{"id":126798,"date":"2026-04-27T16:33:07","date_gmt":"2026-04-27T16:33:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/126798\/"},"modified":"2026-04-27T16:33:07","modified_gmt":"2026-04-27T16:33:07","slug":"fotos-von-der-business-limousine-so-schlaegt-sich-der-neue-audi-a6-im-leadersnet-test-leadersnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/126798\/","title":{"rendered":"Fotos von der Business-Limousine &#8211; So schl\u00e4gt sich der neue Audi A6 im LEADERSNET-Test \u00bb Leadersnet"},"content":{"rendered":"<p>\n\t\t\t|\u00a0Tobias Seifried\u00a0\n\t\t<\/p>\n<p>\n\t\t|<br \/>\n\t\t\t\t\t27.04.2026\t\t\t<\/p>\n<p>Mit der neuen Generation wollen die Ingolst\u00e4dter in der Businessklasse wieder ganz vorn mitspielen. Wir haben sie ausf\u00fchrlich getestet und herausgefunden, ob die Aufholjagd in Sachen Komfort, Effizienz und Technik gelungen ist.<\/p>\n<p>Wenn man als Autobauer heutzutage mit der Kombination aus Dieselmotor und Limousinenform punkten will, muss man sich schon ordentlich ins Zeug legen und nat\u00fcrlich auch im richtigen Segment vertreten sein. Denn derzeit stehen vor allem SUVs und elektrifizierte Antriebe bei den Kundenw\u00fcnschen ganz oben. Etwas anders sieht es in der gehobenen Businessklasse aus, wo es nicht unbedingt ein hoch bauendes Fahrzeug sein muss, um die gew\u00fcnschte Repr\u00e4sentativit\u00e4t zu erreichen und wo oftmals &#8222;Kilometerfressen&#8220; angesagt ist. Hier kommen dann Limousinen wie Audi A6, BMW 5er oder Mercedes E-Klasse ins Spiel.<\/p>\n<p>Wir konnten nun den j\u00fcngsten Vertreter des deutschen Premium-Trios ausf\u00fchrlich testen. Mit der neuen\u00a0A6 Limousine will Audi in der Businessklasse wieder n\u00e4her an die j\u00fcngeren Konkurrenten heranr\u00fccken beziehungsweise an ihnen vorbeiziehen. Eine neue Plattform, moderne Mildhybrid-Technik, ein Cockpit auf H\u00f6he der Zeit und ein nochmals gesteigerter Komfort sollen das erm\u00f6glichen.\u00a0LEADERSNET hat die 204 PS starke Diesel-Variante mit Allradantrieb (quattro) ausf\u00fchrlich getestet.<\/p>\n<p>Vertrautes Design, moderne Details<\/p>\n<p>Optisch orientiert sich der neue A6 stark am kleineren A5 (<a href=\"https:\/\/www.leadersnet.at\/news\/94875,so-schlaegt-sich-der-audi-a5-avant-plug-in-hybrid-im-alltag.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">hier geht es zu unserem Testbericht<\/a>), mit dem er sich auch die neue PPC-Plattform (Premium-Plattform-Combustion) teilt, und zeigt sich entsprechend evolution\u00e4r statt revolution\u00e4r. Dominant bleibt der breite Singleframe-Grill, flankiert von scharf gezeichneten Scheinwerfern, die optional mit Matrix-LED-Technologie und individualisierbarer Lichtsignatur erh\u00e4ltlich sind.<\/p>\n<p>In der Seitenansicht fallen die b\u00fcndig integrierten T\u00fcrgriffe sowie die flie\u00dfende Dachlinie auf, die dem knapp f\u00fcnf Meter langen Businessliner eine gewisse Eleganz verleihen. Am Heck setzen ein durchgehendes Leuchtenband und auf Wunsch digitale OLED-R\u00fcckleuchten moderne Akzente.<\/p>\n<p>Langstreckenkomfort als Kernkompetenz<\/p>\n<p>Hinterm Steuer wird schon nach wenigen Kilometern klar, wo die St\u00e4rken der Limousine liegen: Der neue A6 ist ein ausgesprochen souver\u00e4ner Reisewagen. Selbst mit gro\u00dfen 21-Zoll-R\u00e4dern und sportlicher Abstimmung federt das Testfahrzeug angenehm komfortabel. Unebenheiten werden sauber weggefiltert, ohne dass das Fahrwerk schwammig wirkt. Gleichzeitig bleibt der Audi auch bei h\u00f6herem Tempo stabil und vermittelt ein hohes Sicherheitsgef\u00fchl. Zu Letzterem tragen auch der Allradantrieb sowie die standfesten Bremsen bei.<\/p>\n<p>Zum komfortablen Eindruck passt die sehr gute Ger\u00e4uschd\u00e4mmung. Selbst bei Autobahntempo bleibt es im Innenraum auffallend leise \u2013 ein klassisches Audi-Merkmal, das hier konsequent weiterentwickelt wurde.<\/p>\n<p>Effizienter Diesel mit kleinen Eigenheiten<\/p>\n<p>Im Test trat der A6 als 2.0 TDI mit 204 PS und Mildhybrid-Technologie an. Die Kombination aus Verbrenner und elektrischer Unterst\u00fctzung arbeitet im Hintergrund weitgehend unauff\u00e4llig.\u00a0Im Alltag \u00fcberzeugt der Antrieb vor allem durch seine Effizienz. Auf der Autobahn pendelte sich der Verbrauch je nach Topografie zwischen 6,2 und 7,0 Litern ein, \u00fcber Land ist eine F\u00fcnf vor dem Komma problemlos m\u00f6glich. F\u00fcr ein Fahrzeug dieser Gr\u00f6\u00dfe sind das sehr gute Werte \u2013 Reichweiten von rund 1.000 Kilometern sind realistisch.<\/p>\n<p>Charakterlich zeigt der Motor jedoch eine kleine Schw\u00e4che: In bestimmten Drehzahlbereichen wirkt er etwas zur\u00fcckhaltend, da das System versucht, m\u00f6glichst effizient zu arbeiten und den Verbrenner zu entlasten. Wer spontan mehr Leistung abrufen m\u00f6chte, sollte in den Sportmodus wechseln oder manuell eingreifen \u2013 dann spricht der Antrieb deutlich direkter an.\u00a0Grunds\u00e4tzlich bleibt der Diesel aber ein angenehmer Begleiter: leise, kultiviert und mit ausreichend Durchzug f\u00fcr den Alltag.<\/p>\n<p>Digitaler Innenraum mit kleinen Abstrichen<\/p>\n<p>Im Innenraum setzt Audi konsequent auf Digitalisierung. Die Kombination aus digitalem Kombiinstrument, 14,5 Zoll gro\u00dfem Infotainment-Touchscreen und optionalem Beifahrerbildschirm (10,9 Zoll) wirkt modern und hochwertig. Die Darstellung ist gestochen scharf, die Men\u00fcf\u00fchrung trotz einer Unzahl an Funktionen nach kurzer Eingew\u00f6hnung logisch aufgebaut.<\/p>\n<p>Die Bedienung erfolgt gr\u00f6\u00dftenteils \u00fcber den Touchscreen und Sensortasten am Lenkrad und in der T\u00fcrtafel. Diese geben zwar haptisches Feedback, reichen aber nicht ganz an die Pr\u00e4zision klassischer Tasten heran. Auf der Mittelkonsole gibt es noch eine kleine Bedieninsel mit &#8222;echten&#8220; Tasten und ein haptisch sehr angenehmes Drehrad f\u00fcr die Lautst\u00e4rke. Die Sprachsteuerung funktioniert zuverl\u00e4ssig und erleichtert die Bedienung im Alltag.<\/p>\n<p>Positiv hervorzuheben ist die frei belegbare &#8222;Stern&#8220;-Taste am Lenkrad, \u00fcber die sich h\u00e4ufig ben\u00f6tigte Funktionen \u2013 etwa das Deaktivieren des Tempowarners \u2013 schnell aufrufen lassen. Auch Features wie die Anzeige von Ampelphasen zeigen, wie stark der A6 auf vernetzte Systeme setzt.\u00a0Das optionale Beifahrerdisplay wirkt eher wie ein nettes Extra als ein echter Mehrwert. Denn die meisten Mitfahrer greifen im Alltag ohnehin zum Smartphone.<\/p>\n<p>Raumangebot und Qualit\u00e4t<\/p>\n<p>Beim Platzangebot gibt sich die lange Limousine keine Bl\u00f6\u00dfe. Sowohl vorn als auch im Fond reisen Erwachsene komfortabel, lediglich sehr gro\u00dfe Personen k\u00f6nnten bei Fahrzeugen mit Panoramadach, das bei uns verbaut war, an die Grenzen sto\u00dfen.<\/p>\n<p>Die Sportsitze \u00fcberzeugen mit ausgezeichnetem Langstreckenkomfort und gutem Seitenhalt \u2013 gerade auf l\u00e4ngeren Etappen ein klarer Pluspunkt.\u00a0Der Kofferraum f\u00e4llt mit 466 Litern nicht \u00fcppig, jedoch ausreichend gro\u00df aus, ist allerdings eher tief als hoch geschnitten. Durch Umklappen der R\u00fccksitzlehnen l\u00e4sst sich das Ladevolumen erweitern.<\/p>\n<p>Bei der Materialqualit\u00e4t zeigt sich ein gemischtes Bild: Im Sichtbereich \u00fcberzeugt der A6 mit hochwertigen Oberfl\u00e4chen und sauberer Verarbeitung. In Details greifen die Ingolst\u00e4dter jedoch vermehrt zu Kunststoff statt Metall, was den haptischen Eindruck im Vergleich zum Vorg\u00e4nger leicht schm\u00e4lert.<\/p>\n<p>Assistenzsysteme und Technik<\/p>\n<p>Bei der Feinf\u00fchligkeit der Assistenzsysteme zeigt sich, wo die deutschen Autobauer ihren chinesischen Konkurrenten noch voraus sind \u2013 sie arbeiten durchg\u00e4ngig auf hohem Niveau. Spurhalteassistent, adaptiver Tempomat und Verkehrszeichenerkennung funktionierten im Test zuverl\u00e4ssig und unaufdringlich. Die Eingriffe erfolgen harmonisch und ohne st\u00f6rende \u00dcberreaktionen.<\/p>\n<p>F\u00fcr zus\u00e4tzlichen Komfort sorgte im Testauto die optionale Bang-&amp;-Olufsen-Soundanlage, die mit klarem, kraftvollem Klang \u00fcberzeugt und das hochwertige Ambiente unterstreicht.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Mit der neuen A6 Limousine bleibt sich Audi treu \u2013 und entwickelt ihre St\u00e4rken konsequent weiter. Sie ist kein revolution\u00e4res Auto, sondern ein durch und durch ausgereifter Businessliner, mit Fokus auf Komfort, Effizienz und Technologie.<\/p>\n<p>Der 204 PS starke Diesel \u00fcberzeugt mit sehr guten Verbrauchswerten und hoher Reichweite, das Fahrwerk bietet eine gelungene Balance aus Komfort und Stabilit\u00e4t. Kleine Schw\u00e4chen bei Materialdetails und der Touchbedienung tr\u00fcben den insgesamt sehr guten Eindruck nur leicht.<\/p>\n<p>Unterm Strich ist der A6 genau das, was viele Kund:innen in dieser Klasse suchen: ein leiser, souver\u00e4ner und effizienter Begleiter f\u00fcr lange Strecken \u2013 und damit wieder eine ernstzunehmende Alternative zu den Hauptkonkurrenten im Segment. Mit einem ab-Preis von Euro rund 74.140 Euro ist er auch in dieser Hinsicht auf Augenh\u00f6he. F\u00fcr den Testwagen mit vielen Extras werden sogar 103.388 Euro f\u00e4llig.<\/p>\n<p>Fotos vom Test sehen Sie in unserer <a href=\"https:\/\/www.leadersnet.at\/foto-galerie\/32134,neuer-audi-a6-im-leadersnet-test.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Galerie<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.audi.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.audi.at<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"|\u00a0Tobias Seifried\u00a0 | 27.04.2026 Mit der neuen Generation wollen die Ingolst\u00e4dter in der Businessklasse wieder ganz vorn mitspielen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":126799,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[43541,46,16740,42,18378,95,43542,90,89,91,94,44,3707,93,92],"class_list":{"0":"post-126798","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-a6","9":"tag-at","10":"tag-audi","11":"tag-austria","12":"tag-autotest","13":"tag-business","14":"tag-businessklasse","15":"tag-companies","16":"tag-companies-markets","17":"tag-markets","18":"tag-maerkte","19":"tag-oesterreich","20":"tag-testbericht","21":"tag-unternehmen","22":"tag-unternehmen-maerkte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116477637826899695","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/126798","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=126798"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/126798\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/126799"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=126798"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=126798"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=126798"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}