{"id":129267,"date":"2026-04-28T22:51:19","date_gmt":"2026-04-28T22:51:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/129267\/"},"modified":"2026-04-28T22:51:19","modified_gmt":"2026-04-28T22:51:19","slug":"fc-sevilla-im-abstiegskampf-vom-europa-league-koenig-zum-sorgenkind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/129267\/","title":{"rendered":"FC Sevilla im Abstiegskampf: Vom Europa-League-K\u00f6nig zum Sorgenkind"},"content":{"rendered":"<p>Dem FC Sevilla droht der gro\u00dfe Absturz: Der <a href=\"https:\/\/www.skysportaustria.at\/fussball\/uefa-europa-league\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Europa-League<\/a>-Rekordsieger steckt tief im Abstiegskampf und k\u00e4mpft in <a href=\"https:\/\/www.skysportaustria.at\/fussball\/la-liga\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">La Liga<\/a> pl\u00f6tzlich ums nackte \u00dcberleben.<\/p>\n<p>F\u00fcnf Niederlagen aus den vergangenen sechs Spielen, Platz 18 und eine por\u00f6se Defensive \u2013 steigen die Andalusier in dieser Saison in die Zweitklassigkeit ab?<\/p>\n<p>Die Andalusier stehen derzeit auf dem\u00a018. Tabellenplatz der spanischen La Liga\u00a0und damit erstmals in dieser Saison auf einem Abstiegsplatz. Seit dem\u00a0Europa-League-Triumph in der Saison 2022\/2023\u00a0zeigt die Formkurve der Blanquirrojos stetig nach unten. Schon im Vorjahr rettete sie der Klub nur knapp vor dem Abstieg.<\/p>\n<p>Jetzt steht der FC Sevilla mit dem R\u00fccken zur Wand. Schaffen sie noch die Trendwende oder folgt der Absturz?<\/p>\n<p>Vorne effizient, hinten anf\u00e4llig<\/p>\n<p>Die bittere\u00a01:2-Niederlage gegen Osasuna, entschieden durch ein Gegentor in der neunten Minute der Nachspielzeit, ist sinnbildlich f\u00fcr eine Saison, in der bei Sevilla fast alles gegen den Klub l\u00e4uft.<\/p>\n<p>Der Blick auf die Tabelle ist alarmierend: Platz 18 von 20, und weil es in Spanien keine Relegation gibt, w\u00fcrde das den direkten Gang in die Segunda Division bedeuten. Mit 17 Niederlagen hat Sevilla zusammen mit Schlusslicht\u00a0Real Oviedo\u00a0die meisten Pleiten der\u00a0La Liga\u00a0kassiert. Sportliche Ausrufezeichen, wie etwa der 2:1-Heimsieg gegen\u00a0Atletico Madrid, blieben ein seltener Lichtblick in einer insgesamt ern\u00fcchternden Spielzeit.<\/p>\n<p>Dabei wirkt die Lage sogar noch drastischer, als es manche Zahlen zun\u00e4chst vermuten lassen. Laut\u00a0Datendienstleister Opta\u00a0gewinnen die Andalusier im Liga-Vergleich zwar \u00fcberdurchschnittlich viele Zweik\u00e4mpfe, defensiv bleiben sie aber extrem anf\u00e4llig. 1,67 Gegentore pro Spiel sind deutlich mehr als der Liga-Schnitt von 1,35 \u2013 und erkl\u00e4ren den Absturz.<\/p>\n<p>Offensiv lebt Sevilla dagegen eher \u00fcber seinen M\u00f6glichkeiten. 40 Ligatore sind f\u00fcr ein Team aus den unteren Tabellenregionen ein ordentlicher Wert, doch die Statistik zeigt ein anderes Bild: Der xGoals-Wert von 1,02 liegt klar unter dem Liga-Durchschnitt von 1,37. Immer deutlicher wird deshalb: Die por\u00f6se Defensive ist Sevillas zentrale Schwachstelle.<\/p>\n<p>Emery schuf einen Mythos<\/p>\n<p>Die sportlichen Probleme der Gegenwart sind kein Zufall. Wer verstehen will, warum Sevilla heute ums \u00dcberleben k\u00e4mpft, muss zur\u00fcckblicken auf die erfolgreichsten Jahre des Klubs.<\/p>\n<p>Diese \u00c4ra ist untrennbar mit Unai Emery verbunden. Unter dem Spanier gewann Sevilla dreimal in Folge die\u00a0Europa League, insgesamt steht der Klub bei sieben Titeln und ist damit Rekordsieger des Wettbewerbs. Emery machte Sevilla zu einer europ\u00e4ischen Gr\u00f6\u00dfe, in K.-o.-Spielen gef\u00fcrchtet. 2016 verlie\u00df er den Verein jedoch nach drei erfolgreichen Jahren in Richtung\u00a0Paris Saint-Germain.<\/p>\n<p>Nach mehreren kurzen Intermezzos auf der Trainerbank schien Julen Lopetegui ab Sommer 2019 wieder Stabilit\u00e4t zu bringen. Der\u00a0Europa-League-Sieg 2020\u00a0und drei\u00a0Champions-League-Qualifikationen in Serie best\u00e4tigten diesen Weg. Doch als Sevilla in der Saison 2022\/23 nach sieben Spielen nur f\u00fcnf Punkte holte und auf Platz 17 abrutschte, zog der Verein fr\u00fch die Rei\u00dfleine.<\/p>\n<p>Im Oktober 2022 musste Lopetegui gehen\u00a0\u2013 r\u00fcckblickend wirkt dieser Bruch wie der Moment, in dem der Absturz des Klubs erst richtig begann.<\/p>\n<p>\u201eDas Feuer begleitet dich, Sevilla\u201c<\/p>\n<p>Seit dem Rauswurf von Lopetegui kann Sevilla nicht mehr an die glorreichen Jahre ankn\u00fcpfen.<\/p>\n<p>Zwar stemmten sich die Andalusier im selben Jahr noch einmal gegen den Trend und gewannen \u00fcberraschend die Europa League, doch im Inneren des Vereins hatte sich das Feuer l\u00e4ngst ausgebreitet. Der st\u00e4ndige Wechsel auf der Trainerbank wurde zum Sinnbild der Unruhe, w\u00e4hrend jene sportliche Stabilit\u00e4t, die Sevilla \u00fcber Jahre ausgezeichnet hatte, Schritt f\u00fcr Schritt verloren ging. Der Blick auf die Ligaplatzierungen erz\u00e4hlt diesen Niedergang unmissverst\u00e4ndlich: Platz elf 2022\/23, Rang 13 in 2023\/24, Platz 17 in 2024\/25. Seit dem letzten internationalen Triumph schaffte es der Klub nicht mehr, sich f\u00fcr das europ\u00e4ische Gesch\u00e4ft zu qualifizieren.<\/p>\n<p>Mit der sportlichen Talfahrt versch\u00e4rften sich zugleich die finanziellen Probleme. Ohne die\u00a0Einnahmen aus dem Europapokal wurde der Handlungsspielraum immer kleiner \u2013 und das zeigte sich unmittelbar auf dem Transfermarkt. W\u00e4hrend Sevilla 2019\/20 noch rund 190 Millionen Euro investierte, waren es 2025\/26 nur noch 16 Millionen. Die M\u00f6glichkeiten, den Absturz sportlich aufzufangen, wurden damit von Jahr zu Jahr geringer.<\/p>\n<p>Auch die Kaderplanung steht sinnbildlich f\u00fcr diese Schieflage: Zwar finden sich dort noch immer klangvolle Namen \u2013 etwa\u00a0Alexis Sanchez und Cesar Azpilicueta -, dazu bekannte Ex-Profis aus der deutschen Bundesliga wie Djibril Sow, Ruben Vargas oder zuletzt auch Dodi Lukebakio. Doch selbst die Erfahrung, Reputation und individuelle Qualit\u00e4t dieser Transfers konnten den freien Fall der Andalusier nicht stoppen. Die spanische\u00a0Marca\u00a0titelte in Folge der letzten Entwicklungen bei den Andalusiern: \u201eDas Feuer begleitet dich, Sevilla.\u201c<\/p>\n<p>In Sevilla kippt die Stimmung<\/p>\n<p>Im Umfeld des FC Sevilla ist die Anspannung l\u00e4ngst in offene Unruhe umgeschlagen. Der sportliche Absturz hat bei vielen Anh\u00e4ngern Frust und Wut ausgel\u00f6st, Proteste und R\u00fccktrittsforderungen gegen Vereinsf\u00fchrung und Mannschaft pr\u00e4gen seit Wochen das Bild.<\/p>\n<p>Eskalationen rund um Spiele und Training unterstreichen, wie d\u00fcnn die Nerven liegen. Was fr\u00fcher R\u00fcckhalt und Leidenschaft bedeutete, ist f\u00fcr die Mannschaft inzwischen zu einem zus\u00e4tzlichen Druckfaktor geworden.<\/p>\n<p>Die Fans als letzte Hoffnung<\/p>\n<p>Jetzt richtet sich der letzte Hoffnungsschimmer an jene, die Sevilla in der Vergangenheit immer getragen haben: die eigenen Fans im legend\u00e4ren Ramon Sanchez-Pizjuan. Drei von den finalen f\u00fcnf Ligaspielen finden vor heimischer Kulisse statt \u2013 laut\u00a0Marca\u00a0Partien \u201eauf Leben und Tod\u201c.<\/p>\n<p>Am 4. Mai (Montag, 21 Uhr) empf\u00e4ngt der FC Sevilla\u00a0Real Sociedad. Sevilla, ein Klub, der einst einen Mythos in Europa pr\u00e4gte, steht vor einer gro\u00dfen Bew\u00e4hrungsprobe.<\/p>\n<p>Schafft es Sevilla noch, das Feuer zu l\u00f6schen?<\/p>\n<p><a class=\"ad-msg\" href=\"https:\/\/skyx.sky.at\/angebote\/sport?DCMP=bac-SSA-na-Banner_25__1\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"300\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/1776127756_958_SkyX_Traumpass_Sport_03_2025_900x300_25EURO.jpg\" class=\"ad-msg__image ad-msg__image--mobile\" alt=\"Werbung\"  \/><\/a><\/p>\n<p>(Skysport.de) \/ Bild: Imago<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dem FC Sevilla droht der gro\u00dfe Absturz: Der Europa-League-Rekordsieger steckt tief im Abstiegskampf und k\u00e4mpft in La Liga&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":129268,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[44077,76,75,671,74,1086,4898],"class_list":{"0":"post-129267","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-europa","8":"tag-abstiegsangst","9":"tag-eu","10":"tag-europa","11":"tag-europa-league","12":"tag-europe","13":"tag-fc-sevilla","14":"tag-la-liga"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116484786686019622","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/129267","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=129267"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/129267\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/129268"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=129267"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=129267"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=129267"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}