{"id":133663,"date":"2026-05-01T05:27:17","date_gmt":"2026-05-01T05:27:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/133663\/"},"modified":"2026-05-01T05:27:17","modified_gmt":"2026-05-01T05:27:17","slug":"wir-wollen-premium-airline-nummer-eins-in-europa-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/133663\/","title":{"rendered":"\u00abWir wollen Premium-Airline Nummer eins in Europa werden\u00bb"},"content":{"rendered":"\n<p>Im Gespr\u00e4ch mit aeroTELEGRAPH, dass wir bereits am 7. April gef\u00fchrt haben (vor den gro\u00dfen Streiks und der <a href=\"https:\/\/www.aerotelegraph.com\/airlines\/lufthansa-stellt-cityline-ein-ab-sofort-keine-fluege-mehr\/wkzhef4\" id=\"3e114dd5-a78b-4a02-9ad3-94c309da901a\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Schlie\u00dfung von Lufthansa Cityline<\/a>), zeigt sich Ritter optimistisch: \u00abWir sind gerade f\u00fcr das Jubil\u00e4umsjahr sehr, sehr gut aufgestellt\u00bb, sagt er. Nach schwierigen Jahren habe sich der Betrieb stabilisiert: \u00abWir operieren so p\u00fcnktlich und so zuverl\u00e4ssig wie seit zehn Jahren nicht mehr.\u00bb<\/p>\n<p>\u00abEin Feuerwerk von Innovationen\u00bb<\/p>\n<p>Das Jubil\u00e4umsjahr nutzt Lufthansa gezielt f\u00fcr eine umfassende Produktoffensive. Ritter spricht von einem \u00abFeuerwerk von Innovationen\u00bb. Alle zwei Wochen erhalte die Flotte ein neues Flugzeug, gleichzeitig werde das Bordprodukt grundlegend erneuert. \u00abWir investieren so viel wie noch nie in unsere Kunden\u00bb, erkl\u00e4rt er. <\/p>\n<p>Herzst\u00fcck ist das neue Kabinenkonzept Allegris, erg\u00e4nzt durch die sogenannte <a href=\"https:\/\/www.aerotelegraph.com\/flugerlebnis\/lufthansa-das-erwartet-reisende-in-der-business-und-economy-class-wenn-project-fox\/yl46stx\" id=\"adc568a8-08f4-489b-aa0e-504324bab493\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Future Onboard Experience oder kurz Fox<\/a>. Von der First Class bis zur Economy soll sich das Angebot deutlich ver\u00e4ndern. \u00abWir werden den kompletten Onboard-Service erneuern \u2013 von Zwei-Sterne-Men\u00fcs in der First Class bis hin zu drei warmen Mahlzeiten in der Economy.\u00bb Diese Investitionen sind Teil einer klaren Strategie: \u00abUnser Ziel ist ganz klar: Wir wollen die Premium-Airline Nummer eins in Europa werden.\u00bb<\/p>\n<p>Lufthansa: Wachstum trotz Herausforderungen<\/p>\n<p>Trotz hoher Kosten und geopolitischer Unsicherheiten sieht Ritter die Branche langfristig auf Wachstumskurs. \u00abGenerell bin ich der festen \u00dcberzeugung, dass die Luftfahrtbranche eine Zukunftsbranche bleibt\u00bb, sagt er. Menschen wollten reisen, Familien besuchen und neue Kulturen entdecken.<\/p>\n<p>Konkret plant Lufthansa Airlines, ihre Langstreckenflotte auszubauen. Auch wenn Verz\u00f6gerungen bei den Herstellern diesen Ausbau deutlich gebremst haben. \u00abJetzt sehen wir es: Der Knoten ist geplatzt. Jetzt kommen die Flugzeuge.\u00bb Besonders beeindruckt zeigt sich Ritter von der neuen Boeing 777X: \u00abDieser unglaublich gro\u00dfe Rumpf mit Allegris \u2013 das ist ein Raumgef\u00fchl, wie ich es noch in keinem Flugzeug erlebt habe.\u00bb<\/p>\n<p>Der Balanceakt zwischen Kosten und Exklusivit\u00e4t<\/p>\n<p>Die Geschichte von Lufthansa ist gepr\u00e4gt von Innovation \u2013 aber auch von Krisen. Gerade darin sieht Ritter eine St\u00e4rke: \u00abDurch jede Krise haben wir uns ver\u00e4ndert, wir haben uns weiterentwickelt und letztendlich sind wir auch aus jeder Krise ein St\u00fcck weit st\u00e4rker herausgegangen.\u00bb Dieses Selbstverst\u00e4ndnis reicht zur\u00fcck bis in die Anfangsjahre der Airline. Pioniergeist, technologische Fortschritte und strukturelle Ver\u00e4nderungen \u2013 von der Nachkriegs-Neugr\u00fcndung bis zur Privatisierung \u2013 h\u00e4tten die Identit\u00e4t des Unternehmens geformt.<\/p>\n<p>Eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen bleibt der Spagat zwischen Premiumanspruch und Wirtschaftlichkeit. \u00abEine Airline im Zentrum von Europa zu betreiben, mit den h\u00f6chsten Standortkosten, ist eine gro\u00dfe Herausforderung\u00bb, r\u00e4umt Ritter ein. Die Antwort darauf: Effizienzprogramme, neue Airline-Strukturen und differenzierte Angebote. Gleichzeitig bleibt der Anspruch hoch: \u00abWir m\u00fcssen an beiden Seiten arbeiten \u2013 Top-Produkt f\u00fcr gute Erl\u00f6se, aber auch unsere Kosten im Griff behalten.\u00bb<\/p>\n<p>Jens Ritter blickt nach vorn<\/p>\n<p>Auch im Jubil\u00e4umsjahr bleibt der Alltag eines Airline-Chefs komplex. Ritter beschreibt ihn als Balanceakt zwischen Kunden, Mitarbeitern und wirtschaftlichen Zielen. \u00abIch versuche meine Tage zu dritteln\u00bb, sagt er. \u00abAber klar ist: Es gibt einiges zu tun \u2013 auch im 100. Jahr von Lufthansa.\u00bb<\/p>\n<p>Das Jubil\u00e4um ist damit nicht nur Anlass f\u00fcr R\u00fcckblicke, sondern vor allem ein Startpunkt f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahrzehnte. Oder, wie Ritter es formuliert: \u00abWer kann schon sagen, 100 Jahre Firmengeschichte miterleben zu d\u00fcrfen?\u00bb<\/p>\n<p>Das komplette Interview mit Jens Ritter h\u00f6ren Sie jetzt in unserem Podcast Luftraum.<\/p>\n<p>Abonnieren Sie den Podcast Luftraum von aeroTELEGRAPH mit Christopher Scheffelmeier auch gleich, damit sie keine Folge mehr verpassen:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Gespr\u00e4ch mit aeroTELEGRAPH, dass wir bereits am 7. 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