{"id":129461,"date":"2026-04-29T02:38:09","date_gmt":"2026-04-29T02:38:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/129461\/"},"modified":"2026-04-29T02:38:09","modified_gmt":"2026-04-29T02:38:09","slug":"30-grad-am-polarkreis-wie-der-klimawandel-europa-veraendert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/129461\/","title":{"rendered":"30 Grad am Polarkreis: Wie der Klimawandel Europa ver\u00e4ndert"},"content":{"rendered":"<p>Europa erw\u00e4rmt sich schneller als der Rest der Welt: Der Klimawandel setzt Energieversorgung und Infrastruktur massiv unter Druck.<\/p>\n<p>        <img width=\"1200\" height=\"600\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/262915768-scaled-e1777382120471-1200x600.jpg\" class=\"single__post-image wp-post-image\" alt=\"Laufwasserkraftwerk Hengstey in Herdecke\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"high\"  \/><\/p>\n<p>Laufwasserkraftwerk Hengstey im nordrhein-westf\u00e4lischen Herdecke: 2025 h\u00e4tten im Schnitt nur 70 % der europ\u00e4ischen Fl\u00fcsse einen normalen Wasserdurchfluss erreicht, so der Bericht European Status of The Climate (ESOTC) 2025. Das wirkt sich auf den Betrieb der Kraftwerke aus. <\/p>\n<p class=\"wp-caption-source\">Foto: picture alliance \/ Rainer Hackenberg | Rainer Hackenberg<\/p>\n<p>In Europa wird es rasant w\u00e4rmer \u2012 und zwar schneller als der Rest der Welt. \u201eEuropa ist der Kontinent, der sich am schnellsten erw\u00e4rmt, und die Auswirkungen sind bereits gravierend. In fast der gesamten Region wurden \u00fcberdurchschnittliche Jahrestemperaturen verzeichnet\u201c, sagte Florian Pappenberger, Generaldirektor des Europ\u00e4ischen Zentrums f\u00fcr mittelfristige Wettervorhersagen (ECMWF). <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/climate.copernicus.eu\/ESOTC\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Der Bericht European State of the Climate<\/a> 2025 (ESOTC), den das ECMWF mit der Weltwetterorganisation (WMO) j\u00e4hrlich herausbringt, beleuchtet, wie sich der Klimawandel im vergangenen Jahr ausgewirkt hat. Die Kernaussagen sprechen von Rekordhitzewellen vom Mittelmeer bis zur Arktis, w\u00e4hrend Gletscher schmelzen und die Schneedecke zur\u00fcckgeht. Die Meeresoberfl\u00e4chentemperatur ist so hoch wie nie, \u00a0\u00a0\u00a0 Waldbr\u00e4nde haben eine Rekordfl\u00e4che (seit Beginn der Aufzeichnungen) zerst\u00f6rt. <\/p>\n<p>Rund 70 % der europ\u00e4ischen Fl\u00fcsse f\u00fchrten 2025 weniger Wasser als sonst \u00fcblich \u2013 Jahresabflussmenge hei\u00dft das im Fachjargon. Das bleibt nicht ohne Folgen, zum Beispiel f\u00fcr die Energiewirtschaft.<\/p>\n<p>Wichtigste Ergebnisse des Berichts zum Querlesen<br \/>\n<img loading=\"lazy\" width=\"2401\" height=\"2401\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/fig01.2_thumbnail.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-56234\"\/>Studie European State of the Climate 2025: Die Grafik zeigt den Trend in der j\u00e4hrlichen Oberfl\u00e4chentemperatur (\u00b0C\/Dekade) f\u00fcr den Jahreszeitraum 1996 bis 2025. Die Farben verdeutlichen die Abweichung vom langj\u00e4hrigen Mittel. Hinzu kommen vier charakteristische Auff\u00e4lligkeiten f\u00fcr das Jahr 2025. Datenquelle: ERA5. Grafik\/Credit: C3S\/ECMWF.<\/p>\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0 Mindestens 95 % Europas verzeichneten 2025 \u00fcberdurchschnittliche Jahrestemperaturen.<br \/>\n\u00a0\u00a0\u00a0 Rekordverd\u00e4chtige dreiw\u00f6chige Hitzewelle traf das subarktische Fennoskandien, wobei die Temperaturen nahe dem Polarkreis und innerhalb desselben 30 \u00b0C \u00fcberstiegen.<br \/>\n\u00a0\u00a0\u00a0 Gletscher in allen europ\u00e4ischen Regionen verzeichneten einen Netto-Massenverlust, f\u00fcr Island war es der zweitgr\u00f6\u00dfte Gletscherschwund seit Beginn der Aufzeichnungen; die Schneedecke lag 31 % unter dem Durchschnitt; das gr\u00f6nl\u00e4ndische Eisschild verlor 139 Mrd. t Eis.<br \/>\n\u00a0\u00a0\u00a0 Die j\u00e4hrliche Meeresoberfl\u00e4chentemperatur f\u00fcr die europ\u00e4ische Region war die h\u00f6chste seit Beginn der Aufzeichnungen, 86 % der Region erlebten mindestens \u201estarke\u201c marine Hitzewellen.<br \/>\n\u00a0\u00a0\u00a0 Waldbr\u00e4nde zerst\u00f6rten rund 1.034.550 ha, die gr\u00f6\u00dfte Fl\u00e4che seit Beginn der Aufzeichnungen.<br \/>\n\u00a0\u00a0\u00a0 Die Flussabfl\u00fcsse lagen europaweit 11 Monate im Jahr unter dem Durchschnitt, wobei 70 % der Fl\u00fcsse unterdurchschnittliche Jahresabfl\u00fcsse verzeichneten.<br \/>\n\u00a0\u00a0\u00a0 St\u00fcrme und \u00dcberschwemmungen betrafen Tausende Menschen in ganz Europa, obwohl extreme Niederschl\u00e4ge und \u00dcberschwemmungen weniger verbreitet waren als in den letzten Jahren<\/p>\n<p>Die klimatischen Bedingungen setzen Europas Gew\u00e4sser unter Druck<br \/>\n<img loading=\"lazy\" width=\"1440\" height=\"1202\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/fig11.1_ESOTC_2025_River_flow_monthly_timeseries_EFAS5.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-56233\"\/>Studie European State of the Climate 2025: Eines der wichtigsten Ergebnisse der Studie ist, dass die Wasserdurchflussmengen der europ\u00e4ischen Fl\u00fcsse 2025 nur bei 70 % der Fl\u00fcsse im Vergleich im langj\u00e4hrigen Mittel lagen. Die Grafik zeigt die monatliche Durchflussmenge in m\u00b3\/s for Europa. Sind die Datenpunkte f\u00fcr 2025 orange, liegen die Werte unter dem Mittel, sind sie blau, \u00fcber dem Mittel. Zum Vergleich zeigt die grau hinterlegte Fl\u00e4che den Bereich zwischen den Minima und Maxima der Referenzperiode 1992 bis 2020. Die gestrichelte graue Linie ist der Durchschnittswert f\u00fcr die Referenzperiode. Credit\/Grafik: CEMS\/C3S\/ECMWF<\/p>\n<p>In ganz Europa wiesen rund 70 % der Fl\u00fcsse unterdurchschnittliche Abflussmengen auf, w\u00e4hrend es hinsichtlich der Bodenfeuchte eines der drei trockensten Jahre seit 1992 war. Im Mai war rund die H\u00e4lfte Europas (53 %) von D\u00fcrrebedingungen betroffen. Diese Muster spiegeln eine Kombination von Faktoren wider, darunter atmosph\u00e4rische Zirkulation und Schwankungen der Niederschlagsmengen sowie l\u00e4ngerfristige Klimatrends. Ingenieur.de fragte nach, wie sich diese niedrigen Wasserst\u00e4nde in den Fl\u00fcssen Europas auf die Stromgewinnung durch Wasserkraft und andere Kraftwerke auswirken, die K\u00fchlwasser ben\u00f6tigen. \u201eDas ist eine wirklich wichtige Frage\u201c, attestierte Samantha Burgess, strategische Leiterin f\u00fcr Klima beim ECMWF. \u201eSie geh\u00f6rt zu den Herausforderungen, denen wir in einer sich erw\u00e4rmenden Welt gegen\u00fcberstehen\u201c.<\/p>\n<p>Mit Blick auf die Bedingungen zwischen Nordwesteuropa, Mitteleuropa und der Iberischen Halbinsel im Jahr 2025 sei festzustellen, dass in Nordwest- und Mitteleuropa das Potenzial f\u00fcr Laufwasserkraftwerke von Mai bis Dezember letzten Jahres \u201eunterdurchschnittlich\u201c gewesen sei, was die unterdurchschnittlichen Niederschlags- und Abflussmuster widerspiegele. \u201eIm Gegensatz dazu verzeichnete die Iberische Halbinsel von Februar bis September ein deutlich \u00fcberdurchschnittliches Potenzial f\u00fcr Laufwasserkraftwerke aufgrund \u00fcberdurchschnittlicher Niederschl\u00e4ge und Abflussmengen\u201c.<\/p>\n<p>Energiemix der Zukunft sollte das Klima einpreisen<\/p>\n<p>Burgess verwies darauf, dass ein Gro\u00dfteil des klimabedingten Potenzials f\u00fcr Wasserkraft von der Schneeschmelze abh\u00e4nge. \u201eAus den Ergebnissen des diesj\u00e4hrigen Berichts geht hervor, dass wir weniger Schnee und weniger Frosttage haben. Wir haben also weniger von diesen Schneeschmelzwellen, die die eigentliche Energiequelle f\u00fcr die Wasserkraft darstellen\u201c, so Burgess, die auch stellvertretende Direktorin des EU-Klimawandeldienstes Copernicus (C3S) ist. <\/p>\n<p>Bei der Abh\u00e4ngigkeit von Flusspegelst\u00e4nden bei Themen wie der Kernenergie sagte sie: \u201eWir haben vor ein paar Jahren gesehen, dass Kernkraftwerke, insbesondere in Frankreich, abgeschaltet werden mussten, weil die Flusspegel f\u00fcr die K\u00fchlleitungen zu niedrig waren. Die Gew\u00e4hrleistung der Resilienz unseres Energiemixes in der Zukunft muss also von den jeweiligen klimatischen Bedingungen abh\u00e4ngen. Daher ist es unglaublich wichtig, Prognosen \u00fcber die voraussichtlichen Flusspegel einzubeziehen, um die Resilienz verschiedener Arten von Energieinfrastruktur sicherzustellen.\u201c Sprich: Der Kraftwerksbetrieb muss mit den jeweils als kritisch einzuordnenden Umweltparametern koordiniert werden.<\/p>\n<p>Klimawandel schl\u00e4gt \u00fcberall da hart zu, wo es bisher kalt war und es Schnee und Eis gab<\/p>\n<p>\u201eIm Jahr 2025 erlebten die subarktischen L\u00e4nder Norwegen, Schweden und Finnland ihre schlimmste Hitzewelle seit Beginn der Aufzeichnungen, mit 21 aufeinanderfolgenden Tagen und Temperaturen von \u00fcber 30 \u00b0C innerhalb des Polarkreises\u201c, erkl\u00e4rt ECMWF-Chef Pappenberger. \u201eW\u00e4hrend dieses Zeitraums erreichten und \u00fcberschritten die Temperaturen nahe und innerhalb des Polarkreises 30 \u00b0C, mit einem H\u00f6chstwert von 34,9 \u00b0C in Frosta, Norwegen\u201c, so die WMO in einer Mitteilung zum Bericht. Gleichzeitig h\u00e4tte Europa aber 2025 insgesamt eine Rekordzahl an Tagen mit K\u00e4ltestress erlebt, wobei 90 % des Kontinents weniger Tage als im Durchschnitt mit mindestens \u201estarkem\u201c K\u00e4ltestress erlebten.<\/p>\n<p>Pappenbergers Beobachtung ist Teil eines Trends f\u00fcr alle der k\u00e4ltesten Regionen Europas, den der Bericht aufzeigt. Und es betrifft auch Regionen wie die Arktis oder in die Alpen. Dort gibt es relativ viel Schnee und Eis, die eine entscheidende Rolle dabei spielen, den Klimawandels zu verlangsamen. Die Ursache hei\u00dft Albedoeffekt, Schnee und Eis reflektieren das Sonnenlicht zur\u00fcck ins All. Wird es genau dort aber immer w\u00e4rmer, gibt es weniger Schnee und Eis \u2013 die nat\u00fcrliche Klimawandelbremse wird schw\u00e4cher und schw\u00e4cher.<\/p>\n<p>Kaum noch Schnee und Eis in Europa<\/p>\n<p>\u00dcberdurchschnittliche Temperaturen und unterdurchschnittliche Niederschl\u00e4ge f\u00fchrten zu einem erheblichen R\u00fcckgang der Schnee- und Eisbedeckung. Im M\u00e4rz 2025 lag die schneebedeckte Fl\u00e4che in Europa um etwa 1,32 Mio. km2 (31 %) unter dem Durchschnitt \u2013 das entspricht der Gesamtfl\u00e4che von Frankreich, Italien, Deutschland, der Schweiz und \u00d6sterreich. Die drittniedrigste Schneebedeckung seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1983. <a href=\"https:\/\/www.vdi-nachrichten.com\/technik\/umwelt\/dramatischer-rueckgang-beim-schnee-in-den-alpen-satellitenbilder-zeigen-folgen-des-klimawandels\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Der Trend wird allerdings schon seit Jahren beobachtet. <\/a><\/p>\n<p>Die Gletscher verzeichneten einen Netto-Massenverlust, wobei Island den zweitgr\u00f6\u00dften Gletschermassenverlust seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichnete. Zudem verlor das gr\u00f6nl\u00e4ndische Eisschild 139 Mrd. t Eis \u2013 etwa das 1,5-Fache des Volumens aller Gletscher in den europ\u00e4ischen Alpen. ECMWF-Forscherin Burgess sagte: \u201eDas Tempo des Klimawandels erfordert dringenderes Handeln. Angesichts steigender Temperaturen sowie weit verbreiteter Waldbr\u00e4nde und D\u00fcrren sind die Beweise eindeutig: Der Klimawandel ist keine zuk\u00fcnftige Bedrohung, sondern unsere gegenw\u00e4rtige Realit\u00e4t.\u201c<\/p>\n<p>Aus dem Klimawandel die richtigen Schl\u00fcsse ziehen<\/p>\n<p>Als wichtiges Ergebnis des Berichts wird aufgef\u00fchrt, dass erneuerbare Energien 2025 fast die H\u00e4lfte (46,4 %) des europ\u00e4ischen Strombedarfs decken konnten. Allein die Solarenergie erreichte mit 12,5 % einen neuen Rekordanteil. \u201eDie Anzeichen des Klimawandels sind in ganz Europa nach wie vor eindeutig, und der Bericht \u201aEuropean State of the Climate 2025\u2018 ist eine eindringliche Mahnung, dass wir sowohl unsere Anpassungs- als auch unsere Klimaschutzbem\u00fchungen fortsetzen und beschleunigen m\u00fcssen\u201c, sagte Du\u0161an Chrenek, Hauptberater f\u00fcr den digitalen gr\u00fcnen Wandel bei der Generaldirektion Klima der EU-Kommission. Der ESOTC 2025 liefere \u201e\u00fcberzeugende Belege\u201c f\u00fcr tiefgreifende Auswirkungen des Klimawandels, unter anderem auf die Wirtschaft.<\/p>\n<p>Aus Sicht von Chrenek ist die Erdbeobachtungsf\u00e4higkeit des ECMWF durch den satellitengest\u00fctzten Klimawandeldienst Copernicus ein strategisches Ziel Europas. Sein Kollege Mauro Facchini, Leiter der Copernicus-Abteilung der EU-Kommission, betonte: \u201eCopernicus ist von zentraler Bedeutung, um uns dabei zu helfen, unsere Souver\u00e4nit\u00e4t, unsere Umwelt, unsere Ern\u00e4hrungssysteme, unsere Sicherheit und unsere Wirtschaft zu bewahren.\u201c Sowohl der Satellitendienst, die ermittelten Daten wie ihre Auswertung sind also wichtig f\u00fcr Europas Resilienz. Aus den Klimadaten f\u00fcr 2025 die richtigen Schl\u00fcsse zu ziehen, ebenfalls.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Europa erw\u00e4rmt sich schneller als der Rest der Welt: Der Klimawandel setzt Energieversorgung und Infrastruktur massiv unter Druck.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":129462,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[3129,7781,76,75,74,3815,3281],"class_list":{"0":"post-129461","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-europa","8":"tag-energiewende","9":"tag-erneuerbare-energien","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-klimaschutz","14":"tag-klimawandel"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116485679118404134","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/129461","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=129461"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/129461\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/129462"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=129461"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=129461"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=129461"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}