{"id":131781,"date":"2026-04-30T06:28:25","date_gmt":"2026-04-30T06:28:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/131781\/"},"modified":"2026-04-30T06:28:25","modified_gmt":"2026-04-30T06:28:25","slug":"europa-schluss-verluste-vor-us-zinsentscheid-und-us-tech-zahlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/131781\/","title":{"rendered":"Europa Schluss: Verluste vor US-Zinsentscheid und US-Tech-Zahlen"},"content":{"rendered":"<p>Die europ\u00e4ischen Aktienm\u00e4rkten sind am Mittwoch erneut tiefer aus dem Handel gegangen.<\/p>\n<p>Vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank und den Zahlen mehrerer gro\u00dfer US-Technologieriesen wie Alphabet US02079K3059, Amazon US0231351067 und Microsoft US5949181045 hielten sich Anleger zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Zum Handelsschluss gab der EuroStoxx 50 EU0009658145 um 0,34 Prozent auf 5.816,48 Punkte nach. Es war der achte Handelstag in Folge mit Verlusten f\u00fcr den Index. Au\u00dferhalb des Euroraums verlor der britischen FTSE 100 GB0001383545 mit 1,16 Prozent auf 10.213,11 Z\u00e4hler. Der schweizerische SMI CH0009980894 b\u00fc\u00dfte 0,88 Prozent auf 13.031,90 Punkte ein.\/bek\/he<\/p>\n<p>Marktteilnehmer sprachen von einer zwiesp\u00e4ltigen Lage. &#8222;Einerseits \u00fcbt der Konflikt im Nahen Osten \u00fcber die Energiepreise einen hohen Druck auf die Wirtschaft und \u00fcber die Inflationsentwicklungen und die Geldpolitik der gro\u00dfen Notenbanken aus&#8220;, so Andreas Lipkow, Marktanalyst beim Broker CMC Markets. &#8222;Andererseits k\u00f6nnen viele Unternehmensdaten positiv \u00fcberraschen und den tr\u00fcben Konjunkturaussichten trotzen.&#8220;<\/p>\n<p>Zu den Gewinner z\u00e4hlten die Telekomwerte. Deutsche Telekom DE0005557508 profitierten von Quartalszahlen der Mobilfunk-Tochter T-Mobile US US8725901040 und legten um 2,1 Prozent zu. Hinzu kam die anhaltende Rekordjagd von Nokia FI0009000681, die um fast 10 Prozent nach oben schnellten. Die Bank Jefferies vermutete, dass die Finnen einen Gro\u00dfauftrag von Google erhalten k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Finanzdienstleister wurden von den Gewinnen der UBS-Aktie CH0244767585 gest\u00fctzt, die um gut drei Prozent anzog. Die Gro\u00dfbank habe starke Ergebnisse vorgelegt, die von einer regen Kundenaktivit\u00e4t profitiert h\u00e4tten, so die Bank RBC.<\/p>\n<p>\u00d6lwerte waren weiterhin gefragt, gest\u00fctzt von den anhaltend hohen \u00d6lpreisen. Verluste gab es dagegen erneut bei den Pharmawerten. Astrazeneca GB0009895292 sanken um 1,5 Prozent. Analyst Darren Nathan von der Investmentplattform Hargreaves Lansdown sprach zwar von soliden Quartalszahlen. Allerdings sei das Zahlenwerk zu unspektakul\u00e4r, um der Aktie neue Impulse zu geben.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich sah es bei GSK GB0009252882 aus, die um 5,4 Prozent absackten. Dass der Pharmakonzern die Erwartungen \u00fcbertroffen habe, scheine vor allem auf die aufgestockten US-Lagerbest\u00e4nde des G\u00fcrtelrose-Impfstoffs Shingrix sowie einmalige Einsparungen bei den Rechtskosten zur\u00fcckzuf\u00fchren zu sein, schrieb Analyst Zain Ebrahim von JPMorgan.<\/p>\n<p>Unter den ebenfalls schw\u00e4chelnden Autowerten sanken Volvo Car SE0021628898 um fast vier Prozent. Der Autobauer hadert weiter mit einer schwachen Nachfrage.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die europ\u00e4ischen Aktienm\u00e4rkten sind am Mittwoch erneut tiefer aus dem Handel gegangen. 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