{"id":137319,"date":"2026-05-03T09:48:06","date_gmt":"2026-05-03T09:48:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/137319\/"},"modified":"2026-05-03T09:48:06","modified_gmt":"2026-05-03T09:48:06","slug":"neuss-clemens-sels-museum-kauft-schubert-werke-und-eroeffnet-ausstellung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/137319\/","title":{"rendered":"Neuss: Clemens-Sels-Museum kauft Schubert Werke und er\u00f6ffnet Ausstellung"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Es war einiges los im Clemens-Sels-Museum: Am Donnerstagmittag warteten die ersten Besucher bereits auf die Er\u00f6ffnung der neuen Studioausstellung. Unter dem Titel \u201eGarten der Erinnerung\u201c zeigt dort die Neusser K\u00fcnstlerin Angelika March-Rintelen ihre Werke. Doch noch war etwas Geduld gefragt \u2013 zeitgleich gab es im Gartensaal des Hauses n\u00e4mlich etwas zu feiern. Das Museum hat n\u00e4mlich zwei Werke des K\u00fcnstlers Simon Schubert, der bis vor Kurzem noch im Feld-Haus unter dem Titel \u201eUntiefen des Raums\u201c ausstellte, angekauft. Dazu geh\u00f6rt unter anderem der Entwurf zu seiner monumentalen Arbeit, die nicht nur wegen ihrer Gr\u00f6\u00dfe \u2013 7,80 mal 3,40 Meter \u2013 beeindruckend war. \u201eIm Wechselspiel von Licht und Schatten entfalten die Arbeiten des K\u00f6lners eine stille, fast flirrende Pr\u00e4senz\u201c, erkl\u00e4rte die Museumsleiterin Uta Husmeier-Schirlitz. \u00dcber den Ankauf der beiden Arbeiten freut sich auch die Kuratorin Anita Hachmann. Der Betrachter sieht, je nach Lichteinfall, so gut wie nichts oder R\u00e4ume, die wie mit einem Bleistift gezeichnet wirken, aber in Wahrheit aus Licht und Schatten bestehen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das zweite Werk, das das Museum erworben hat, ist eine Miniatur des begehbaren, schwarzen Kubus\u201c. Simon Schubert hat die Miniatur des Raumk\u00f6rpers aus Papier geschaffen und ihm optische Schwere verliehen, indem er ihn mit Graphit beschichtete. Diese Skulptur ist in einer Auflage von 50 Exemplaren entstanden. Wer sich in sie \u201everliebt\u201c, hat Gl\u00fcck: \u201eDie gesamte Auflage ist noch nicht verkauft\u201c, erkl\u00e4rte Schubert. \u00dcberhaupt freut sich der K\u00fcnstler, Jahrgang 1976, dass seine Arbeiten erhalten bleiben. \u201eDas Sch\u00f6nste, was einem K\u00fcnstler passieren kann, ist der Ankauf seiner Arbeiten durch ein Museum.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nach der \u00dcbergabe konnte auch die Er\u00f6ffnung der Ausstellung beginnen. Schnell wird klar: Was wie Natur aussieht, kann auch Papier sein. Angelika March-Rintelen, 1952 in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/neuss\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Neuss<\/a> geboren, ist in einem eher seltenen Genre zu Hause: Die Pflanzenpr\u00e4paration und die Papierschneiderei sind ihre Techniken, die neugierig machen und bei den Betrachtenden ein Staunen ausl\u00f6sen. \u201eEs geht um viele Aspekte und Symbole der Verg\u00e4nglichkeit\u201c, sagte Uta Husmeier-Schirlitz. In einem der Objektk\u00e4sten hat March-Rintelen einen Fr\u00e4nkischen Knochen als eine Art Beigabe dazugelegt. Der menschliche Unterschenkelknochen erinnert daran, dass der Mensch Teil der Natur ist. Die K\u00fcnstlerin, die etliche Jahre in der Eifel gelebt hatte und die an der Abteilung M\u00fcnster der <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/kunstakademie-duesseldorf\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kunstakademie D\u00fcsseldorf<\/a> bei Timm Ulrichs studiert und sp\u00e4ter Biologie studiert hatte, setzt Projekte um, die ihr am Herzen liegen, und zwar als K\u00fcnstlerin und Mahnerin f\u00fcr den Umweltschutz. Schon w\u00e4hrend des Kunststudiums hat sie die Pflanzenpr\u00e4paration als k\u00fcnstlerische Ausdrucksform f\u00fcr sich entdeckt. In der Ausstellung sind jetzt Exponate von Pr\u00e4parationen zu sehen ebenso wie pflanzlich Anmutendes, das aber aus Papier besteht sowie Kombinationen dieser beiden Formen. Da Angelika March-Rintelen auch Schnittkonstruktion und Modellgestaltung an Modefachschulen in D\u00fcsseldorf und M\u00fcnchen erlernt hat, sind das Schneiden und das Schneidern ebenfalls genau ihr Ding. Im Rahmen der Ausstellung wird es ein interessantes Begleitprogramm geben. Interessierte k\u00f6nnen zum Beispiel lernen, wie man die Dior-Rose faltet. <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Die Ausstellung ist bis zum 11. Oktober ge\u00f6ffnet. Uta Husmeier-Schirlitz hofft, dass so mancher Besuchende der Landesgartenschau den Weg in ihr Museum findet. Immerhin stehen durch die Laga Themen wie \u201eUmwelt, Natur und Garten\u201c im Fokus der Stadtgesellschaft. Auch das Clemens Sels  Museum Neuss leistet dazu seine Beitr\u00e4ge.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es war einiges los im Clemens-Sels-Museum: Am Donnerstagmittag warteten die ersten Besucher bereits auf die Er\u00f6ffnung der neuen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":137320,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26],"tags":[45934,158,157,46,2210,42,159,147,45936,161,160,2886,16400,45939,164,35550,44,45932,45935,45933,45938,148,45937,325],"class_list":{"0":"post-137319","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kunst-und-design","8":"tag-angelika","9":"tag-art","10":"tag-art-and-design","11":"tag-at","12":"tag-ausstellung","13":"tag-austria","14":"tag-design","15":"tag-entertainment","16":"tag-husmeier","17":"tag-kunst","18":"tag-kunst-und-design","19":"tag-kuenstler","20":"tag-kuenstlerin","21":"tag-kuenstlerische","22":"tag-museum","23":"tag-museumsleiterin","24":"tag-oesterreich","25":"tag-rintelen","26":"tag-schirlitz","27":"tag-simon-schubert","28":"tag-studioausstellung","29":"tag-unterhaltung","30":"tag-uta","31":"tag-werk"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116510018991294764","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/137319","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=137319"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/137319\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/137320"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=137319"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=137319"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=137319"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}