{"id":129481,"date":"2026-04-29T02:57:09","date_gmt":"2026-04-29T02:57:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/129481\/"},"modified":"2026-04-29T02:57:09","modified_gmt":"2026-04-29T02:57:09","slug":"klimabericht-fast-ganz-europa-erlebte-2025-extremwetter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/129481\/","title":{"rendered":"Klimabericht: Fast ganz Europa erlebte 2025 Extremwetter"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der Klimawandel zeigt sich in Europa immer deutlicher: Der Kontinent erlebte 2025 unter anderem einen enormen R\u00fcckgang der Schnee- und Eisbedeckung, D\u00fcrren, Hitzewellen, Waldbr\u00e4nde und Meereserw\u00e4rmung, vieles davon auf Rekordniveau. Das fasst der Bericht \u00fcber den Zustand des Klimas in Europa 2025 von der Weltwetterorganisation WMO und dem EU-Klimawandeldienst Copernicus zusammen. <\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die durchschnittliche Temperatur an der Meeresoberfl\u00e4che sei zum vierten Mal in Folge rekordhoch gewesen, hei\u00dft es in dem Bericht. Br\u00e4nde h\u00e4tten mehr als eine Million Hektar verbrannt, so viel wie nie zuvor. Nie seit Beginn der Aufzeichnungen h\u00e4tten Deutschland, Spanien, Zypern, Gro\u00dfbritannien und die Niederlande so hohe Waldbrandemissionen erlebt. 70 Prozent der Fl\u00fcsse h\u00e4tten verglichen mit dem langj\u00e4hrigen Mittel weniger Wasser gef\u00fchrt.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Mindestens 95 Prozent des Kontinents h\u00e4tten \u00fcberdurchschnittlich hohe Temperaturen erlebt, mit 21 Hitzetagen in Folge in Norwegen, Schweden und Finnland. Im Polarkreis sei es teils mehr als 30 Grad warm gewesen. Die Schneebedeckung habe fast ein Drittel unter dem langj\u00e4hrigen Mittel gelegen, das gr\u00f6nl\u00e4ndische Eisschild habe 139 Milliarden Tonnen Eis verloren.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der Kontinent heize sich seit den 1980er Jahren doppelt so schnell auf wie die Welt als Ganzes, sagt WMO-Chefin Celeste Saulo. F\u00fcr sie ist klar: &#8222;Der Rekordanstieg der Treibhausgase bedeutet, dass es in den n\u00e4chsten Jahren praktisch unm\u00f6glich sein wird, die globale Erw\u00e4rmung auf 1,5 Grad zu begrenzen.&#8220; Das war ein Ziel der Weltklimakonferenz in Paris. 2024 lag der Wert bereits bei etwa 1,55 Grad \u00fcber dem vorindustriellen Niveau, 2025 waren es 1,48 Grad. Wichtig seien robuste Klimaschutzma\u00dfnahmen, um die \u00dcberschreitung so niedrig und so kurz wie m\u00f6glich zu halten. <\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Dass die Temperaturen in Europa besonders stark steigen, liegt unter anderem daran, dass sich die atmosph\u00e4rische Zirkulation ge\u00e4ndert hat, sagt Samantha Burgess vom Europ\u00e4ischen Zentrum f\u00fcr mittelfristige Wettervorhersagen. Das beg\u00fcnstige im Sommer Hitzewellen. Zudem sei die Luft sauberer geworden. Es gebe weniger kleine Partikel, an denen sich Wolken bilden. So erreiche mehr Sonnenstrahlung die Erdoberfl\u00e4che. <\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Darin liege aber auch eine Chance: Die Produktion von klimafreundlicher Solarenergie k\u00f6nne steigen. Wegen der schmelzenden Gletscher und niedrigen Wasserst\u00e4nde werde dagegen langfristig die Erzeugung von Energie aus Wasserkraft leiden. Konsequenzen k\u00f6nne es auch f\u00fcr Atomkraftwerke geben, wenn sie mangels K\u00fchlwasser die Leistung vor\u00fcbergehend drosseln oder Reaktoren abschalten m\u00fcssen. <\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Schlie\u00dflich warnen die Experten vor dem Verlust der Artenvielfalt durch den Klimawandel. Es werde in der EU zwar einiges getan. Aber: &#8222;Die Fortschritte in Europa m\u00fcssen beschleunigt werden, damit mehr und bessere Ma\u00dfnahmen zum Schutz der Natur und der biologischen Vielfalt ergriffen werden k\u00f6nnen&#8220;, teilten Copernicus und die WMO mit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Klimawandel zeigt sich in Europa immer deutlicher: Der Kontinent erlebte 2025 unter anderem einen enormen R\u00fcckgang der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":129482,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[76,75,74,1008,3281,1434,829,1993],"class_list":{"0":"post-129481","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-europa","8":"tag-eu","9":"tag-europa","10":"tag-europe","11":"tag-genf","12":"tag-klimawandel","13":"tag-newsticker","14":"tag-schweiz","15":"tag-wetter"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116485753613560726","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/129481","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=129481"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/129481\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/129482"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=129481"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=129481"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=129481"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}