{"id":139289,"date":"2026-05-04T12:58:13","date_gmt":"2026-05-04T12:58:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/139289\/"},"modified":"2026-05-04T12:58:13","modified_gmt":"2026-05-04T12:58:13","slug":"hantavirus-nager-und-staub-sind-das-problem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/139289\/","title":{"rendered":"Hantavirus: Nager und Staub sind das Problem"},"content":{"rendered":"<p id=\"absatz1\" class=\"em_text\">Hantaviren sind weltweit verbreitet, \u00dcbertr\u00e4ger sind Nagetiere. Entsprechend kann man nach Angaben des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) \u00fcberall dort auf das Virus treffen, wo sich M\u00e4use, Ratten und Co. herumtreiben. Und es ist kein direkter Kontakt mit den Tieren n\u00f6tig, die Viren stecken n\u00e4mlich auch in den Ausscheidungen infizierter Nager.<\/p>\n<p id=\"absatz2\" class=\"em_text\">Menschen k\u00f6nnen sich etwa infizieren, wenn mit Kot kontaminierter Staub aufgewirbelt und eingeatmet wird. Eine \u00dcbertragung von Mensch zu Mensch findet laut FLI wahrscheinlich nicht statt. Die Infektionsgefahr ist in den Monaten Mai bis September am h\u00f6chsten. Etwa bei:<\/p>\n<p>Arbeiten in der Forstwirtschaft oder auf dem Bau.<br \/>\nReinigung von Scheunen, Schuppen, St\u00e4llen oder von Nagern befallenen H\u00e4usern.<br \/>\nAktivit\u00e4ten im Freien, die zum Kontakt mit Nagern und deren Ausscheidungen f\u00fchren k\u00f6nnen. Also Gartenarbeit, Holzhacken, Jagen, Joggen oder Zelten.<br \/>\nGenerell bei Aufenthalt in Gebieten mit hohem Nagerbestand. Es k\u00f6nnte also auch der M\u00fclltonnenplatz im Hinterhof in der Gro\u00dfstadt sein.<\/p>\n<p>Wie man sich vor einer Infektion sch\u00fctzen kann<\/p>\n<p class=\"em_text\">Wo keine Nager, da vermutlich keine Gefahr f\u00fcr Hantaviren: Deswegen ist der beste Schutz Pr\u00e4vention. Also, indem man M\u00e4use und Ratten erst gar nicht in seine N\u00e4he l\u00e4sst. Und das geht mit Ordnung, Vorratsbeh\u00e4ltern und Kontrolle, so das FLI. Konkret bedeutet das:<\/p>\n<p>Lebensmittel und Tierfutter unzug\u00e4nglich aufbewahren und \u00fcber Nacht nicht frei stehen lassen.<br \/>\nKeine Essensreste auf dem Hauskompost entsorgen<br \/>\nVerschlie\u00dfbare M\u00fclleimer verwenden.<br \/>\nM\u00f6gliche Eindringstellen am Haus abdichten, etwa mit Stahlwolle oder Beton.<br \/>\nM\u00f6gliche Unterschl\u00fcpfe wie Sperrm\u00fcllhaufen, Altreifen oder generell M\u00fcllhaufen beseitigen.<br \/>\nErkannten Sch\u00e4dlingsbefall z\u00fcgig bek\u00e4mpfen oder bek\u00e4mpfen lassen.<\/p>\n<p>Tote Nager sicher entfernen und danach gut putzen<\/p>\n<p class=\"em_text\">Aufgefundene tote M\u00e4use und Ratten sowie deren Hinterlassenschaften m\u00fcssen sicher entfernt werden. Anschlie\u00dfend muss man gut reinigen. Damit man nicht unabsichtlich das Hantavirus verbreitet, hat das FLI noch diese Hinweise:<\/p>\n<p>Gummihandschuhe tragen und bei Staubentwicklung zus\u00e4tzlich einen eng anliegenden Mund-Nasenschutz. Empfohlen wird eine FFP3-Maske.<br \/>\nBefallene R\u00e4ume vor der Reinigung gut l\u00fcften. Mindestens 30 Minuten lang alle Fenster und T\u00fcren \u00f6ffnen.<br \/>\nWerden M\u00e4usenester oder M\u00e4usekot entfernt, sollte kein Staub aufgewirbelt werden. Deswegen sind auch Staubsauger tabu, da sie mit ihrer Abluft die Viren weiter verteilen k\u00f6nnten.<br \/>\nStattdessen M\u00e4usegelege und Kot erst gro\u00dfz\u00fcgig mit Reinigungsmittel einspr\u00fchen, das bindet die Staubentwicklung.<br \/>\nKadaver in Plastikt\u00fcten \u00fcber den Hausm\u00fcll entsorgen.<br \/>\nFallen und Werkzeuge anschlie\u00dfend gut reinigen und sich selbst gr\u00fcndlich duschen, inklusive Haarw\u00e4sche.<\/p>\n<p>Wie sich eine Infektion \u00e4u\u00dfert<\/p>\n<p class=\"em_text\">Laut FLI verl\u00e4uft die Virusinfektion h\u00e4ufig ohne Symptome oder so leicht, dass sie Betroffenen nicht auff\u00e4llt. Der Schweregrad des Verlaufs h\u00e4nge auch von der Art des Hantavirus ab.<\/p>\n<p id=\"absatz8\" class=\"em_text\">Mitteleurop\u00e4ische Hantavirus-Arten verursachen demnach grippe\u00e4hnliche Infektionen, mit \u00fcber drei bis vier Tage anhaltendem hohen Fieber sowie Kopf-, Bauch- und R\u00fcckenschmerzen. In einer n\u00e4chsten Krankheitsphase k\u00f6nnen dem Institut zufolge Blutdruckabfall und Nierenfunktionsst\u00f6rungen auftreten. Bei Verdacht auf eine Infektion sollte man unbedingt zum Arzt gehen.<\/p>\n<p id=\"absatz9\" class=\"em_text\">Auf einem kleinen Kreuzfahrtschiff im Atlantik sind laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) drei Menschen mutma\u00dflich nach einer Infektion mit dem Hantavirus gestorben. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hantaviren sind weltweit verbreitet, \u00dcbertr\u00e4ger sind Nagetiere. 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