{"id":139921,"date":"2026-05-04T19:26:08","date_gmt":"2026-05-04T19:26:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/139921\/"},"modified":"2026-05-04T19:26:08","modified_gmt":"2026-05-04T19:26:08","slug":"experte-carlo-masala-bei-ntv-im-huehnchenspiel-mit-iran-steht-trump-nicht-gut-da","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/139921\/","title":{"rendered":"Experte Carlo Masala bei ntv: Im &#8222;H\u00fchnchenspiel&#8220; mit Iran steht Trump nicht gut da"},"content":{"rendered":"<p>Experte Carlo Masala bei ntvIm &#8222;H\u00fchnchenspiel&#8220; mit Iran steht Trump nicht gut da <\/p>\n<p>04.05.2026, 15:34 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(05:16 min)<\/p>\n<p>TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Im Ringen zwischen den USA und Iran sieht Bundeswehr-Experte Carlo Masala strukturelle Vorteile f\u00fcr den Iran. Welche der beiden Seiten aber zuerst dem \u00f6konomischen Druck der Seehandelsblockaden nachgibt, sei offen. Ein erneuter Angriff auf Iran sei f\u00fcr die USA aber &#8222;schwieriger&#8220; geworden.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Im Ringen zwischen der US-Regierung unter Donald Trump und der iranischen F\u00fchrung wagt Milit\u00e4rexperte Carlo Masala zwar keine Prognose zum weiteren Verlauf, sieht aber die USA dennoch im Nachteil. &#8222;Wer schert als Erster aus diesem Konfrontationskurs aus?&#8220;, umschreibt der Politikwissenschaftler der Bundeswehr-Universit\u00e4t M\u00fcnchen im Gespr\u00e4ch mit ntv das Geschehen. &#8222;Und das k\u00f6nnen wir nicht beantworten, auf wen der Druck als Erstes so gro\u00df sein wird, dass er seine Position ver\u00e4ndert.&#8220; Dem Iran bescheinigte Masala ein gewisses &#8222;Potenzial&#8220; zum Durchhalten.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Entweder wird der Iran so gro\u00dfe \u00f6konomische Probleme bekommen, dass er einknickt. Oder aber die Weltwirtschaft wird so in die Knie gehen, dass andere Staaten auf die USA Druck aus\u00fcben werden, (&#8230;) ihre Position zu ver\u00e4ndern&#8220;, sagte Masala. Das sei ein &#8222;H\u00fchnchenspiel&#8220; (&#8222;game of chicken&#8220;). &#8222;Wir wissen, dass autorit\u00e4re Staaten, diktatorische Staaten ja wesentlich mehr M\u00f6glichkeiten haben, solche wirtschaftlichen Engp\u00e4sse auf die Bev\u00f6lkerung abzuw\u00e4lzen als demokratische Staaten&#8220;, sagte Masala \u00fcber die wirtschaftlichen Auswirkungen der doppelten Schifffahrtsblockade in der Stra\u00dfe von Hormus. &#8222;Von daher denke ich, dass der Iran sicherlich noch ein bisschen Potenzial hat.&#8220; Der Iran l\u00e4sst derzeit keine Schiffe die Stra\u00dfe von Hormus passieren, die Rohstoffe wie \u00d6l oder Edelgase aus den Golfstaaten transportieren. Die USA blockieren ihrerseits den Seehandel mit dem Iran.<\/p>\n<p>&#8222;Das erzeugt dann Chaos&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Einen Hinweis darauf, dass Trump \u00f6konomischen Druck sp\u00fcrt, sieht Masala in dessen neuester Ank\u00fcndigung eines &#8222;Geleits&#8220; durch die Stra\u00dfe von Hormus. &#8222;Die Ank\u00fcndigung, Schiffe zu eskortieren, ist sicherlich zur Beruhigung der M\u00e4rkte gewesen, damit heute die B\u00f6rsen positiver aufmachen, als das in der Vergangenheit der Fall war&#8220;, sagte Masala. Die von Washington behauptete Zustimmung Teherans aber habe es nicht gegeben. &#8222;Wie so oft war der Iran da nicht eingebunden und hat dann halt sehr klargemacht, dass es mit ihm so nicht zu machen ist. Das erzeugt dann Chaos&#8220;, so Masala. Kurz nach dem Interview zwischen Masala und ntv meldete der Iran, er habe eine US-Fregatte mit zwei Raketen beschossen, weil diese in die Stra\u00dfe von Hormus habe eindringen wollen. Die USA dementierten einen iranischen Treffer.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Neben der Frage der \u00f6konomischen Leidensf\u00e4higkeit sieht Masala den US-Pr\u00e4sidenten mit einem weiteren Problem konfrontiert: seine vom Iran weitgehend ausgesessenen Drohungen. &#8222;Die Gefahr besteht nat\u00fcrlich, dass, wenn dieses Spiel &#8218;Trump droht dem Iran, Iran macht es nicht&#8216; noch l\u00e4nger so weitergeht, dass Trump dann irgendwann mal in dieser Falle hockt, dass er was tun muss, um seine eigene Glaubw\u00fcrdigkeit wieder herzustellen&#8220;, sagte Masala. Zugleich zeige das Geschehen der letzten Wochen, &#8222;dass Trump keine erneute Eskalation will&#8220;.<\/p>\n<p>Irans Gegenangriffe hatten Folgen<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Zwar h\u00e4tten die USA keine Angst vor einer erneuten Eskalation. Dennoch f\u00e4nde ein erneuter, offen ausgetragener Krieg unter ver\u00e4nderten Vorzeichen statt. Die Iraner h\u00e4tten &#8222;wichtige Radare in der Region zerst\u00f6rt&#8220; &#8211; mit Hilfe pr\u00e4ziser Satellitendaten, die der Iran &#8222;aller Wahrscheinlichkeit nach&#8220; aus Russland oder China erhalten habe. In der Folge sei f\u00fcr die US-Armee &#8222;die Operationsf\u00fchrung im Mittleren und Nahen Osten erschwert&#8220;, so Masala. So sei etwa die Luftbetankungsf\u00e4higkeit der US-Luftwaffe eingeschr\u00e4nkt. Eine Wiederaufnahme der US-Angriffe auf den Iran sei deshalb &#8222;nicht unm\u00f6glich, aber schwieriger&#8220;.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Eine strukturell geringere \u00f6konomische Leidensf\u00e4higkeit, Trumps bislang leere Drohungen und folgenreiche milit\u00e4rische Sch\u00e4den durch den Iran: Diese drei Punkte z\u00e4hlt Masala als nachteilig f\u00fcr die USA auf. Auch die wesentlichen Kriegsziele, die Trump zu Beginn genannt hatte, seien unerreicht. Zwar sei das &#8222;milit\u00e4rische Potenzial des Iran erheblich geschw\u00e4cht&#8220;, sagte Masala. Der Krieg habe aber &#8222;weder die Voraussetzungen f\u00fcr einen internen regime change geschaffen, noch das Nuklearprogramm vollst\u00e4ndig beseitigt, noch die ballistische Raketenproduktion auf Null zur\u00fcckgesetzt&#8220;. Es stelle sich die Frage &#8222;Was hat dieser Milit\u00e4reinsatz gebracht, au\u00dfer dass jetzt Asien und Europa massiv von der Blockade der Stra\u00dfe von Hormus betroffen sind?&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, shu\/tbi<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Experte Carlo Masala bei ntvIm &#8222;H\u00fchnchenspiel&#8220; mit Iran steht Trump nicht gut da 04.05.2026, 15:34 Uhr Artikel anh\u00f6ren(05:16&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":139922,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[575,1010,40,41,269,39,10200,439,66,65,64],"class_list":{"0":"post-139921","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-donald-trump","9":"tag-iran","10":"tag-nachrichten","11":"tag-news","12":"tag-politik","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-strasse-von-hormus","15":"tag-usa","16":"tag-welt","17":"tag-world","18":"tag-world-news"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116517954079719390","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/139921","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=139921"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/139921\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/139922"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=139921"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=139921"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=139921"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}