{"id":127897,"date":"2026-04-28T07:25:08","date_gmt":"2026-04-28T07:25:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/127897\/"},"modified":"2026-04-28T07:25:08","modified_gmt":"2026-04-28T07:25:08","slug":"strabag-baute-dank-grossprojekten-in-deutschland-gewinn-2025-massiv-aus-diepresse-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/127897\/","title":{"rendered":"Strabag baute dank Gro\u00dfprojekten in Deutschland Gewinn 2025 massiv aus \u2013 DiePresse.com"},"content":{"rendered":"<p>Das Konzernergebnis stieg um elf Prozent auf 916,28 Mio. Euro. Die Bauleistung nahm um sechs Prozent auf 20,4 Mrd. Euro zu. Die Dividende soll von 2,50 auf 2,90 Euro je Aktie angehoben werden.<\/p>\n<p>\u00d6sterreichs gr\u00f6\u00dfter Baukonzern Strabag hat seine Gewinne 2025 kr\u00e4ftig gesteigert. Das Konzernergebnis legte gegen\u00fcber dem Jahr davor um elf Prozent auf 916,28 Mio. Euro zu, wie das Unternehmen am Dienstag bekanntgab. Der Gewinn je Aktie (EPS) stieg um acht Prozent von 7,35 auf 7,94 Euro. Die Bauleistung erh\u00f6hte sich um sechs Prozent auf 20,4 Mrd. Euro und \u00fcberschritt damit erstmals die 20-Milliarden-Euro-Schwelle. Die Dividende soll von 2,50 auf 2,90 Euro je Aktie angehoben werden.<\/p>\n<p>Wachstumstreiber waren den Konzernangaben zufolge der Infrastrukturbau in den Bereichen Mobilit\u00e4t, Energie und Wasser sowie der Hightech-Industriebau. Herausfordernd gewirkt haben der sp\u00e4te Haushaltsbeschluss in Deutschland und fehlende kommunale Mittel in \u00d6sterreich.<\/p>\n<p>Vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen steigerte die Strabag ihren Gewinn (EBITDA) gegen\u00fcber dem Jahr davor um 15 Prozent auf 1,88 Mrd. Euro. Die EBITDA-Marge war \u201eerstmals zweistellig\u201c &#8211; sie verbesserte sich von 9,4 Prozent auf 10,1 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 17 Prozent auf 1,25 Mrd. Euro, die EBIT-Marge von 6,1 auf 6,7 Prozent.<\/p>\n<p>Ma\u00dfgeblich f\u00fcr die h\u00f6her als erwartete EBIT-Marge seien unter anderem positive Effekte aus Gro\u00dfprojekten in Deutschland und im internationalen Gesch\u00e4ft, insbesondere im Infrastrukturbereich gewesen. Unterst\u00fctzend gewirkt h\u00e4tten zudem milde Witterungsverh\u00e4ltnisse in Deutschland, die laut Strabag gegen Jahresende zu einer h\u00f6heren Kapazit\u00e4tsauslastung f\u00fchrten.<\/p>\n<p>Der Auftragsbestand lag mit 31,37 Mrd. Euro und einem Plus von 24 Prozent erstmals \u00fcber der 30-Milliarden-Euro-Marke. Er habe vor allem entlang der strategischen Wachstumsm\u00e4rkte Mobilit\u00e4ts-, Energie- und Wasserinfrastruktur sowie Hightech-Bauten ausgebaut werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"figure__image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/1777361108_776_kein Titel.webp\" alt=\"Strabag-CEO Stefan Kratochwill sah Herausforderungen durch den sp\u00e4ten Haushaltsbeschluss in Deutschland.  \" width=\"1000\" height=\"600\" loading=\"lazy\" fetchpriority=\"low\"\/><\/p>\n<p>Strabag-CEO Stefan Kratochwill sah Herausforderungen durch den sp\u00e4ten Haushaltsbeschluss in Deutschland.  \u2003APA \/ Georg Hochmuth<\/p>\n<p>Der Umsatz des Bauriesen wuchs um sieben Prozent auf 18,7 Mrd. Euro. Der Personalstand der Strabag vergr\u00f6\u00dferte sich von weltweit 78.174 Besch\u00e4ftigten auf 80.211 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vollzeit\u00e4quivalente).<\/p>\n<p>\u201eMit dem Markteintritt in Australien, dem Ausbau unseres Wasserinfrastrukturgesch\u00e4fts sowie L\u00f6sungen f\u00fcr leistbares Wohnen ist es uns gelungen, entscheidende Schritte zu setzen &#8211; gleichzeitig haben wir ein operativ starkes Ergebnis erwirtschaftet\u201c, teilte Konzernchef Stefan Kratochwill mit. Strategiekonformes Wachstum und weitere Fortschritte in der Profitabilit\u00e4t h\u00e4tten dazu gef\u00fchrt, dass die Strabag bei Leistung, Auftragsbestand und EBIT-Marge \u201eneue H\u00f6chstwerte\u201c erreicht habe.<\/p>\n<p>F\u00fcr das laufende Gesch\u00e4ftsjahr 2026 rechnet das Unternehmen mit einem weiteren Ausbau der Leistung auf rund 22 Mrd. Euro. Diese Prognose st\u00fctzt sich auf den hohen Auftragsbestand und erwartete Beitr\u00e4ge aus den erfolgten \u00dcbernahmen. Einen D\u00e4mpfer erwartet die Strabag allerdings bei der EBIT-Marge, die auf 5,0 bis 5,5 Prozent zur\u00fcckgehen soll.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"figure__image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Screenshot 409.png\" alt=\"F\u00fcr heuer rechnet Strabag mit einem weiteren Ausbau der Leistung auf rund 22 Milliarden Euro.\u00a0\" width=\"1000\" height=\"600\" loading=\"lazy\" fetchpriority=\"low\"\/><\/p>\n<p>F\u00fcr heuer rechnet Strabag mit einem weiteren Ausbau der Leistung auf rund 22 Milliarden Euro.\u00a0\u2003Strabag Bilanz<\/p>\n<p>Infolge des Iran-Krieges seien derzeit Preissteigerungen bei einzelnen Inputfaktoren wie Treibstoff, Gas und Bitumen zu beobachten. Die Auswirkungen h\u00e4ngen den Angaben zufolge ma\u00dfgeblich von der Dauer des Kriegs ab. Die Strabag arbeite mit unterschiedlichen Vertragsmodellen und setze soweit m\u00f6glich Preisgleitklauseln ein.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich verfolgt der Konzern \u201eeine lokal und langfristig ausgerichtete Beschaffungspolitik mit l\u00e4ngerfristigen Rahmenvereinbarungen\u201c. Die Resilienz des Gesch\u00e4ftsmodells habe sich bereits w\u00e4hrend der Covid-19-Pandemie gezeigt, die ebenfalls von erheblichen Preissteigerungen gepr\u00e4gt gewesen sei. (APA)<\/p>\n<p>    Lesen Sie mehr zu diesen Themen:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Konzernergebnis stieg um elf Prozent auf 916,28 Mio. Euro. 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