{"id":137837,"date":"2026-05-03T16:24:07","date_gmt":"2026-05-03T16:24:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/137837\/"},"modified":"2026-05-03T16:24:07","modified_gmt":"2026-05-03T16:24:07","slug":"nanozyme-gegen-hirntumore-ostschweiz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/137837\/","title":{"rendered":"Nanozyme gegen Hirntumore | Ostschweiz"},"content":{"rendered":"<p>Unter den b\u00f6sartigen Gehirntumoren ist das sogenannte Astrozytom besonders h\u00e4ufig und ebenso gef\u00e4hrlich: Die aggressiv wachsende Geschwulst operativ zu entfernen, kann schwierig sein, da die Zellen invasiv in die gesunde Umgebung einwachsen. Zudem kehrt die Krebserkrankung nach der Therapie in sieben von zehn F\u00e4llen zur\u00fcck, und die Prognose ist dementsprechend ung\u00fcnstig. Die F\u00fcnf-Jahres-\u00dcberlebensrate liegt denn auch lediglich bei f\u00fcnf Prozent.<\/p>\n<p>Nun will ein Team der Empa und dem Spitalverbund \u00abHOCH Health Ostschweiz\u00bb in St. Gallen unter Leitung der Neurochirurgin Isabel Hostettler die Heilungschancen der Tumorerkrankung mit einem neuartigen und sanfteren Therapieansatz auf der Basis von sogenannten Nanozymen verbessern. Das Projekt kann dank der grossz\u00fcgigen Unterst\u00fctzung der Hedy Glor-Meyer Stiftung, der \u00abSwiss Cancer Foundation\u00bb sowie vier weiterer Stiftungen durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Die Blut-Hirn-Schranke umgehen<\/p>\n<p>Derzeit werden Operationen, Bestrahlung und Chemotherapie kombiniert, um Astrozytome zu behandeln. Gerade f\u00fcr die Therapie mit Medikamenten stellt der Ort des Tumors \u2013 das Gehirn \u2013 aber ein Problem dar. Denn der k\u00f6rpereigene Schutz, die Blut-Hirn-Schranke, die das Organ vor sch\u00e4dlichen Einfl\u00fcssen aus dem Blutkreislauf sch\u00fctzt, verhindert gleichzeitig das Eindringen bestimmter Medikamente.<\/p>\n<p>Empa-Forscher Giacomo Reina und sein Team vom \u00abNanomaterials in Health\u00bb Labor in St. Gallen wollen diese Barriere nun mit einem trickreichen Ansatz umgehen: Sie entwickeln biovertr\u00e4gliche Nanomaterialien, die als Nanomedikamente wirken und direkt vor Ort w\u00e4hrend einer Tumoroperation im Gehirn eingesetzt werden sollen. \u00abDa Krebszellen einen besonders aktiven Stoffwechsel haben, reichern sich die Wirkstoffe spezifisch im Tumorgewebe an\u00bb, so Reina. Ein weiterer Vorteil: F\u00fcr eine besonders pr\u00e4zise Wirkung k\u00f6nnen die Nanozyme mit Nah-Infrarotlicht aktiviert werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Unter den b\u00f6sartigen Gehirntumoren ist das sogenannte Astrozytom besonders h\u00e4ufig und ebenso gef\u00e4hrlich: Die aggressiv wachsende Geschwulst operativ&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":136976,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[23364,59,46,42,46046,46047,124,123,501,23363,46048,41,44,46049,46050,11788,46045,46043,46051,46044,109,46052,46053,46055,46054,46056],"class_list":{"0":"post-137837","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gesundheit","8":"tag-agenda","9":"tag-aktuell","10":"tag-at","11":"tag-austria","12":"tag-bad-ragaz","13":"tag-flums","14":"tag-gesundheit","15":"tag-health","16":"tag-lokal","17":"tag-lokale-nachrichten","18":"tag-mels","19":"tag-news","20":"tag-oesterreich","21":"tag-pfaefers","22":"tag-quarten","23":"tag-region","24":"tag-sardona","25":"tag-sardona24","26":"tag-sargans","27":"tag-sarganserland","28":"tag-sport","29":"tag-vilers-wangs","30":"tag-vilters","31":"tag-walenstadt","32":"tag-wangs","33":"tag-wartau"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116511576211298408","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/137837","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=137837"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/137837\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/136976"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=137837"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=137837"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=137837"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}