{"id":126102,"date":"2026-04-27T09:09:09","date_gmt":"2026-04-27T09:09:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/126102\/"},"modified":"2026-04-27T09:09:09","modified_gmt":"2026-04-27T09:09:09","slug":"deutschland-weltweit-auf-platz-4-bei-ruestungsausgaben-in-europa-auf-platz-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/126102\/","title":{"rendered":"Deutschland weltweit auf Platz 4 bei R\u00fcstungsausgaben, in Europa auf Platz 1"},"content":{"rendered":"<p>\n                    Zuerst ver\u00f6ffentlicht am                 27\/04\/2026 &#8211; 9:54 MESZ\u2022Zuletzt aktualisiert<br \/>\n                                     10:00\n                                        <\/p>\n<p>Deutschland hat im vergangenen Jahr erstmals mehr Geld f\u00fcr die Verteidigung ausgegeben als alle anderen L\u00e4nder in Europa, wie die j\u00e4hrliche Statistik des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI zeigt. Bisher stand Gro\u00dfbritannien an der Spitze der R\u00fcstungsausgaben in Europa.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Weltweit sind die Milit\u00e4rausgaben sind 2025 zum elften Mal in Folge gestiegen und beliefen sich auf rund 2,9 Billionen US-Dollar \u2013 ein neuer H\u00f6chststand. <\/p>\n<p>Der Anstieg in Deutschland ist besonders deutlich. Laut SIPRI erh\u00f6hte die Bundesrepublik ihre Milit\u00e4rausgaben 2025 um rund 24 Prozent auf etwa 114 Milliarden US-Dollar. <\/p>\n<p>Deutschland in der \u201eZeitenwende\u201c<\/p>\n<p>Damit geh\u00f6rt Deutschland weiterhin zu den gr\u00f6\u00dften Milit\u00e4rspendern weltweit und liegt auf Rang vier \u2013 hinter den USA, China und Russland. Gleichzeitig \u00fcberschritt Deutschland erstmals seit 1990 wieder das zentrale Zweiprozentziel der NATO bei den Verteidigungsausgaben.<\/p>\n<p>Das Zweiprozentziel gilt zwar weiterhin als Referenzgr\u00f6\u00dfe, wird inzwischen jedoch durch <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/my-europe\/2025\/06\/26\/ergebnisse-des-nato-gipfels-funf-prozent-ziel-und-beistandsverpflichtung\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">deutlich ambitioniertere Vorgaben<\/a> erg\u00e4nzt, wie auf dem vergangenen NATO-Gipfel in Den Haag 2025 beschlossen. So sollen die Ausgaben langfristig auf bis zu f\u00fcnf Prozent der Wirtschaftsleistung ausgeweitet werden \u2013 einschlie\u00dflich milit\u00e4rischer und sicherheitsrelevanter Investitionen.<\/p>\n<p>Im SIPRI-Bericht hei\u00dft es: Deutschland hat \u201edas dritte Jahr in Folge zweistellige Wachstumsraten bei den Milit\u00e4rausgaben\u201c verzeichnet, um die angestrebten 3,5 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt (BIP) bis 2029 zu erreichen.<\/p>\n<p>M\u00f6glich wurden die R\u00fcstungsrekordausgaben in den vergangenen Jahren, nachdem die Vorg\u00e4ngerregierung 2022 infolge des Ukraine-Kriegs das Aussetzen der Schuldenbremse und ein Sonderverm\u00f6gen von 100 Milliarden Euro f\u00fcr die Bundeswehr beschlossen hatte. <\/p>\n<p>Europa r\u00fcstet auf \u2013 Unsicherheit w\u00e4chst<\/p>\n<p>Deutschland ist Teil eines breiteren Trends: In Europa stiegen die Milit\u00e4rausgaben insgesamt um etwa 14 Prozent.<\/p>\n<p>Ein SIPRI-Experte beschreibt die Dynamik so: \u201eWenn sich die internationale Sicherheitslage verschlechtert, entsteht Unsicherheit \u2013 und Staaten investieren mehr in ihr Milit\u00e4r.\u201c<\/p>\n<p>Weltweit bleiben milit\u00e4rische Konflikte der wichtigste Treiber. In der Ukraine etwa flie\u00dfen enorme Ressourcen in die Verteidigung, w\u00e4hrend auch Russland und viele asiatische Staaten ihre Budgets weiter erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Die SIPRI-Forscher erwarten keine kurzfristige Entspannung. Im Gegenteil: \u201e2026 scheint nicht weniger Krieg zu bringen als 2025&#8243;, hei\u00dft es in dem Bericht. <\/p>\n<p>Hintergrund ist vor allem die ver\u00e4nderte Sicherheitslage. Der Krieg in der Ukraine, Spannungen mit Russland und Zweifel an der langfristigen Rolle der USA als Sicherheitsgarant treiben viele Staaten dazu, st\u00e4rker in ihre eigene Verteidigung zu investieren.<\/p>\n<p>USA bremsen \u2013 aber nur vor\u00fcbergehend<\/p>\n<p>Auff\u00e4llig ist, dass die USA ihre Ausgaben 2025 leicht reduzierten \u2013 vor allem wegen ausbleibender Ukraine-Hilfen. Trotzdem bleiben sie mit gro\u00dfem Abstand die f\u00fchrende Milit\u00e4rmacht.<\/p>\n<p>Experten erwarten jedoch, dass dieser R\u00fcckgang nicht von Dauer ist und die Ausgaben in den kommenden Jahren wieder steigen werden. Vor wenigen Tagen sagte der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj, dass die <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2026\/04\/24\/selenskyj-usa-iran-krieg-waffen-ukraine\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">USA auch trotz des Iran-Kriegs weiterhin Waffen an die Ukraine<\/a> liefern w\u00fcrden. <\/p>\n<p>Die Daten des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI basieren auf der j\u00e4hrlich aktualisierten Milit\u00e4rausgaben-Datenbank des Instituts, die als eine der umfassendsten Quellen weltweit gilt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 27\/04\/2026 &#8211; 9:54 MESZ\u2022Zuletzt aktualisiert 10:00 Deutschland hat im vergangenen Jahr erstmals mehr Geld f\u00fcr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":126103,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[11345,76,75,74,435,530,16256,81],"class_list":{"0":"post-126102","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-europa","8":"tag-bundeswehr","9":"tag-eu","10":"tag-europa","11":"tag-europe","12":"tag-militaer","13":"tag-ruestungsindustrie","14":"tag-sipri","15":"tag-ukraine-krieg"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116475892278070340","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/126102","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=126102"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/126102\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/126103"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=126102"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=126102"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=126102"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}