{"id":124592,"date":"2026-04-26T09:34:16","date_gmt":"2026-04-26T09:34:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/124592\/"},"modified":"2026-04-26T09:34:16","modified_gmt":"2026-04-26T09:34:16","slug":"demenzrisiko-durch-medikamente-4-koennen-schaden-6-schuetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/124592\/","title":{"rendered":"Demenzrisiko durch Medikamente: 4 k\u00f6nnen schaden, 6 sch\u00fctzen"},"content":{"rendered":"<p>Viele Menschen schlucken jahrelang Tabletten, ohne an ihr Gehirn zu denken. Doch einige g\u00e4ngige Medikamente gegen Allergien, Schlafprobleme oder Sodbrennen stehen im Verdacht, das Demenzrisiko zu erh\u00f6hen \u2013 w\u00e4hrend Impfungen, Blutdrucksenker und andere Medikamente das <a href=\"https:\/\/smartup-news.de\/wissen\/kreativitaet-kann-die-wahrnehmung-von-schmerz-veraendern\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Gehirn <\/a>wom\u00f6glich sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Mehrere Studien und Analysen, \u00fcber die auch die <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2026\/04\/22\/well\/mind\/medications-dementia-risk-increase.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">New York Times<\/a> berichtet, liefern daf\u00fcr konkrete Hinweise. Entscheidend ist dabei nicht nur der Wirkstoff selbst, sondern auch Dauer und H\u00e4ufigkeit der Einnahme.<\/p>\n<p>Bestimmte Allergie- und Schlafmittel k\u00f6nnen das Demenzrisiko erh\u00f6hen<\/p>\n<p>Zu den am besten untersuchten Risikofaktoren geh\u00f6ren anticholinerge Medikamente. Sie blockieren Acetylcholin, einen Botenstoff, der f\u00fcr Aufmerksamkeit, Lernen und <a href=\"https:\/\/smartup-news.de\/wissen\/gen-eingriff-stoppt-gedaechtnisverlust-im-alter\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Ged\u00e4chtnis <\/a>wichtig ist. Wenn diese Signalwege ged\u00e4mpft werden, kann das Gehirn Informationen schlechter verarbeiten.<\/p>\n<p>Diese Wirkstoffe stecken h\u00e4ufig in \u00e4lteren Antihistaminika oder frei verk\u00e4uflichen Schlafmitteln. Kurzfristig verursachen sie M\u00fcdigkeit und Konzentrationsprobleme. Bei \u00e4lteren Menschen k\u00f6nnen sie auch Verwirrtheit ausl\u00f6sen und das Sturzrisiko erh\u00f6hen. Langfristig zeigen <a href=\"https:\/\/www.cochranelibrary.com\/cdsr\/doi\/10.1002\/14651858.CD013540.pub2\/full\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Studien <\/a>ein deutlich erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr Demenz.<\/p>\n<p>Bei Menschen, die solche Pr\u00e4parate \u00fcber Jahre t\u00e4glich einnahmen, lag das Risiko in einigen Untersuchungen um rund 50 Prozent h\u00f6her. \u201eEine gelegentliche Einnahme von Benadryl erh\u00f6ht das Demenzrisiko wahrscheinlich nicht\u201c, sagt die Pharmazeutin Shelly Gray laut New York Times. Kritisch bleibt vor allem die dauerhafte Nutzung.<\/p>\n<p>Medikamente gegen schwere psychische Erkrankungen k\u00f6nnen Ged\u00e4chtnis und Denken beeintr\u00e4chtigen<\/p>\n<p>Medikamente gegen schwere psychische Erkrankungen, sogenannte Antipsychotika, kommen etwa bei Psychosen oder Schizophrenie zum Einsatz. Sie k\u00f6nnen Wahnvorstellungen, starke Unruhe oder Halluzinationen d\u00e4mpfen. F\u00fcr viele Patienten sind sie deshalb wichtig und d\u00fcrfen nicht pauschal als vermeidbar gelten.<\/p>\n<p>Trotzdem zeigen <a href=\"https:\/\/www.benthamdirect.com\/content\/journals\/cdrr\/10.2174\/2589977514666220301102717\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Studien <\/a>einen Zusammenhang mit kognitiven Einschr\u00e4nkungen. Die Bewertung bleibt schwierig, weil schwere psychische Erkrankungen selbst mit einem h\u00f6heren Demenzrisiko verbunden sein k\u00f6nnen. Auch Depressionen oder psychotische Symptome k\u00f6nnen fr\u00fche Hinweise auf eine beginnende Demenz sein.<\/p>\n<p>Besonders kritisch sehen Experten den Einsatz bei Menschen, die bereits an Demenz erkrankt sind. Antipsychotika sollen dort oft Unruhe, Aggression oder Schlafprobleme bremsen. Laut New York Times gebe es jedoch einen starken Trend, solche Verordnungen zur Verhaltenskontrolle bei Demenzpatienten zu reduzieren. Unter dieser Medikation steigt bei bereits erkrankten Menschen zudem das Risiko f\u00fcr Komplikationen.<\/p>\n<p>Beruhigungs- und Schlafmittel liefern widerspr\u00fcchliche Ergebnisse<\/p>\n<p>Benzodiazepine wirken beruhigend und werden h\u00e4ufig bei Angst oder Schlafproblemen eingesetzt. Bei \u00e4lteren Menschen erh\u00f6hen sie das Risiko f\u00fcr Verwirrtheit und St\u00fcrze.<\/p>\n<p>Ein direkter Zusammenhang mit Demenz l\u00e4sst sich jedoch nicht eindeutig belegen. Eine <a href=\"https:\/\/alz-journals.onlinelibrary.wiley.com\/doi\/full\/10.1002\/trc2.12309\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Analyse <\/a>mit Patienten, die diese Mittel wegen R\u00fcckenschmerzen erhielten, fand keinen Zusammenhang mit sp\u00e4teren Diagnosen. Der Gesundheits\u00f6konom Geoffrey Joyce sagte in der New York Times, er sehe diesen Zusammenhang nicht; es brauche weitere Forschung. <\/p>\n<p>Damit bleibt offen, ob die Medikamente selbst oder die zugrunde liegenden Beschwerden eine Rolle spielen.<\/p>\n<p>Mittel gegen Sodbrennen zeigen widerspr\u00fcchliche Ergebnisse<\/p>\n<p>Protonenpumpenhemmer geh\u00f6ren zu den am h\u00e4ufigsten eingesetzten Mitteln gegen Sodbrennen und Reflux. Sie bremsen die Bildung von Magens\u00e4ure und k\u00f6nnen Beschwerden deutlich lindern. Einige Studien bringen diese Medikamente jedoch mit einem erh\u00f6hten Demenzrisiko in Verbindung, wie die Zeitung berichtet.<\/p>\n<p>Andere <a href=\"https:\/\/www.gastrojournal.org\/article\/S0016-5085%2823%2900873-9\/fulltext#%20\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Untersuchungen <\/a>widersprechen dem. Eine klinische Studie mit dem Wirkstoff Pantoprazol zeigte \u00fcber drei Jahre keinen Anstieg des Risikos. Das ist wichtig, weil klinische Studien Zusammenh\u00e4nge oft sauberer pr\u00fcfen k\u00f6nnen als reine Beobachtungsdaten.<\/p>\n<p>Als m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung diskutieren Forscher einen Vitamin-B12-Mangel, der durch eine langfristig verringerte Magens\u00e4ure beg\u00fcnstigt werden kann. Vitamin B12 ist wichtig f\u00fcr Nerven und Blutbildung; ein Mangel kann auch kognitive Beschwerden ausl\u00f6sen. Eine klare Bewertung stehe der Times zufolge jedoch aus.<\/p>\n<p>Was dagegen hilft \u2013 Grippeimpfung k\u00f6nnte das Demenzrisiko senken<\/p>\n<p>Neben m\u00f6glichen Risiken zeigen sich auch sch\u00fctzende Effekte. Besonders auff\u00e4llig ist die <a href=\"https:\/\/smartup-news.de\/gesundheit\/grippeimpfung-schuetzt-doppelt-herzinfarkt-risiko-sinkt-deutlich\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Grippeimpfung<\/a>. Mehrere Studien zeigen, dass geimpfte \u00e4ltere Menschen seltener an Demenz erkranken, hei\u00dft es in einem anderen Bericht der <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2026\/04\/17\/well\/mind\/medications-dementia-risk-decrease.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">New York Times<\/a>.<\/p>\n<p>In einer <a href=\"https:\/\/pmc.ncbi.nlm.nih.gov\/articles\/PMC9484126\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Untersuchung<\/a> lag das Risiko um bis zu 40 Prozent niedriger. Eine neuere Analyse deutet darauf hin, dass hochdosierte Impfstoffe f\u00fcr Menschen ab 65 Jahren noch st\u00e4rker sch\u00fctzen k\u00f6nnten. Sie enthalten mehr Antigen und sollen das Immunsystem st\u00e4rker anregen. Das ist wichtig, weil die Immunabwehr im Alter oft schw\u00e4cher reagiert.<\/p>\n<p>Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung finden die zitierten Experten im Immunsystem: Impfungen verhindern Infektionen oder schw\u00e4chen ihren Verlauf ab. Dadurch k\u00f6nnten auch Entz\u00fcndungsreaktionen geringer ausfallen. Chronische Entz\u00fcndungen gelten als ein Faktor, der Demenz beg\u00fcnstigen kann. Ob dieser Mechanismus den beobachteten Schutz-Effekt tats\u00e4chlich erkl\u00e4rt, ist aber noch nicht abschlie\u00dfend belegt.<\/p>\n<p>G\u00fcrtelrose-Impfung zeigt klare Schutz-Effekte<\/p>\n<p>Die Impfung gegen G\u00fcrtelrose liefert besonders \u00fcberzeugende Ergebnisse. <a href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/s41591-024-03201-5\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Studien<\/a> aus mehreren L\u00e4ndern zeigen ein um etwa 15 bis 20 Prozent geringeres Demenzrisiko.<\/p>\n<p>Der Epidemiologe Pascal Geldsetzer bewertet die Daten deutlich: \u201eIch halte die Beweislage f\u00fcr eine Ursache-Wirkungs-Beziehung f\u00fcr sehr stark.\u201c<\/p>\n<p>Ein m\u00f6glicher Grund liegt in der Wirkung auf Entz\u00fcndungen. Das Virus bef\u00e4llt Nervenzellen und kann Entz\u00fcndungen im Gehirn ausl\u00f6sen.<\/p>\n<p>Blutdrucksenker stabilisieren die Versorgung des Gehirns<\/p>\n<p>Medikamente gegen Bluthochdruck geh\u00f6ren zu den wichtigsten m\u00f6glichen Schutzfaktoren. Studien verbinden sie mit einem um etwa 10 bis 15 Prozent geringeren Demenzrisiko.<\/p>\n<p>Der Zusammenhang ist medizinisch plausibel: Dauerhaft erh\u00f6hter Blutdruck sch\u00e4digt kleine Gef\u00e4\u00dfe, auch im Gehirn. Dadurch k\u00f6nnen unbemerkte Durchblutungsst\u00f6rungen entstehen, die Ged\u00e4chtnis und Denkf\u00e4higkeit \u00fcber Jahre belasten. Ein gut eingestellter Blutdruck kann diese Gef\u00e4\u00dfe sch\u00fctzen und die Versorgung des Gehirns stabilisieren.<\/p>\n<p>Eine Studie aus China zeigte, dass behandelte Patienten nach vier Jahren seltener an Demenz erkrankten. Trotzdem gilt auch hier: Der Nutzen ist vor allem f\u00fcr Menschen belegt, die tats\u00e4chlich Bluthochdruck haben.<\/p>\n<p>Cholesterinsenker k\u00f6nnten das Demenzrisiko verringern<\/p>\n<p>Statine senken den Cholesterinspiegel und sch\u00fctzen damit Herz und Gef\u00e4\u00dfe. Auch das Gehirn k\u00f6nnte davon profitieren, weil gesunde Gef\u00e4\u00dfe f\u00fcr eine stabile Durchblutung wichtig sind.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/pmc.ncbi.nlm.nih.gov\/articles\/PMC11736423\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Studien<\/a> verbinden die Einnahme mit einem um etwa 10 bis 15 Prozent geringeren Demenzrisiko. Der Effekt gilt jedoch nicht als gesichert. Ein Grund: Menschen, die Statine regelm\u00e4\u00dfig nehmen, werden oft enger \u00e4rztlich betreut und achten m\u00f6glicherweise st\u00e4rker auf ihre Gesundheit.<\/p>\n<p>Eine \u00e4ltere klinische Untersuchung fand keinen klaren Schutz vor kognitivem Abbau. Deshalb eignen sich Statine nicht als reine Demenz-Vorsorge, sondern vor allem dann, wenn sie aus Herz-Kreislauf-Gr\u00fcnden medizinisch sinnvoll sind.<\/p>\n<p>Diabetes-Medikamente beeinflussen den Stoffwechsel im Gehirn<\/p>\n<p>Bei Menschen mit Diabetes zeigen bestimmte Medikamente einen m\u00f6glichen Schutz-Effekt. Dazu geh\u00f6ren Metformin und SGLT2-Hemmer.<\/p>\n<p>Der m\u00f6gliche Nutzen h\u00e4ngt vor allem mit dem Blutzucker zusammen. Dauerhaft hohe Werte belasten Blutgef\u00e4\u00dfe und Nervenzellen. Sie k\u00f6nnen Entz\u00fcndungen f\u00f6rdern und die Energieversorgung des Gehirns st\u00f6ren. Medikamente, die den Blutzucker stabilisieren, k\u00f6nnten deshalb auch das Gehirn entlasten.<\/p>\n<p>Einige <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s11481-024-10140-y\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Studien <\/a>deuten zudem darauf hin, dass diese Wirkstoffe Entz\u00fcndungen reduzieren und Ablagerungen im Gehirn beeinflussen. Der Effekt gilt aber vor allem f\u00fcr Menschen mit Diabetes; als allgemeine Demenz-Vorsorge sind diese Medikamente nicht belegt.<\/p>\n<p>Entz\u00fcndungshemmer bleiben als Schutzfaktor unsicher<\/p>\n<p>Entz\u00fcndungen im Gehirn gelten als ein Faktor, der Alzheimer beg\u00fcnstigen kann. Deshalb pr\u00fcfen Forscher, ob entz\u00fcndungshemmende Medikamente auch vor Demenz sch\u00fctzen k\u00f6nnten. Eine gro\u00dfe <a href=\"https:\/\/alz-journals.onlinelibrary.wiley.com\/doi\/10.1002\/trc2.70037\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">\u00dcbersichtsarbeit <\/a>z\u00e4hlt diese Wirkstoffgruppe zu den m\u00f6glichen Kandidaten.<\/p>\n<p>Der Epidemiologe David Llewellyn h\u00e4lt diesen Ansatz laut New York Times wissenschaftlich f\u00fcr plausibel. Die Studienlage bleibt aber widerspr\u00fcchlich. Einige Untersuchungen fanden bei Ibuprofen ein niedrigeres Demenzrisiko, andere keinen Zusammenhang oder sogar ein h\u00f6heres Risiko. Eine Cochrane-Analyse kam 2020 zu dem Schluss, dass es keine Belege daf\u00fcr gebe, Aspirin oder andere nichtsteroidale Entz\u00fcndungshemmer zur Demenzvorbeugung einzusetzen.<\/p>\n<p>Kurz zusammengefasst:<\/p>\n<p>Einige anticholinerge Medikamente, Antipsychotika, Benzodiazepine und Protonenpumpenhemmer stehen mit einem h\u00f6heren Demenzrisiko in Verbindung \u2013 die Beweislage ist je nach Wirkstoff unterschiedlich stark.<\/p>\n<p>Impfungen gegen Grippe und G\u00fcrtelrose sowie Blutdrucksenker, Statine und bestimmte Diabetesmedikamente k\u00f6nnten das Gehirn sch\u00fctzen, vor allem \u00fcber Gef\u00e4\u00dfe, Stoffwechsel und Entz\u00fcndungen.<\/p>\n<p>Medikamente sollten nie eigenm\u00e4chtig abgesetzt werden; wichtig ist vor allem eine regelm\u00e4\u00dfige \u00e4rztliche Pr\u00fcfung bei dauerhafter Einnahme.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens: Nicht nur bestimmte Medikamente stehen mit dem Demenzrisiko in Verbindung \u2013 auch feine Herzsch\u00e4den k\u00f6nnen Jahrzehnte sp\u00e4ter Spuren im Gehirn hinterlassen. Ein Blutwert k\u00f6nnte schon in der Lebensmitte warnen. Mehr dazu in unserem <a href=\"https:\/\/smartup-news.de\/gesundheit\/herzgesundheit-dieser-blutwert-warnt-schon-frueh-vor-demenzrisiko\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Artikel<\/a>.<\/p>\n<p>Bild: \u00a9 <a href=\"https:\/\/www.freepik.com\/free-photo\/senior-woman-confronting-alzheimer-disease_16518265.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Freepik<\/a><\/p>\n<p>              0%<br \/>\n              Love<\/p>\n<p>              0%<br \/>\n              Funny<\/p>\n<p>              0%<br \/>\n              Wow<\/p>\n<p>              0%<br \/>\n              Sad<\/p>\n<p>              0%<br \/>\n              Angry<\/p>\n<p>\t\tBeitragsnavigation<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Viele Menschen schlucken jahrelang Tabletten, ohne an ihr Gehirn zu denken. 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