{"id":132992,"date":"2026-04-30T19:23:21","date_gmt":"2026-04-30T19:23:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/132992\/"},"modified":"2026-04-30T19:23:21","modified_gmt":"2026-04-30T19:23:21","slug":"pir-news-zahlen-von-polytec-und-erste-group-research-zu-post-und-asta-energy-verbund-vorstand-kauft-neuling-im-global-market-rekord-bei-top-100-marketcap-christine-petzwinkler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/132992\/","title":{"rendered":"PIR-News: Zahlen von Polytec und Erste Group, Research zu Post und Asta Energy, Verbund-Vorstand kauft, Neuling im global market, Rekord bei Top 100 Marketcap (Christine Petzwinkler)"},"content":{"rendered":"<p>30.04.2026,<br \/>\n    7982 Zeichen<br \/>\n<br clear=\"all\"\/><\/p>\n<p>Die Polytec Group hat die Zahlen f\u00fcr das abgelaufene Gesch\u00e4ftsjahr pr\u00e4sentiert. Die Aktie reagiert mit einem Plus von mehr als 5 Prozent in den ersten Handelsstunden. Das Ergebnis nach Steuern erreichte 10,2 Mio. Euro (nach -7,3 Mio. Euro in 2024), daher wird Polytec eine Dividende in H\u00f6he von 0,2 Euro je Aktie vorschlagen. Laut dem Unternehmen ist es beabsichtigt, k\u00fcnftig wieder j\u00e4hrlich eine Dividende auszusch\u00fctten. Im Gesch\u00e4ftsbericht meint CEO Markus Huemer dazu: &#8222;Wenn wir ein positives Nettoergebnis erzielen, streben wir auch eine Aussch\u00fcttung an. Daran halten wir fest.&#8220; Der Umsatz der Gruppe ging 2025 um 1,6 Prozent auf 666,8 Mio. Euro zur\u00fcck. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte auf 19,8 Mio. Euro zulegen (2024: 3,5 Mio. Euro). Die EBIT-Marge stieg im Vergleich zum Vorjahr von 0,5 Prozent auf 3,0 Prozent. F\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr wird von einem Konzernumsatz in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von 560 Mio. bis 590 Mio. Euro ausgegangen. Der im Vergleich zum Vorjahr niedriger erwartete Gesamtumsatz ist mit dem Verkauf des operativen Gesch\u00e4fts im Vereinigten K\u00f6nigreich zum 31.12.2025 sowie der Schlie\u00dfung des Werkes in Weierbach zum 30.04.2026 begr\u00fcndet. Bez\u00fcglich der Margenentwicklung rechnet das Unternehmen, trotz des niedrigeren Gesamtumsatzes, mit einer stabilen oder leicht verbesserten Ertragslage und strebt f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2026 eine EBIT-Marge von rund 3 Prozent an. Mittelfristig erwartet sich das Management durch den Ausbau im Non-Automotive-Bereich eine positive Auswirkung auf die Ertragslage. Huemer im Gesch\u00e4ftsbericht: &#8222;Polytec ist und bleibt Automobilzulieferer, mit tiefem Branchenversta\u0308ndnis und technologischer Breite. Zugleich haben wir uns in\u00ad den vergangenen\u00ad Jahren\u00ad zu\u00ad einem\u00ad diversifizierten\u00ad Kunststoff\u00adspezialisten\u00ad mit \u00ad\u00adwachsendem\u00ad Non-Automotive-Gescha\u0308ft entwickelt. Diesen strategischen Weg wollen wir fortsetzen.&#8220; <br \/>Das Unternehmen feiert in diesem Jahr nicht nur 40j\u00e4hriges Firmenjubil\u00e4um, sondern vor kurzem auch das 20j\u00e4hrige B\u00f6rsenjubil\u00e4um. Huemer dazu im Gesch\u00e4ftsbericht: &#8222;Das Jubil\u00e4um unseres B\u00f6rsengangs im Jahr 2006 nehmen wir zum Anlass, unsere Kommunikation mit dem Kapitalmarkt weiter zu intensivieren. Schlussendlich muss der Aktienkurs nun der operativen Leistung folgen.&#8220; Weiters meint er: &#8222;Mit unserer aktuellen Marktkapitalisierung von rund 85 Mio. Euro sind wir nicht zufrieden. Sie steht in keinem Verh\u00e4ltnis zu unserem Eigenkapital von 220 Mio. Euro. Wir sind dennoch \u00fcberzeugt, dass unsere Bilanz 2025 und die strategische Neuausrichtung unseres Portfolios vom Markt zunehmend anerkannt werden. Mittelfristig sollte zumindest das Niveau unseres Eigenkapitals erreichbar sein.&#8220;<br \/>Polytec Group ( Akt. Indikation:\u00a0 4,01 \/4,07, 5,21%)<\/p>\n<p>Die Erste Group hat die Zahlen zum 1. Quartal ver\u00f6ffentlicht, die erstmalige Einbeziehung der Erste Bank Polska f\u00fchrte dabei zu deutlichen Ver\u00e4nderungen der Kennzahlen. Unterm Strich liegt das Periodenergebnis jedenfalls um 18,2 Prozent h\u00f6her bei 879 Mio. Euro. Der Zins\u00fcberschuss stieg um 42,8 Prozent auf 2.674 Mio. Euro. Anstiege gab es laut Erste Group insbesondere in der Slowakei, Tschechien und Ungarn aufgrund von Kreditwachstum und der geringeren Zinsaufwendungen f\u00fcr Kundeneinlagen, Letztere insbesondere in \u00d6sterreich. Zus\u00e4tzlich leistete Polen einen wesentlichen Beitrag von 681 Mio. Euro. Der Provisions\u00fcberschuss erh\u00f6hte sich um 23,7 Prozent auf 965 Mio. Euro, davon entfielen auf Polen 128 Mio. Euro. Insgesamt wurden im ersten Quartal Integrationskosten von 30 Mio. Euro verbucht. Die Personalaufwendungen stiegen inklusive Polen-Konsolidierung um 22,7 Prozent auf 974 Mio. Euro. Das Betriebsergebnis erh\u00f6hte sich um 48,7 Prozent auf 2.167 Mio. Euro. Das Ergebnis aus Wertminderungen von Finanzinstrumenten betrug -439 Mio. Euro bzw. 68 Basispunkte des durchschnittlichen Bruttokundenkreditbestands (von -85 Mio. Euro bzw. 15 Basispunkten). Der Anstieg war laut Erste Group wesentlich durch Dotierungen von Wertberichtigungen f\u00fcr Kredite und Darlehen im Rahmen der Vorschriften des IFRS 9 f\u00fcr die erstmalige Einbeziehung des polnischen Portfolios bedingt (302 Mio. Euro bzw. 47 Basispunkte). F\u00fcr 2026 hat sich die Erste Group das Ziel gesetzt, eine Eigenkapitalverzinsung (ROTE) von circa 19 Prozent zu erwirtschaften und den Gewinn je Aktie um mehr als 20 Prozent zu steigern. Es wird ein Zins\u00fcberschuss von mehr als 11 Mrd. Euro, ein Provisions\u00fcberschuss von etwa 4 Mrd. Euro erwartet. Der ausgewiesene Nettogewinn der Erste Group wird mit etwas unter 4 Mrd. Euro prognostiziert, der um au\u00dferordentliche Posten im Zusammenhang mit der Erstkonsolidierung von Erste Bank Polska bereinigte Nettogewinn wird bei etwas \u00fcber 4 Mrd. Euro erwartet, so die Bank.<br \/>Die Erste Group-Aktie gibt am Vormittag mehr als 4 Prozent ab, Marktbeobachter f\u00fchren dies darauf zur\u00fcck, dass die Bank einen Gewinn pro Aktie (EPS) von 2,15 Euro ausweist und damit unter der Markt-Prognose von 2,32 Euro je Aktie liegt.<br \/>Erste Group ( Akt. Indikation:\u00a0 95,70 \/95,80, -4,63%)<\/p>\n<p>Im Vorfeld der Q1-Pr\u00e4sentation der \u00d6sterreichischen Post am 8. Mai best\u00e4tigen die Analysten von Montega die Kauf-Empfehlung und das Kursziel in H\u00f6he von 38,0 Euro. Fu\u0308r das erste Quartal 2026 prognostizieren die Analysten einen Konzernumsatz von 763,5 Mio. Euro, was nahezu dem Vorjahresniveau entspricht. Beim operativen Ergebnis (EBIT) rechnen sie hingegen mit einem Ru\u0308ckgang auf 38,0 Mio. Euro (Vj. 48,0 Mio. Euro). &#8222;Der erwartete Ru\u0308ckgang im Q1 ist weitgehend auf hausgemachte Transformationseffekte und externe regulatorische Anpassungen zuru\u0308ckzufu\u0308hren, die bereits im Ausblick kommuniziert wurden. Die fundamentale Investmentstory \u2013 attraktive Dividendenrendite (ca. 5,6%) und erfolgreiche Transformation zum Logistik- Spezialisten \u2013 bleibt intakt,&#8220; so die Analysten im Research-Update.<br \/>\u00d6sterreichische Post ( Akt. Indikation:\u00a0 32,00 \/32,15, 1,34%)<\/p>\n<p>Research: Die Analysten der Baader Bank stufen die Asta Energy-Aktie weiter mit &#8222;Add&#8220; ein und erh\u00f6hen das Kursziel von 47,0 auf 65,0 Euro. Sie meinen: &#8222;Wir best\u00e4tigen unsere positive Einsch\u00e4tzung der Equity Story von Asta. Letzte Woche ver\u00f6ffentlichte Asta \u00fcberzeugende Zahlen f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2025, und der Ausblick f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2026 \u00fcbertraf sowohl unsere als auch die Markterwartungen.&#8220;<\/p>\n<p>Aktienk\u00e4ufe: Die Verbund-Vorstandsmitglieder Michael Strugl, Peter Kollmann, Achim Kaspar und Susanna Zapreva-Hennerbichler haben Aktienk\u00e4ufe gemeldet. CEO Strugl hat am 28. April 2.122 St\u00fcck zu je 63,09 Euro \u00fcber die Wiener B\u00f6rse erworben, CFO Kollmann 1.204 zu je 63,09 Euro, Achim Kaspar 1.346 Aktien zu je 63,09 Euro und Susanna Zapreva-Hennerbichler ebenso 1.346 St\u00fcck.<br \/>Verbund ( Akt. Indikation:\u00a0 64,00 \/64,30, 1,91%)<\/p>\n<p>Neu im global market: Seit heute notiert die electrovac AG im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierb\u00f6rse. Mit einem Standort in Klosterneuburg gibt es auch einen \u00d6sterreich-Bezug. Zudem wurde die Aktie auch bereits in den global market der Wiener B\u00f6rse aufgenommen. Das Unternehmen stellt Glas-Metall-Versiegelungsprodukte her, die zum Schutz sicherheits- und systemkritischer Elektronik dienen. Rund 550 Mitarbeitende besch\u00e4ftigt electrovac derzeit an vier Produktionsstandorten in Deutschland, \u00d6sterreich und Thailand und beliefert weltweit mehr als 250 Kunden. Der erste Preis der Aktie betrug 7,50 Euro und lag damit unter dem Ausgabepreis von 7,80 Euro. Mit dem Bruttoemissionserl\u00f6s von rund 30 Mio. Euro wird electrovac insbesondere die Fertigungskapazit\u00e4ten in Asien ausbauen und mit einem lokalen Standort den Zugang zum US-Defense-Markt schaffen.<\/p>\n<p>Die Marktkapitalisierung der weltweit 100 gr\u00f6\u00dften Unternehmen ist in den vergangenen zw\u00f6lf Monaten (bis 31. M\u00e4rz 2026) um 22 Prozent bzw. 9,2 Billionen US-Dollar auf einen Rekordwert von 51,8 Billionen US-Dollar gestiegen. Dies geht aus dem aktuellen PwC-Bericht &#8222;Global Top 100 companies by market capitalisation&#8220; hervor. Top 5 sind Nvidia, Apple, Alphabet, Microsoft, Amazon.<\/p>\n<p>(Der Input von Christine Petzwinkler f\u00fcr den <a href=\"http:\/\/www.boerse-social.com\/gabb \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">http:\/\/www.boerse-social.com\/gabb<\/a> vom 30.04.)<\/p>\n<p>(30.04.2026)<\/p>\n<p>  <br clear=\"all\"\/><\/p>\n<p>\n BSN Podcasts\n<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/audio-cd.at\/page\/podcast\/8654\/\" style=\"text-decoration:none;line-height:1px;font-size:14px;color:#333\" wp_automatic_readability=\"5\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n      Christian Drastil: Wiener B\u00f6rse Plausch<br \/>\n      <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/1777577001_301_100.jpeg\" style=\"width:50px; float:left;margin-right:10px;margin-top:2px\"\/><\/p>\n<p style=\"font-size:14px;margin-bottom:0;font-weight:normal;margin-top:6px;line-height:13px\">Wiener B\u00f6rse Party #1146: ATX zum Ultimo zun\u00e4chst leichter, Polytec top und mit neuem selbstgesteckten Ziel, Therese Frank will rock you\n        <\/p>\n<p>      <\/a><br \/>\n<br clear=\"all\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"30.04.2026, 7982 Zeichen Die Polytec Group hat die Zahlen f\u00fcr das abgelaufene Gesch\u00e4ftsjahr pr\u00e4sentiert. Die Aktie reagiert mit&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":30350,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[1273,46,42,95,90,89,9120,3887,8225,2884,347,44900,1286,27315,44901,91,94,22453,44,4348,1285,10821,2330,93,92,2292],"class_list":{"0":"post-132992","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-aktie","9":"tag-at","10":"tag-austria","11":"tag-business","12":"tag-companies","13":"tag-companies-markets","14":"tag-das","15":"tag-die","16":"tag-dividende","17":"tag-ergebnis","18":"tag-euro","19":"tag-geschaumlftsjahr","20":"tag-group","21":"tag-houmlhe","22":"tag-handelsstunden","23":"tag-markets","24":"tag-maerkte","25":"tag-mio","26":"tag-oesterreich","27":"tag-plus","28":"tag-polytec","29":"tag-prozent","30":"tag-steuern","31":"tag-unternehmen","32":"tag-unternehmen-maerkte","33":"tag-zahlen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116495293281484172","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/132992","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=132992"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/132992\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/30350"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=132992"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=132992"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=132992"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}