{"id":137606,"date":"2026-05-03T13:33:13","date_gmt":"2026-05-03T13:33:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/137606\/"},"modified":"2026-05-03T13:33:13","modified_gmt":"2026-05-03T13:33:13","slug":"buckelwal-im-meer-freigelassen-zustand-und-verbleib-vollkommen-unklar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/137606\/","title":{"rendered":"Buckelwal im Meer freigelassen: Zustand und Verbleib vollkommen unklar"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c2774165546=\"\" data-cy=\"preamble\">Der GPS-Sender liefere anders als geplant keine Ortsdaten, sagte Karin Walter-Mommert, eine Geldgeberin der privaten Initiative hinter dem Transport. Damit bliebe unbekannt, ob und in welche Richtung das Tier schwimmt.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Berlin \u2013 Der mehrfach an Ostsee-K\u00fcsten gestrandete Buckelwal wurde am Wochenende ins Meer gesetzt. Wo er sich aufh\u00e4lt, ist unklar: Der GPS-Sender liefere anders als geplant keine Ortsdaten, sagte Karin Walter-Mommert, eine Geldgeberin der privaten Initiative hinter dem Transport. Damit bliebe unbekannt, ob und in welche Richtung das Tier schwimmt.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Es gebe zumindest vom Sender \u00fcbertragene Vitalzeichen, demnach lebe der Wal, meinte Walter-Mommert. Die Informationen lie\u00dfen sich zun\u00e4chst nicht durch unabh\u00e4ngige Quellen verifizieren<\/p>\n<p>\ud83d\udcfd\ufe0f Video | Wal wieder im Meer \u2013 aber bisher keine Senderdaten<\/p>\n<p>Bitte stimmen Sie dem Laden von Drittanbieter-Inhalten zu, um dieses Video von Glomex <a href=\"https:\/\/www.glomex.com\/de\/datenschutzbestimmungen\/datenschutzbestimmungen-fuer-den-glomex-player\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">(Datenschutz)<\/a> ansehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Zustimmen und Abspielen<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Sollte das geschw\u00e4chte Tier ertrinken, w\u00fcrde ein GPS-Sender ohnehin keine Ortsdaten mehr liefern: Solche Sender funken ihren Standort \u00fcblicherweise nur dann, wenn sich das jeweilige Tier an der Wasseroberfl\u00e4che aufh\u00e4lt. Experten von Tierschutzorganisationen hatten die langfristigen \u00dcberlebenschancen des Wals \u00fcbereinstimmend als sehr gering eingesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Kadaver w\u00fcrde nicht hochtreiben<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Im Todesfall w\u00fcrde der Kadaver trotz der beim Verwesen entstehenden Gase wahrscheinlich nicht an die Wasseroberfl\u00e4che hochtreiben, weil der Wasserdruck das in tieferen Gew\u00e4ssern verhindert. Sollte das Tier zuvor wieder in K\u00fcstenn\u00e4he geschwommen sein, k\u00f6nnte es dort angesp\u00fclt werden.<\/p>\n<p>Streit um das Absetzen des Wals<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Beide gro\u00dfen Schiffe des Transport-Konvois \u2013 \u201eFortuna B\u201c und \u201eRobin Hood\u201c \u2013 befanden sich am Sonntag nicht mehr im Skagerrak, wo der Wal tags zuvor etwa 70 Kilometer von Skagen entfernt abgesetzt wurde. Angaben zum Zustand des Tiers zu diesem Zeitpunkt und zum genauen Ablauf der Freisetzung wurden nicht bekannt, auch \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche Bilder oder Videos gab es nicht.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Warum? Das fragen sich seither viele Menschen, die das Drama um den Wal seit Wochen mitverfolgen. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus erkl\u00e4rte in einem Statement beim Livestream-Anbieter News5, mit der Initiative sei vereinbart gewesen, dass ein Videosystem auf der Barge installiert wird, damit beauftragte Tier\u00e4rzte den Wal weiter beobachten k\u00f6nnen \u2013 das sei aber nicht erfolgt.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Mitglieder des Teams der privaten Initiative verwiesen f\u00fcr Angaben zur Freisetzung auf ihre Geldgeber, Walter-Mommert und Mediamarkt-Gr\u00fcnder Walter Gunz, die sich merklich w\u00fctend zeigten: In einem Statement distanzierten sich beide \u201eausdr\u00fccklich von den Geschehnissen und der Art und Weise, welche zur Aussetzung des Wales f\u00fchrten\u201c. Die Initiative sei an der Freisetzung nicht beteiligt gewesen und habe diese auch nicht aktiv begleitet. Vielmehr h\u00e4tten Crewmitglieder der gebuchten Schiffe den Wal abgesetzt.<\/p>\n<p>Abweichende Angaben zum Geschehen<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Vom Team der Initiative war demnach lediglich Jeffrey Foster vom Whale Sanctuary Project in den USA an Bord des Lastkahns, als der Wal ins Wasser kam. Foster, der unter anderem an der gescheiterten Auswilderung des Orcas \u201eKeiko&#8220; (\u201eFree Willy\u201c) beteiligt war, teilte der Deutschen Presse-Agentur mit, seine Teammitglieder seien an dem Morgen nicht noch einmal auf die Barge gelassen worden. Darum habe der Gesundheitszustand des Wals nicht \u2013 wie eigentlich vorgesehen \u2013 noch einmal \u00fcberpr\u00fcft werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Was mit dem zw\u00f6lf Meter langen, stark geschw\u00e4chten Buckelwal konkret gemacht wurde, um ihn von Bord zu bekommen, und wie schwer er wom\u00f6glich verletzt war, blieb unklar. Am Vortag hatte es Aufnahmen gegeben, die den Wal mit einem Seil an der Fluke zeigten \u2013 dass er so herausgezogen werden sollte und tags darauf auch wurde, lie\u00df sich nicht mit unabh\u00e4ngiger Quelle best\u00e4tigen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Ein solches Vorgehen w\u00e4re gegen jeden Sachverstand, sagte der Walforscher und Meeresbiologe Fabian Ritter. \u201eEs ist die Regel Nummer eins bei gestrandeten Walen, sie niemals, wirklich niemals in irgendeiner Weise an der Fluke zu ziehen.\u201c Die Schwanzflosse sei nur \u00fcber Bindegewebe und Muskulatur mit dem Rest des K\u00f6rpers verbunden, daher drohten schnell schwere Verletzungen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die Bereederungsgesellschaft des Begleitschiffs \u201eRobin Hood\u201c teilte in einem Schreiben mit, die Freisetzung sei erfolgreich und in Abstimmung mit Foster erfolgt, unter Ber\u00fccksichtigung insbesondere der Schiffssicherheit und dem Wohl des Wals. Das Tier sei zuvor durch den Seegang wiederholt gegen die W\u00e4nde der Barge gesto\u00dfen. Auch von \u201evielen riskanten Man\u00f6vern\u201c w\u00e4hrend des Transports ist die Rede.<\/p>\n<p>Tier blieb trotz Geschaukel im Lastkahn<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">In der Region hatte es \u00fcber viele Stunden starken Wellengang gegeben, der Wal war im Lastkahn stark hin und her geschaukelt. Obwohl das Absperrnetz am Ende bereits am Freitagnachmittag entfernt wurde, war das Tier in der Barge geblieben, den verf\u00fcgbaren Drohnenbildern zufolge \u00fcberwiegend in einer Ecke liegend. \u201eAuf mich hat das den Eindruck gemacht, als w\u00e4re der Wal nach wie vor so entkr\u00e4ftet, dass er einfach zu starken Reaktionen gar nicht mehr in der Lage war\u201c, erkl\u00e4rte Ritter.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Auf Drohnenbildern des Livestream-Anbieters News5 war am Samstagmorgen kurz ein im Wasser schwimmender Wal zu erkennen \u2013 ob es sich tats\u00e4chlich um das freigesetzte Tier handelte, lie\u00df sich nicht gesichert sagen. Der Buckelwal sei in einer der meistbefahrenen Schiffsrouten Europas ausgesetzt worden, sagte Thilo Maack von der Naturschutzorganisation Greenpeace.<\/p>\n<p>Werden wir sein Schicksal je erfahren?<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der vier bis sechs Jahre alte Walbulle war Anfang M\u00e4rz erstmals in der Ostsee gesehen worden. In den etwa 60 Tagen bis zum Transport lag er rund zwei Drittel der Zeit in Flachwasserzonen, zuletzt vor der Insel Poel. Am Dienstag war er in einen Lastkahn bugsiert worden, der dann an einen Schlepper gekoppelt Richtung Nordsee startete.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die Tierschutzorganisation Whale and Dolphin Conservation (WDC) hatte betont: \u201eVon einer Rettung kann man erst sprechen, wenn sich der Wal zur\u00fcck im Nordatlantik befindet und dort langfristig \u00fcberlebt; sich seine Haut wieder vollst\u00e4ndig erholt hat; er wieder eigenst\u00e4ndig auf Nahrungssuche geht und an Gewicht zunimmt; und seinem nat\u00fcrlichen Verhalten nachgeht.\u201c<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Ohne Ortsdaten des GPS-Senders droht das Schicksal des Wals nun aber ungekl\u00e4rt zu bleiben, wom\u00f6glich f\u00fcr immer. (APA\/dpa)<\/p>\n<p>Mehr zum Thema:<a _ngcontent-tt-com-www-c1704525873=\"\" href=\"https:\/\/www.tt.com\/artikel\/30933084\/buckelwal-konvoi-steuert-wieder-in-richtung-nordsee\" class=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img _ngcontent-tt-com-www-c1926107251=\"\" alt=\"undefined\" style=\"aspect-ratio: 858 \/ 483;\" width=\"858\" height=\"483\" loading=\"lazy\" fetchpriority=\"auto\" decoding=\"auto\" ng-img=\"true\" src=\"https:\/\/processing.tt.com\/image\/assets.tt.com\/im-content\/images\/4f3dcc88-6c75-58a8-ae60-348d9e24cff4?p=eyJyZXNpemUiOnsid2lkdGgiOjg1OCwiaGVpZ2h0Ijo0ODMsImZpdCI6ImNvdmVyIn0sImNyb3AiOnsidHlwZSI6InBlcmNlbnQiLCJsZWZ0IjowLCJ0b3AiOjAuMDc4Nzk5MjQ5NTMwOTU2ODUsIndpZHRoIjoxLCJoZWlnaHQiOjAuODQ0Mjc3NjczNTQ1OTY2M30sImZvcm1hdCI6ImF2aWYifQ%3D%3D\"\/><\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c2208540303=\"\" class=\"\">Jeder Kilometer z\u00e4hlt<\/p>\n<p>Buckelwal-Konvoi steuert wieder in Richtung Nordsee<\/a><a _ngcontent-tt-com-www-c1704525873=\"\" href=\"https:\/\/www.tt.com\/artikel\/30933122\/buckelwal-wieder-im-meer-aber-bisher-keine-senderdaten\" class=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img _ngcontent-tt-com-www-c1926107251=\"\" alt=\"undefined\" style=\"aspect-ratio: 858 \/ 483;\" width=\"858\" height=\"483\" loading=\"lazy\" fetchpriority=\"auto\" decoding=\"auto\" ng-img=\"true\" src=\"https:\/\/processing.tt.com\/image\/assets.tt.com\/im-content\/images\/2c75fd39-721b-5a7b-b1a1-c01ef1e6a6a4?p=eyJyZXNpemUiOnsid2lkdGgiOjg1OCwiaGVpZ2h0Ijo0ODMsImZpdCI6ImNvdmVyIn0sImNyb3AiOnsidHlwZSI6InBlcmNlbnQiLCJsZWZ0IjowLCJ0b3AiOjAuMDc1MDQ2OTA0MzE1MTk3LCJ3aWR0aCI6MSwiaGVpZ2h0IjowLjg0NDI3NzY3MzU0NTk2NjN9LCJmb3JtYXQiOiJhdmlmIn0%3D\"\/><\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c2208540303=\"\" class=\"\">Zustand unklar<\/p>\n<p>Buckelwal wieder im Meer, aber bisher keine Senderdaten<\/a><a _ngcontent-tt-com-www-c1704525873=\"\" href=\"https:\/\/www.tt.com\/artikel\/30932993\/rettungsaktion-fuer-buckelwal-laeuft-transportboot-mit-tier-jetzt-vor-daenemark\" class=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img _ngcontent-tt-com-www-c1926107251=\"\" alt=\"undefined\" style=\"aspect-ratio: 858 \/ 483;\" width=\"858\" height=\"483\" loading=\"lazy\" fetchpriority=\"auto\" decoding=\"auto\" ng-img=\"true\" src=\"https:\/\/processing.tt.com\/image\/assets.tt.com\/im-content\/images\/2c75fd39-721b-5a7b-b1a1-c01ef1e6a6a4?p=eyJyZXNpemUiOnsid2lkdGgiOjg1OCwiaGVpZ2h0Ijo0ODMsImZpdCI6ImNvdmVyIn0sImNyb3AiOnsidHlwZSI6InBlcmNlbnQiLCJsZWZ0IjowLCJ0b3AiOjAuMTM4ODM2NzcyOTgzMTE0NDUsIndpZHRoIjoxLCJoZWlnaHQiOjAuODQ0Mjc3NjczNTQ1OTY2M30sImZvcm1hdCI6ImF2aWYifQ%3D%3D\"\/><\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c2208540303=\"\" class=\"\">Aktion l\u00e4uft weiter<\/p>\n<p>Rettungsaktion f\u00fcr Buckelwal l\u00e4uft: Transportboot mit Tier jetzt vor D\u00e4nemark<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der GPS-Sender liefere anders als geplant keine Ortsdaten, sagte Karin Walter-Mommert, eine Geldgeberin der privaten Initiative hinter dem&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":137607,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[28280,45981,40,5317,41,39,29343,66,65,64],"class_list":{"0":"post-137606","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-buckelwal","9":"tag-gps-sender","10":"tag-nachrichten","11":"tag-natur","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-walrettung","15":"tag-welt","16":"tag-world","17":"tag-world-news"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116510903771363628","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/137606","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=137606"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/137606\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/137607"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=137606"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=137606"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=137606"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}