{"id":132777,"date":"2026-04-30T16:51:07","date_gmt":"2026-04-30T16:51:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/132777\/"},"modified":"2026-04-30T16:51:07","modified_gmt":"2026-04-30T16:51:07","slug":"us-praesident-trump-droht-deutschland-mit-truppenabzug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/132777\/","title":{"rendered":"US-Pr\u00e4sident Trump droht Deutschland mit Truppenabzug"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die USA pr\u00fcfen laut Pr\u00e4sident Donald Trump eine Reduzierung ihrer Truppen in Deutschland. Eine Entscheidung werde in K\u00fcrze getroffen, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Die Ank\u00fcndigung folgt auf Trumps scharfe Kritik am deutschen Kanzler Friedrich Merz, weil dieser sich zuvor kritisch \u00fcber die US-Offensive gegen den Iran ge\u00e4u\u00dfert hatte.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">\u201eEr hat keine Ahnung, wovon er spricht!\u201c, hatte Trump am Dienstag auf Truth Social mit Blick auf den CDU-Vorsitzenden geschrieben. Es sei kein Wunder, \u201edass es Deutschland so schlecht geht, sowohl wirtschaftlich als auch in anderer Hinsicht!\u201c. Er warf dem Kanzler vor, damit einverstanden zu sein, dass der Iran \u00fcber Atomwaffen verf\u00fcge.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Am Donnerstag bekr\u00e4ftigte Merz die Bedeutung des transatlantischen Milit\u00e4rb\u00fcndnisses. Aus Br\u00fcssel erhielt Merz R\u00fcckendeckung. Es sei \u201eFakt, dass die Stationierung amerikanischer Truppen in Europa auch im Interesse der USA liegt\u201c, hie\u00df es seitens der EU-Kommission. Die USA seien zugleich ein \u201eunverzichtbarer Partner f\u00fcr die Sicherheit und Verteidigung Europas\u201c. Aktuell sind nach Angaben des US-Milit\u00e4rs von Mitte April rund 86.000 Soldaten in Europa stationiert \u2013 davon rund 39.000 in Deutschland. Noch im M\u00e4rz hatte Trump Merz nach dessen Angaben zugesagt, dass die USA an ihrer Truppenpr\u00e4senz in Deutschland festhalten wollten.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Nimmt man Trumps j\u00fcngste \u00c4u\u00dferungen zum Ma\u00dfstab, scheint das pers\u00f6nliche Verh\u00e4ltnis zu Merz an einem Tiefpunkt angelangt zu sein. Merz trat diesem Eindruck entgegen. \u201eWir sind nach wie vor in guten Gespr\u00e4chen miteinander\u201c, erkl\u00e4rte er. \u00dcber Monate pflegten der deutsche Kanzler und der US-Pr\u00e4sident ein gutes Verh\u00e4ltnis zueinander. Zuletzt kritisierte Merz die US-Regierung \u00f6ffentlich. So warf er ihr vor, keine Exit-Strategie f\u00fcr den Iran-Krieg zu haben. \u201eWeil die Iraner offensichtlich st\u00e4rker sind als gedacht und die Amerikaner offensichtlich auch in den Verhandlungen keine wirklich \u00fcberzeugende Strategie haben\u201c, sagte er bei einer Diskussion mit Sch\u00fclern.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Merz ist nicht der erste Spitzenpolitiker in Europa, den Trump massiv attackiert. So sind auch der britische Premier Keir Starmer, Spaniens Premier Pedro S\u00e1nchez, Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron und sogar Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni, die lange als eine der engsten Vertrauten Trumps in Europa galt, in Ungnade gefallen. (TT, dpa, Reuters)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die USA pr\u00fcfen laut Pr\u00e4sident Donald Trump eine Reduzierung ihrer Truppen in Deutschland. 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