einzige Liste eingereicht.<\/p>\n<p>Die Wahllokale im Westjordanland schlie\u00dfen um 19.00 Uhr, im Gazastreifen um 17.00 Uhr. Dies soll eine Ausz\u00e4hlung der Stimmen noch bei Tageslicht in dem vom Krieg zerst\u00f6rten und von Stromausf\u00e4llen betroffenen Gazastreifen erm\u00f6glichen, wie die Wahlkommission AFP mitteilte.<\/p>\n<p>\u201eDie Wahlen am Samstag stellen f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser eine wichtige Gelegenheit dar, ihre demokratischen Rechte in einer au\u00dfergew\u00f6hnlich schwierigen Zeit auszu\u00fcben\u201c, sagte der UNO-Koordinator Ramiz Alakbarov laut einer Erkl\u00e4rung im Vorfeld der Wahlen. Die Wahlkommission habe einen \u201eglaubw\u00fcrdigen Wahlprozess\u201c organisiert, betonte er.<\/p>\n<p>Mahmoud Badr, ein Gesch\u00e4ftsmann aus der Stadt Tulkarem im Norden des Westjordanlandes, erkl\u00e4rte, er werde w\u00e4hlen gehen, obwohl er kaum Hoffnungen auf eine Ver\u00e4nderung habe. \u201eOb die Kandidaten nun unabh\u00e4ngig oder an eine Partei gebunden sind, spielt keine Rolle und wird keine Auswirkungen f\u00fcr die Stadt haben\u201c, sagte er. \u201eEs ist die (israelische) Besatzungsmacht, die in Tulkarem regiert\u201c, f\u00fcgte er hinzu. Die Wahlen seien \u201eeine Show f\u00fcr die internationalen Medien\u201c. In Tulkarem gibt es zwei Fl\u00fcchtlingslager, die seit \u00fcber einem Jahr unter der Kontrolle der israelischen Armee stehen.<\/p>\n<p>Im von mehr als 20 Jahren von der Hamas kontrollierten Gazastreifen ist es die erste Wahl seit der Parlamentswahl im Jahr 2006, aus welcher die radikalislamische Gruppe als Sieger hervorgegangen war.<\/p>\n<p>Die Pal\u00e4stinensische Autonomiebeh\u00f6rde halte im Gazastreifen Wahlen zun\u00e4chst nur in Deir el-Balah \u201eals Experiment\u201c ab, \u201eum den eigenen Erfolg oder Misserfolg zu testen, da es keine Meinungsumfragen aus der Zeit nach dem Krieg gibt\u201c, sagte Jamal al-Fadi, Politikwissenschaftler an der Al-Ashar-Universit\u00e4t in Kairo AFP. (APA\/AFP)<\/p>\n<p>    Lesen Sie mehr zu diesen Themen:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Westjordanland in einem zentralen Teil des Gazastreifens stellen sich vorwiegend Fatah-nahe Listen zur Wahl. B\u00fcrger zweifeln an&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":123047,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[40,1090,41,39,66,65,64],"class_list":{"0":"post-123046","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-nachrichten","9":"tag-nahost","10":"tag-news","11":"tag-schlagzeilen","12":"tag-welt","13":"tag-world","14":"tag-world-news"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116464527819158588","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/123046","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=123046"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/123046\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/123047"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=123046"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=123046"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=123046"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}