{"id":13772,"date":"2026-02-26T04:50:09","date_gmt":"2026-02-26T04:50:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/13772\/"},"modified":"2026-02-26T04:50:09","modified_gmt":"2026-02-26T04:50:09","slug":"soll-man-hier-lachen-oder-weinen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/13772\/","title":{"rendered":"Soll man hier lachen oder weinen?"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspCCnp tspCCnq\">Die Berlinale ist zwar vorbei, doch an cineastischem Nachschub fehlt es nicht. Diese Woche mit besonders hochkar\u00e4tiger Besetzung: In \u201eMarty Supreme\u201c sehen wir neben Timoth\u00e9e Chalamet, der am Ping-Pongtisch zu Hochleistungen aufl\u00e4uft, eine von Gwyneth Paltrow wunderbar verk\u00f6rperte Theaterdiva. Auch <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/tyler-the-creator-folk-bitch-trio-paul-weller-gina-birch-die-alben-der-woche-im-soundcheck-14075381.html?icid=in-text-link_15289789\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Tyler, The Creator<\/a> hat seinen Autritt. <\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">Jim Jarmusch zeichnet in \u201eFather Mother Sister Brother\u201c nuancierte Familien-Portraits, ebenfalls mit Top-Besetzung. Zu sehen sind Adam Driver, Cate Blanchett und ein herrlich irrer Tom Waits.<\/p>\n<p> 1  Marty Supreme <\/p>\n<p class=\"tspAEf2\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. Sie k\u00f6nnen sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. <\/p>\n<p> Externen Inhalt anzeigen <\/p>\n<p class=\"tspAEf8\"> Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden.  Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">G\u00e4be es bei den 98. Academy Awards am 15. M\u00e4rz einen Oscar f\u00fcr die \u201ebeste sportliche Leistung eines Schauspielers\u201c, dann w\u00e4re Timoth\u00e9e Chalamet die begehrte Auszeichnung wohl nicht zu nehmen. <\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">F\u00fcr Josh Safdies \u00fcberdrehte Tragikom\u00f6die \u201eMarty Supreme\u201c hat er sich mit grenzenlosem Einsatz in die Rolle eines Weltklasse-Tischtennisspielers der F\u00fcnfzigerjahre hineingesteigert. Er liefert sich spektakul\u00e4re Ballwechsel mit Gegnern, die von heutigen Topspielern verk\u00f6rpert werden \u2013 darunter <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/timo-boll-in-marty-supreme-muskelkater-am-set--timo-boll-erzahlt-vom-dreh-mit-chalamet-15277202.html?icid=in-text-link_15289789\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">die deutsche Tischtennis-Legende Timo Boll<\/a>. <\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">Obwohl die fiktive Hauptfigur ein reales Vorbild, <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/sport\/das-war-der-echte-marty-supreme-charmanter-schwindler-mit-sendungsbewusstein-15286087.html?icid=in-text-link_15289789\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">den 2012 verstorbenen Marty Reisman<\/a>, hat und das Thema Tischtennis in den F\u00fcnfzigern mit faszinierender Detailtreue auf die Leinwand gebracht wird, ist \u201eMarty Supreme\u201c alles andere als ein weiteres dr\u00f6ges Biopic. <\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">Chalamets Marty hat sich zwar mit Leib und Seele dem Tischtennis verschrieben, aber da ist noch viel mehr. Als Sohn einer alleinerziehenden Alkoholikerin in schwierigsten New Yorker Verh\u00e4ltnissen aufgewachsen, wird sein Streben nach sportlichen Triumphen zum existenziellen Kampf gegen universelle Widerst\u00e4nde \u2013 die er nicht selten durch \u00dcberheblichkeit und R\u00fccksichtslosigkeit selbst verursacht. <\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">Martys Jonglieren mit diversen hochtrabenden Pl\u00e4nen, seine kleinkriminellen, oft t\u00f6lpelhaften Versuche, an Geld zu kommen, das er f\u00fcr Ausr\u00fcstung, Hotelsuiten oder Startgeb\u00fchren braucht (aber nicht, um seine schwangere Geliebte zu unterst\u00fctzen), seine Anbiederung bei den Reichen und M\u00e4chtigen, machen die Filmfigur zum Getriebenen, zum Hustler. <\/p>\n<p>Weekender: Unsere Tipps f\u00fcr Ihr Wochenende<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/1772081408_639_disko-3.png\" alt=\"\" class=\"tspC2ho\"\/><\/p>\n<p class=\"tspC2p7\"> Zu viel Kultur, zu wenig Zeit? Unser \u201eWeekender\u201c-Newsletter sortiert Berlins Highlights f\u00fcr Ihr Wochenende \u2013 pers\u00f6nlich kuratiert, kostenlos im Postfach. <\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">Josh Safdie verdichet einen Malstrom aus Drama, Spannung, Humor, Slapstick und sportlichen Kabinettst\u00fcckchen zum Kinofeuerwerk, dessen Tempo zweieinhalb Stunden wie im Flug vergehen l\u00e4sst. <\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">Nat\u00fcrlich wird \u201eMarty Supreme\u201c auch dank der fantastischen Besetzung zum Triumph. Doch der Star dieses Films hei\u00dft Timoth\u00e9e Chalamet. Wir m\u00fcssen ihn nicht m\u00f6gen. Aber was er \u2013 f\u00fcr sich, f\u00fcr uns \u2013 dabei leistet, ist jeden Oscar wert. (J\u00f6rg Wunder)<\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">USA 2025, 149 Min., R: Josh Safdie, D: Timoth\u00e9e Chalamet, Gwyneth Paltrow, Odessa A\u2019zion<\/p>\n<p> 2  EPiC: Elvis Presley in Concert <\/p>\n<p class=\"tspAEf2\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. Sie k\u00f6nnen sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. <\/p>\n<p> Externen Inhalt anzeigen <\/p>\n<p class=\"tspAEf8\"> Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden.  Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">Ein paar Sekunden verharrt der S\u00e4nger backstage, ein letzter Moment der Kontemplation. Er tr\u00e4gt ein groteskes Glitzerkost\u00fcm, sein rechter Fu\u00df vibriert nerv\u00f6s. Dann weichen die dramatischen Bl\u00e4sers\u00e4tze von Richard Strauss\u2019 Sonnenaufgangssinfonie \u201eAlso sprach Zarathustra\u201c einem zirkushaften Paukenwirbel. Und der K\u00f6nig tritt durch den Vorhang, hinaus ins Scheinwerferlicht. <\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">Schmachtend singt er den Erl\u00f6sungsgospel \u201eGlory, Glory, Hallelujah\u201c. Welterschaffung und Gottesdienst: Darunter tut es Elvis Presley nicht bei dieser Greatest Show on Earth. <\/p>\n<p>Queerspiegel: Der Newsletter f\u00fcr das queere Berlin<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/1772081409_857_queerspiegel-icon.png\" alt=\"\" class=\"tspC2ho\"\/><\/p>\n<p class=\"tspC2p7\"> Die Queerspiegel-Redaktion informiert Euch \u00fcber die wichtigsten LGBTI-Ereignisse, Menschen, Termine aus Politik, Kultur und Sport. <\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">Baz Luhrmann konzentriert sich auf die mehr als 1100 Konzerte, die der einstige Rockabilly-Rebell von 1969 bis zu seinem Tod 1977 in Las Vegas gegeben hat. Grundlage daf\u00fcr waren 68 Kisten voller Konzertmitschnitte, die der australische Regisseur bei Recherchen f\u00fcr sein Biopic \u201eElvis\u201c (2022) im Warner-Filmarchiv entdeckte. <\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">Die Showbiz-Akkordarbeit ertrug der Superstar nur mithilfe von Alkohol, Tabletten und zu vielen Bananen-Erdnussbutter-Sandwiches. Die schwarzen Cadillacs, in denen er sich zum B\u00fchneneingang fahren lie\u00df, \u00e4hnelten S\u00e4rgen. (Christian Schr\u00f6der)<\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">USA\/AUS 2025, 97 Min., R: Baz Luhrmann<\/p>\n<p> 3  Father Mother Sister Brother <\/p>\n<p class=\"tspAEf2\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. Sie k\u00f6nnen sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. <\/p>\n<p> Externen Inhalt anzeigen <\/p>\n<p class=\"tspAEf8\"> Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden.  Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">Lakonisch sein, das kann er. Jim Jarmusch, seit den Achtzigern als coolster der US-Indie-Regisseure unterwegs, erz\u00e4hlt in drei Episoden von Familienbanden. <\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">Bruder und Schwester besuchen ihren Vater im Waldhaus an der Ostk\u00fcste der USA, zwei Schwestern ihre Mutter in Dublin, und ein Zwillingspaar nimmt Abschied von der Wohnung der verstorbenen Eltern in Paris. <\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">Das All-Star-Ensemble, darunter Tom Waits, Adam Driver, Cate Blanchett, Vicky Krieps und Charlotte Rampling, zeichnet Miniaturen der Sprachlosigkeit zwischen den Generationen. Alle Charaktere vollf\u00fchren Verlegenheitsvolten, die zum Lachen oder Weinen sind. <\/p>\n<p>Tagesspiegel Checkpoint: Berlins beliebtester Newsletter<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/1772081409_93_cp-icon.png\" alt=\"\" class=\"tspC2ho\"\/><\/p>\n<p class=\"tspC2p7\"> Der schnellste Berlin-\u00dcberblick von Montag bis Samstag. <\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">Verschiedene Running Gags, etwa die in jeder Episode auftauchenden Skater, halten die inszenatorische Finger\u00fcbung genauso zusammen wie der zur\u00fcckgenommen beobachtende Erz\u00e4hlfluss. <\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">Formal trennt maltr\u00e4tiertes Filmmaterial, auf dem man nur meditatives Farbgeflacker erkennt, die mal schr\u00e4gen, mal melancholischen Episoden. In Venedig bekam Jim Jarmusch <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/jim-jarmusch-gewinnt-goldenen-lowen-in-venedig-14287841.html?icid=in-text-link_15289789\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">den Goldenen L\u00f6wen daf\u00fcr<\/a>. (Gunda Bartels)<\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">Eine ausf\u00fchrliche Rezension k\u00f6nnen Sie <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/jim-jarmuschs-father-mother-sister-brother-die-zwischenraume-des-lebens-15287873.html?icid=in-text-link_15289789\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">hier<\/a> lesen.<\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">USA\/F\/I\/D\/IR 2025, 111 Min., R: Jim Jarmusch, D: Cate Blanchett, Tom Waits, Adam Driver, Mayim Bialik, Charlotte Rampling, Vicky Krieps<\/p>\n<p> 4  Ein fast perfekter Antrag <\/p>\n<p class=\"tspAEf2\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. Sie k\u00f6nnen sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. <\/p>\n<p> Externen Inhalt anzeigen <\/p>\n<p class=\"tspAEf8\"> Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden.  Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">Angesichts der demografischen Lage ist es eine ebenso r\u00fchmliche wie gesch\u00e4ftst\u00fcchtige Idee, das Genre der romantischen Kom\u00f6die f\u00fcr die Generation 65plus zu \u00f6ffnen. <\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">Hierf\u00fcr hat Regisseur Marc Rothemund zwei prominente, deutsche Boomer-Stars unter Vertrag genommen. Heiner Lauterbach spielt, wie schon so oft, den pedantischen Grantler. Iris Berben gibt \u2013 ebenfalls nicht zum ersten Mal \u2013 die junggebliebene, emanzipierte Frau. <\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">Vor 40 Jahren hat Walter ihr einen misslungenen Heiratsantrag und Alice mit ihm Schluss gemacht. Als sie sich zuf\u00e4llig wieder treffen, entgleisen ihr die Gesichtsz\u00fcge, w\u00e4hrend in ihm romantische Gef\u00fchle reaktiviert werden. Aber auch ihre sehr deutliche Ablehnung kann ihn nicht aufhalten. <\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">Als Gasth\u00f6rer sitzt Walter wenig sp\u00e4ter in ihrem Uni-Seminar, wo er nicht nur sein aufrichtiges Interesse an der Angebeteten beweisen, sondern sich auch mit den woken Anspr\u00fcchen der jungen Studierenden auseinandersetzen muss. <\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">\u00c4u\u00dferst einfallslos wird dieser Generationskonflikt f\u00fcr ein paar m\u00fcde Lacher auf die g\u00e4ngigen Klischees reduziert, w\u00e4hrend die Late-Love-Story keinerlei Sehnsucht nach dem obligatorischen Happy End generieren kann. (Martin Schwickert)<\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">D 2025, 105 Min., R: Marc Rothemund, D: Heiner Lauterbach, Iris Berben<\/p>\n<p> 5  Crocodile Tears <\/p>\n<p class=\"tspAEf2\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. Sie k\u00f6nnen sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. <\/p>\n<p> Externen Inhalt anzeigen <\/p>\n<p class=\"tspAEf8\"> Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden.  Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">Nicht mal sich in Ruhe einen runterholen kann Johan. Dann ruft schon wieder seine Mutter. Nachts schlafen sie im selben Bett. Wieder keine Privatsph\u00e4re. <\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">Seit 20 Jahren besteht Johans Alltag darin, die Krokodilfarm in West-Java zu schrubben, die er mit seiner dominanten Mutter f\u00fchrt, und den Alligatoren H\u00fchner zum Fra\u00df vorzuwerfen. Viel ist hier nicht los, es hei\u00dft, es w\u00fcrde spuken. Und man munkelt, Johans Mutter h\u00e4tte seinen Vater an die Krokodile verf\u00fcttert. <\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">In der Stadt begegnet Johan der attraktiven Arumi, die als Waise aufwuchs. Sie und der vaterlose Johan sind auf ihrer Suche nach Familie und Normalit\u00e4t magisch voneinander angezogen. Als Arumi schwanger wird, begehrt Johan zum ersten Mal gegen seine Mutter auf. <\/p>\n<p class=\"tspAEf2\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. Sie k\u00f6nnen sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. <\/p>\n<p> Externen Inhalt anzeigen <\/p>\n<p class=\"tspAEf8\"> Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden.  Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">Arumi zieht ein, und eine f\u00fcr die Zuschauer spannende Zeit des Belauerns, Z\u00e4hnefletschens und der Attacken beginnt, bis Regisseur Tumpal Tampubolon eine Aufl\u00f6sung im Stil des magischen Realismus versucht. Schlie\u00dflich gelten Krokodile in Indonesien als heilig und als Verk\u00f6rperung der Ahnen. (Ingolf Patz)<\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">IND\/SIN\/F\/D 2024, 98 Min., R: Tumpal Tampubolon, D: Marissa Anita, Yusyf Mahardika, Zulfa Maharani<\/p>\n<p> 6  Night Stage <\/p>\n<p class=\"tspAEf2\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. Sie k\u00f6nnen sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. <\/p>\n<p> Externen Inhalt anzeigen <\/p>\n<p class=\"tspAEf8\"> Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden.  Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">Der Schauspieler Matias (Gabriel Faryas, links) und der Politiker Rafael (Cirillo Luna) lernen sich \u00fcber eine App kennen und beginnen im brasilianischen Porto Alegre eine leidenschaftliche Aff\u00e4re. <\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">Das bedeutet allerdings ein Risiko f\u00fcr ihre Karrieren, denn Matias hat gerade eine Hauptrolle als Frauenschwarm in einer gro\u00dfen Serienproduktion \u00fcbernommen, und Rafael stellt sich als B\u00fcrgermeisterkandidat zur Wahl. <\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">F\u00fcr offen gelebte Homosexualit\u00e4t scheint es in solchen Positionen noch keinen Platz zu geben. Die Vorliebe der beiden f\u00fcr versteckten Sex in der \u00d6ffentlichkeit macht die Situation zus\u00e4tzlich brisant. <\/p>\n<p>Mehr zum Thema<a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/hitlers-schlimmster-albtraum-timothee-chalamet-als-judischer-tischtennisstar-marty-mauser-15282543.html?icid=topic-list_15289789___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" data-hydrate-fingerprint=\"09740a54944caac75fd2c0c63fd5c5df\" 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wie eine schwule Brian-de-Palma-Vision. Dass sich Matias und Rafael in ihrer Lust letztlich nicht unterkriegen lassen, ist ein starkes Empowerment-Zeichen. (Nadine Lange)<\/p>\n<p class=\"tspCCnp\">BR 2025, 119 Min., R: Filipe Matzembacher, Marcio Reolon, D: Gabriel Faryas, Cirillo Luna, Henrique Barreira<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Berlinale ist zwar vorbei, doch an cineastischem Nachschub fehlt es nicht. 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