{"id":136877,"date":"2026-05-03T02:49:15","date_gmt":"2026-05-03T02:49:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/136877\/"},"modified":"2026-05-03T02:49:15","modified_gmt":"2026-05-03T02:49:15","slug":"buckelwal-in-nordsee-freigesetzt-weiter-keine-angaben-zu-senderdaten-diepresse-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/136877\/","title":{"rendered":"Buckelwal in Nordsee freigesetzt \u2013 weiter keine Angaben zu Senderdaten \u2013 DiePresse.com"},"content":{"rendered":"<p>Es gibt keine Angaben dazu, in welchem Zustand sich das Tier befindet und wie genau es von Bord geschwommen ist oder bugsiert wurde. <\/p>\n<p>Seit Samstagfr\u00fch ist der mehrfach an Ostsee-K\u00fcsten gestrandete Buckelwal wieder im offenen Meer &#8211; doch die angek\u00fcndigten Senderdaten zu seinem Weg fehlten auch zu Mittag weiter. Die Peildaten seien bei der Initiative mehrfach angefordert worden, h\u00e4tten aber auch zu Mittag noch immer nicht vorgelegen, teilte Eva Klau\u00dfner-Ziebarth, Sprecherin des Umweltministeriums in Mecklenburg-Vorpommern, mit.<\/p>\n<p>Auch Umweltminister Till Backhaus ging in einem Statement beim Livestream-Anbieter News5 darauf ein: \u201eWas mich wirklich \u00e4rgert, ist ausdr\u00fccklich: Es war vereinbart, dass uns die Daten \u00fcbermittelt werden, damit wir ihn auch begleiten k\u00f6nnen. (&#8230;) Uns sind bis heute keine Daten zur Verf\u00fcgung gestellt worden.\u201c Im \u00dcbrigen sei auch vereinbart gewesen, dass ein Videosystem auf der Barge installiert wird, damit beauftragte Tier\u00e4rzte den <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/thema\/wal\" data-tracking=\"at-link\" data-tracking-data=\"{\" event=\"\" click=\"\" article=\"\" in=\"\" nordsee=\"\" freigesetzt=\"\" weiter=\"\" keine=\"\" angaben=\"\" zu=\"\" senderdaten=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wal<\/a> weiter beobachten k\u00f6nnen &#8211; \u201eauch das ist nicht erfolgt\u201c.<\/p>\n<p>Es k\u00f6nnten vorerst keine Angaben zur Schwimmrichtung des Wals gemacht werden, sagte die Rechtsanw\u00e4ltin der privaten Initiative zum Transport des Wals, Constanze von der Meden, am Vormittag der Deutschen Presse-Agentur. Welche Probleme es konkret gab, blieb zun\u00e4chst unklar.<\/p>\n<p>Es gab in den Stunden nach der Freisetzung auch keine Angaben dazu, in welchem Zustand sich das Tier befand und wie genau es von Bord schwamm oder bugsiert wurde. Im Bereich des \u00dcbergangs von der Ost- in die Nordsee hatte es w\u00e4hrend des Transports zeitweise starken Wellengang gegeben, der Wal war im Lastkahn stark hin- und her geschaukelt. Obwohl das Absperrnetz am Ende bereits am Freitagnachmittag entfernt wurde, war das Tier weiter in der Barge geblieben.<\/p>\n<p>Nach Angaben aus dem Team der Initiative war der Wal gegen 9.00 Uhr am Samstagmorgen nicht mehr im Lastkahn. Der Konvoi befand sich da etwa 70 Kilometer von Skagen entfernt im Skagerrak. Auf Drohnenbildern des Livestream-Anbieters News5 war zeitweise ein im Wasser schwimmender Wal zu erkennen &#8211; ob es sich tats\u00e4chlich um das freigesetzte Tier handelte, lie\u00df sich nicht gesichert sagen.<\/p>\n<p>Der Buckelwal sei in einer der meistbefahrenen Schiffsrouten Europas ausgesetzt worden, sagte Thilo Maack von der Naturschutzorganisation <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/thema\/greenpeace\" data-tracking=\"at-link\" data-tracking-data=\"{\" event=\"\" click=\"\" article=\"\" in=\"\" nordsee=\"\" freigesetzt=\"\" weiter=\"\" keine=\"\" angaben=\"\" zu=\"\" senderdaten=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Greenpeace<\/a>. \u201eWir k\u00f6nnen den Wunsch, dem Tier zu helfen, nachvollziehen, sch\u00e4tzen seine \u00dcberlebenschancen aber als minimal ein.\u201c Nur mit Trackingdaten und damit dem jeweiligen Aufenthaltsort des Wals lie\u00dfe sich transparent machen, ob sich das Leiden des Wals auf dieser Reise gelohnt hat.<\/p>\n<p>Der vier bis sechs Jahre alte Walbulle war Anfang M\u00e4rz erstmals in der Ostsee gesehen worden. In den etwa 60 Tagen bis zum Transport lag er rund zwei Drittel der Zeit in Flachwasserzonen. Am Dienstag war er vor der Insel Poel in einen Lastkahn bugsiert worden, der dann an einen Schlepper gekoppelt Richtung Nordsee startete.<\/p>\n<p>Der vier bis sechs Jahre alte Walbulle war Anfang M\u00e4rz erstmals in der Ostsee gesehen worden. In den etwa 60 Tagen bis zum Transport lag er rund zwei Drittel der Zeit in Flachwasserzonen, zuletzt vor der Insel Poel. Am Dienstag war er in einen Lastkahn bugsiert worden, der dann an einen Schlepper gekoppelt Richtung Nordsee startete.<\/p>\n<p>Als gerettet gilt der Wal nach dem Freisetzen nicht. Nach der langen Liegezeit sei fraglich, ob der Wal noch normal schwimmen und tauchen k\u00f6nne, hatte Ritter erkl\u00e4rt. Auch die Frage nach der Nahrungsaufnahme stelle sich wegen der in seinem Maul gefundenen Netzteile. Der Wal sei allen Anzeichen nach alles andere als fit.<\/p>\n<p>Die Tierschutzorganisation Whale and Dolphin Conservation (WDC) betonte: \u201eVon einer Rettung kann man erst sprechen, wenn sich der Wal zur\u00fcck im Nordatlantik befindet und dort langfristig \u00fcberlebt; sich seine Haut wieder vollst\u00e4ndig erholt hat; er wieder eigenst\u00e4ndig auf Nahrungssuche geht und an Gewicht zunimmt; und seinem nat\u00fcrlichen Verhalten nachgeht.\u201c<\/p>\n<p>Nach Meinung von Experten k\u00f6nnte das geschw\u00e4chte Tier wieder gezielt zur K\u00fcste schwimmen. \u201eIn verschiedenen Regionen der Welt ist dokumentiert, dass Gro\u00dfwale bei ausgepr\u00e4gter Ersch\u00f6pfung vermehrt flache K\u00fcstengew\u00e4sser mit weichem Untergrund aufsuchen\u201c, hatte das Deutsche Meeresmuseum erkl\u00e4rt. (APA\/dpa)<\/p>\n<p>    Lesen Sie mehr zu diesen Themen:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es gibt keine Angaben dazu, in welchem Zustand sich das Tier befindet und wie genau es von Bord&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":136878,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[40,41,39,29086,38],"class_list":{"0":"post-136877","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-nachrichten","9":"tag-news","10":"tag-schlagzeilen","11":"tag-tierrettung","12":"tag-top-meldungen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116508371384609912","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/136877","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=136877"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/136877\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/136878"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=136877"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=136877"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=136877"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}