{"id":125120,"date":"2026-04-26T16:29:13","date_gmt":"2026-04-26T16:29:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/125120\/"},"modified":"2026-04-26T16:29:13","modified_gmt":"2026-04-26T16:29:13","slug":"fotos-video-peter-paul","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/125120\/","title":{"rendered":"Fotos &#038; Video &#8222;Peter &#038; Paul&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>\n\t\t\t|\u00a0Larissa Bilovits\u00a0\n\t\t<\/p>\n<p>\n\t\t|<br \/>\n\t\t\t\t\t26.04.2026\t\t\t<\/p>\n<p>In der neuen &#8222;Peter &amp; Paul&#8220;-Sendung sprechen Martin Resel (Stv. Vorstandsvorsitzender &amp; CCO Enterprise, A1) und Andreas J. Wagner (CEO, SAP \u00d6sterreich) u. a. \u00fcber Europas digitale Abh\u00e4ngigkeiten, den Schutz sensibler Unternehmensdaten und den Spagat zwischen Sicherheit, Kosten und Innovationsf\u00e4higkeit.<\/p>\n<p>Die neue Folge &#8222;Peter &amp; Paul&#8220; dreht sich dieses Mal rund um das Thema &#8222;Digitale Souver\u00e4nit\u00e4t \u2013 Wer kontrolliert unsere Daten?&#8220;. Dazu spricht Paul Leitenm\u00fcller (CEO Opinion Leaders Network) mit seinen beiden G\u00e4sten Martin Resel (Stv. Vorstandsvorsitzender &amp; CCO Enterprise, A1) und Andreas J. Wagner (CEO, SAP \u00d6sterreich). Gedreht wurde die aktuelle Folge in den R\u00e4umlichkeiten der Hofburg Vienna.<\/p>\n<p>Digitale Infrastruktur als Grundlage<\/p>\n<p>Martin Resel ist stellvertretender Vorstandsvorsitzender &amp; CCO Enterprise von A1. Das Unternehmen z\u00e4hlt zu den f\u00fchrenden Kommunikationsanbietern \u00d6sterreichs und bietet unter anderem Sprachtelefonie, Internetzugang, digitales Kabelfernsehen sowie Daten-, IT-, Wholesale-, Business- und Payment-L\u00f6sungen an. Laut eigenen Angaben betreut A1 rund 7,1 Millionen Kund:innen und besch\u00e4ftigt etwa 6.000 Mitarbeitende.<\/p>\n<p>Laut Resel sei digitale Datensouver\u00e4nit\u00e4t f\u00fcr die \u00f6sterreichische Wirtschaft ein zentrales Thema. &#8222;Bei Souver\u00e4nit\u00e4t geht es grunds\u00e4tzlich um Selbstbestimmtheit.&#8220; Konkret betreffe das etwa die Frage, wo Daten gespeichert werden, wer darauf zugreifen darf, ob sie gel\u00f6scht werden k\u00f6nnen und welchen Rechtssystemen sie unterliegen. In diesem Zusammenhang verweist Resel auf die digitale Infrastruktur von A1, die Glasfaser- und Mobilfunknetze, eigene Security Operations Center sowie Rechenzentren in \u00d6sterreich umfasst. &#8222;Wir stellen sicher, dass keine ausl\u00e4ndische Regierung und auch sonst niemand unbefugt auf diese Daten zugreifen kann. Damit bilden wir das R\u00fcckgrat der Wirtschaft&#8220;, so der A1-CCO-Enterprise.<\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Lage sieht Resel Europa gefordert, digitale Abh\u00e4ngigkeiten st\u00e4rker zu hinterfragen. In den vergangenen Jahrzehnten h\u00e4tten vor allem die USA und China eine Vorreiterrolle \u00fcbernommen, was in einem st\u00e4rker globalisierten und friedlicheren Umfeld weniger problematisch gewesen sei. Heute gehe es jedoch darum, kritische Anwendungen und Daten bewusster einzuordnen. &#8222;Es ist ganz wichtig, dass wir als Europa investieren, &#8218;Made in Europe&#8216; st\u00e4rker machen und Abh\u00e4ngigkeiten von nicht-europ\u00e4ischen Herstellern durchbrechen&#8220;, so Resel. Gleichzeitig d\u00fcrfe Europa dabei nicht bei Innovation zur\u00fcckfallen. Bestehende L\u00f6sungen aus anderen Weltregionen sollten nicht grunds\u00e4tzlich ausgeschlossen, aber auch nicht unreflektiert genutzt werden. Besonders kritisch seien etwa Bank-, Gesundheits- oder Unternehmensdaten sowie geistiges Eigentum. &#8222;F\u00fcr diese ganz kritischen Applikationen sollten wir tunlichst auf europ\u00e4ische Hersteller setzen.&#8220;<\/p>\n<p>Daten als strategische Frage<\/p>\n<p>Auch Andreas J. Wagner, CEO von SAP \u00d6sterreich, sieht digitale Souver\u00e4nit\u00e4t als zentrale Frage f\u00fcr Europas Wirtschaft und ordnet ein, welche Rolle europ\u00e4ische Technologieanbieter dabei spielen. SAP steht urspr\u00fcnglich f\u00fcr &#8222;Systemanalyse Programmentwicklung&#8220; und z\u00e4hlt heute zu den weltweit f\u00fchrenden Anbietern von Anwendungen und KI f\u00fcr Unternehmen. Die Software kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Gesch\u00e4ftsprozesse und Daten aus unterschiedlichen Bereichen wie Finanzwesen, Beschaffung, Personalwesen, Lieferkette oder Customer Experience zusammengef\u00fchrt werden sollen. Ziel sei es, Unternehmen eine einheitliche Sicht auf gesch\u00e4ftskritische Daten zu erm\u00f6glichen und damit Abl\u00e4ufe effizienter, transparenter und besser steuerbar zu machen. In \u00d6sterreich besch\u00e4ftigt SAP rund 700 Mitarbeiter:innen.<\/p>\n<p>Wagner sieht Europa im Bereich Datensicherheit und digitale Souver\u00e4nit\u00e4t ebenfalls in einer deutlichen Abh\u00e4ngigkeit von den USA und teilweise auch von China. Das zeige sich laut ihm unter anderem bei der KI-Rechenleistung, von der ein Gro\u00dfteil in den USA und China liege. Eine vollst\u00e4ndige Abschottung sei derzeit aber weder realistisch noch sinnvoll. &#8222;Wir m\u00fcssen unsere Daten gezielt segmentieren und entscheiden, wo es sinnvoll ist, wirklich souver\u00e4n zu agieren \u2013 und wo es sinnvoll ist, international zu bleiben, um wettbewerbsf\u00e4hig zu sein&#8220;, so der SAP-\u00d6sterreich-CEO. Souver\u00e4nit\u00e4t habe dabei mehrere Ebenen: Neben Daten- und Rechtssouver\u00e4nit\u00e4t gehe es auch darum, wer Rechenzentren betreibt und wo Anwendungen sowie Infrastruktur tats\u00e4chlich entstehen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Unternehmen bedeute das laut ihm, ihre Daten nach Kritikalit\u00e4t zu unterscheiden. Besonders sensible Informationen m\u00fcssten anders behandelt werden als weniger kritische Datenbest\u00e4nde, um Sicherheit und Innovationsf\u00e4higkeit miteinander zu verbinden. &#8222;Wer alles sichern will, der sichert gar nichts&#8220;, betont Wagner. Zugleich sei klar, dass der Umgang mit Daten k\u00fcnftig noch st\u00e4rker \u00fcber Wettbewerbsf\u00e4higkeit entscheiden werde. Europa verf\u00fcge \u00fcber einen enormen Datenschatz, m\u00fcsse diesen aber sowohl sch\u00fctzen als auch produktiv nutzbar machen. &#8222;Wir m\u00fcssen uns in Europa emanzipieren sowie st\u00e4rker und unabh\u00e4ngiger werden.&#8220;<\/p>\n<p>Souver\u00e4nit\u00e4t wird zur Standortfrage<\/p>\n<p>Die Debatte um digitale Souver\u00e4nit\u00e4t ist aus Sicht von Resel und Wagner aber auch eine Kostenfrage. Europ\u00e4ische L\u00f6sungen, zus\u00e4tzliche Sicherheitsprozesse und Modelle, bei denen Daten in der EU bleiben, seien mit Mehraufwand verbunden. Resel formuliert es als Grundsatzentscheidung: &#8222;Was ist mir Souver\u00e4nit\u00e4t wert?&#8220; Diese Frage stelle sich nicht nur Unternehmen und der Staat, sondern auch Privatkund:innen, etwa bei der Wahl von Plattformen, Anbietern und digitalen Services.<\/p>\n<p>Zugleich sehen beide im Aufbau europ\u00e4ischer Souver\u00e4nit\u00e4t auch einen Bedarf an Know-how und Arbeitskr\u00e4ften. Wagner verweist darauf, dass KI in der IT zwar bereits Produktivit\u00e4tsgewinne erm\u00f6gliche, etwa indem Berater:innen durch KI-Unterst\u00fctzung Zeit sparen. Resel betont jedoch, dass Europa f\u00fcr mehr digitale Eigenst\u00e4ndigkeit zus\u00e4tzliche Expert:innen ben\u00f6tige: &#8222;Wir brauchen diese Arbeitskr\u00e4fte in Europa wie einen Bissen Brot.&#8220;<\/p>\n<p>Nicht zuletzt sei laut Wagner auch die Politik gefordert, passende Rahmenbedingungen zu schaffen. Europa verf\u00fcge mit Planungs- und Rechtssicherheit \u00fcber einen wichtigen Standortvorteil, m\u00fcsse Regulierung aber so gestalten, dass Innovation nicht ausgebremst werde. Gleichzeitig brauche es in besonders kritischen Bereichen klare Sicherheitsstandards. &#8222;Es darf nicht zu stark reguliert werden, aber in den kritischen Bereichen muss Sicherheit da sein&#8220;, sagt Wagner. Digitale Souver\u00e4nit\u00e4t werde damit nicht nur zur technischen Frage, sondern auch zu einer wirtschafts- und standortpolitischen Aufgabe.<\/p>\n<p>Was\u00a0Martin Resel und Andreas J. Wagner zum Thema &#8222;Digitale Souver\u00e4nit\u00e4t \u2013 Wer kontrolliert unsere Daten?&#8220; noch sagen, sehen Sie in unserem Video und h\u00f6ren Sie in unserem Podcast. Zwischen den Themenbl\u00f6cken gibt es im Video wie gewohnt ein Business-Event, dieses Mal von der <a href=\"https:\/\/www.leadersnet.at\/news\/99266,sap-oesterreich-feierte-40-jahre-mit-prominenten-gaesten-und.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">feierlichen Gala zum 40-j\u00e4hrigen Bestehen von SAP<\/a>.<\/p>\n<p>Alle &#8222;Peter &amp; Paul&#8220;-Folgen zum Nachschauen finden Sie <a href=\"https:\/\/www.leadersnet.at\/leadersnet-tv\/videos-category\/8\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">hier<\/a>.<\/p>\n<p>Fotos vom Dreh sehen Sie in der <a href=\"https:\/\/www.leadersnet.at\/foto-galerie\/31961,making-of-peter-paul-in-der-wiener-hofburg.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Galerie<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.a1.net\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.a1.net<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sap.com\/austria\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.sap.com<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"|\u00a0Larissa Bilovits\u00a0 | 26.04.2026 In der neuen &#8222;Peter &amp; Paul&#8220;-Sendung sprechen Martin Resel (Stv. 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