{"id":127802,"date":"2026-04-28T06:28:11","date_gmt":"2026-04-28T06:28:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/127802\/"},"modified":"2026-04-28T06:28:11","modified_gmt":"2026-04-28T06:28:11","slug":"bisher-bestes-ergebnis-strabag-mit-starker-entwicklung-im-geschaeftsjahr-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/127802\/","title":{"rendered":"Bisher bestes Ergebnis: STRABAG mit starker Entwicklung im Gesch\u00e4ftsjahr 2025"},"content":{"rendered":"<p>Der b\u00f6rsenotierte europ\u00e4ische Technologiekonzern f\u00fcr Baudienstleistungen STRABAG SE erzielte 2025 sein bislang bestes Ergebnis. Wachstumstreiber waren der Infrastrukturbau in den Bereichen Mobilit\u00e4t, Energie und Wasser sowie der High-Tech-Industriebau. Herausfordernd wirkten der sp\u00e4te Haushaltsbeschluss in Deutschland und fehlende kommunale Mittel in \u00d6sterreich. Auf Konzernebene konnte STRABAG diese Entwicklungen erneut mehr als ausgleichen und unterstreicht damit die Widerstandsf\u00e4higkeit ihres integrierten Gesch\u00e4ftsmodells.<\/p>\n<p>Leistung, Umsatz und Auftragsbestand <\/p>\n<p>Der STRABAG SE\u2011Konzern steigerte die Leistung im Gesch\u00e4ftsjahr 2025 um 6 % auf \u20ac 20.423,95 Mio. und erzielte in allen operativen Segmenten Zuw\u00e4chse. Der konsolidierte Konzernumsatz erh\u00f6hte sich um 7\u00a0% auf \u20ac 18.714,28 Mio. Zum Umsatz trugen die operativen Segmente Nord + West 40 %, S\u00fcd + Ost 39 % sowie International + Sondersparten 21 % bei. Im Jahresverlauf 2025 \u00fcberschritt der Auftragsbestand der STRABAG SE erstmals die 30\u2011Milliarden\u2011Euro\u2011Marke und lag zum Jahresende bei \u20ac 31.374,55 Mio., was einem Plus von \u20ac 6,0 Mrd. bzw. 24 % gegen\u00fcber dem Vorjahr entspricht. Der Auftragsbestand konnte vor allem entlang der strategischen Wachstumsm\u00e4rkte Mobilit\u00e4ts\u2011, Energie\u2011 und Wasserinfrastruktur sowie High\u2011Tech\u2011Bauten ausgebaut werden.<\/p>\n<p>Ertragslage <\/p>\n<p>Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erh\u00f6hte sich im Jahr 2025 um 15 % auf \u20ac 1.882,82 Mio. Die EBITDA-Marge stieg im Jahresvergleich von 9,4 % auf 10,1 % an und erreichte damit erstmals ein zweistelliges Niveau. Im Einklang mit den Investitionen im Rahmen der Strategie 2030 und der gestiegenen Asset-Basis nahmen die Abschreibungen erwartungsgem\u00e4\u00df um 9 % auf \u20ac\u00a0635,59 Mio. zu.<\/p>\n<p>Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 17 % auf \u20ac 1.247,23 Mio. deutlich an; die EBIT-Marge erh\u00f6hte sich gegen\u00fcber dem Vorjahr von 6,1 % auf hohe 6,7 %. Ma\u00dfgeblich f\u00fcr die h\u00f6her als erwartete EBIT-Marge waren unter anderem positive Effekte aus Gro\u00dfprojekten in Deutschland und im internationalen Gesch\u00e4ft, insbesondere im Infrastrukturbereich. Unterst\u00fctzend wirkten zudem milde Witterungsverh\u00e4ltnisse in Deutschland, die gegen Jahresende zu einer h\u00f6heren Kapazit\u00e4tsauslastung f\u00fchrten.<\/p>\n<p>Das Zinsergebnis lag in der Berichtsperiode bei soliden \u20ac\u202f40,97\u202fMio. und damit unter dem Vorjahreswert von \u20ac\u202f75,42\u202fMio. Ma\u00dfgeblich f\u00fcr diese Entwicklung waren einerseits niedrigere Einlagenzinsen und andererseits drehte das im Zinsergebnis enthaltene Kursergebnis mit \u20ac -10,79 Mio. st\u00e4rker ins Negative (2024: \u20ac -0,4 Mio.).<\/p>\n<p>Die Ertragsteuerquote erh\u00f6hte sich ausgehend von einem niedrigen Niveau leicht auf 28,5 %. Das Ergebnis nach Steuern lag mit \u20ac 920,96 Mio. um 11 % \u00fcber dem Vergleichswert des Vorjahres.<\/p>\n<p>Auf Minderheitsgesellschafter entfiel ein Anteil am Ergebnis von \u20ac 4,68 Mio., nach \u20ac 5,33 Mio. im Vorjahr. Das Konzernergebnis nahm im Jahresvergleich um 11 % auf \u20ac 916,28 Mio. zu und erreichte seinen bisher h\u00f6chsten Wert. Das Ergebnis je Aktie belief sich 2025 auf \u20ac 7,94, gegen\u00fcber \u20ac 7,35 im Jahr 2024.<\/p>\n<p>Verm\u00f6gens- und Finanzlage <\/p>\n<p>Die Bilanzsumme der STRABAG SE stieg im Jahresvergleich um 8 % auf \u20ac 15.845,94 Mio. an. Auf der Aktivseite der Bilanz ist die Zunahme unter anderem auf h\u00f6here liquide Mittel, Sachanlagen und Vorr\u00e4te zur\u00fcckzuf\u00fchren. Infolge von Unternehmensakquisitionen im Einklang mit der Strategie 2030 zeigten auch die Firmenwerte eine Erh\u00f6hung. Die Position Investment Property stieg durch den Aufbau des Portfolios von STRABAG Hold Estate \u2013 die langfristige, strategische Bestandshaltung von Immobilien \u2013 erwartungsgem\u00e4\u00df an.<\/p>\n<p>Das Eigenkapital lag per Jahresende 2025 bei \u20ac 5.684,02 Mio.; dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 35,9 %. Nicht zuletzt aufgrund des h\u00f6her als erwarteten Ergebnisses konnte die Eigenkapitalquote im Jahresvergleich deutlich zulegen und rangiert weiterhin komfortabel \u00fcber der Mindestquote des Konzerns von 25 %. Die STRABAG SE weist zum 31.12.2025 erneut eine Netto-Cash-Position aus, die aufgrund h\u00f6herer liquider Mittel auf \u20ac 3.518,26 Mio. erneut deutlich zulegen konnte.<\/p>\n<p>Der Cashflow aus der Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit erh\u00f6hte sich in der Berichtsperiode auf \u20ac 1.802,66 Mio., nach \u20ac 1.387,21 Mio. im Vorjahr. Diese Entwicklung ist einerseits auf einen h\u00f6heren Cashflow aus dem Ergebnis und andererseits auf einen unerwarteten Working Capital-Abbau zur\u00fcckzuf\u00fchren. Die Anzahlungen zeigen sich im Jahresvergleich stabil.<\/p>\n<p>Der Cashflow aus der Investitionst\u00e4tigkeit stellte sich aufgrund h\u00f6herer Investitionen im Einklang mit der Strategie 2030 mit \u20ac -813,35 Mio. (2024: \u20ac -749,54 Mio.) etwas negativer dar, blieb jedoch aufgrund von zeitlichen Verschiebungen bei M&amp;A-Projekten unter dem f\u00fcr 2025 prognostizierten H\u00f6chstwert von \u20ac 1.400 Mio. Anstiege waren bei den Investment Properties (STRABAG Hold Estate) sowie bei den Investitionen in Finanzanlagen und Unternehmensakquisitionen \u2013 unter anderem in den Bereichen Building Solutions, Kreislaufwirtschaft und durch die \u00dcbernahme in Australien \u2013 zu verzeichnen.<\/p>\n<p>Der Cashflow aus der Finanzierungst\u00e4tigkeit belief sich auf \u20ac -409,58 Mio., gegen\u00fcber \u20ac -353,69 Mio. im Vorjahr. Diese Entwicklung ist unter anderem auf die Tilgung von Verbindlichkeiten sowie auf die im Jahresvergleich h\u00f6here Dividendenaussch\u00fcttung zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Ausblick <\/p>\n<p>Der Vorstand erwartet f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2026 eine Leistungssteigerung auf rund \u20ac 22 Mrd. und geht in allen operativen Segmenten von einer h\u00f6heren Leistung aus. Diese Prognose st\u00fctzt sich auf den hohen Auftragsbestand und erwartete Beitr\u00e4ge aus den erfolgten \u00dcbernahmen. F\u00fcr 2026 wird eine EBIT\u2011Marge in einer Bandbreite zwischen 5,0 % und 5,5 % erwartet. Die Netto-Investitionen (Cashflow aus der Investitionst\u00e4tigkeit) 2026 werden mit h\u00f6chstens \u20ac 1.400 Mio. prognostiziert und spiegeln insbesondere den Erwerb von Baumaschinen sowie geplante Akquisitionen im Rahmen der Strategie 2030 wider.<\/p>\n<p>Infolge des Iran\u2011Krieges sind derzeit Preissteigerungen bei einzelnen Inputfaktoren wie Treibstoff, Gas und Bitumen zu beobachten. Die Auswirkungen h\u00e4ngen ma\u00dfgeblich von der Dauer des Kriegs ab. STRABAG arbeitet mit unterschiedlichen Vertragsmodellen und setzt soweit m\u00f6glich Preisgleitklauseln ein. Grunds\u00e4tzlich verfolgt STRABAG eine lokal und langfristig ausgerichtete Beschaffungspolitik mit l\u00e4ngerfristigen Rahmenvereinbarungen. Die Resilienz des Gesch\u00e4ftsmodells hat sich bereits w\u00e4hrend der COVID\u201119\u2011Pandemie gezeigt, die ebenfalls von erheblichen Preissteigerungen gepr\u00e4gt war.<\/p>\n<p>Weitere Details zu den Gesch\u00e4ftszahlen 2025 werden der STRABAG SE-Vorstandsvorsitzende Stefan Kratochwill und Finanzvorstand Christian Harder heute, Dienstag, ab 10:00 Uhr, auf der <a href=\"https:\/\/events.streaming.at\/Bilanzpressekonferenz-Strabag-SE-2026\" class=\"link button button-ghost link--extern\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\">Bilanzpressekonferenz<\/a> bekanntgeben.<\/p>\n<p>Der Gesch\u00e4fts- und Nachhaltigkeitsbericht 2025 der STRABAG SE steht mit s\u00e4mtlichen Berichtsinhalten als vollst\u00e4ndiger Online-Report unter <a href=\"https:\/\/report.strabag.com\/\" class=\"link button button-ghost link--extern\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\">report.strabag.com<\/a> bereit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der b\u00f6rsenotierte europ\u00e4ische Technologiekonzern f\u00fcr Baudienstleistungen STRABAG SE erzielte 2025 sein bislang bestes Ergebnis. Wachstumstreiber waren der Infrastrukturbau&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":38780,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[46,19111,4290,42,95,90,89,43770,16717,16317,26597,91,94,44,875,93,92,43771],"class_list":{"0":"post-127802","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-at","9":"tag-auftragsbestand","10":"tag-ausblick","11":"tag-austria","12":"tag-business","13":"tag-companies","14":"tag-companies-markets","15":"tag-dividendenvorschlag","16":"tag-ebit-marge","17":"tag-konzernergebnis","18":"tag-leistung","19":"tag-markets","20":"tag-maerkte","21":"tag-oesterreich","22":"tag-strabag-se","23":"tag-unternehmen","24":"tag-unternehmen-maerkte","25":"tag-wachstumsmaerkte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116480921201126013","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/127802","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=127802"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/127802\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/38780"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=127802"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=127802"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=127802"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}