{"id":128057,"date":"2026-04-28T09:05:07","date_gmt":"2026-04-28T09:05:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/128057\/"},"modified":"2026-04-28T09:05:07","modified_gmt":"2026-04-28T09:05:07","slug":"extreme-trockenheit-striktes-feuerverbot-in-tirol-in-kraft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/128057\/","title":{"rendered":"Extreme Trockenheit: Striktes Feuerverbot in Tirol in Kraft"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Innsbruck \u2013 Mehrmals mussten die Tiroler Feuerwehren in den vergangenen Tagen zu Wald- und B\u00f6schungsbr\u00e4nden ausr\u00fccken. S\u00f6lden, L\u00e4ngenfeld, Seefeld \u2026 die Liste an Einsatzorten k\u00f6nnte sich in den n\u00e4chsten Tagen wohl verl\u00e4ngern, wird bef\u00fcrchtet.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Aufgrund der wochenlangen Trockenheit und ausbleibender Niederschl\u00e4ge haben die Beh\u00f6rden nun die Notbremse gezogen: In ganz Tirol gilt seit Montag ein striktes Verbot f\u00fcr offenes Feuer in und in der N\u00e4he von W\u00e4ldern. Die Bezirkshauptmannschaften und die Stadt Innsbruck reagieren damit auf die aktuell hohe Waldbrandgefahr. Auch in absehbarer Zeit ist nicht mit gro\u00dfen Niederschlagsmengen zu rechnen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die Verordnung verbietet jegliches Entz\u00fcnden von Feuer und das Wegwerfen von glimmenden Zigaretten oder Z\u00fcndh\u00f6lzern. Das Verbot ist umfassend und schlie\u00dft auch sogenannte Zweckfeuer, wie das Verbrennen von Astmaterial auf Almfl\u00e4chen, mit ein. <\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Waldbesitzer sind von dieser Regelung nicht ausgenommen. Die Gefahrenzonen erstrecken sich \u00fcber den Wald hinaus auf angrenzende Wiesen, wo die Vegetation und Windverh\u00e4ltnisse ein schnelles \u00dcbergreifen der Flammen beg\u00fcnstigen k\u00f6nnten. Das Verbot bleibt bis auf Widerruf in Kraft.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">\u201eUnsere Feuerwehrleute sind genau f\u00fcr solche Situationen bestens ausgebildet und jederzeit bereit, auszur\u00fccken\u201c, erkl\u00e4rt Landesfeuerwehrinspektor Rene Staudacher. Er gibt jedoch gleichzeitig zu bedenken: \u201eEin solcher Einsatz bindet enorme Ressourcen und ist potentiell f\u00fcr Einsatzkr\u00e4fte gef\u00e4hrlich. \u00dcber 80 Prozent der Waldbr\u00e4nde werden von Menschen verursacht und h\u00e4tten daher vermieden werden k\u00f6nnen.\u201c <\/p>\n<p>\u00dcber 80 Prozent der Waldbr\u00e4nde werden von Menschen verursacht und h\u00e4tten daher vermieden werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Landesfeuerwehrinspektor Rene Staudacher<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die langfristigen \u00f6kologischen und wirtschaftlichen Sch\u00e4den w\u00e4ren fatal, wie Hans-Peter Jauk, Vorstand der Abteilung Waldschutz des Landes, erkl\u00e4rt: \u201eDie zerst\u00f6rte Waldvegetation und der unmittelbare wirtschaftliche Schaden f\u00fcr die Waldeigent\u00fcmerinnen und Waldeigent\u00fcmer sind dabei enorm. Zus\u00e4tzlich geht damit ein Verlust der wertvollen Waldfunktionen, insbesondere der Schutzfunktion, einher. Gerade die Schutzfunktion ist f\u00fcr unser Bundesland essenziell.\u201c (TT.com)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Innsbruck \u2013 Mehrmals mussten die Tiroler Feuerwehren in den vergangenen Tagen zu Wald- und B\u00f6schungsbr\u00e4nden ausr\u00fccken. 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