{"id":128234,"date":"2026-04-28T10:59:12","date_gmt":"2026-04-28T10:59:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/128234\/"},"modified":"2026-04-28T10:59:12","modified_gmt":"2026-04-28T10:59:12","slug":"botschaft-des-friedens-von-papst-leo-in-afrika-war-sehr-stark","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/128234\/","title":{"rendered":"\u201eBotschaft des Friedens von Papst Leo in Afrika war sehr stark\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Die j\u00fcngste Afrikareise von Papst Leo war aus Sicht des Nuntius in Kamerun und \u00c4quatorialguinea ein gro\u00dfer Erfolg. Erzbischof Jos\u00e9 Avelino Bettencourt sagte in unserem Interview, die Erfahrung habe \u201euns als Kirche noch mehr geeint.\u201c<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2026-04\/papst-leo-xiv-reise-kardinal-ambongo-plaedoyer-frieden-afrika.html\" title=\"Kardinal Ambongo erl\u00e4utert Papst-Pl\u00e4doyer f\u00fcr ein friedliches Afrika\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2022\/10\/17\/Ambongo-Bandundu-Ville.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Kardinal Ambongo erl\u00e4utert Papst-Pl\u00e4doyer f\u00fcr ein friedliches Afrika\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Nach dem Abschluss der apostolischen Reise von Papst Leo XIV. nach Afrika am 23. April \u00e4u\u00dfert sich Kardinal Fridolin Ambongo, Erzbischof von Kinshasa und Pr\u00e4sident des Symposiums &#8230;\n     <\/p>\n<p>Als Ordensoberer der Augustiner war Robert Francis Prevost schon viele Male in Afrika, allein neun Mal in Nigeria. Aber als Papst kam er zum ersten Mal. In elf Tagen besuchte er Algerien, Kamerun, Angola und \u00c4quatorialguinea. Nuntius Bettencourt sieht darin eine \u00fcbergreifende Dimension. Der Papst habe enorm unterschiedliche kulturelle, religi\u00f6se und gesellschaftliche Situationen kennengelernt.<\/p>\n<p>Eine einende Erfahrung <\/p>\n<p>\u201eW\u00e4hrend seines Besuchs auf dem Kontinent hat der Heilige Vater die Freuden und Leiden des Leibes Christi in diesem Teil der Welt ber\u00fchrt\u201c, so der kanadische, in Portugal geborene Papstbotschafter. \u201eGleichzeitig hat diese Kirche an die universale Kirche eine Bitte um Gebet und Solidarit\u00e4t gerichtet f\u00fcr die Situation, in der sie sich befindet. Es war eine sehr sch\u00f6ne und bedeutende Erfahrung, die uns als Kirche noch mehr geeint hat.\u201c<\/p>\n<p>Bettencourt begleitete Leo XIV. in seinen beiden Dienstl\u00e4ndern Kamerun und \u00c4quatorialguinea. In Kamerun habe der Papst ein gro\u00dfes und vielf\u00e4ltiges Land erlebt, das vom Atlantik bis zur Sahara reicht und 26 katholische Bist\u00fcmer z\u00e4hlt, au\u00dferdem \u201erund 300 Ordensgemeinschaften, von den Trappisten bis zu den sozial besonders aktiven. W\u00e4hrend des Besuchs konnte der Heilige Vater verschiedene wichtige Aspekte ber\u00fchren, von den Eucharistiefeiern bis zum Besuch in der vom Krieg gezeichneten Region Bamenda.\u201c<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/papst\/news\/2026-04\/papst-leo-xiv-messe-bamenda-boeses-stoppen-dinge-aendern.html\" title=\"Leo XIV. in Bamenda: Jetzt ist der Moment, um etwas zu ver\u00e4ndern\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>         <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/srv\/2026\/04\/16\/2026-04-16-viaggio-apostolico-in-camerun---santa-messa-allaeropo\/1776351973292.JPG\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Leo XIV. in Bamenda: Jetzt ist der Moment, um etwas zu ver\u00e4ndern\"\/><\/p>\n<p>       <\/a><\/p>\n<p>\n       Trotz der vielen \u201eherzzerrei\u00dfenden\u201c Situationen kann man \u201edas Mosaik der Einheit&#8220; neu zusammenf\u00fcgen, indem man die Verschiedenheiten vereint \u2013 und der richtige Zeitpunkt daf\u00fcr ist &#8230;\n      <\/p>\n<p> <br \/>\nStarker Friedensappell\u00a0 <\/p>\n<p>Diese Etappe galt von vornherein als besonders wichtige Station: denn Papst Leo erhob in Bamenda einen Friedensappell, der weltweit wahrgenommen wurde. Der Nuntius:<\/p>\n<p>\u201eDie Botschaft des Friedens von Papst Leo war sehr stark. Ich glaube, sie wird ein ikonisches Bild dieses ersten Besuchs in Afrika bleiben. Es war ein Echo seiner ersten Worte vom Balkon der Petersbasilika: \u201aDer Friede sei mit euch\u2018, die er in Afrika auf viele Arten wiederholen konnte. Der Papst ist durch die Stra\u00dfen von Bamenda gegangen, und das war ein sehr starkes Symbol.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDie Botschaft des Friedens von Papst Leo war sehr stark. Ich glaube, sie wird ein ikonisches Bild dieses ersten Besuchs in Afrika bleiben.\u201c<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2026\/aprile\/27\/IMG_0552.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\"Nuntius Bettencourt\" title=\"Nuntius Bettencourt\"\/><\/p>\n<p>\n   Nuntius Bettencourt\n  <\/p>\n<p>Unterschiedliche gesellschaftliche Realit\u00e4ten <\/p>\n<p>Neben Konfliktregionen habe der Papst auch soziale Einrichtungen besucht. In Douala habe er ein katholisches Krankenhaus aufgesucht, in Yaound\u00e9 ein Waisenhaus in einem \u00fcberwiegend muslimischen Viertel. Diese Stationen h\u00e4tten unterschiedliche gesellschaftliche Realit\u00e4ten sichtbar gemacht.<\/p>\n<p>In \u00c4quatorialguinea sei die Erwartung besonders gro\u00df gewesen. Bettencourt erinnert an fr\u00fche Gespr\u00e4che mit staatlichen Vertretern:<br \/>\u201e\u00c4quatorialguinea hat sich diesen Besuch seit langem gew\u00fcnscht. Ich erinnere mich, dass mir bei der \u00dcberreichung meines Beglaubigungsschreibens als erste Frage gestellt wurde: \u201aWann wird der Heilige Vater hierher kommen?\u2018 Es ist ein mehrheitlich katholisches Land, ein kleines Land mit etwa zwei Millionen Einwohnern.\u201c<\/p>\n<p>Der Papst habe dort unter anderem ein Gef\u00e4ngnis in Bata besucht. Der Nuntius hob auch hervor, dass die Beh\u00f6rden w\u00e4hrend des Besuchs humanit\u00e4re Gesten gesetzt h\u00e4tten. Die Bev\u00f6lkerung in Afrikas einzigem spanischsprachigen Land empfingen den Papst mit gro\u00dfer Begeisterung: \u201eDie Feierlichkeiten waren euphorisch. Die Menschen waren voller Glauben und haben diesen Besuch von ganzem Herzen erwartet.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDie Kirche schweigt nie\u201c<\/p>\n<p>Fortsetzung kirchlicher Verk\u00fcndigung <\/p>\n<p>Ein Schwerpunkt der ersten Afrika-Reise von Papst Leo lag auf sozialen Fragen. Mehrfach sprach das Kirchenoberhaupt \u00fcber wirtschaftliche Gerechtigkeit, Rechte und Zukunftsperspektiven f\u00fcr die Menschen in den vier L\u00e4ndern, die er besuchte. Bettencourt sieht in diesen Themen eine Fortsetzung kirchlicher Verk\u00fcndigung:<\/p>\n<p>\u201eDer Heilige Vater hat das Evangelium verk\u00fcndet, er hat die Lesungen des Tages auf die Realit\u00e4t angewendet. Die Kirche schweigt nie. Jedes Mal, wenn wir die Eucharistie feiern, h\u00f6ren wir das Wort Gottes, verk\u00fcnden wir das Wort Gottes. Das ist eine Fortsetzung des Engagements der Kirche f\u00fcr Fortschritt und Entwicklung, und wir glauben, dass es gute Ergebnisse bringen wird.\u201c<\/p>\n<p>Auch die diplomatischen Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und den beiden L\u00e4ndern seien Thema gewesen. Beide Staaten haben vor zehn Jahren Rahmenabkommen mit dem Heiligen Stuhl geschlossen. Diese regelten die rechtliche Stellung der Kirche sowie die Zusammenarbeit in zentralen gesellschaftlichen Bereichen. Bettencourt betont die langfristige Perspektive: \u201eEs handelt sich um einen Prozess, der Heilige Stuhl engagiert sich mit gro\u00dfer Sorgfalt und Aufmerksamkeit, um die Ortskirche und die Ordensgemeinschaften zu unterst\u00fctzen, die hier wirklich sehr gro\u00dfz\u00fcgig arbeiten. Wir hoffen, etwas Konkretes verwirklichen zu k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>\u201edie Fr\u00fcchte dieses Besuchs werden nicht ausbleiben.\u201c<\/p>\n<p>Bettencourt bewertet Papst Leos erste Afrikareise als gelungen und blickt auf m\u00f6gliche Folgen. \u201eDen Heiligen Vater im ersten Jahr seines Pontifikats in Afrika zu haben, war wirklich eine Gnade und ein Segen, und die Fr\u00fcchte dieses Besuchs werden nicht ausbleiben. Mit dem fortgesetzten Engagement der Kirche und aller beteiligten Institutionen werden wir viele positive Ergebnisse sehen.\u201c<\/p>\n<p>(vatican news \u2013 gs)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die j\u00fcngste Afrikareise von Papst Leo war aus Sicht des Nuntius in Kamerun und \u00c4quatorialguinea ein gro\u00dfer Erfolg.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":128235,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[21909,34799,18005,40,41,2859,39,66,65,64],"class_list":{"0":"post-128234","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-apostolischer-nuntius","9":"tag-aequatorialguinea","10":"tag-kamerun","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-papst-leo-xiv","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-welt","16":"tag-world","17":"tag-world-news"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116481986624177458","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/128234","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=128234"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/128234\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/128235"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=128234"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=128234"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=128234"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}