{"id":133306,"date":"2026-04-30T23:35:07","date_gmt":"2026-04-30T23:35:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/133306\/"},"modified":"2026-04-30T23:35:07","modified_gmt":"2026-04-30T23:35:07","slug":"rom-und-berlin-ermahnen-israel-wegen-gestoppter-gaza-flotte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/133306\/","title":{"rendered":"Rom und Berlin ermahnen Israel wegen gestoppter Gaza-Flotte"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Das israelische Vorgehen gegen einen internationalen Schiffsverband mit Gaza-Hilfe im Mittelmeer sorgt in Berlin und Rom f\u00fcr gro\u00dfe Sorge. Eine gemeinsame Erkl\u00e4rung legt nahe, dass aus Sicht der beiden Regierungen der Stopp der &#8222;Global Sumud&#8220;-Flotille in internationalen Gew\u00e4ssern nicht mit dem V\u00f6lkerrecht vereinbar sein k\u00f6nnte. &#8222;Wir rufen zur uneingeschr\u00e4nkten Achtung des geltenden V\u00f6lkerrechts sowie zur Unterlassung unverantwortlicher Handlungen auf&#8220;, hie\u00df es darin.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die Organisatoren der Hilfsflotte werfen Israel ein gewaltsames Vorgehen bei der Aktion in der Nacht auf Donnerstag vor. Israel betont dagegen, die Operation sei im Einklang mit dem V\u00f6lkerrecht verlaufen und es habe keine Verletzten gegeben.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die israelische Marine hatte westlich der griechischen Insel Kreta mehr als 20 Boote der Hilfsflotte gestoppt und Dutzende Aktivisten festgenommen. Einige Boote setzten nach dem n\u00e4chtlichen Zwischenfall ihre Fahrt fort. Wie Daten des Online-Trackers der Initiatoren der Flottille sowie des Schiffsverfolgungssystems Marine Traffic zeigten, bewegten sich am Abend mehrere Boote entlang der K\u00fcste Kretas innerhalb der griechischen Hoheitsgew\u00e4sser. Vonseiten der Organisatoren gab es zun\u00e4chst keine Aussagen zu weiteren Pl\u00e4nen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">In der deutsch-italienischen Erkl\u00e4rung hie\u00df es, man verfolge den Stopp der &#8222;Global Sumud&#8220;-Flottille mit &#8222;gro\u00dfer Besorgnis&#8220;. Zugleich verteidigten Berlin und Rom Bem\u00fchungen der internationalen Gemeinschaft, &#8222;im Einklang mit dem V\u00f6lkerrecht und internationalen Standards humanit\u00e4re Hilfe im Gazastreifen zu leisten&#8220;. Die italienische Regierung forderte dar\u00fcber hinaus die &#8222;sofortige Freilassung aller rechtswidrig festgehaltenen Italiener&#8220;, wie aus einer Mitteilung zu einem Treffen hervorgeht, das Regierungschefin Giorgia Meloni mit einigen ihrer Minister abhielt. Unter den Aktivisten sind sowohl Italiener als auch Deutsche. <\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Israels Au\u00dfenminister Gideon Saar sagte, die festgenommenen Aktivisten w\u00fcrden in Abstimmung mit der griechischen Regierung in Griechenland an Land gebracht. Das Au\u00dfenministerium in Athen best\u00e4tigte, dass Griechenland bereit sei, die Aktivisten auf seinem Staatsgebiet aufzunehmen und ihre sichere R\u00fcckkehr in ihre Heimatl\u00e4nder zu gew\u00e4hrleisten. Alle bislang von den Booten geholten Aktivisten seien unversehrt geblieben, erkl\u00e4rte Saar.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die USA kritisierten indessen die Aktivisten der Flottille und r\u00fcckten sie in die N\u00e4he der islamistischen Terrororganisation Hamas. Der Sprecher des US-Au\u00dfenministeriums, Tommy Pigott, sprach in einem Statement von einer &#8222;pro-Hamas-Initiative&#8220;, die versuche, den Gaza-Friedensplan von US-Pr\u00e4sident Donald Trump zu untergraben. Zuvor hatte bereits Israel den Organisatoren vorgeworfen, bei der Vorbereitung mit der Hamas zusammengearbeitet zu haben, die noch etwa die H\u00e4lfte des K\u00fcstenstreifens kontrolliert.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Von den USA hie\u00df es nun, sie erwarteten von ihren Verb\u00fcndeten, gegen diesen &#8222;sinnlosen politischen Stunt&#8220; vorzugehen, indem sie Booten der Flotte den Zugang zu H\u00e4fen verweigerten sowie das Anlegen, das Auslaufen und das Betanken. Verb\u00fcndete sollten au\u00dferdem \u00f6ffentliche Warnungen an ihre Staatsangeh\u00f6rige herausgegeben, sich nicht an der Flottille zu beteiligen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die Hilfsflotte war am Sonntag mit Dutzenden Schiffen von Sizilien aus Richtung Gazastreifen in See gestochen. Die Organisation sprach von der gr\u00f6\u00dften Flottille, die jemals versucht habe, den Gazastreifen zu erreichen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die propal\u00e4stinensischen Aktivisten wollten erneut versuchen, die seit 2007 bestehende israelische Seeblockade des Gazastreifens, die auch von \u00c4gypten mitgetragen wird, zu durchbrechen und Hilfsg\u00fcter in die Konfliktregion zu bringen. Erkl\u00e4rtes Ziel der &#8222;Global Sumud Flotilla&#8220; ist es au\u00dferdem, die Einrichtung eines dauerhaften humanit\u00e4ren Korridors voranzubringen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Israel hat in der Vergangenheit Versuche von Aktivisten, die Seeblockade vor dem abgeriegelten K\u00fcstenstreifen zu durchbrechen, stets verhindert. Bei einem vorherigen Versuch war die vorwiegend aus privaten Segel- und Motorbooten bestehende &#8222;Global Sumud Flotilla&#8220; vergangenen Herbst von israelischen Spezialeinheiten gest\u00fcrmt und am Erreichen des Gebiets gehindert worden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das israelische Vorgehen gegen einen internationalen Schiffsverband mit Gaza-Hilfe im Mittelmeer sorgt in Berlin und Rom f\u00fcr gro\u00dfe&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":133307,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[75,1519,3976,377,750,18375,40,2097,41,1434,4375,39,66,3191,65,64],"class_list":{"0":"post-133306","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-europa","9":"tag-extremismus","10":"tag-gaza","11":"tag-griechenland","12":"tag-israel","13":"tag-kreta","14":"tag-nachrichten","15":"tag-nahost-konflikt","16":"tag-news","17":"tag-newsticker","18":"tag-schifffahrt","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-welt","21":"tag-widerstand","22":"tag-world","23":"tag-world-news"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116496283945541030","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/133306","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=133306"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/133306\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/133307"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=133306"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=133306"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=133306"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}