{"id":131678,"date":"2026-04-30T05:11:13","date_gmt":"2026-04-30T05:11:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/131678\/"},"modified":"2026-04-30T05:11:13","modified_gmt":"2026-04-30T05:11:13","slug":"zahl-der-zuwanderer-in-europa-so-hoch-wie-nie-diepresse-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/131678\/","title":{"rendered":"Zahl der Zuwanderer in Europa so hoch wie nie \u2013 DiePresse.com"},"content":{"rendered":"<p>Die Migration steigt stetig: EU-weit liegt die Zahl der Einwanderer unter der Gesamtbev\u00f6lkerung bei rund 14 Prozent, in \u00d6sterreich sogar noch weit h\u00f6her.   <\/p>\n<p>In der EU leben heute 64,2 Millionen Menschen, die im Ausland geboren wurden \u2013 so viele wie noch nie zuvor: Das zeigt ein neuer Bericht der Rockwool Foundation Berlin (RF Berlin), der auf Grundlage von Daten des EU-Statistikamts Eurostat und dem Fl\u00fcchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) erstellt wurde. Von 2024 auf 2025 stieg die Zahl der Migranten um 2,1 Millionen, das entspricht einem Wachstum von 3,4 Prozent. <\/p>\n<p>Noch mehr Menschen \u2013 2,6 Millionen \u2013 wanderten im Jahr davor nach Europa ein. Seit dem Jahr 2010, als die Zahl der Einwanderer in der EU bei insgesamt 40 Millionen lag, verzeichneten Statistiker ein kontinuierliches Wachstum, mit Ausschl\u00e4gen nach oben w\u00e4hrend der Fl\u00fcchtlingskrise 2015 und einer Abflachung zu Coronazeiten. Der Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine 2022 markiert den Beginn eines steilen Anstiegs, der bis heute anh\u00e4lt: Im Dezember 2025 lebten 4,35 Millionen Ukrainer mit tempor\u00e4rem Schutzstatus in der EU. <\/p>\n<p>Obwohl der Grund f\u00fcr die Zuwanderung nach Europa \u2013 Flucht, famili\u00e4re Gr\u00fcnde, Job u.\u00e4. \u2013 bei den Gesamtzahlen der Studie keine Rolle spielt, zeigen sich erhebliche Differenzen zwischen den L\u00e4ndern der EU-27: Als gr\u00f6\u00dftes Zielland sticht Deutschland mit 18 Millionen im Ausland geborenen Einwohnern hervor, das sind um 80 Prozent mehr als noch 2010 (10 Millionen). <\/p>\n<p>Zuletzt wuchs die Einwanderercommunity in \u00d6sterreichs gr\u00f6\u00dftem Nachbarland mit 300.000 Menschen von 2024 auf 2025 nicht mehr so stark \u2013 ganz anders als in Spanien, das im Vorjahr einen Anstieg seiner Einwandererzahlen um rekordverd\u00e4chtige acht Prozent verzeichnete; von 8,8 auf 9,5 Millionen (also um 700.000 Personen, was knapp einem Drittel der Gesamtzuwanderung in die EU in diesem Zeitraum entspricht). Seit 2010 betrug der Zuwachs an Migranten in dem s\u00fcdeurop\u00e4ischen Land rund 50 Prozent, etwas weniger waren es im zweitgr\u00f6\u00dften Mitgliedstaat Frankreich (plus 30 Prozent seit 2010, insgesamt rund 9,6 Millionen Zuwanderer 2025). Die Zuwandererzahlen in den \u00fcbrigen Mitgliedstaaten sind seit 2010 um etwa 75 Prozent angestiegen, rechnet die RF Berlin vor. Drei Viertel der Migranten sind im erwerbsf\u00e4higen Alter (zwischen 15 und 64 Jahren). <\/p>\n<p>Heute betr\u00e4gt der Anteil der migrantischen Bev\u00f6lkerung in der EU durchschnittlich 14 Prozent. Luxemburg sticht mit 52 Prozent hervor, es folgen Malta (32%) und Zypern (27,6%). \u00d6sterreich liegt unter den EU-27 an f\u00fcnfter Stelle (22,7%). Die Conclusio: In absoluten Zahlen f\u00fchren die gro\u00dfen Mitgliedstaaten das Ranking an, im Verh\u00e4ltnis zur Bev\u00f6lkerungsgr\u00f6\u00dfe dominieren die Kleinen. <\/p>\n<p>Anders als die Gesamtzahl der Migranten gehen die Asylantr\u00e4ge in der EU seit Jahren zur\u00fcck \u2013 und lag 2025 bei 669.365 (ein R\u00fcckgang von 26,6% im Vergleich zu 2024). Die vier gr\u00f6\u00dften EU-L\u00e4nder Deutschland (113.000 Antr\u00e4ge), Spanien (141.000), Frankreich (116.000) und Italien (127.000) verzeichneten zusammen fast drei Viertel aller Antr\u00e4ge. In \u00d6sterreich, das in absoluten Zahlen an neunter Stelle liegt, gingen im Vorjahr 12.100 Antr\u00e4ge ein.  <\/p>\n<p>Die Zusammensetzung der Herkunftsl\u00e4nder variiert stark: In Deutschland machen Syrer und Afghanen fast die H\u00e4lfte aller Asylbewerber aus, w\u00e4hrend in Spanien 60 Prozent der Antr\u00e4ge von Venezolanern kommen. In Italien dominieren Asylbewerber aus Bangladesch (22%). <\/p>\n<p>Und welches EU-Land beherbergt nun die meisten Fl\u00fcchtlinge? Auch hier sticht Deutschland mit 2,7 Millionen aufgenommenen Schutzbed\u00fcrftigen hervor, gefolgt von Polen (rund 1 Million) und Frankreich (751.000). \u00d6sterreich beherbergt 281.300 Fl\u00fcchtlinge und steht somit an siebenter Stelle. Vergleicht man die Fl\u00fcchtlingszahlen mit der Gesamtbev\u00f6lkerung, ergibt sich ein differenziertes Bild: Zypern liegt mit einem Anteil von knapp f\u00fcnf Prozent Fl\u00fcchtlingen EU-weit an erster Stelle, \u00d6sterreich auf Platz vier (3,1%).   <\/p>\n<p>    Lesen Sie mehr zu diesen Themen:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Migration steigt stetig: EU-weit liegt die Zahl der Einwanderer unter der Gesamtbev\u00f6lkerung bei rund 14 Prozent, in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":131679,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[76,75,74,79],"class_list":{"0":"post-131678","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-europa","8":"tag-eu","9":"tag-europa","10":"tag-europe","11":"tag-migration"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116491942839748666","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/131678","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=131678"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/131678\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/131679"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=131678"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=131678"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=131678"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}