{"id":131846,"date":"2026-04-30T07:07:38","date_gmt":"2026-04-30T07:07:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/131846\/"},"modified":"2026-04-30T07:07:38","modified_gmt":"2026-04-30T07:07:38","slug":"europa-erwaermt-sich-schneller-als-alle-anderen-kontinente","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/131846\/","title":{"rendered":"Europa erw\u00e4rmt sich schneller als alle anderen Kontinente"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/noerdlicher-schneeferner-100.jpg\" alt=\"Blick auf den fast schneefreien &quot;N\u00f6rdlichen Schneeferner&quot;.\" title=\"Blick auf den fast schneefreien &quot;N\u00f6rdlichen Schneeferner&quot;. | dpa\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 29.04.2026 \u2022 12:45 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        Europa ist der Kontinent, der sich am schnellsten erw\u00e4rmt. Das zeigt der aktuelle Klimazustandsbericht der Weltorganisation f\u00fcr Meteorologie und des EU-Klimadienstes Copernicus.\n    <\/p>\n<p>Von Marie-Christine Werner, z. Zt. ARD Genf\n                    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Kein Kontinent erw\u00e4rmt sich so schnell wie Europa &#8211; und die Folgen des Klimawandels sind deutlich zu sp\u00fcren. Zu diesem Schluss kommt der Europ\u00e4ische Klimazustandsbericht. Wie Celeste Saulo, die Generalsekret\u00e4rin der Weltorganisation f\u00fcr Meteorologie, betonte, werden Hitzewellen immer h\u00e4ufiger und heftiger. 2025 habe es langanhaltende Hitzewellen vom Mittelmeer bis zum Polarkreis gegeben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Teile Europas reichen in die Arktis hinein. Die erw\u00e4rmt sich schneller als der Rest der Welt, so Samantha Burgess, Vize-Direktorin des EU-Programms Copernicus. &#8222;Gebiete des n\u00f6rdlichen und \u00f6stlichen Europas erlebten ihr hei\u00dfestes Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen, darunter L\u00e4nder wie das Vereinigte K\u00f6nigreich, Norwegen und Island.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die hohen Temperaturen beg\u00fcnstigten im vergangenen Jahr ungew\u00f6hnlich fr\u00fche Waldbr\u00e4nde. Mehr als eine Milliarde Hektar Land verbrannten.<\/p>\n<p>    CO2-Emissionen in Deutschland 2025 auf Rekordhoch<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die gr\u00f6\u00dften Waldbr\u00e4nde gab es im Sommer in Spanien und Portugal. Dadurch stiegen auch die CO2-Emissionen auf die h\u00f6chsten <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wissen\/copernicus-co2-waldbraende-100.html\" title=\"Copernicus: Waldbr\u00e4nde sorgen f\u00fcr CO2-Emissionen in Rekordh\u00f6he\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">jemals f\u00fcr Europa verzeichneten Werte<\/a>.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Aussto\u00df von Treibhausgasen wie CO2 ist ma\u00dfgeblich f\u00fcr den menschengemachten Klimawandel verantwortlich. Um das international vereinbarte Ziel zu erreichen, die Erderw\u00e4rmung auf m\u00f6glichst 1,5 Grad zu beschr\u00e4nken, m\u00fcsste der Verbrauch der fossilen Energietr\u00e4ger Kohle, \u00d6l und Gas rasch sinken.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Klimabericht zeigt weiter, dass auch die <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wissen\/klima\/nordsee-ostsee-waermerekord-100.html\" title=\"Nord- und Ostsee immer w\u00e4rmer - h\u00f6chster und zweith\u00f6chster Messwert\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">europ\u00e4ischen Meere zu warm<\/a> sind. Ihre Oberfl\u00e4chentemperatur ist so hoch wie nie. Marine Hitzewellen wirken sich negativ auf Pflanzen und Tiere unter Wasser aus. Der Klimawandel wirkt sich auch auf die Fl\u00fcsse aus. 70 Prozent der Fl\u00fcsse in Europa f\u00fchrten weniger Wasser als gew\u00f6hnlich.<\/p>\n<p>    Die Gletscher schmelzen weiter<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ebenso von der Erderw\u00e4rmung betroffen sind die k\u00e4lteren Regionen Europas. Sie<a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wissen\/klima\/schweizer-alpen-gletscher-schmelze-100.html\" title=\"Schweizer Alpen-Gletscher schmelzen weiter in Rekordtempo\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> ver\u00e4ndern sich<\/a>. Die Gletscher in allen europ\u00e4ischen Regionen verzeichneten einen Netto-Massenverlust, wobei die Gletscher in Island am meisten betroffen waren.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Hinzu kommt, dass unterdurchschnittliche Niederschl\u00e4ge zu einem erheblichen R\u00fcckgang der Schnee- und Eisbedeckung gef\u00fchrt h\u00e4tten. Samantha Burgess erkl\u00e4rt, die H\u00f6he der Schneedecke Ende des Winters 2025 habe auf dem drittniedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen gelegen, ebenso die schneebedeckte Fl\u00e4che in Europa.<\/p>\n<p>    Versorgung mit erneuerbaren Energien steigt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Alle diese Entwicklungen f\u00fchren zu einem anhaltenden Verlust der biologischen Vielfalt im Meer und an Land. Die Natur sei zunehmend Stress ausgesetzt, wegen schrumpfender und sich verlagernder Lebensr\u00e4ume, den w\u00e4rmeren Temperaturen sowie den Ver\u00e4nderungen bei den Niederschl\u00e4gen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Positiv stellen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler heraus, dass die Versorgung mit erneuerbaren Energien w\u00e4chst. In Europa sei fast die H\u00e4lfte des Stroms im vergangenen Jahr aus erneuerbaren Energien gewonnen worden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Doch Dusan Chrenek von der Generaldirektion Klimapolitik der Europ\u00e4ischen Kommission treibt an. &#8222;Das reicht nicht aus. Wir m\u00fcssen schneller werden&#8220; und beruft sich auf weltweite Zusagen, die Kapazit\u00e4ten der erneuerbaren Energien bis 2030 zu verdreifachen und die Energieeffizienz zu steigern.<\/p>\n<p>    Klimawiderstandsf\u00e4higkeit obligatorisch<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Europa m\u00fcsse eine Klimawiderstandsf\u00e4higkeit aufbauen, sagt Chrenek weiter, um die Folgen des Klimawandels, wie Extremwetter, besser zu bew\u00e4ltigen, sich anzupassen und aus den Krisen zu lernen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Denn das Thema bleibt, wie Celeste Saulo, von der Weltorganisation der Meteorologie klar machte. &#8222;Durch den Rekordanstieg der Treibhausgase ist es praktisch unm\u00f6glich, die globale Erw\u00e4rmung in den n\u00e4chsten Jahren auf 1,5 Grad zu begrenzen, ohne das Pariser Abkommen vor\u00fcbergehend zu \u00fcberschreiten.&#8220; Wichtig sei, diese \u00dcberschreitung so kurz und flach wie m\u00f6glich zu halten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 29.04.2026 \u2022 12:45 Uhr Europa ist der Kontinent, der sich am schnellsten erw\u00e4rmt. 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