{"id":129305,"date":"2026-04-28T23:39:30","date_gmt":"2026-04-28T23:39:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/129305\/"},"modified":"2026-04-28T23:39:30","modified_gmt":"2026-04-28T23:39:30","slug":"pir-news-strabag-palfinger-reploid-cpi-europe-bawag-polytec-christine-petzwinkler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/129305\/","title":{"rendered":"PIR-News: Strabag, Palfinger, Reploid, CPI Europe, Bawag, Polytec (Christine Petzwinkler)"},"content":{"rendered":"<p>28.04.2026,<br \/>\n    8364 Zeichen<br \/>\n<br clear=\"all\"\/><\/p>\n<p>Polytec feiert heute das 20j\u00e4hrige B\u00f6rsejubil\u00e4um. <\/p>\n<p>Der Baukonzern Strabag erzielte 2025 sein bislang bestes Ergebnis: Die Leistung wurde um 6 Prozent auf 20.423,95 Mio. Euro gesteigert und erzielte in allen operativen Segmenten Zuw\u00e4chse. Der Auftragsbestand lag zum Jahresende bei 31.374,55 Mio. Euro, was einem Plus von 24 Prozent entspricht. &#8222;Der Auftragsbestand erm\u00f6glicht eine gute Auslastung bis ins Jahr 2028 hinein&#8220;, sagte CEO Stefan Kratochwill bei der Bilanzpressekonferenz. Das EBITDA erh\u00f6hte sich im Jahr 2025 um 15 Prozent auf 1.882,82 Mio. Euro, das EBIT um 17 Prozent auf 1.247,23 Mio. Euro. Die EBIT-Marge steigerte sich von 6,1 Prozent auf 6,7 Prozent. Ma\u00dfgeblich f\u00fcr die h\u00f6her als erwartete EBIT-Marge waren unter anderem positive Effekte aus Gro\u00dfprojekten in Deutschland und im internationalen Gesch\u00e4ft, insbesondere im Infrastrukturbereich. Unterst\u00fctzend wirkten zudem milde Witterungsverh\u00e4ltnisse in Deutschland, wie der CEO erkl\u00e4rt. Das Konzernergebnis steigert sich um 11 Prozent auf 916,28 Mio. Euro und erreichte seinen bisher h\u00f6chsten Wert. Es wird eine Dividende in H\u00f6he von 2,90 Euro je Aktie vorgeschlagen (2024: 2,50 Euro). F\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2026 wird eine Leistungssteigerung auf rund 22 Mrd. Euro erwartet. Es wird in allen operativen Segmenten eine h\u00f6here Leistung erwartet. F\u00fcr 2026 wird zudem eine EBIT\u2011Marge in einer Bandbreite zwischen 5,0 und 5,5 Prozent in Aussicht gestellt. &#8222;Es lassen sich nicht alle Ergebnisbestandteile von 2025 wiederholen&#8220;, erkl\u00e4rt Kratochwill den erwarteten niedrigeren Wert. Vom deutschen Sonderverm\u00f6gen werden Ende 2026 erste Signale erwartet, so der CEO. Mit einem Anteil von 47 Prozent am Leistungsvolumen sowie am Auftragsbestand ist der deutsche Markt der gr\u00f6\u00dfte f\u00fcr Strabag. Der Cash-Bestand liegt per Ende 2025 bei \u00fcber 4 Mrd. Euro. Dieser k\u00f6nnte laut CFO Christian Harder u.a. f\u00fcr weiteres anorganisches Wachstum eingesetzt werden. Nach wie vor schwach zeigt sich der Wohnbau. &#8222;Vor allem wegen den gestiegenen Grundst\u00fcckspreisen. Eine Zweckwidmung von Grundst\u00fccken f\u00fcr den Wohnbau w\u00e4re sinnvoll,&#8220; so Kratochwill. Bei Strabag bietet man eine serielle Bauweise an, die die Baukosten und -zeit insgesamt verringern kann. Die Analysten von Raiffeisen Research meinen in einer Kurzmitteilung zu den Zahlen: &#8222;Die EBIT-Marge f\u00fcr das Jahr 2025 wurde mit 6,7 Prozent finalisiert und \u00fcbertrifft damit neben dem damaligen Konsens auch die interne Guidance von &#8218;mindestens 6,5 Prozent&#8216;. Neu ist zudem die EBITDA-Marge von 10,1 Prozent, die erstmals ein zweistelliges Niveau erreicht. Zum Ausblick 2026 erg\u00e4nzt Strabag erstmals explizit die Risiken aus dem Iran-Krieg: Preissteigerungen bei einzelnen Inputfaktoren wie Treibstoff, Gas und Bitumen seien bereits zu beobachten. Das Unternehmen setzt, soweit m\u00f6glich, auf Preisgleitklauseln sowie eine lokal und langfristig ausgerichtete Beschaffungspolitik mit Rahmenvereinbarungen.&#8220; <br \/>Strabag (<\/p>\n<p>    Akt. Indikation:\u00a0     85,10 \/85,40, -0,53%)<\/p>\n<p>Palfinger weist f\u00fcr das 1. Quartal ein Umsatzwachstum von 1,6 Prozent auf 561,5 Mio. Euro aus. Das EBIT verbesserte sich um 3 Prozent auf 41,3 Mio. Euro, das Konzernergebnis um 11,8 Prozent auf 24,6 Mio. Euro. \u201eDie Ergebnisse des ersten Quartals zeigen, dass sich Palfinger auch in einem herausfordernden Marktumfeld positiv entwickelt. Unsere globale Aufstellung, das breit diversifizierte Produktportfolio und der klare strategische Fokus erm\u00f6glichen es uns, Chancen in unseren Kernm\u00e4rkten konsequent zu nutzen\u201c, sagt CEO Andreas Klauser. W\u00e4hrend Europa (EMEA) einen deutlichen Anstieg in der Nachfrage zeigte \u2013 vor allem in Nord- und S\u00fcdeuropa \u2013 blieb Nordamerika (NAM) aufgrund geopolitischer Spannungen und handelspolitischer Rahmenbedingungen weiterhin herausfordernd, was sich auf die Nachfrage und Profitabilit\u00e4t auswirkte, so das Unternehmen. In Lateinamerika (LATAM) verzeichnete Palfinger ein leichtes Wachstum trotz eines R\u00fcckgangs der Nachfrage in Brasilien. In der Region Asien-Pazifik (APAC) bleibt Indien ein wichtiger Wachstumstreiber, w\u00e4hrend sich der chinesische Markt weiterhin ged\u00e4mpft zeigt. Der Marine Bereich setzte seine &#8222;sehr positive Entwicklung&#8220; fort, wie Palfinger betont. Das Auftragsbuch hat laut Palfinger einen Wert von rund 1 Mrd. Euro (-2,9 Prozent zur Vorjahresperiode) und f\u00fcnf Monate Reichweite. Der Free Cashflow liegt nach dem 1. Quartal bei -19,2 Mio. Euro (Vorjahr: +20,7 Mio. Euro). f\u00fcr das Gesamtjahr wird ein Wert von mehr als 100 Mio. Euro erwartet, wie aus der Unternehmenspr\u00e4sentation hervorgeht. F\u00fcr das erste Halbjahr 2026 erwartet das Unternehmen eine Performance leicht \u00fcber dem Vorjahresniveau. Palfinger strebt f\u00fcr das zweite Halbjahr ebenfalls einen Umsatz und ein EBIT \u00fcber dem Vorjahr an. Zielsetzung f\u00fcr 2026 ist es, wieder eines der erfolgreichsten Jahre der Unternehmensgeschichte zu erreichen, so das Unternehmen im Ausblick. Die Finanzziele bis 2030 sind \u00fcber 3 Mrd. Umsatz, eine EBIT-Marge von 12 Prozent und ein ROCE von 15 Prozent. Um diese Ziele zu erreichen, werden laut dem Unternehmen eine weitere Erholung in Deutschland und ein Aufschwung in den USA im 2. Quartal 2026 erforderlich sein. Seitens der Raiffeisen Analysten hei\u00dft es in einer Kurzmitteilung zu den Palfinger-Zahlen: Palfinger ist mit Blick auf Top- und Bottom-Line vielversprechend ins neue Jahr gestartet. Die einzelnen Regionen zeichneten dabei erneut ein heterogenes Bild. F\u00fcr das erste und zweite Halbjahr wird eine weitere Besserung der Nachfrage erwartet. Der negative Free Cashflow von -19,2 Mio. Euro ist haupts\u00e4chlich auf den stark gestiegenen Working-Capital-Abfluss zur\u00fcckzuf\u00fchren, der wom\u00f6glich dem Aufbau von Vorr\u00e4ten dient. Der fortgesetzte Abbau der Nettofinanzverschuldung l\u00e4sst sich auch im ersten Quartal erkennen. Der Konsens f\u00fcr 2026 sieht eine Umsatzsteigerung von knapp 6 Prozent bei einer deutlicheren Steigerung der Profitabilit\u00e4t vor. Die EBIT-Marge soll demnach bei 7,9 Prozent liegen.&#8220;<br \/>Palfinger (<\/p>\n<p>    Akt. Indikation:\u00a0     35,40 \/35,65, -3,73%)<\/p>\n<p>CPI Europe AG hat den Verkauf des historischen Geb\u00e4udes in Na P\u0159\u00edkop\u011b 14 in Prag abgeschlossen. Dieser Verkauf stellt laut CPI die zweite Transaktion im Wert von mehr als 100 Mio. Euro dar, die das Unternehmen im April abgeschlossen hat. CPI Europe plant, den Erl\u00f6s aus dem Verkauf zur Schuldenreduzierung sowie f\u00fcr weitere Investitionen in neue Projekte zu verwenden, insbesondere f\u00fcr die Expansion von Stop Shop Fachmarktzentren in Mittel- und Osteuropa. Das Unternehmen entwickelt derzeit vier Fachmarktzentren in Kroatien. F\u00fcr den Zeitraum 2027\u20132028 sind weitere Projektentwicklungen in Serbien, Ungarn und Kroatien geplant.<br \/>CPI Europe AG (<\/p>\n<p>    Akt. Indikation:\u00a0     15,26 \/15,34, 0,13%)<\/p>\n<p>Bei Reploid wird eine Sachkapitalerho\u0308hung durchgef\u00fchrt. Es werden 838 neue, auf Inhaber lautende Stu\u0308ckaktien zu einem Ausgabepreis von 1.790,00 pro St\u00fcck ausgegeben. Zur Zeichnung der neuen Aktien wird ausschlie\u00dflich die Pierer Industrie AG zugelassen. Die Sacheinlage der Pierer Industrie AG besteht im Wesentlichen aus der Einra\u0308umung eines bestandzinsfreien Nutzungsrechts an einer Liegenschaft in Wels. Man habe das Angebot der Pierer Industrie AG angenommen, die Miete des neuen Headquarters \u00fcber einen Zeitraum von 36 Monaten in Form von Aktien zu bezahlen, hei\u00dft es seitens Reploid. Daf\u00fcr nutzt Reploid einen Teil des genehmigten Kapitals und erh\u00f6ht das Grundkapital. Der Mietvertrag ist insgesamt auf zehn Jahre abgeschlossen. Die Pierer Industrie AG erh\u00e4lt einen Anteil von 0,76 Prozent am Unternehmen. Stefan Pierer: \u201eReploid ist ein bemerkenswertes, vielversprechendes Unternehmen im Bereich Kreislaufwirtschaft und Biotechnik. Ich freue mich, dem Scale-up ein neues Headquarter bieten zu k\u00f6nnen und gleichzeitig Mitaktion\u00e4r zu werden.\u201c<\/p>\n<p>Research: Die Analysten von Oddo erh\u00f6hen das Kursziel f\u00fcr Bawag von 149,0 auf 175,0 Euro, &#8222;vor allem wegen der attraktiv bewerteten und klar ergebnissteigernden \u00dcbernahme von PTSB in Irland,&#8220; wie sie erkl\u00e4ren. Das Outperform-Rating wird best\u00e4tigt. Sie meinen: &#8222;Der Kaufpreis erscheint mit 1,6 Mrd. Euro bzw. 0,8x P\/TBV attraktiv, w\u00e4hrend das Management einen Gewinn je Aktie\u2011Effekt von \u00fcber 20 Prozent ab 2028 in Aussicht stellt. Aus unserer Sicht ist die Transaktion damit kapitalallokationsseitig attraktiver als Aktienr\u00fcckk\u00e4ufe.&#8220;<br \/>Bawag (<\/p>\n<p>    Akt. Indikation:\u00a0     147,40 \/147,60, 1,37%)<\/p>\n<p>(Der Input von Christine Petzwinkler f\u00fcr den <a href=\"http:\/\/www.boerse-social.com\/gabb \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">http:\/\/www.boerse-social.com\/gabb<\/a> vom 28.04.)<\/p>\n<p>(28.04.2026)<\/p>\n<p>  <br clear=\"all\"\/><\/p>\n<p>\n BSN Podcasts\n<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/audio-cd.at\/page\/podcast\/8645\/\" style=\"text-decoration:none;line-height:1px;font-size:14px;color:#333\" wp_automatic_readability=\"3\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n      Christian Drastil: Wiener B\u00f6rse Plausch<br \/>\n      <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/1777419570_549_100.jpeg\" style=\"width:50px; float:left;margin-right:10px;margin-top:2px\"\/><\/p>\n<p style=\"font-size:14px;margin-bottom:0;font-weight:normal;margin-top:6px;line-height:13px\">Kapitalmarkt-stimme.at daily voice: Doppelbudget oje &#8211; warum \u00fcbernehmen \u00d6-Medien das PR-Wort Einsparungsmassnahmen unkritisch?\n        <\/p>\n<p>      <\/a><br \/>\n<br clear=\"all\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"28.04.2026, 8364 Zeichen Polytec feiert heute das 20j\u00e4hrige B\u00f6rsejubil\u00e4um. 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