{"id":134739,"date":"2026-05-01T18:04:08","date_gmt":"2026-05-01T18:04:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/134739\/"},"modified":"2026-05-01T18:04:08","modified_gmt":"2026-05-01T18:04:08","slug":"fuenf-grosse-insiderkaeufe-in-europa-vor-allem-bei-oesterreichischen-aktien-diepresse-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/134739\/","title":{"rendered":"F\u00fcnf gro\u00dfe Insiderk\u00e4ufe in Europa, vor allem bei \u00f6sterreichischen Aktien \u2013 DiePresse.com"},"content":{"rendered":"<p>Wenn F\u00fchrungskr\u00e4fte eines Unternehmens eigene Aktien kaufen, kann das ein wichtiges Marktsignal sein. Wir haben f\u00fcnf europ\u00e4ische Aktien herausgefiltert, wo dies soeben der Fall war. Drei davon sind an der <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/thema\/wiener-boerse\" data-tracking=\"at-link\" data-tracking-data=\"{\" event=\"\" click=\"\" article=\"\" gro=\"\" insiderk=\"\" tage=\"\" in=\"\" europa:=\"\" just=\"\" bei=\"\" drei=\"\" aktien=\"\" wurden=\"\" teilweise=\"\" millionen=\"\" investiert=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wiener B\u00f6rse<\/a> notiert.<\/p>\n<p>Nur wenige Tage nach dem Zwischenbericht zum ersten Quartal haben zwei zentrale F\u00fchrungspersonen bei Nokia (\u00a0<a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/thema\/isin\" data-tracking=\"at-link\" data-tracking-data=\"{\" event=\"\" click=\"\" article=\"\" gro=\"\" insiderk=\"\" tage=\"\" in=\"\" europa:=\"\" just=\"\" bei=\"\" drei=\"\" aktien=\"\" wurden=\"\" teilweise=\"\" millionen=\"\" investiert=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ISIN<\/a>: FI0009000681) Aktienpakete im sechs- bis siebenstelligen Euro-Bereich erworben. Justin Hotard (Pr\u00e4sident &amp; CEO) kaufte am 28. April 84.404 Aktien an der Nasdaq Helsinki bei einem Durchschnittspreis von 9,15 Euro, was einer Investition von rund 772.000 Euro entspricht. Dieser Kauf wurde im Rahmen eines Co-Investment-Programms get\u00e4tigt, was eine langfristige Bindung des CEO an die Kursentwicklung signalisiert. Aufsichtsrat Timo Ihamuotila erwarb  insgesamt 50.000 Aktien zu einem Durchschnittspreis von 9,10 Euro (Gesamtwert ca. 455.000 Euro).<\/p>\n<p>Die Aktie, die sich seit Jahresbeginn fast verdoppelt hat, kostet aktuell 10,57 Euro. Die Analysten sind gegen\u00fcber dem Papier ziemlich uneins. Von den 30 bei der Nachrichtenagentur <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/thema\/bloomberg\" data-tracking=\"at-link\" data-tracking-data=\"{\" event=\"\" click=\"\" article=\"\" gro=\"\" insiderk=\"\" tage=\"\" in=\"\" europa:=\"\" just=\"\" bei=\"\" drei=\"\" aktien=\"\" wurden=\"\" teilweise=\"\" millionen=\"\" investiert=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bloomberg<\/a> gelisteten Experten raten 14 zum Kauf, acht zum Halten und acht zum Verkauf der Aktie. Ihr durchschnittliches Kursziel liegt bei 9,38 Euro, was einem Abw\u00e4rtspotenzial von 11,6 Prozent entspricht.<\/p>\n<p>Beim deutschen Motorenbauer Deutz (ISIN: DE0006305006) hat Aufsichtsrat Helmut Ernst zugegriffen. Die Summe ist nicht unbedingt hoch, aber 42.000 Euro waren es doch, die er zum St\u00fcckpreis von 10,49 Euro investierte. <\/p>\n<p>Die Aktie kostet nun 9,93 Euro. Just diesen Mittwoch hat die Privatbank <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/thema\/berenberg\" data-tracking=\"at-link\" data-tracking-data=\"{\" event=\"\" click=\"\" article=\"\" gro=\"\" insiderk=\"\" tage=\"\" in=\"\" europa:=\"\" just=\"\" bei=\"\" drei=\"\" aktien=\"\" wurden=\"\" teilweise=\"\" millionen=\"\" investiert=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Berenberg<\/a> das Kursziel f\u00fcr Deutz von 11 auf 11,50 Euro angehoben und die Einstufung auf \u201eBuy\u201c belassen. Eine Roadshow auf skandinavischem Boden habe das Vertrauen in den Wandel beim Motorenbauer gest\u00e4rkt, schrieb Lasse Stueben. Dieser Wandel sei gepr\u00e4gt von Kostensenkungen im Kerngesch\u00e4ft und verst\u00e4rkter Pr\u00e4senz in Produktbereichen wie etwa Stromaggregaten und dem Verteidigungssektor. Die Aktien blieben attraktiv bewertet.<\/p>\n<p>Das sehen eigentlich alle sechs bei Bloomberg gelisteten Analysten so. Alle raten zum Kauf, ihr durchschnittliches Kursziel liegt bei 11,82 Euro, was ein Aufw\u00e4rtspotenzial von 18,6 Prozent bedeutet.<\/p>\n<p>Gro\u00df eingekauft wurde am 29. April ein weiteres Mal bei der BAWAG (ISIN: AT0000BAWAG2). Bankchef Anas Abuzaakouk kaufte 8.089 St\u00fcck zu 147,50 Euro, was einer Gesamtinvestitionssumme von 1,19 Millionen Euro entspricht. Eine Woche zuvor hatte er bereits f\u00fcr 750.000 Euro eingekauft, St\u00fcckpreis war damals 150,90 Euro.<\/p>\n<p>Die Aktie, die sich auf Ein-Jahres-Sicht verdoppelt hat, kostet aktuell 145,70 Euro. Von den zw\u00f6lf Analysten, die bei Bloomberg gelistet sind, raten zehn zum Kauf und zwei zum Halten der Aktie. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 174,84 Euro, was einem Aufw\u00e4rtspotenzial von 20 Prozent entspricht. Die Deutsche Bank hat diesen Mittwoch das Kursziel f\u00fcr die Aktie von 151,0 auf 175,0 Euro nach oben gesetzt und die Kaufempfehlung bekr\u00e4ftigt \u2013 und zwar gest\u00fctzt durch das erhebliche Wertsteigerungspotenzial, das sich aus der j\u00fcngsten Ank\u00fcndigung einer Transaktion ergibt.<\/p>\n<p>Die BAWAG will bekanntlich f\u00fcr 1,62 Mrd. die irische Bank PTSB \u00fcbernehmen. Die Deutsche Bank-Experten gehen derzeit davon aus, dass die geplante \u00dcbernahme das Ergebnis der BAWAG bereits im Jahr 2027 um 14 Prozent steigern wird, wobei dieser Anstieg im Jahr 2028 auf 23 Prozent anwachsen d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>Laut BAWAG soll die \u00dcbernahme sich vom ersten Tag an rechnen und bis 2028 einen zus\u00e4tzlichen \u200bNettogewinn \u2060von mehr als 250 Millionen Euro abwerfen sowie nach drei Jahren zu einem Plus beim Gewinn je Aktie von \u00fcber 20 Prozent f\u00fchren.<\/p>\n<p>Die BAWAG hatte am 21. April die Zahlen f\u00fcr das erste Quartal gelegt und eine Gewinnsteigerung um 16 Prozent auf 232 Millionen Euro vermeldet. Zur Finanzierung ihrer milliardenschweren Expansion in Irland wird die Dividende f\u00fcr das erste Halbjahr gestrichen. Das Aussch\u00fcttungspotenzial f\u00fcr das laufende Jahr wird auf den Gewinn des zweiten Halbjahres von voraussichtlich etwa 500 Millionen Euro \u200bbeschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p>Bemerkenswerte Insiderk\u00e4ufe gab es auch beim Wasserkraftunternehmen Verbund (ISIN: AT0000746409). Am 28. April schlugen gleich vier Vorst\u00e4nde zu, darunter Vorstandsvorsitzender Michael Strugl mit knapp 134.000 Euro zum St\u00fcckpreis von 63 Euro. Die anderen drei investierten zusammengerechnet etwa 245.000 Euro ins eigene Unternehmen.<\/p>\n<p>Die Aktie kostet nun 64,15 Euro. Just einen Tag nach den Insiderk\u00e4ufen best\u00e4tigte die Deutsche Bank ihre Verkaufsempfehlung \u201eSell\u201c f\u00fcr die Aktie und best\u00e4tigte das Kursziel von 55,0 Euro, was 14 Prozent Abw\u00e4rtspotenzial bedeuten w\u00fcrde. Analyst Olly Jeffery erwartet, dass die Ergebnisse des Wasserkraftunternehmens durch eine niedrige Wassermenge beeinflusst werden. \u201eIm ersten Quartal lag der Wasserkraftkoeffizient bei 0,78. Obwohl die Strompreise hoch waren, konnte Verbund aufgrund des niedrigen Koeffizienten nicht davon profitieren. Wir erwarten, dass Verbund im ersten Quartal rund 50 Mio. Euro f\u00fcr Stromr\u00fcckk\u00e4ufe aufwenden wird\u201c, hei\u00dft es in dem Bericht. Beim Gesch\u00e4ftsbereich Netz wird davon ausgegangen, dass die Jahresprognose erf\u00fcllt wird.<\/p>\n<p>Die Aktie, zwischen 2016 und 2022 ein Highflyer, l\u00e4sst seither zu w\u00fcnschen \u00fcbrig. Von den 15 bei Bloomberg gelisteten Analysten r\u00e4t keiner zum Kauf, nur drei zum Halten, daf\u00fcr zw\u00f6lf zum Verkauf des Papiers. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 58,23 Euro.<\/p>\n<p>Am 22. April wurde ein Vorstand des \u00f6sterreichischen Versicherungsunternehmens Uniqa (ISIN: AT0000821103), n\u00e4mlich Ren\u00e9 Knapp, aktiv und kaufte 5.000 Uniqa-Aktien zum Preis von 15,88 Euro. Gesamtinvestitionssumme also knapp 80.000 Euro. <\/p>\n<p>Die Aktie kostet nun 16,30 Euro. Von den f\u00fcnf bei Bloomberg gelisteten Analysten raten drei zum Kauf und zwei zum Halten der Aktie. Das durchschnittliche Kursziel betr\u00e4gt 17,47 Euro, was einem Ausw\u00e4rtspotenzial von 7,2 Prozent entspricht.<\/p>\n<p>Die Besprechung von Wertpapieren und Investments auf dieser Seite ersetzt keine professionelle Beratung und ist nicht als Kaufempfehlung zu betrachten. \u201eDie Presse\u201c \u00fcbernimmt keine Haftung f\u00fcr die k\u00fcnftige Kursentwicklung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wenn F\u00fchrungskr\u00e4fte eines Unternehmens eigene Aktien kaufen, kann das ein wichtiges Marktsignal sein. 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