{"id":137066,"date":"2026-05-03T06:52:06","date_gmt":"2026-05-03T06:52:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/137066\/"},"modified":"2026-05-03T06:52:06","modified_gmt":"2026-05-03T06:52:06","slug":"neuss-hyesu-jeong-stellt-im-kunstraum-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/137066\/","title":{"rendered":"Neuss: Hyesu Jeong stellt im Kunstraum aus"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> (barni) Eine ungew\u00f6hnlich sch\u00f6ne Ausstellung wird am Sonntag, 17 Uhr, im Neusser Kunstraum, Deutsche Stra\u00dfe 2, er\u00f6ffnet. Die K\u00fcnstlerin Hyesu Jeong stammt urspr\u00fcnglich aus S\u00fcdkorea, sie studiert an der D\u00fcsseldorfer Kunstakademie bei Professorin Kati Heck Malerei, und das bereits im 17. Semester. Jetzt l\u00e4dt die 30-J\u00e4hrige zu ihrer ersten Einzelausstellung in Deutschland: \u201eInner Diorama\u201c lautet der Titel. Wer den Ausstellungsraum betritt, d\u00fcrfte ins Staunen geraten. Die \u00fcberwiegend gro\u00dfformatigen Bilder, darunter ein Diptychon im XXL-Format, scheinen den Betrachter anzulachen, ihm R\u00e4tsel aufzugeben. Bereits auf den ersten Blick wird deutlich, was unter anderem den Charme der Bilder ausmacht. Es sind die interessanten, eher ungew\u00f6hnlichen Farbkombinationen \u2013 so ist ein zartes Mintgr\u00fcn mehrfach vertreten, gerne in Kombination mit einem kr\u00e4ftigen Braunton.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Hyesu Jeong bringt in der Ausstellung auch Selbstportraits unter. Losgel\u00f6st von der eigenen Person sind ihr Frauen in ihrer Kunst wichtig, auch wenn das l\u00e4ngst nicht immer gleich sichtbar wird und wenn, dann auf subtile Weise. Da tauchen zum Beispiel Motive auf, die man gern als exotische Blumen identifizieren w\u00fcrde. In Wirklichkeit sind die vermeintlichen Bl\u00fctenbl\u00e4tter Fingern\u00e4gel einer Frau nach einer Manik\u00fcre. Weiblichkeit, Umgebung und Erfahrung sind die drei Triebfedern, die zu dieser Ausstellung f\u00fchrten. Es sind fast durchweg Bildwelten, die sich zwischen Realit\u00e4t und Imagination bewegen und surreale Elemente aufweisen k\u00f6nnen. Da ist zum Beispiel das Bild mit einer weinenden Topfpflanze auf einem Parkettboden. Ein spitzes, langes Blatt durchbohrt seine Nase, die frei im Raum zu schweben scheint. Das Diptychon erinnert an ein Puppenhaus, nur mit dem Unterschied, dass es nicht klein ist, sondern riesig. Das Sofa im Wohnzimmer ist mit Schleim \u00fcberzogen. Er stammt von einer Schnecke, deren K\u00f6rper sich \u00fcber das gesamte Bild erstreckt. Die H\u00e4nde einer Frau umfassen auf einem anderen \u00d6lgem\u00e4lde unterschiedliche K\u00e4mme \u2013 sie stellen aufgrund ihrer Unterschiedlichkeit f\u00fcr die K\u00fcnstlerin unterschiedliche Charaktere von Menschen dar.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Neben den vielen Gro\u00dfformaten zeigt Hyesu Jeong auch ein Bild im Format 30 mal 30 Zentimeter. Das Motiv sind Pusteblumen. Es sieht so aus, als ob die 30-J\u00e4hrige in der Kunstszene das Zeug zu mehr hat als zu einer \u201ePusteblume\u201c. Eine D\u00fcsseldorfer Bank sieht das offenbar auch so und hat ihr ein Stipendium gew\u00e4hrt. Die Ausstellung ist bis zum 17. Mai dienstags bis freitags von 16 bis 18 Uhr sowie sonntags von 15 bis 18 Uhr zu sehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"(barni) Eine ungew\u00f6hnlich sch\u00f6ne Ausstellung wird am Sonntag, 17 Uhr, im Neusser Kunstraum, Deutsche Stra\u00dfe 2, er\u00f6ffnet. 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